Verfahren und Einrichtung zur Darstellung von wasserfreiem Nagnesiumchlorid.
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Die <SEP> Erl'üidnn"- <SEP> bezieht <SEP> sieh <SEP> auf <SEP> die <SEP> Dar stellung <SEP> von <SEP> wasserfreiem <SEP> Magliesiumeliloricl.
<tb> hauptsächlich <SEP> aus <SEP> dem <SEP> gewöhnlichen <SEP> Handels Magnesiiiinc,liloricl-Hydrat, <SEP> das <SEP> aus <SEP> seinen
<tb> Lösungen <SEP> mit <SEP> sechs <SEP> Molekülen <SEP> Wasser <SEP> kri 5tallisiert. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> bekannt. <SEP> class <SEP> der <SEP> Entfernung
<tb> des <SEP> Kristallwassers <SEP> mittelst <SEP> Wärme <SEP> ;;
russe
<tb> Schwierigkeiten <SEP> entgeg-enstehcn <SEP> und <SEP> dass <SEP> die
<tb> bisher <SEP> hierzu <SEP> verwendeten <SEP> Verfahren <SEP> den
<tb> Nachteil <SEP> einer <SEP> beträchtlichen <SEP> Zersetzun.- <SEP> des
<tb> neutralen <SEP> Salzes, <SEP> unter <SEP> S;iureverlust <SEP> und <SEP> Bil dung <SEP> basiselier <SEP> Rückstunde <SEP> hatten.
<tb>
Zwischen <SEP> 1870 <SEP> und <SEP> 189(l <SEP> wurden <SEP> viele
<tb> Versuche <SEP> veranstaltet. <SEP> inn <SEP> Magnesiuinelilorid Hydrat <SEP> zii <SEP> entwässern. <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> durch
<tb> I'l:chiuey, <SEP> -Veldon, <SEP> Solvay <SEP> und <SEP> andere, <SEP> spe ziell <SEP> in <SEP> der <SEP> Absicht, <SEP> Chlor <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Magne siunichlorid <SEP> der <SEP> Stassfurter <SEP> Riiekst;iude <SEP> da.r znstellen.
<tb>
Trotz <SEP> dieser <SEP> zahlreichen <SEP> Versuche <SEP> ist <SEP> es
<tb> his <SEP> jetzt <SEP> niemandem <SEP> gelungen. <SEP> zii <SEP> einem <SEP> be friedigenden <SEP> Resultate <SEP> zu <SEP> gelangen. <SEP> Bis <SEP> jetzt
<tb> wurde <SEP> alles <SEP> wasserfreie <SEP> Magnesiumclilorid <SEP> des
<tb> Handels <SEP> durch <SEP> die <SEP> kostspielige <SEP> und <SEP> seliwie rige <SEP> Methode <SEP> des <SEP> Verschnielzens <SEP> des <SEP> Salz-
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Lydrats <SEP> mit, <SEP> Anunoniunichlorid <SEP> und <SEP> in <SEP> neuerer
<tb> Zeit <SEP> durch <SEP> die <SEP> Beliandluneine;;-escliinolze nen <SEP> Bade: <SEP> von <SEP> @Iagnesiumchlorid-Hydrat <SEP> init
<tb> ('Klargas <SEP> hergestellt.
<tb>
Aninelcler <SEP> hat <SEP> nun <SEP> ein <SEP> neues <SEP> Verfahren
<tb> erfunden, <SEP> inn <SEP> das <SEP> Kristallwasser <SEP> ;gänzlich,
<tb> lciebt <SEP> und <SEP> ohne <SEP> grolle <SEP> Kosten, <SEP> aus <SEP> dein
<tb> Ma@@nesiumchlorid-Hydrat. <SEP> zu <SEP> entfernen.
<tb>
Geinüss <SEP> diesem <SEP> Verfahren <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Heiss luftstrom <SEP> o <SEP> lange <SEP> durch <SEP> llag-nesiuiiiclilorid 1lydral-, <SEP> welches <SEP> zwecl:niiissig <SEP> in <SEP> Form <SEP> von
<tb> nadelförmigen <SEP> Kristallen <SEP> verwendet <SEP> wird.
<tb> hindurchgeleitet, <SEP> bis <SEP> so <SEP> viel <SEP> Kristallwasser
<tb> daraus <SEP> entfernt <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> dadureli <SEP> der
<tb> Schmelzpunkt <SEP> des <SEP> Salzes <SEP> auf <SEP> über <SEP> <B>150'</B> <SEP> C
<tb> gestiegen <SEP> ist. <SEP> worauf <SEP> man <SEP> das <SEP> teilweise <SEP> ent @viisserte <SEP> Salz <SEP> mit. <SEP> einem <SEP> lam.,,ainen. <SEP> Salz bei <SEP> einer <SEP> von <SEP> <B>150'</B> <SEP> C <SEP> an <SEP> bis
<tb> hiichstens <SEP> 6,50' <SEP> C <SEP> steigenden <SEP> Temperatur <SEP> be handelt. <SEP> zum <SEP> Zwerhe.
<SEP> im <SEP> Salz <SEP> verbleibendes
<tb> Wasser <SEP> durch <SEP> dasalzsüuregas <SEP> auszutreiben.
<tb> Aus <SEP> der <SEP> bei <SEP> der <SEP> Kondensation <SEP> entstellenden
<tb> konzentrierten <SEP> Lösung <SEP> kann <SEP> das <SEP> Salzsäuregas
<tb> nachher <SEP> gänzlich <SEP> niedergewonnen <SEP> werden.
<tb> M"ührend <SEP> der <SEP> Behandlung <SEP> mit <SEP> Salzsäurega.s -wird der Beliilter, in welchem sie stattfindet, vorzugsweise von aussen beheizt.
Die Tem peratur soll hier vorzugsweise langsam von der Minimaltemperatur von ungefähr 150 C zur Maximaltemperatur von 650 C gebracht -erden, so dass eine Schmelzung während der Behandlung nicht stattfindet und nur ein Sehmelzungsbeginn gegen das Ende der Be handlung sieh einstellt. Die den Apparat ver lassende Masse nimmt dann eine teilweise kristallinische Form an und besteht, wenn sorgfältig gearbeitet wird, aus sehr reinem, 98 bis 99 %igem Magnesiumchlorid.
Es findet keinerlei Salzzersetzung und in- folgedessen kein Chlorverlust statt, wenn dur,-h das erwähnte Vortrocknen drei bis vier Moleküle ZVasser vom Totalkristallwasser- gehalt von sechs Molekülen aus dem Salz ent- fernt worden sind und sich hierbei der Schmelzpuma: der Masse von ungefähr <B>80'<I>C</I></B> nur auf wenig über ?50 C erhöht hat.
Alles in dieser Behandlung verwendete Salzäuregas kann als konzentrierte, zum Bei spiel 33 %i"e. Lösung wiedergewonnen wer den. um imniei@ wieder für die Behandlnu- nachfolgender Ladungen verwendbar zu wer den. Dabei -wird das Gas durch konzentrierte Schwefelsäure aus der wässerigen Lösung aus (Yetrieben.
Vortrocknen und Behandeln mit Salz- s iitiregas können in demselben oder verschie denen Apparaten ausgeführt werden.
Im Nachfol;enden soll unter Bezugnahme auf die beilie#ciide, eine beispielsweise Aus führungsform der Einrichtung darstellende Zeichnung ein Ausführun-sbeispiel des Ver fahrens tuiier Anwendung von getrennten Apparaten für das Vortrocknen und die Be handlung mit Salzsäuregas beschrieben wer den.
Fi-. 1 zeigt im Vertikalschnitt einen Ap parat zur Ausführun- des V ortroeknens, und Fig. 2 zeigt im Vertikalschnitt einen Appa rat zur Behandlun- mit Sa.lzsäuregas, wäh rend Fio. 3 die Gesamtvorrichtung zur Aus- führuü- des Verfahrens darstellt.
,#lagnesiumclilorid-H@-drat wird in Form von Kristallnadeln dargestellt, was in geeig- neter -Weise dadurch erfolgt, dass eine bon zentrierte Lösung vom spezifischen Gewicht 1,4 von 50 C bis zur Atmosphärentempera tur abgekühlt wird, wodurch mehr aldie Hälfte des lla@",
-nesiumclilorid-Hvdrats auzz- kristallisiert. Mit den durch Aussehleudern gewonnenen Kristallen beschickt man den in Fi,-:. 1 dargestellten @'ortroclinun"-"sapparat. der eine vertikale Retorte _1 aus innen email liertem Eisen aufweist, die von einer mit. Schlackenwolle angefüllten, isolierenden Um hüllung B umgeben ist.
Der zum Vortrocknen des Salzes dienend Heissluftstrom wird vor@-etrocknet und ain untern 'ncle der Retorte zugeführt. Der Ent leerungskanal ist aus zwei Teilen<I>C. D</I> ge bildet, wovon der Teil C etwas in den Teil D hineinragt und eine Öffnung d zwischen die sen Teilen freilä.sst, die durch einen Luft kanal E umgeben ist, in welchen die Luft durch die Zuleitung E\ zugeführt wird.
Die Luft geht durch die in der Retorte sinkende Ladung hindurch und eniaveiclii bei während (las behandelte Material in irgendwelchen geeigneten Behälter fällt,
des sen oberer Rand an den nachgiebigen Ring d\ sieh direkt anschliesst. I' ist ein Rihhenra.(l. dessen Rotationsgesaliwindigkeit in irgend- welcher geeigneten Weise reguliert werden kann, von beispielsweise 1 bis 16 Unidrehun- gen in der Minute. 'Während der Luft])eliiind.. lang ist es zweckmässig, die einströmende Luft vorzutrocknen:
es isi (lies jedoch nicht unerlässlich. Am obern Ende der Retorte ist ein grosser Deckel a an < -ebraclit, welcher da, Reinigen der Retorte gestatten soll, sowie ein kleinerer Deckel a- zum Zwecke. die La dung periodisch in dem Masse in die Retorte einfüllen zu können, als dieselbe in der Re torte sinkt.
Das Vortrocknen in der Retorte _1 -e- schieht mit einem voluminösen, von 1.115 his 141,50 m' per englische Tonne der Ladun c betragenden Heissluftstrom und ])raucht nur einige Stunden zu dauern, um etwa.
zwei Drittel des Wassergehaltes aus der Ladun < - zu entfernen und deren Schmelzpunkt auf ?:i0 C zu steigern, ohne dass hierbei Chlor-
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verlust <SEP> stattfindet. <SEP> Es <SEP> kann <SEP> jedoch, <SEP> ohne
<tb> Schaden, <SEP> etwas <SEP> Salzsiinre <SEP> ans <SEP> der <SEP> Ladung
<tb> ausgetrieben <SEP> werden <SEP> und <SEP> infolgedessen <SEP> etwas
<tb> Ma#,@liesium-Oty <SEP> cl. <SEP> bezw. <SEP> Ozyclc#hloricl <SEP> in <SEP> der
<tb> Ladung <SEP> verbleiben. <SEP> cla <SEP> hei <SEP> der <SEP> darauffol-en den <SEP> Behandlung <SEP> mit <SEP> Salzsäure <SEP> diese <SEP> Stoffe
<tb> wieder <SEP> neutralisiert <SEP> \verden.
<SEP> allerdings <SEP> mit
<tb> einem <SEP> entsprecbcnden <SEP> Verbrauch <SEP> an <SEP> Salz seiuregas. <SEP> lViilirericl <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> vorgezogen
<tb> wird. <SEP> in <SEP> der <SEP> Vortroclinungspliase <SEP> mit <SEP> Luft
<tb> ein <SEP> Produld <SEP> zii <SEP> erhalten. <SEP> das <SEP> hei <SEP> der <SEP> Analyse
<tb> fol@@ende <SEP> Zusainincnsetzung <SEP> zeigt.:
<tb> M- <SEP> C1_ <SEP> 75 <SEP> %
<tb> llg <SEP> 0 <SEP> 1
<tb> H- <SEP> 0 <SEP> <B>24</B>
<tb> so <SEP> können <SEP> auch <SEP> Ladungen <SEP> erzeugt <SEP> werden.
<tb> die <SEP> folgende <SEP> Zusammensetzung <SEP> zeigen:
<tb> Mg <SEP> Cl-, <SEP> 65
<tb> Mg <SEP> 0 <SEP> <B>30</B>
<tb> H., <SEP> 0 <SEP> 5
<tb> Die <SEP> in <SEP> der <SEP> Retorte <SEP> A <SEP> vorgetrocknete <SEP> La dung <SEP> wird <SEP> weiter <SEP> in <SEP> dein <SEP> in <SEP> Fi-. <SEP> ? <SEP> dar:;
e stellten <SEP> Apparat <SEP> mit <SEP> einem <SEP> schwachen <SEP> Strom
<tb> trockenen <SEP> Salzsäure-ases <SEP> behandelt, <SEP> während
<tb> langsam <SEP> auf <SEP> ungefähr <SEP> 650 <SEP> <SEP> C <SEP> erhitzt <SEP> wird.
<tb> Da <SEP> (las <SEP> Salzsii.uregas <SEP> eine <SEP> starke <SEP> Affinität
<tb> zum <SEP> Wasser <SEP> hat, <SEP> wird <SEP> es <SEP> hierbei <SEP> das <SEP> Nasser
<tb> der <SEP> Ladung; <SEP> rasch <SEP> absorbieren. <SEP> ohne <SEP> eine <SEP> Zer setzung <SEP> des <SEP> 3lagnesinmclilorids <SEP> zu <SEP> v <SEP> ei, ursachen.
<tb>
Die <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> dargestellte <SEP> Retorte <SEP> besitzt:
<tb> zwei <SEP> Körperteile <SEP> G <SEP> und <SEP> einen <SEP> Oberteil, <SEP> bc stehend <SEP> ans <SEP> einem <SEP> geschlossenen <SEP> Trichter <SEP> <I>I1</I>
<tb> mit <SEP> grossem <SEP> Deckel <SEP> la <SEP> zur <SEP> Reinigung <SEP> uncl <SEP> klei nem <SEP> Deckel <SEP> h\ <SEP> zur <SEP> Einfüllung, <SEP> sowie <SEP> einen
<tb> Entladungstrichter <SEP> 1, <SEP> der <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ent ladungsschnecke <SEP> verbunden <SEP> ist <SEP> und <SEP> in <SEP> wel ehen <SEP> ein <SEP> herabhängender <SEP> Teil <SEP> g <SEP> hineinragt.
<tb> der <SEP> zwischen <SEP> beiden <SEP> einen <SEP> Leerraum <SEP> g" <SEP> lässt.
<tb> in <SEP> welchen <SEP> (las <SEP> Salzsäuregas <SEP> durch <SEP> daRolil eingeführt <SEP> werden <SEP> kann.
<SEP> uni <SEP> durch <SEP> die
<tb> herunterfallende <SEP> Ladung <SEP> liindnrchm <SEP> igelangen
<tb> und <SEP> bei <SEP> h', <SEP> finit <SEP> Wasserdampf <SEP> geschwängert,
<tb> zu <SEP> irgendwelcher <SEP> Stelle <SEP> abgeführt <SEP> zii <SEP> werden.
<tb> Die <SEP> Körperteile <SEP> G <SEP> und <SEP> der <SEP> herabhängende <SEP> Teil
<tb> f/ <SEP> können <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> Glas <SEP> und <SEP> der <SEP> Ein füll- <SEP> und <SEP> Entladungstrichter <SEP> H <SEP> und <SEP> 1 <SEP> kön nen <SEP> aus <SEP> emailliertem <SEP> Eisen <SEP> bestehen. <SEP> Das
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Anheizen <SEP> der <SEP> Retorte <SEP> geschieht <SEP> durch <SEP> den
<tb> Ofen <SEP> .7. <SEP> welcher <SEP> (lie <SEP> Retortenteile <SEP> G <SEP> um-ibt
<tb> und <SEP> mittelst= <SEP> Gas <SEP> und <SEP> Luft. <SEP> beheizt <SEP> wird.
<SEP> die
<tb> zu <SEP> Brennern <SEP> I>' <SEP> @@elan@@en, <SEP> während <SEP> die <SEP> Ver_
<tb> brcnnun,sprodukte <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Kaminrohr <SEP> l aligefiihi,t <SEP> Werden.
<tb>
Die <SEP> Bel@andlnn- <SEP> mit= <SEP> Salzs@i.uregas <SEP> kann
<tb> zum <SEP> Beispiel. <SEP> drei <SEP> oder <SEP> zier <SEP> Stunden <SEP> dauern.
<tb> 1Grührend <SEP> dieser <SEP> Zeit- <SEP> wird <SEP> die <SEP> verdampfte
<tb> Salzs;inrclüsun@, <SEP> lmi <SEP> @z.'\ <SEP> überdestillieren <SEP> tui(l
<tb> nach <SEP> Kondensation <SEP> durch <SEP> ein <SEP> durchichti,@@-c.s
<tb> Kontrollrohr <SEP> in <SEP> einen <SEP> zu <SEP> ilirfr <SEP> ammlttn <SEP> @@ <SEP> be stimmten <SEP> Behälter <SEP> eintropfen, <SEP> -während <SEP> da
<tb> übersc#hüssi@,e <SEP> @alzsüttregas <SEP> @)-leiehzeiti"- <SEP> im
<tb> @@\asser <SEP> eines <SEP> .1lisorptionsapparates <SEP> auf@@V_
<tb> fangen <SEP> wird. <SEP> her <SEP> Absorptionsapparat <SEP> kann
<tb> ans <SEP> einer <SEP> Reibe <SEP> l#,'oolfsclier <SEP> Flaschen <SEP> -gebildet
<tb> sein.
<SEP> die <SEP> sich <SEP> ein <SEP> einen <SEP> Turm <SEP> von <SEP> geringerem
<tb> Durcllinesser <SEP> ansi@)lliessi., <SEP> der <SEP> ein <SEP> @@'eeignete
<tb> Füllmal-erial <SEP> i#nthült; <SEP> und <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> berie selt <SEP> wird.
<tb>
<B>Narb</B> <SEP> der <SEP> an@@-e@@ebenen <SEP> Behandlnn,# <SEP> eni. liiilt <SEP> das <SEP> Chlorid <SEP> 98 <SEP> bis <SEP> 99 <SEP> reines <SEP> lla#i@r# sinnIchlorid, <SEP> ist <SEP> weiss <SEP> und <SEP> porös <SEP> und <SEP> -verbleibt
<tb> in <SEP> diesem <SEP> Zustande, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Temperatur
<tb> 500" <SEP> C <SEP> nicht <SEP> ülierstei@@t:
<SEP> da <SEP> sie <SEP> aber <SEP> zuwuilc,n
<tb> bis <SEP> auf <SEP> ung#e <SEP> fahr <SEP> 650 <SEP> " <SEP> <B>C</B> <SEP> @@estei@ert <SEP> wird, <SEP> 4o
<tb> kann <SEP> Glas <SEP> Produkt <SEP> aucb <SEP> eine <SEP> teilweise <SEP> krislal liniscbe <SEP> #-,lrulitur <SEP> erbalten. <SEP> Es <SEP> lmnii <SEP> aber <SEP> auch
<tb> zii <SEP> cineni <SEP> cliellten. <SEP> kristallinisehen. <SEP> sc@i@ieV weissen <SEP> oder <SEP> wasserhellen <SEP> Salz <SEP> znsanimen gesclimiilzen <SEP> oder <SEP> direkt <SEP> vet#wendet <SEP> werden.
<tb> zum <SEP> ss@ipiel <SEP> zur <SEP> D2rstelIiln@@' <SEP> von <SEP> lla:
,'tlesiiim
<tb> und <SEP> Chlor <SEP> eiroh <SEP> Elektrolyse. <SEP> Während <SEP> da.
<tb> eiltwiisserle <SEP> Salz <SEP> durch <SEP> die <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Ent ladungstricbter <SEP> I <SEP> verbundene <SEP> Transport befördert <SEP> wird, <SEP> werden <SEP> etwa <SEP> durch
<tb> eintretende <SEP> S(#linielznn(-ri,n <SEP> zusammen@@eb,ak kenc- <SEP> Klnnipen <SEP> zerbrochen.
<tb>
Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fit- <SEP> 3 <SEP> dar,-estellten <SEP> C@esanit cinrü#htnn@@' <SEP> zur <SEP> .lusfüllrun@,# <SEP> des <SEP> <B>Verfahrens</B>
<tb> ist <SEP> in) <SEP> miterntoeliwc#rk <SEP> ein <SEP> @ebl;i.se <SEP> l <SEP> auf gestellt. <SEP> (las <SEP> Luft <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Heizapparat <SEP> \l
<tb> in <SEP> Villen <SEP> Dessihliator <SEP> > <SEP> und <SEP> von <SEP> leuterein
<tb> in <SEP> den <SEP> kontinuierlich <SEP> entladenen <SEP> Apparat <SEP> -1 7,11m <SEP> 1'ortroclinen <SEP> des <SEP> lla.@@nesiumchlorides
<tb> iliittelst. <SEP> Luft <SEP> blast. <SEP> -#velcli <SEP> letzterer <SEP> mil @Ua:
.,rncsinnn#hloridliristalle#n <SEP> aus <SEP> dein <SEP> obern
EMI0004.0001
Stor-l-tverl@ <SEP> durr-h <SEP> einen <SEP> Ladetrichter <SEP> 4a <SEP> be laden <SEP> wird. <SEP> Von <SEP> -1 <SEP> zieht <SEP> die <SEP> Luft <SEP> chirch <SEP> einen
<tb> Turin <SEP> 5 <SEP> ab. <SEP> welcher <SEP> alle <SEP> mit--,erissene <SEP> Salz säure <SEP> zurüel@litilt. <SEP> ins <SEP> Freie. <SEP> während <SEP> die <SEP> teil tveie <SEP> gctrochüete <SEP> l[a,#;nesirrinclilorid-Ladung
<tb> wieder <SEP> in <SEP> da., <SEP> nl;
ere <SEP> Stockwerk <SEP> zurüch@reführt
<tb> und <SEP> durch <SEP> ein@@ii <SEP> weiteren <SEP> Fülltrichter <SEP> Ga <SEP> in
<tb> den <SEP> mittelst <SEP> Salzsäure <SEP> betriebenen <SEP> Apparat <SEP> 6
<tb> zum <SEP> Fertigtror-hnen <SEP> eingeführt <SEP> wird, <SEP> aus <SEP> wel chem <SEP> das <SEP> wasserfreie <SEP> 1VIa-gnesiumclilorid <SEP> Kon tinuierlich <SEP> in <SEP> einen <SEP> geeigneten <SEP> Kessel <SEP> entladen
<tb> ,v <SEP> erden <SEP> kann.
<tb>
Der <SEP> Salzs; < 2t.hre""enerator <SEP> 7 <SEP> liefert <SEP> Salzsäure für <SEP> den <SEP> mit <SEP> Sa.izsäurega.s <SEP> betriebenen
<tb> Trockenapparat <SEP> 6. <SEP> Diese: <SEP> Gas <SEP> entweicht,
<tb> naohdem <SEP> es <SEP> <B>cl;(-</B> <SEP> L <SEP> adun- <SEP> in <SEP> 6 <SEP> durchstrichen
<tb> hat-. <SEP> mit <SEP> aus <SEP> ,l,.ii <SEP> Kristallen <SEP> entferntem <SEP> Was ser <SEP> und <SEP> wird <SEP> in <SEP> der <SEP> Kondensationsanlage
<tb> nied@r@eschla;@@--n <SEP> zu <SEP> einer <SEP> nahezu <SEP> gesättigten,
<tb> für <SEP> den <SEP> @'C'ied <SEP> err,ebrauch <SEP> dienlichen <SEP> Salzsäure indem <SEP> dem <SEP> Türmchen <SEP> 8a <SEP> nur <SEP> so <SEP> viel
<tb> -Wasser <SEP> ziigefiiiii-t <SEP> wird. <SEP> als <SEP> #_,enüg,t, <SEP> um <SEP> eine
<tb> konzentrierte <SEP> Lösung <SEP> zu <SEP> erzeugen. <SEP> Im <SEP> Ge ner;
a <SEP> or <SEP> 7 <SEP> kommt <SEP> konzentrierte <SEP> Scliwefelsä <SEP> ure
<tb> zur <SEP> z@nwendnnz. <SEP> um <SEP> gasförmige <SEP> Salzsiiiiir
<tb> auszutreiben. <SEP> Hierbei <SEP> gelangt <SEP> Schwefelsäure
<tb> von <SEP> spezificli@,ni <SEP> Gewicht <SEP> 1,810 <SEP> in <SEP> den <SEP> Ap parat, <SEP> wälireiid <SEP> solcher <SEP> vom <SEP> spezifischen <SEP> Cle wic-lit:
<SEP> 1.,500 <SEP> rlr-nselben <SEP> verlüsst. <SEP> bei <SEP> welcher
<tb> KOnzentratimr <SEP> sie <SEP> nur <SEP> nahezu <SEP> 'lt" <SEP> 'ö <SEP> Salzsäure
<tb> enthält. <SEP> 7;i <SEP> eiri <SEP> Behälter <SEP> . <SEP> für <SEP> Salzsäure
<tb> und <SEP> '7b <SEP> ein <SEP> Bfliiiller <SEP> für <SEP> die <SEP> Srliwel'elsärire.
<tb> Der <SEP> Generator <SEP> wird <SEP> vorzugsweise <SEP> bei <SEP> 90 <SEP> <SEP> C
<tb> betrieben. <SEP> Es <SEP> Kann <SEP> ein <SEP> Luftstrom <SEP> aer@venclet
<tb> werden, <SEP> um <SEP> dir, <SEP> letzten <SEP> Spuren <SEP> von <SEP> Salzsäure
<tb> aus <SEP> der <SEP> Sch\@-efelsüu <SEP> Fe <SEP> auszutreiben, <SEP> so <SEP> dass
<tb> die <SEP> Schnvefels:
irire <SEP> nieder <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> in
<tb> einem <SEP> --e-#völiiiliclien <SEP> Kaskaden <SEP> Konzeutra tion=apparat <SEP> krnizentriert <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> ohne
<tb> sch'iclliche <SEP> I) < iriipfe <SEP> zu <SEP> erzeugen. <SEP> Zwei <SEP> ab tvecIiseInd <SEP> b-triebene <SEP> Generatoren <SEP> können <SEP> für
<tb> jede <SEP> Retorte <SEP> verwendet <SEP> werden.