CH89107A - Lager für Axialdrücke. - Google Patents

Lager für Axialdrücke.

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CH89107A
CH89107A CH89107DA CH89107A CH 89107 A CH89107 A CH 89107A CH 89107D A CH89107D A CH 89107DA CH 89107 A CH89107 A CH 89107A
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Aktiebolaget Nordiska Kullager
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Nordiska Kullager Ab
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Description


  Lager für Axialdrücke.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Lager zum Aufnehmen von Axialdrücken  mit zwischen Laufbahnen angeordneten     Roll-          körpern.    Gemäss der Erfindung sind die     Roll-          körper    mit Laufflächen solcher Form ausge  rüstet, dass der Halbmesser des Rollkörpers,  in der zur Drehaxe senkrechten Mittelebene  genmessen, kleiner ist als der Krümmungshalb  messer der axial verlaufenden Erzeugenden  der Lauffläche des Rollkörpers.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf bei  liegender Zeichnung in einem Ausführungs  beispiel im Schnitt veranschaulicht.  



  1 und 3 bezeichnen die beiden Laufringe,  2 die Rollen mit bauchiger Lauffläche, und  4 den Rollenkäfig. Die Laufringe 1 und 3  sind mit Laufrillen versehen. Weiter be  zeichnet A das Zentrum einer Rolle und 5 den  Halbmesser des Maximalkreises der Rolle.  Der Halbmesser 6 der axial verlaufenden Er  zeugenden der bauchigen Rollenlauffläche  geht vom Zentrum B aus. Der Halbmesser 5  ist kleiner als der Halbmesser 6, wodurch  das Zentrum A näher der Kontaktfläche zwi-    schen Rolle und Laufhahn liegt als das Zen  trum B.  



  In der Zeichnung sind die Rollen auch  von einer geringen Breite, jedoch kann das  Verhältnis der Breite zum Durchmesser der  Rollen innert weiten Grenzen variieren.  



  Die Tragfähigkeit eines Kugel- oder Rol  lenlagers ist, wie theoretisch nachgewiesen  werden kann, von der Anzahl der rollenden  Körper, sowie vom Verhältnis zwischen dem  Krümmungshalbmesser der Erzeugenden der  bauchigen Lauffläche des Rollkörpers und  dem Krümmungshalbmesser der Laufrillen in  derselben Ebene abhängig. Je grösser dieses  Verhältnis, das sogenannte Anschmiegen, bis  zu demn Wert 1 ist je grösser ist die Trag  fähigkeit des Lagers.

   Beim Vergleich     zwi-          i     schen einem Rollenlager gemäss der vorliegen  den Erfindung und einem gewöhnlichen  Axialkugellager von entsprechender Grösse  mit derselben Anzahl von Rollkörpern findet  man, dass das Rollenlager einen grösseren  Drurk in axialer Richtung wie das     Kugel-          L-er        aufnehmen        kann,        -wenn    die Laufrillen       denselben        Krümmen        g;sha-lbmes,ser    besitzen,      und wenn der Durchmesser des Maximal  kreises der Rollen gleich dem der Kugeln aus  fällt.

   Das Rollenlager arbeitet jedoch hin  sichtlich der Reibung in ähnlicher Weise wie  das Kugellager, so dass die Lagerreibung in  beiden Fällen dieselbe ist.  



  Ein beträchtlicher Nachteil an den übli  chen Axialkugellagern ist es, dass die Flieh  kraft die Kugel aus ihrer Bahn herauszu  zwingen sucht, wodurch die Reibung vergrö  ssert wird und bei grösserer Umlaufzahl sogar  der Kugelkäfig zersprengt werden könnte.  Weil nun die Grösse der Fliehkraft von der  Masse der rollenden Körper abhängig ist, ist  sie kleiner bei einem Lager nach Erfindung  als bei gewöhnlichen Kugellagern mit Voll  kugeln, vorausgesetzt, dass die Rollen nicht  grösser gemacht werden als erforderlich ist,  um dieselbe Belastung wie ein entsprechendes  Kugellager zu tragen.  



  Die folgenden Vorteile werden also mit  Lagern nach der Erfindung gegenüber Ku  gellagern entsprechender Grösse erreicht:  1. Die Fliehkraft ist, wie im allgemeinen  bei Rollenlagern, kleiner, und demnach wird  die Abnutzung der Lagerteile und die Lager  reibung herabgesetzt.  



  2. Grössere Belastung kann aufgenommen  werden, obgleich der Reibungswiderstand  nicht vermehrt wird. Bei gleicher Belastung  kann daher eine Verminderung der Masse  der Rollen durch eine Begrenzung der Rollen  breite eintreten.  



  3. Ein Lager für eine bestimmte Be  lastung kann entweder mit Laufrillen mit  grösserem Halbmesser ausgerüstet werden,  als bei einem entsprechenden Kugellager,  oder auch im grossen und ganzen kleiner  ausgeführt werden, wobei in beiden Fällen  die Reibung vermindert wird.    4. Relativ schmale Rollen eines Rollen  lagers können ausgetauscht werden, ohne dass  hierzu die Laufringe voneinander entfernt  werden müssen, wie dies beim Austauschen  von Kugeln bei Kugellagern der Fall ist.  Zum Einführen einer Rolle in das Lager hat  man sie nur liegend von der Seite her     zwi-          sehen    die Laufringe zu bringen und dann  um 90   zu drehen, wobei sie in die richtige  Lage gelangen.

   Umgekehrt bringt man zum  Herausnehmen einer Rolle dieselbe aus der  Normallage in die liegende Stellung und  nimmt sie zwischen den Laufringen seitlich  heraus.  



  Die Erfindung ist nicht auf die in der  Zeiehnung veranschaulichte Ausführungs  form beschränkt, vielmehr können ihre Ein  zelheiten geändert werden. Die Laufflächen  der Ringe können statt konkav auch konvex  sein und kann der Krümmungshalbmesser der  Laufflächen Abmessungen bis zu unendlich  annehmen. Es können auch mehrere Lauf  flächen in den Ringen und mehrere Rollen  kränze vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lager zum Aufnehmen von Axialdrücken mit zwischen Laufbahnen angeordneten Roll- körpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollkörper mit Laufflächen solcher Form ausgerüstet sind, dass der Halbmesser des Rollkörpers in der zur Drehaxe senkrechtern Mittelebene gemessen, kleiner ist als der Krümmun-shalbmesser der axial verlaufenden Erzeugenden der Lauffläche des Rollkörpers.
CH89107D 1919-07-18 1920-07-14 Lager für Axialdrücke. CH89107A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SE89107X 1919-07-18

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CH89107A true CH89107A (de) 1921-05-02

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ID=20275341

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CH89107D CH89107A (de) 1919-07-18 1920-07-14 Lager für Axialdrücke.

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