CH89467A - Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte. - Google Patents

Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte.

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CH89467A
CH89467A CH89467DA CH89467A CH 89467 A CH89467 A CH 89467A CH 89467D A CH89467D A CH 89467DA CH 89467 A CH89467 A CH 89467A
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CH
Switzerland
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claw
plate
belt
arm
sleeve
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Application number
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English (en)
Inventor
Thiele Alfred
Original Assignee
Thiele Alfred
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints
    • A61F2/588Hands having holding devices shaped differently from human fingers, e.g. claws, hooks, tubes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description


  Arbeitsklaue für Arne- und Handamputierte.    Die bekannten Arbeitsklauen für     Arm-          und    Handamputierte sind Klauen im wah  ren Sinne des Wortes, weil sie zangenartige  Metallkörper darstellen, die, auch wenn  sie gefüttert sind, einen starren Angriff er  geben. Dadurch leiden aber die erfassten Ge  genstände, so dass es zum Beispiel in der  Landwirtschaft nicht möglich ist, dass ein  Arbeiter mit gesunder Hand das Gerät oder  Werkzeug benutzt, welches vorher einem  Armamputierten zur Arbeit diente, weil  durch das Erfassen des Stieles eines Gerä  tes oder Werkzeuges mit der Arbeitsklaue  der Holzstiel abgescheuert wird, so dass er  raub wird und Splitter und Schiefer auf  weist, die in der menschlichen Hand störend  bei der Arbeit wirken müssen.

   Diesem Übel  stand hilft die neue Klaue ab und dabei er  möglicht sie es, einen starken aber auch  einen feinen     Gegenstand,    beispielsweise ein  mal einen Stiel der Sense, dlas andere Mal  eine Schnur zum Binden der Garben, leicht  und fest zu erfassen. Dabei ergibt sich beim  Halten des Stieles noch der Vorteil, dass der  Stiel sich, während er gehalten wird, noch  drehen und seitlich bewegen kann. Eine Be-    s<B>, ,</B>  chädigung des Stieles kann nicht eintreten,  weil er nicht starr, sondern elastisch und  dennoch fest in der Klaue gehalten ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Arbeitsklaue in  Fig. 1 in Vorderansicht zur Hälfte im  Schnitt, und in  Fig. 2 von der Seite gesehen dargestellt.  An einenm hüilsenförmigen Träger a, der  in eine anm Arm angeordnete Hülse gesteckt  wird, sitzt zu beiden Seiten, schiefwinklig  nach aussen führend, je eine Führung b, in  der ein Gleitstück c verschiebbar ist, (dlas  am vordern Ende in Scharnierlappen dl aus  läuft.

   Je eine Platte e ist gleichfalls mit  Scharnierlappen f ausgestattet und durch  Bolzen g am Gleitstück c drehbar befestigt,  wähend sie mit einem über das Scharnier  hinausgefenden Sebwanzstück h in einen  Schlitz i geführt ist, der sich vorn in einer       Verlängerung    der     Fiiln-ung    b     befindet.     Durch je eine     Blattfeder    1,     weiche    am     Gleit-          stück        (>    festsitzt und die     mii:

          ihrem    Über  ragenden, freien Teil hinter     denn    Bolzen g       unten,        bezw.    innen an der     Platte        P    anliegt,       wird    jede der Platten     e        ständig    nach aussen      gedrückt und, sobald der Zug an den Plat  ten e nachlässt, gehen durch den Federdruck  beide Platten e nach aussen.

   Da der Schwanz  h im Schlitz i der Verlängerung k der Füh  rung b gehalten ist, so werden die Platten e  auch nach vorn geschoben, was möglich  ist, weil das Scharnier an jeder Platte e  vom     Gleitstück    c, das in der Führung     b    ver  schiebbar ist, getragen wird. Am vordern  Ende jeder Platte e ist ein Riemen m be  festigt und dieser geht durch einen Schlitz  p, welcher sich in einer Scheibe o befindet,  die die Hülse a abdeckt. Diese Lederriemen  m gehen durch die Hiilse a und sind dann  mit dem Zugorgan, welches die Klaue zu be  tätigen hat, in Verbindung gebracht.

   Erfolgt  der Zug an den Riemen na, welche hinter  der Hülse a vorteilhaft verbunden sind, so  schliesst sich die Klaue, wie auf der Zeich  nung dargestellt, und es kann ein Gegen  stand entweder zwischen den Riemen gefasst  werden, wie in Fig. 1. der im Schnitt dar  gestellte Bolzen, oder bei feineren Gegenstän  den wird mit den äussern Enden der Platten  e gefasst. Um einen sicheren Griff zu gewähr  leisten, kann noch eine Gummiauflage n auf  den Riemen     w,        angeordnet    sein. Lässt der  Zug an den Riemen m nach, so öffnet sich  durch die starken Blattfedern l die Klaue.    bis zu der in Fig. 1. punktiert angegebenen  Stellung der beweglichen Teile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Arbeitsklaue für Arm- und Handampu tierte, dadurch gekennzeichnet, dass an einem bülsenförmigen Träger Führungen, schräg nach aussen gerichtet, befestigt sind, in denen je ein Gleitstück verschiebbar la gert, das, um ein Scharnier drehbar, eine Platte trägt, die am vordern Ende mit einem Riemen in Verbindung steht, welcher durch die 'litte der Klaue, zurück nach dem hül senförmigen Träger und durch einen Schlitz einer Deckplatte zum Betätigungszug führt, während die Platte, welche durch eine am Gleitstücks sitzende Feder nach aussen ge drückt wird, am andern Ende einen Schwanz besitzt, der in einem Schlitz ge führt ist,
    welcher sich in einer feststehenden Verlängerung der Führung befindet, zum Zweck, durch Zug an den Riemen die je aus Platte und vorderem Riemenende gebildeten beweglichen Klauenteile ein- und gegenein ander ziehen zu können und dadurch Gegen- stii.nde ziz fassen, durch Nachlassen der Rie men aber ein selbsttätiges Öffnen der Klaue zii. erzielen.
CH89467D 1920-06-12 1920-06-12 Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte. CH89467A (de)

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