Arbeitsklaue für Arne- und Handamputierte. Die bekannten Arbeitsklauen für Arm- und Handamputierte sind Klauen im wah ren Sinne des Wortes, weil sie zangenartige Metallkörper darstellen, die, auch wenn sie gefüttert sind, einen starren Angriff er geben. Dadurch leiden aber die erfassten Ge genstände, so dass es zum Beispiel in der Landwirtschaft nicht möglich ist, dass ein Arbeiter mit gesunder Hand das Gerät oder Werkzeug benutzt, welches vorher einem Armamputierten zur Arbeit diente, weil durch das Erfassen des Stieles eines Gerä tes oder Werkzeuges mit der Arbeitsklaue der Holzstiel abgescheuert wird, so dass er raub wird und Splitter und Schiefer auf weist, die in der menschlichen Hand störend bei der Arbeit wirken müssen.
Diesem Übel stand hilft die neue Klaue ab und dabei er möglicht sie es, einen starken aber auch einen feinen Gegenstand, beispielsweise ein mal einen Stiel der Sense, dlas andere Mal eine Schnur zum Binden der Garben, leicht und fest zu erfassen. Dabei ergibt sich beim Halten des Stieles noch der Vorteil, dass der Stiel sich, während er gehalten wird, noch drehen und seitlich bewegen kann. Eine Be- s<B>, ,</B> chädigung des Stieles kann nicht eintreten, weil er nicht starr, sondern elastisch und dennoch fest in der Klaue gehalten ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Arbeitsklaue in Fig. 1 in Vorderansicht zur Hälfte im Schnitt, und in Fig. 2 von der Seite gesehen dargestellt. An einenm hüilsenförmigen Träger a, der in eine anm Arm angeordnete Hülse gesteckt wird, sitzt zu beiden Seiten, schiefwinklig nach aussen führend, je eine Führung b, in der ein Gleitstück c verschiebbar ist, (dlas am vordern Ende in Scharnierlappen dl aus läuft.
Je eine Platte e ist gleichfalls mit Scharnierlappen f ausgestattet und durch Bolzen g am Gleitstück c drehbar befestigt, wähend sie mit einem über das Scharnier hinausgefenden Sebwanzstück h in einen Schlitz i geführt ist, der sich vorn in einer Verlängerung der Fiiln-ung b befindet. Durch je eine Blattfeder 1, weiche am Gleit- stück (> festsitzt und die mii:
ihrem Über ragenden, freien Teil hinter denn Bolzen g unten, bezw. innen an der Platte P anliegt, wird jede der Platten e ständig nach aussen gedrückt und, sobald der Zug an den Plat ten e nachlässt, gehen durch den Federdruck beide Platten e nach aussen.
Da der Schwanz h im Schlitz i der Verlängerung k der Füh rung b gehalten ist, so werden die Platten e auch nach vorn geschoben, was möglich ist, weil das Scharnier an jeder Platte e vom Gleitstück c, das in der Führung b ver schiebbar ist, getragen wird. Am vordern Ende jeder Platte e ist ein Riemen m be festigt und dieser geht durch einen Schlitz p, welcher sich in einer Scheibe o befindet, die die Hülse a abdeckt. Diese Lederriemen m gehen durch die Hiilse a und sind dann mit dem Zugorgan, welches die Klaue zu be tätigen hat, in Verbindung gebracht.
Erfolgt der Zug an den Riemen na, welche hinter der Hülse a vorteilhaft verbunden sind, so schliesst sich die Klaue, wie auf der Zeich nung dargestellt, und es kann ein Gegen stand entweder zwischen den Riemen gefasst werden, wie in Fig. 1. der im Schnitt dar gestellte Bolzen, oder bei feineren Gegenstän den wird mit den äussern Enden der Platten e gefasst. Um einen sicheren Griff zu gewähr leisten, kann noch eine Gummiauflage n auf den Riemen w, angeordnet sein. Lässt der Zug an den Riemen m nach, so öffnet sich durch die starken Blattfedern l die Klaue. bis zu der in Fig. 1. punktiert angegebenen Stellung der beweglichen Teile.
Working claw for arne and hand amputees. The well-known working claws for arm and hand amputees are claws in the true sense of the word because they represent pincer-like metal bodies that, even when they are fed, give a rigid attack. As a result, however, the captured objects suffer, so that in agriculture, for example, it is not possible for a worker with a healthy hand to use the device or tool that was previously used by an arm amputee for work, because by capturing the handle of a device or Tool with the working claw of the wooden handle is abraded, so that it is stolen and has splinters and slate, which must have a disruptive effect on the human hand during work.
The new claw helps to overcome this problem and enables it to easily and firmly grasp a strong but also a fine object, for example a handle of a scythe or a cord to tie the sheaves. When holding the handle, there is also the advantage that the handle can still rotate and move sideways while it is being held. Damage to the handle cannot occur because it is not rigid, but rather elastic and yet firmly held in the claw.
In the drawing, an embodiment example of the working claw is shown in Fig. 1 in a front view in half in section, and seen in Fig. 2 from the side. On a sleeve-shaped carrier a, which is inserted into a sleeve arranged on an arm, there is a guide b on each side, leading outwards at an oblique angle, in which a slider c can be moved (which runs out at the front end in hinge tabs dl.
Each plate e is also equipped with hinge tabs f and is rotatably fastened to the slide c by bolts g, while it is guided into a slot i with a tail piece h that extends beyond the hinge, which is located at the front in an extension of the filing b. By one leaf spring 1 each, soft on the sliding piece (> is stuck and the mii:
their protruding, free part behind the bolt g below, respectively. rests on the inside of the plate P, each of the plates e is constantly pushed outwards and, as soon as the tension on the plates e subsides, both plates e go outwards due to the spring pressure.
Since the tail h is held in the slot i of the extension k of the guide b, the plates e are also pushed forward, which is possible because the hinge on each plate e from the slider c, which is ver slidable in the guide b , will be carried. At the front end of each plate e is a belt m be fastened and this goes through a slot p, which is located in a disc o which covers the sleeve a. These leather straps m go through the sheath a and are then connected to the pulling element, which has to operate the claw.
If the train is on the belt na, which are advantageously connected behind the sleeve a, the claw closes, as shown in the drawing, and an object can either be grasped between the belts, as in Fig. 1. the Bolt is shown in section, or in the case of finer objects, the outer ends of the plates e are gripped. To ensure a secure grip, a rubber pad n can be arranged on the belt w. If the tension on the belt m decreases, the claw opens through the strong leaf springs l. up to the position of the moving parts indicated in dotted lines in FIG.