CH89722A - Vervielfältigungsvorrichtung für Schriftstücke und dergleichen. - Google Patents

Vervielfältigungsvorrichtung für Schriftstücke und dergleichen.

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CH89722A
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Peter Bruesseler
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Peter Bruesseler
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  Vervielfaältigungsvorrichtung für Schriftstücke und dergleichen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Ver  vielfältigungsvorrichtung für Schriftstücke       eD    in n  und dergleichen, bei der die Abzüge mittelst  einer Wachspapierschablone hergestellt wer  den. Die bekannten Vervielfältiger dieser  Art besitzen einen aufklappbaren Rahmen,  in dem die Waehspapiersehablone fest ein  gespannt ist und der mit der Schablone auf  das den Abzug aufnehmende Papierblatt ge  legt wird.

   Dann wird die Oberseite der     Wachs-          sehablone,    die zweekmässig mit einer dünnen  Seidengaze bedeckt ist, mit einer Farbwalze  überfahren, und die Druckfarbe tritt dann  durch die ausogeschlagenen Teile der     Wachs-          papiersehablone    auf das darunterliegende  Papier über. Diese Handhabung ist nicht  nur umständlich, sondern hat auch wegen des  Auftragens der Farbe von aussen ein Ver  schmutzen der Vorrichtung und der herzu  stellenden Abzüge zur Folge.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Vorrichtung, bei der diese Nachteile vermie  den sind. Zu diesem Zweck ist die Farbwalze  mit der Auftragsvorrichtung für die Farbe  in das Innere eines geschlossenen Kastens    verlegt, der durch die einoges spannte Wachs  rpiapieirschlitbloiie nach aussen völlig abgedeckt  ist, wobei die Farbwalze von aussen beweg  lich ist. Als Widerlager für die Farbwalze  dient ein auf die     Wachspapiersehablone    zu  lecender Deckel.  



  Von den Vervielfältigungsmaschinen mit  drehbarer Trommel zur Aufnahme der  Waehssehablone unterscheidet sieh die vor  liegende Flaelicdrtielzvorriehtiinig durch     gyrö-          ssere    Einfaehheit und iuieh wieder dureh die  völlig abgeseblossene Unterbringung der  Farbwvalze mit der Auftragsvorrielitung für  die Farbe, was ein stets sauberes Arbeiten  gewährleistet.  



  Auf der Zeiechnuing ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung dargestellt.     Fig-   <B>1</B>  zeigt einen     Vervielfältiger    bei abgenomme  nem     Rahinen    in der     Draufsieht.        Fio,.    2 mit       (leselilossenem        Rahinen    im     Quersehnitt.     



  In einem Kasten a befindet sieh eine Farb  walze     b.    die mit ihrer Spindel     c    an einem  Bügel<B>d</B> gelagert ist. An dem Bügel sitzt  eine Stange e, die durch die eine Seitenwand  des Kastens nach aussen     hindurehragt    und      dort einen Handgriff f trägt,. Die durch  den Biigel ei hindurchragenden Enden der  SpitnAel c greifen in Führungsnuten g bezw.  g' ein, die sieh in den seitlichen Längswänden  des Kastens befinden. Die beiden Nuten     wer-          deii    zweckmässigaus einer einzi ge n breiten  Rhinfe gebildet, die durch eine zwischen  gelegte Längssuhiene li so unterteilt wird,  dass zwei Läiigs2niuten entstehen, die an den  Enden ineinander übergehen.  



  Unterholb der Farbwalze befindet sich  eine Fairbplatite i, die zweckmässig drehbar  ist und durch ein bei der Ve2seliiebiiiig der  Walze in Tätigrheit tretendes Getriebe in     Um-          drehunog    vercetzt werden kann Beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel besteht das  geslpllten Auztführui  Getriebe auw eineni auf der Achse k der  Farliplatte sitzenden Zahnrad l, das mit einem  kleinen Zahiiirqdl in, in Eingriff steht. Letz  teres ist mit uinem Schaltrad )i verbunden,  dab durch einen mit Schaltklinke o     vor-          sehicenen    Hebicel p absatzweise antreibbar ist.  



  Über dieser Einrichtung ist der Kasten a  mit einer versehen, die aus  eiiieiii Rahmen q und einem sieh     darüber-          lcgenden    Deekel r besteht. In dem Rahmen q  wird eine feine Seidengaze s und darüber  dlip mit dern zu vervielfälticenden Schrift  werk versehene Wachspapierschablone t ein  gespannt. Die Benutzunog der Vorriehtung ist  dann fololende:  Das den Abdruck aufnehmende     Papier-          blall    wird auf die Wachssehablone t und  daim der Dechel r fest darauf oelegt. Die  Walze b liegt mit ihrer Spindel c in der  Nule g, also von der Seidengaze entfernt  uLind mit der Farbplatte in Berührung.

   Wird  die Stange e mittelst eines Handgriffes<B>f</B>  ans dem Kasten lierauisaezogen, so wird     da-          durchi    die Farbivalze über die Farbsaheibe  hinweg blewegt und mit Druckfarbe versorgt.  



  Diese Bewegrunog  findet ihre Begrenzung am  Ende der Führun gzsnute. Kurz bevor diese  Endstellung erreicht, ist, trifft der     Farb-          vwailzenbügel    d, ogegne n de in seine Bewegungs  bahn hineinrigenden Schalthebel p, der um  ein gewisses Stück vom Bügel mitgenommen  wird und dabei mittelst Schaltrades n und    der Zahnräder mn und l der Farbplatte i eine  Teildrehiuiig verleiht. Die Enden der beiden  Naten y und g' sind gegeneinander glebogeii,  so dass die Walzenspindel am Ende der     iiii-          tern    Nute in die obere übertritt. Dieste     Be-          wegunog    kann durch eine Federanordnuno g  oder dergleichen iiiiterstützt sein.

   WNird dann  die Stance e wieder in den Kosten hinein  gedrückt, so legt sich die Farbwalze zunäch ist  gegen die Seidengaze, die zusammen mit der  Waelhssehablone und dem darüberliegleiidfen  Papierblatt in dein Deckel i' ein festes Wider  lager bildet. Beim weiteren Hineinschieben  der Stange wird die Farbwalze an der Seiden  n  gaze entlanggeführt und dabei durch die  Nute g' kräftig dagegen gedrückt. Hierduruhi  wird die Farbe durch die Ausschnitte der  Wiebssehablone auf das Papierblitt ge  quetscht und der Abdruck gefertigt. Ain  Ende der Nute y' befindet sieh eine     Quur-          nute    u, in die die Walzenspindel hineintritt.  Dabei lässt der Druekr der Walze auf die  Seidengaze nach, Lind die Spindel tritt dann  in die erste Nute y zuriick.

   Auch dicse Be  wegung kann durch eine gereeiogniete Feder  anordnung gesichert sein. Nach Aufklappen  des Deckels wird der fertige Abzug entfernt  und ein neues Papierblatt atufgoelegt. Dann  wiederholt sieh der beschriebene Vorgaiig  NWährend der ganzen Arbeitsweise bleibt  die Vorriehtung völliog geschlossen.

   Es ist    nur nötig, den als     -Widerlager    dienenden       Dechel    hochzuklappen und wieder aufzulegen  und dann die Stange am äussern     I-Iaiid--i-iff     einmal hin- und herzuziehen, wobei sieh die  einzelnen Vorgänge des     Einfärbens        und        Ab-          druekens        selbsttätity        re-ein.     



       Das    Drehen der     Farbplatte    bietet den  Vorteil einer     gleichmässi-o:en        Farbenverteilung.     Durch die     zwa.nusläufige        FührumT    der Farb  walze ist deren Druck auf die Schablone ein  gleichmässiger, wodurch sich wieder gleich  mässige Abzüge ergeben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vervielfälticungsvorrichtung für Schrift- stüeke und dergleichen. bei der die Abzüge mittelst einer '\ÄTaelisp--ipiersehablone lierge- Z, stellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbwalze mit der Farbenauftragvorrich tung von aussen bewegylich in einem ge schlossenen Kasten untergebracht ist, der nach oben hin durch die Wachspapierschablone abgeschlossen ist,
    wobei als Widerlager für die Druchwalze ein auf die Waehspapier- schablone zu legender Deckel dient. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vervielfältiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Farbwalze beidseithg eine zwangsläufice Führunog durch eine Doppelnute erhält, deren einer Strang die in iler einen Rivhitung bewegte Walze über eine Farbplatte leitet, deren anderer Strang die Farbwalze bei der ngegen die Waehspapier- sschablone presst. 2.
    Vervielfältiger nach Patentanspriieh und Unteransprueb 1, dadureh gekennzeichnet, dass die Farbplatte durch ein von der vor- wäirtslbeweg("teii Walze betätigtes Zahn- In DreIiiiii- versetzt -wird.
CH89722D 1920-02-26 1920-04-26 Vervielfältigungsvorrichtung für Schriftstücke und dergleichen. CH89722A (de)

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