DE361608C - Vervielfaeltigungsvorrichtung fuer Schriftstuecke u. dgl. - Google Patents
Vervielfaeltigungsvorrichtung fuer Schriftstuecke u. dgl.Info
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- DE361608C DE361608C DEB93067D DEB0093067D DE361608C DE 361608 C DE361608 C DE 361608C DE B93067 D DEB93067 D DE B93067D DE B0093067 D DEB0093067 D DE B0093067D DE 361608 C DE361608 C DE 361608C
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- roller
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Links
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- 239000003973 paint Substances 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L13/00—Stencilling apparatus for office or other commercial use
- B41L13/02—Stencilling apparatus for office or other commercial use with flat stencil carriers
Landscapes
- Printing Methods (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vervielfältigungsvorrichtung für Schriftstücke
u. dgl., bei der die Abzüge mittels einer Wachspapierschablone hergestellt werden. Die
bekannten Vervielfältiger dieser Art besitzen einen aufklappbaren Rahmen, in dem die
Wachspapierschablone fest eingespannt ist und der mit der Schablone auf das den Abzug
aufnehmende Papierblatt gelegt wird. Dann
ίο wird die Oberseite der Wachsschablone, die
zweckmäßig mit einer dünnen Seidengaze bedeckt ist, mit einer Farbwalze überfahren,
und die Druckfarbe tritt dann durch die ausgeschlagenen Teile der Wachspapierschablone
auf das darunterliegende Papier über. Diese Handhabung ist nicht nur umständlich, sondern
hat auch wegen des Auftragens der Farbe von Hand ein Verschmutzen der Vorrichtung
und der herzustellenden Abzüge zur Folge.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, bei der diese Nachteile vermieden
sind. Zu diesem Zweck ist die Auftrage- und Verteilungsvorrichtung für die Farbe in das Innere eines geschlossenen
Kastens verlegt, der durch die eingespannte Wachspapierschablone nach außen völlig abgedeckt
und so eingerichtet ist, "daß die einzelnen die Abzüge aufnehmenden Papierblätter von außen auf die Wachsschablone ge-
legt werden. Die Farbwalze ist von außen beweglich und wird durch einfaches Hin- und
Herschieben mit Farbe versehen und sodann zürn Einfärben der Wachsschablone veranlaßt.
Von den Vervielfältigungsmaschinen mit drehbarer Trommel zur Aufnahme der Wachsschablone
unterscheidet sich die vorliegende Flachdruckvorrichtung durch größere Einfachheit
und auch wieder durch die völlig abgeschlossene Unterbringung aller mit Farbe in Berührung kommender Teile, die ein stets
sauberes Arbeiten gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-1 eispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1
zeigt einen Vervielfältiger bei abgenommenem Rahmen in der Draufsicht, Abb. 2 mit geschlossenem
Rahmen im Querschnitt.
In einem Kasten α befindet sich eine Farbwalze
b, die mit ihrer Spindel c an einem Bügel d gelagert ist. An dem Bügel sitzt eine
Stange e, die durch die eine Seitenwand des Kastens nach außen hindurchragt und dort
einen Handgriff f trägt. Die durch den Bügel d hindurchragenden Enden der Spindel
c greifen in an sich bekannte Führungsnuten g und g' ein, die sich in den seitlichen
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Längswänden des Kastens befinden. Die beiden Nuten werden zweckmäßig aus einer
einzigen breiten Rinne gebildet, die durch eine zwischengelegte Läugsschiene h so unterteilt
wird, daß zwei Längsnuten entstehen, die an den Enden ineinander übergehen.
Unterhalb der Farbwalze befindet sich eine Farbplatte i, die zweckmäßig drehbar ist und
durch ein bei der Verschiebung der Walze ίο in Tätigkeit tretendes Getriebe in Umdrehung
versetzt werden kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Getriebe aus
einem auf der Achse k der Farbplatte sitzenden Zahnrad I1 das mit einem kleinen Zahnrad
m in Eingriff steht. Letzteres ist mit einem Schaltrad η verbunden, das durch einen
mit Schaltklinke 0 versehenen Hebel p absatzweise antreibbar ist.
Über dieser Einrichtung ist der Kasten a mit einer Abdeckung versehen, die aus einem
Rahmen q und einem sich darüberlegenden Deckel r besteht. In den Rahmen q wird eine
feine Seidengaze s und darüber die mit dem zu vervielfältigenden Schriftwerk versehene
Wachspapierschablone t eingespannt. Die Benutzung der Vorrichtung ist dann folgende:
Das den Abdruck aufnehmende Papierblatt wird auf die Wachsschablone t und dann der
Deckel r fest darauf gelegt. Die Walze b liegt mit ihrer Spindel c in der Nut g, also von der
Seidengaze entfernt und mit der Farbplatte in Berührung. Wird die Stange e mittels
eines Handgriffes f aus dem Kasten herausgezogen, so wird dadurch die Farbwalze über
die Farbscheibe hinwegbewegt und mit Druckfarbe versorgt. Diese Bewegung findet ihre
Begrenzung am Ende der Führungsnut. Kurz bevor diese Endstellung erreicht ist, trifft der
Farbwalzenbügel d gegen den in seine Bewegungsbahn hineinragenden Schalthebel p,
der um ein gewisses Stück vom Bügel mitgenommen wird und dabei mittels Schaltrades
η und der Zahnräder m und I der Farbplatte
i eine Teildrehung verleiht. Die Enden der beiden Nuten g und g' sind gegeneinander
gebogen, so daß die Walzenspindel am Ende der unteren Nut in die obere übertritt. Diese
Bewegung kann durch eine Federanordnung o. dgl. unterstützt sein. Wird dann die Stange e wieder in den Kasten hineingedrückt,
so legt sich die Farbwalze zunächst gegen die Seidengaze, die zusammen mit der Wachsschablone
und dem darüberliegenden Papierblatt in dem Deckel r ein festes Widerlager
bildet. Beim weiteren Hineinschieben der Stange wird die Farbwalze an der Seidengaze
entlang geführt und dabei durch die Nutg·'
kräftig dagegen gedrückt. Hierdurch wird die Farbe durch die Ausschnitte der Wachsschablone
auf das Papierblatt gequetscht und der Abdruck gefertigt. Am Ende der Nutg·'
befindet sich eine Quernut u, in die die Walzenspindel
hineintritt. Dabei läßt der Druck der Walze auf die Seidengaze nach, und die Spindel tritt dann in die erste Nutg· zurück.
Auch diese Bewegung kann durch eine geeignete Federanordnung gesichert sein. Nach
Aufklappen des Deckels wird der fertige Abzug entfernt und ein neues Papierblatt aufgelegt.
Dann wiederholt sich der beschriebene Vorgang.
Während der ganzen Arbeitsweise bleibt die Vorrichtung völlig geschlossen. Es ist
nur nötig, den als Widerlager dienenden Deckel hochzuklappen und wieder aufzulegen
und dann die Stange am äußeren Handgriff einmal hin und her zu ziehen, wobei sich
die einzelnen Vorgänge des Einfärbens und Abdruckens selbsttätig regeln.
Das Drehen der Farbplatte bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Farbenverteilung,
doch kann diese auch auf andere geeignete Weise veranlaßt werden. Durch die zwangläufige
Führung der Farbwalze ist deren Druck auf die Schablone ein gleichmäßiger, wodurch sich wieder gleichmäßige Abzüge
ergeben.
Patent-Ansprüche:
Schriftstücke u. dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbwalze (&)^init der
Farbenauf tragvorrichtung {^*von auß en
beweglich in einem geflossenen Kasten
(a) untergebrach±^fgf7 der nach oben hin
durch die Waenspapierschablone (t) abgeschloss^ffist,
wobei als Widerlager für die J^uckwalze ein auf die Wachspapier-
2. Vervielfältiger nach Anspruch"']:, bei dem die in einer zwangläufigen Führung
hin und her bewegte Druckwalze nur bei der Rückbewegung gegen die Schablone gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet,' daß
die Druckwalze (&) bei ihrer von,, der
Schablone abgehobenen Bewegung über eine Farbplatte (i) geleitet wird.
3. Vervielfältiger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Farbplatte (i) drehbar ist und durch ein von der vorbewegten Walze bewegtes
Schaltgetriebe (p, n, m, I) in Drehung versetzt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- Ergänzungsblat t -iur Patentschrift 361608 Klasse 15 d Gruppe 34.Das Patent 361608 ist durch rechtskräftige Entscheidung des eichspatentamts, vom. 10. Januar 1927 teilweise für nichtig er- :lärt.Der Patentanspruch 1 ist gestrichen worden. Die Patentanprüche 2 und 3 sind zu folgenden Anspruch zusammengezogen orden;"Vervielfältiger nach Anspruch I5 bei dem die in einer wangläufigen Führung hin- und her bewegte Druckwalze nur bei .er Kückbewegung gegen die Schablone gepresst wird, dadurch •ekennzelehnet5 dass die Druckwalze (b) bei ihrer von der Schalone abgehobenen Bewegung über eine Farbplatte Ci) geleitet lrd5 die drehbar ist und durch ein von der yorbewegten Walze ewegtes Schaltgetriebe (ρ,η,ΐη,Ι) in Drehung versetzt wird."
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB93067D DE361608C (de) | 1920-02-27 | 1920-02-27 | Vervielfaeltigungsvorrichtung fuer Schriftstuecke u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB93067D DE361608C (de) | 1920-02-27 | 1920-02-27 | Vervielfaeltigungsvorrichtung fuer Schriftstuecke u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE361608C true DE361608C (de) | 1922-10-17 |
Family
ID=6986747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB93067D Expired DE361608C (de) | 1920-02-27 | 1920-02-27 | Vervielfaeltigungsvorrichtung fuer Schriftstuecke u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE361608C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035164B (de) * | 1956-01-16 | 1958-07-31 | Hugh Rogers Mclaughlin | Typendruckmaschine mit ebener Satzform und ebener Druckplatte |
-
1920
- 1920-02-27 DE DEB93067D patent/DE361608C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035164B (de) * | 1956-01-16 | 1958-07-31 | Hugh Rogers Mclaughlin | Typendruckmaschine mit ebener Satzform und ebener Druckplatte |
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