CH89749A - Verschluss für Ölbehälter von elektrischen Apparaten. - Google Patents

Verschluss für Ölbehälter von elektrischen Apparaten.

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CH89749A
CH89749A CH89749DA CH89749A CH 89749 A CH89749 A CH 89749A CH 89749D A CH89749D A CH 89749DA CH 89749 A CH89749 A CH 89749A
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CH
Switzerland
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sep
container
oil
air
closure
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Inventor
Ernst Hauser
Original Assignee
Ernst Hauser
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description


  Verschluss für Ölbehälter von elektrischen     :Apparaten.     
EMI0001.0002     
  
    Bei <SEP> elektrischen <SEP> Apparaten, <SEP> wie <SEP> Trans  formatoren. <SEP> die <SEP> Ölisolierung <SEP> haben, <SEP> besteht
<tb>  die <SEP> allgemeine <SEP> Bauart, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Innenraum
<tb>  eines <SEP> Ölbehälters, <SEP> der <SEP> den <SEP> elektrischen <SEP> Apparat
<tb>  und <SEP> das <SEP> Öl <SEP> fasst, <SEP> oben <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Deckel <SEP> ab  geschlossen <SEP> ist.

   <SEP> Zwischen <SEP> diesem <SEP> Deckel <SEP> und
<tb>  der <SEP> Ölmenge <SEP> verbleibt <SEP> ein <SEP> Luftraum, <SEP> der <SEP> ge  wöhnlich <SEP> nicht <SEP> luftdicht <SEP> gegen <SEP> aussen <SEP> abge  schlossen <SEP> ist <SEP> und <SEP> dessen <SEP> Inhalt <SEP> je <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Temperatur <SEP> des <SEP> Gesamtapparates <SEP> und <SEP> beson  ders <SEP> durch <SEP> Volumenänderung <SEP> des <SEP> Öls <SEP> kleiner
<tb>  oder <SEP> grösser <SEP> wird. <SEP> Sinkt <SEP> die <SEP> allgemeine <SEP> Tem  peratur <SEP> des <SEP> Apparates, <SEP> so <SEP> wird <SEP> der <SEP> Luftraum
<tb>  vergrössert <SEP> und <SEP> es <SEP> tritt <SEP> neue <SEP> Luft <SEP> von <SEP> aussen
<tb>  in <SEP> denselben <SEP> hinein.

   <SEP> Umgekehrt, <SEP> erhöht <SEP> sich
<tb>  die <SEP> allgemeine <SEP> Temperatur <SEP> des <SEP> Apparates,
<tb>  so <SEP> wird <SEP> der <SEP> Luftraum <SEP> kleiner <SEP> und <SEP> es <SEP> erfolgt
<tb>  ein <SEP> Luftaustritt. <SEP> Dasselbe <SEP> Spiel <SEP> wiederholt
<tb>  sich <SEP> schon, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Lufttemperatur <SEP> steigt
<tb>  oder <SEP> sinkt. <SEP> Der <SEP> Luftaustritt <SEP> hat. <SEP> für <SEP> den <SEP> elek  trischen <SEP> Apparat <SEP> keinen <SEP> Nachteil, <SEP> dagegen
<tb>  der <SEP> Lufteintritt.

   <SEP> Die <SEP> einströmende <SEP> Luft <SEP> ent  hält <SEP> gewöhnlich <SEP> freien <SEP> Wasserdampf, <SEP> der <SEP> sich
<tb>  in <SEP> dem <SEP> Behälter <SEP> niederschlägt <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  0l <SEP> vermischt, <SEP> besonders <SEP> bei <SEP> weiterer <SEP> Abküh  lung, <SEP> die <SEP> gerade <SEP> einen <SEP> Lufteintritt <SEP> bedingt.

       
EMI0001.0003     
  
    Dieser <SEP> Lufteintritt <SEP> bezw. <SEP> -Austritt <SEP> kann <SEP> sich
<tb>  tätlich <SEP> ein- <SEP> oder <SEP> mehrmals <SEP> wiederholen, <SEP> das
<tb>  heisst <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> Temperaturänderung, <SEP> und
<tb>  jedesmal <SEP> bringt <SEP> die <SEP> neue <SEP> eintretende <SEP> Luft,
<tb>  wenn <SEP> auch <SEP> nur <SEP> in <SEP> ganz <SEP> kleinen <SEP> Mengen,
<tb>  Wasserdampf <SEP> finit, <SEP> der <SEP> sich <SEP> niederschlätt.

   <SEP> Die
<tb>  Temperaturii-nderung <SEP> ist <SEP> besonders <SEP> tross <SEP> bei
<tb>  ungeschützten <SEP> Apparaten, <SEP> wie <SEP> zum <SEP> Beispiel
<tb>  bei <SEP> den <SEP> Freiluftschaltstationen.
<tb>  Das <SEP> sich <SEP> im <SEP> Ölbehälter <SEP> niederschlagende
<tb>  -N\'asser <SEP> kommt <SEP> an <SEP> der <SEP> Ulloberflä.che <SEP> an <SEP> und
<tb>  sinkt <SEP> infolge <SEP> seiner <SEP> Schwere <SEP> durch <SEP> das <SEP> Öl
<tb>  bis <SEP> auf <SEP> den <SEP> Grund. <SEP> Beim <SEP> Durchgang <SEP> durch
<tb>  das <SEP> <B>01</B> <SEP> streift <SEP> das <SEP> Wasser <SEP> die <SEP> Metall- <SEP> und
<tb>  Isolationsteile <SEP> des <SEP> im <SEP> Öl <SEP> untergetauchten <SEP> Ap  parates;

   <SEP> dabei. <SEP> werden <SEP> die <SEP> Isolationsteile
<tb>  durch <SEP> Wasseraufnahme <SEP> sehr <SEP> minderwertig;
<tb>  aussei:-dem <SEP> wird <SEP> die <SEP> Durelischlatskraft <SEP> des
<tb>  Öls <SEP> durch <SEP> Misehun- <SEP> schon <SEP> mit <SEP> kleinen <SEP> Was  sermengen <SEP> sehr <SEP> herabgesetzt <SEP> und <SEP> der <SEP> ganze
<tb>  Apparat <SEP> besitzt <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> den <SEP> notwendigen
<tb>  SiclierlicitsgTad, <SEP> was <SEP> besonders <SEP> hei <SEP> Öl  schaltern.

   <SEP> die <SEP> grosse <SEP> Leistungen <SEP> abzuschalten
<tb>  haben, <SEP> wichtig <SEP> ist.
<tb>  Gegenstand <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> ist
<tb>  nun <SEP> ein <SEP> Versebluss <SEP> für <SEP> \init <SEP> einem <SEP> Deckel <SEP> ver-              sehene    Ölbehälter von elektrischen Apparaten,  welcher die vorerwähnten Übelstände besei  tigen soll, indem der Ölbehälter an seiner     Ver-          schlussstelle    zwischen Deckel und Behälter mit       wenio@stens    einem Luftfilter umschlossen ist,  welcher so     an",eordnet    und beschaffen ist.

   dass  die einströmende Luft vor ihrem Eintritt in  den zwischen Ölmenge und Deckel befind  lichen Raum des Ölbehälters, den eine die  Feuchtigkeit aufnehmende Masse enthalten  den Luftfilter durchstreichen muss, so dass  nur durch den Luftfilter entfeuchtete Luft in  den Luftraum des Ölbehälters einströmen  kann.    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch im Schnitt dargestellt.  



  Die Figur zeigt einen mit. Öl gefüllten Be  hälter P, dessen Arbeitsraum H dazu be  stimmt ist, einen elektrischen Hochspannungs  schalter oder einen sonstigen elektrischen Ap  parat, z. B. einen Transformator, der     unter    Öl       funktionieren    soll, aufzunehmen. Um den  obern Rand des Behälters B ist. nun ein Ne  benbehälter N ringsum angeordnet. Derselbe  ist mit Öl oder einer andern Masse, welche  imstande ist, Feuchtigkeit aufzunehmen, ge  füllt. Der Behälter B ist mit einem Deckel D  abgeschlossen, welcher drei ringförmige, nach  unten ragende Rippen aufweist. Die innere  Rippe     E    ragt in den Behälter P nahe seiner  Wandung und weist eine Mehrzahl Löcher L  auf.

   Die zwei äussern Rippen F und G sind  länger als die Rippe E und ragen tief in  den Nebenbehälter N und somit auch in die       Flüssigkeit,    womit dieser Behälter gefüllt ist.  Der untere Teil der beiden Rippen F und G  ist     siebartio,    mit einer Anzahl Löcher A     ver-          versehen.    \Unterhalb der beiden Rippen F  und G     verbleibt    jedoch nach dem Aufsetzen  des Deckels D auf den Behälter B ein Zwi  schenraum B. Der äussere Rand des Deckels  D ist umgebogen und ragt über die äussere       Wandung    des Nebenbehälters N heraus.

   Der  Nebenbehälter weist einen     Höhestandsanzei-          ger    ! auf, welcher die Höhe der in ihm ent  haltenen     Flüssigkeit    anzeigt.    Der Luftfilter kann statt der beiden Rip  pen F und G auch nur eine Rippe oder mehr  als zwei Rippen aufweisen.  



  Im     Betrieb    wirkt nun der dargestellte  Verschluss für     den    Ölbehälter B folgender  massen:  Entsteht auf irgend eine Weise im Behäl  ter P über seinem Arbeitsraum H, das heisst  oberhalb der Flüssigkeit, unterhalb des     Dek-          kels    D ein Unterdruck, so wird ein     Ausgleich     stattfinden, indem Niveau     1V1    steigt und Q  sinkt; 0 wird auch eine Kleinigkeit sinken.  Geht derselbe Vorgang noch weiter, so steigt       .TI    noch mehr und Q sinkt bis zum Ober  rand der Löcher A; in dem Moment treten  Luftblasen durch die Filtermasse und Löcher  A nach dem Zwischenraum F G, bis Niveau  Q und 0 auf gleicher Höhe sind.

   Bei fort  schreitendem Vorgang wird Luft von F G  durch den Zwischenraum G E angezogen,  durchquert die Filtermasse und kommt über  H, ferner kommt von aussen neue Luft in den  Zwischenraum FG. Bei den Ö     fFnungenA    über  streicht die Luft die Filtermasse, durchdringt  sie ausserdem von<I>F G</I> nach<I>G E</I> bei der  Niveaudifferenz zwischen 0 und     N,    wobei  diese eintretende Luft ihre Feuchtigkeit ab  gibt. Die Luftzirkulation erfolgt langsam ent  sprechend der Abkühlung des Gesamtappara  tes. Die entzogene Feuchtigkeit verbleibt in  der Flüssigkeit im Nebenbehälter N und  wird, im Falle, dass diese Flüssigkeit Öl ist,  im Nebenbehälter N zu Boden sinken.

   Die  über dem Arbeitsraum H oberhalb der Flüs  sigkeit unterhalb des Deckels eintretende Luft  ist somit trocken und kann keine schädigen  den     Wirkungen    auf den Inhalt des Arbeits  raumes     H,    weder auf das Öl, noch auf die  Apparate ausüben. Der Nebenbehälter     Y          ,mit    seiner Flüssigkeit in Verbindung mit den       eingetaixcht(-n    Rippen und Löchern A in den  selben. wirkt als Luftfilter. Entsteht im  Raum über H zwischen Ölmenge und Deckel  ein Überdruck, so kann ein Entweichen der  Luft durch die Löcher     L    und<I>A</I> erfolgen.

    Bei allfälligem     Kurzschluss    im     Arbeitsraurn     H werden grössere Mengen Gasgemische durch  den Zwischenraum B zwischen den Rippen F      und C und dem Boden des Nebenbehälters X  entweichen. können (Pfeil     II).     



       8'_att    eines einzigen Luftfilters rings um  den Behälter R könnten auch mehrere Luft  filter in     Hintereinanderschaltung    angebracht  sein. Der     1Tebenschalter    N könnte auch auf  dem ganzen Umfange des Behälters R in ein  zelne Teilstücke unterteilt sein, damit un  genauer     wagerechter    Zusammenbau nicht     un-          glinstig    wirkt. und schon eine teilweise Er  neuerung der     Luftfilterflüssigkeit    ermöglicht  wird.

       Jedes        Teilstück    erhält zweckmässiger  weise einen     Höhestandsanzeiger,    welcher als       Absackrohr        ausgebildet    sein kann, um     nieder-          beschlagenes    Nasser abzuziehen. Die Erneue  rung der     Luftfilterflüssigkeit        kann'    gefahrlos  auch während des Betriebes erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für mit einem Deckel versehene Ölbehälter von elektrischen Apparaten, da durch gekennzeichnet, dass der Ölbehälter an seiner Verschlussstelle zwischen Deckel und Behälter von wenigstens einem Luftfilter um schlossen ist, der so angeordnet und beschaf fen ist, dass die einströmende Luft vor ihrem Eintritt in den zwischen Ölmenge und Deckel befindlichen Raum des Ölbehälters den Luft filter, welcher eine die Feuchtigkeit aufneh mende Masse enthält. durchstreichen muss, so class nur durch den Luftfilter entfeuchtete Luft in den Luftraum des Ölbehälters ein strömen kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass rings um den obern Rand des Ölbehälters ein Nebenbehälter angeordnet ist, welcher die die Feutchtil-"- keit aufnehmende Masse enthält, in welch letztere Rippen, die am Deckel des (-)1- behälters vorhanden sind, hineinragen.
    2. Verschluss nach Patentanspruch und rnter- ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen mit einer Mehrzahl Löcher ver sehen sind, die unterhalb des Ulüssigl@eits- spiegels liegen, wobei die Flüssigkeit als die Feuchtigkeit aufnehmende Masse dient, und die Rippen nicht bis an den Boden des Nebenbehälters reichen. 3. Verschluss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenbehälter in einzelne Teilstücke unterteilt ist.
    4. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Luftfilter hintereinander angeordnet sind.
CH89749D 1920-08-19 1920-08-19 Verschluss für Ölbehälter von elektrischen Apparaten. CH89749A (de)

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