CH89854A - Elektromagnetische Schraubenfeder-Reibungskupplung. - Google Patents
Elektromagnetische Schraubenfeder-Reibungskupplung.Info
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- F16D27/02—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
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Description
Elektromagnetische Sehraubenfeder-Reibungskupplung. Die in einer elektromagnetischen Be tätigung der bekannten Schraubenieder-Rei- bungskupplungen liegenden Vorteile sind bereits durch verschiedene Ausführungen be- hannt geworden, insbesondere durch solche mit Verweiidungy eines die Einrückkraft übersetzenden Federhebels. In vielen Fällen macht es jedoch die verlangte möglichst kurze Baulänge der Kupplung erforderlich, unter Verzicht auf den sonst für den Auf wand an elektrischer Energie vorteilhaften Federhebel, das freie Ende der Schrauben feder möglichst unmittelbar zum Anzug und mit der Reibtrommel zur Reibung zu bringen.
Eine bekannt gewordene Ausführungsform mit in die Reibtrommel eingebauten Huf- eisenmagneten kann aber den beabsichtigten Zweck, das freie Ende der Schraubenfeder direkt anzuziehen, in keiner Weise erreichen und muss praktisch schon deshalb als ver fehlt angesehen werden, weil eine Anziehung des Federendes nur in einer ganz bestimm ten Stellung der Schraubenfeder zur Reib trommel, bezw. zu dem darin befestigten Ma- gneten stattfinden kann. und zwar nur dann, wenn sieh das Ende der Feder zufälliger weise den Polen des Hufeisenmagneten fre- genüber befindet.
Eine andere Form der elektromagnetischen Schraubenfederkupplung mit vor der Schrau benfeder angebraehten, in Riehtung der Schraubenfederaehse wirkenden riiigförmiigen Elektromagneten besitzt den Nachteil, dass durch den aehsialen Zugr an dein als Anker ausgebildeten Federende die Bohrung der auseinandergezogenen Feder utinzylindrisch wird und infohe der Deformation der Feder diese nach erfolgter Reibun", und hervor gerufener Erwärmung nach Abschalten des Stromes die Reibtrommel, besonders nach lä,ngerem Betrieb, nicht mehr loslässt, um in ihre Anfan#,slal-e zurückzukehren.
Ausser dem stellt diese Ausführung nicht die kür zeste dar, wie sie wegen seitlichen Raum mangels in vielen Fällen verlanIgt werden muss; sondern entbehrt diese Ausfübrungs- form der Möglielikeit eines leichten Aus- wecliselns von Hand und elektromagnetisehen Eiardekteilen. da sich die hierbei zur Ver wendung gelangte Schraubenfeder aus- sebliesslieh für die elektromagnetische Betäti gung eignet.
Bei der vorliegenden elektromagneti- sehen Reibungskupplung wird bei denkbar kürzester Baulänge der Kupplung der zu erzielende Anzug des freien Federendes durch einen mit der Reibtrommel konachsial verbundenen, ringförmigen Elektromagneten in der Weise erreicht, dass bei Erregung des Elehtroinamieten das freie Ende der Schrau benfeder in jeder Stellung der letzteren be- züglieh der Elektromagneten von diesem an- 2gr e Z ogen wird. und dass die Schraubenfeder, solange die Kupplung in Wirksamkeit ist, in einer zu ihrer Axe senkrechten Richtung auf Zug beansprucht wird.
Auf beilievender Zeiehnunog sind einige eD <B>n ,</B> Ausfübrungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längschnift durch die erste Ausfiilirungsform, Fig. 2 eine Sfirnansieht derselben; Fiog. 3 ist ein teilweiser Längsschnitt du reh die zweite Ausführungsform; Fig. 4 ist eine Stirnansicht, und Fig. 5 ein teilweiser Längsschnitt durch edie dritte Ausführungsform.
Nach Fig.1 sitzt, auf der einen Welle TV1 aifgieheilt, clieReibtrommelR, um die sich die mit ihrein einen Ende an der Treibscheibe T und dadurch an der andern Welle W2 be- festiate Sehraubenfeder F, liegt.
Durch Er regung eines an der freien Stirnseite der Reibtrommel B konachsial zu dieser befestig- teit ringförinigen Elektromagneten M und Anzi6hen seines in einem mit dem andern ileien Ende der Sehraubenfeder F verbun denen Gehäuses angebrachten Ankers<B>A</B> in zur Schraubenfederachse radialer Richtung wird die zwischen Federende und Reibtrom- rfiel zu erzielende Reibung und in Fbrtpflan- ziingy dieser ein allmählich fortschreitendes Anidrücken der ganzen Schraubenfeder an die Reibtronimel 2 und damit ein Mitneh- nmen der zu treibenden Welle TV,
hervor gerufen, und dabei, solange die Kupplung in Wirksamkeit ist, auf die Seliraubenfeder ein Zug in einer zu ihrer Axe senkrechten Rich tung ausgeübt. Bei der Kupplung nach Fig. 3 und 4 ist der ringförrnige Elektromagnet M in die freie Stirnseite der Reibtrommel Rt eingebaut und dadurch gegenüber der Aus führungsform nach Fig. 1 und 2 eine noch kürzere Bauart der Kupplung erzielt. Es be wirkt der Elektromagnet M nach, Erregung infolge seiner ringförmigen Gestalt in jeder Lage der Schraubenfeuder F bazüglich des Elektromagneten eine radial zur Federaxe gerichtete Anziehung des freien Federendes und somit ein Inbetriebsetzen der Kuipplung. Die Zugbeanspruchung der Feder ist die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Nach Fig. 4 und 5 ist der Elektromagnet ebenfalls in die freie Stirnseite der Reib trommel eingebaut und übt durch Anziehen seines mit dem Federende durch ein elasti sches Zwischenglied<B>A'</B> verbundenen Ankers <B>A</B> einen Zug auf das freie Ende der Feder F aus, der nicht, wie bei den ersten Aus führungsbeispielen, radial zur riederaxe, son dern tangential zum Federumfang, aber ebenfalls senkrecht zur Federaxe gerichtet ist, ohne dass dabei die Feder in axialer Richtung bewegt und deformiert wird.
Die Schraubenfeder der vorliegenden Kupplung erfährt gegenüber der bislang me- ehanisch bedienten Kupplung keine Abän derung, so dass eine Kupplung mit Handein- rückung leicht, nach Entfernung des Feder hebels und Anbringung des Trommelmagne ten nebst Ankers, in eine solche mit elehtri- scher Betätigung, geniäss vorliegender Erfin dung umgewandelt werden kann und am-e- kehrt, was für alle Fälle erwünscht und Oft, z.
B. nach Betriebsänderung@en. sehr vorteil haft ist. Ausserdem stellt diese 31i5!2:liehlzeit eine Vereinfaebung der gleichzeitigen Fäl)ri- hation von elektromagnetisch und von Hand betätigter Kupplungen dar. Die Kupplung lässt sich leicht als Doppelkupplung aus führen.<B>I</B>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisehe Schraubenferler-Rei- bungskupplung, bei. welcher der Elektro- inagnet direkt auf das freie Ende der Sechraubenfeder wirkt, dadurch gekennzeich net, dass der Elektromagnet ringförmig aus gebildet und mit der Reibtrommelwelle konaxial verbunden ist, derart, dass bei Er regung des Elektromagneten das freie Ende der Schraubenfeder in jeder Stellung der letzteren bezüglich des Elektromagneten von diesem angezogen wird, und dass die Schrau benfeder, solange die Kupplung in Wirksam <B>keit</B> ist, in einer zu ihrer Axe senkrechten Richtung auf Zug beansprucht wird.UNTERANSPRÜCHE : Elektrormagnetische Schraubenfeder-Rei bungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am freien Ende der Schraubenfeder ein Gehäuse befestigt ist, in welchem der im Bereich des Um fanges des Elektromagneten befindliche Anker desselben, radial zu ersterem be weglich, geführt ist. 2.Eleltromagnutiselie Sellraubenfeder-Rei bunigskupplung nach Patentansprueli, da- dnreh gekennzeichnet, dass der Elektro- inagnet in die Reibtrommel eingebaut ist, derart, dass bei Erregmng desselben das freie Ende der Sehraubenfeder stets ra dial bezüglich des Elektromagneten an den Umfang der Reibtrommel angedrückt wird. 3.Elektromagnetiscbe Selirautbenfeder-Rei bunigskupplung nach Patentanspruch, ge- hennzeielinet diirch einen in die Reibtrom- inel eintebatilen Elektromacneten, der das Anziehen des freien Endes der Sehrau- benfeder dureh einen Anker bewirkt, der (Inreb ein federndes Zwiselien.glied mit der Sohraubenfeder in Verbindun- sieht. n
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH89854D CH89854A (de) | 1917-11-30 | 1919-12-15 | Elektromagnetische Schraubenfeder-Reibungskupplung. |
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| GB (1) | GB139788A (de) |
Families Citing this family (2)
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| US4630722A (en) * | 1982-11-29 | 1986-12-23 | Xerox Corporation | Electromagnetic wrap spring clutch |
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1919
- 1919-12-15 CH CH89854D patent/CH89854A/de unknown
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1920
- 1920-03-02 GB GB6398/20A patent/GB139788A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB139788A (en) | 1921-06-02 |
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