Antriebsvorrichtun- für die Entleerungsvorrichtung von ein Massengut liefernden <B>in in MN</B> Schächten. Die Erfindung betrifft eine weitere Aus bildung der durch den Patentanspruch des Hauptpatentes geschützten Antriebsvorrich tung für die Entleerungsvorrichtung von ein Massengut liefernden Schächten.
Neu ist gegenüber dem Hauptpatent die Art des Antriebes der Entleerungsvorrichtung und des Steuerungsgliedes Lind die Cbertra- gung der Steuerungsbewegung von dem Steuerungsglied auf die Eutleerungsvorrich- tung. Bei der im Hauptpatent dargestellten Ausführungsforin ist eine quer geschwenkte Stange angeordnet, die zwar bei Rüttel schuhen zweckmässig ist, aber nicht ohne weiteres für andere Entleerungsvorrichtungen verwendet werden kann, die nicht eine hin- und hergehende, sondern eine drehende Be wegung ausführen, wie zum Beispiel Band- entleerer,
die von einer sich drehenden Trom mel oder dergleichen aus bewegt werden. Gemäss der Erfindung sind für die Übertra gung der Bewegung vom Antrieb auf die Entleerungsvorrichtung einerseits und auf das Steuerungsglied anderseits zwei Kegelräder gewählt. Die Kegelräder können nach Art eines Differentialgetriebes abwechselnd be wegt werden. Ihre Bewegung wird durch die Höhe der Gutsäule mit Hilfe des Steuerungs gliedes selbsttätig geregelt.
Die Erfindung ist in Fig. <B>1</B> und 2 in zwei <B>um 90 '</B> gegeneinander versetzten senkrechten Schnitten durch das Auslaufende eines Schach tes in einem Ausführungsbeispiel veran schaulicht.
<B>1</B> ist der die Gutssäule bildende rohr artige Auslauf. Die Gutssäule ruht auf einem Bande 2, das über die Trommeln<B>13),</B> 4 läuft und sich in Pfeilrichtung<B>x</B> bewegt. Hierbei entnimmt es die zu entleerende Masse aus dem Rohr<B>1</B> und führt sie einer Transport vorrichtung<B>5</B> zu.
Zum Antrieb der Trommel<B>3</B> dient fol gendes Getriebe: Auf der Welle<B>6</B> der Trommel<B>3</B> ist das Kegelrad<B>7</B> aufgekeilt, während sich das Kegelrad<B>8</B> lose auf dieser Welle drehen kann. Es wird, zum Beispiel durch Stellringe, in seiner seitlichen Lage auf der Welle<B>6</B> fest-ehalten. Mit den Kegelrädern<B>7, 8</B> stehen die Xegelräder <B>9</B> in Eingriff. Diese Kegel räder<B>9</B> sind innerhalb der erweiterten Nabe einer Riemen- oder Kettenscheibe<B>10</B> so an gebracht, dass sie sich lose um radialstehende, fest mit der Riemen- oder Kettenscheibe ver bundene Zapfen<B>11</B> drehen können.
Das Kegel rad<B>8</B> ist ferner mit einem Kurbelzapfen 12 versehen, der bei der Drehung des Rades die Stange<B>13</B> in eine hin- und hergehende Be wegung versetzt. Die Stange<B>13</B> kann den Hebe[ 14 und durch Vermittlung der Welle <B>15</B> auch das Steuerungsglied<B>16</B> hin- und herbewegen, welches hier in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel des Haupt patentes ausgebildet ist.
Die -Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Riemen- oder Ketterischeibe <B>10</B> wird dauernd angetrieben. Die an ihr sitzenden Keo#e.Iräder <B>9</B> sind bestrebt, die auf der Welle <B><I>b</I></B> sitzenden Kegelräder <B>7</B> und<B>8</B> mitzunehmen.
ZD Ist nun die Gutssäule im Rohr<B>1</B> so niedrig, dass der Arm<B>16</B> frei schwingen kann, so ist der Bewegungswiderstand der Bandentleerung grösser als der des im freien Raume schwin genden Armes<B>16.</B> Es wird daher die Band trommel<B>8</B> und mit ihr das Kegelt-ad stil <B>-</B> stehen, und die kleinen Kegelräder<B>9</B> werden sieh durch die Bewegung der Scheibe<B>10</B> auf dem Kegelrad<B>7</B> abwälzen.
Dagegen wird das Kegelrad<B>8</B> von den Kegelrädern<B>9</B> mitge nommen und hierdurch auch mitteist der Stange<B>13,</B> des Hebelarmes 14 und der Welle <B>1.5</B> der Arm<B>16</B> in Bewegung versetzt werden. Dieser Zustand wird so lange anhalten, bis der Arm<B>16</B> beim Anwachsen der Gutssäule in das Gut eintaucht.
Dadurch wird der weiteren Bewegung de-, Armes<B>16</B> und infolgedessen auch des Kegel rades<B>8</B> ein Widerstand entgegensetzt, der grösser ist als der, den das durch die Guts- säule belastete Band der Bewegung des Ke gelrades<B>7</B> entgegensetzt. Es wird dann ein Stillstand des Kegelrades<B>8</B> eintreten, und da die Scheibe<B>10</B> dauernd weiterläuft, nun das Kegelrad<B>7</B> durch die Kegelräder<B>9</B> init- genommen und die Trommel<B>3</B> in "Umdrehung versetzt. Hierdureh wird das Band 2 in Pfeil richtung x bewegt, -wodurch das in den. Rohr><B>1</B> sich befindende Gut entleert wird.
Sobald dann in dein Rohr<B>1</B> die Höhe der Gutsäule wieder so weit abgenommen hat, dass der Arm <B>16</B> von dem umgebenden Gute frei wird und schwingen kann, wiederholt sich der anfangs geschilderte Zustand,<B>d.</B> h. die Bandtrommel<B>3</B> kommt zum Stillstand und der Arm<B>16</B> beginnt hin und her zu schwingen. Es wird also hier, wie bei der Vorrieh- tung des Hauptpatentes, der beabsiehtigte Zweck, das ist die Erhaltung einer Guts- ,gäule von bestimmter Höhe, in dem Rohr<B>1</B> erreicht.
Statt der Bandentleerunzsvorrichtung könnte auch in sinngemässer Weise eine Teil- entleerungsvorrichtung oder jede andere sich drehende Entleerungsvorrichtung angewendet -werden. Die Bauart des Differentialgetriebes und des den Arm<B>16</B> antreibenden Gestänges kann verschieden sein und wird der jeweili gen Bauart der Entleerungsvorrichtung an- gepasst.
Anstatt des Armes<B>16</B> könnte auch irgend ein anderes bewegbares Steuerungsglied, zum Beispiel ein von der Seite in das Gut ein tauchender Schieber oder dergleichen gewählt werden. Notwendig ist stets eine solche An ordnung des bewegbaren Steuerungsgliedes, dass es sich bei niedriger Gutssäule frei be wegen kann, aber beim Anwachsen der Guts- säule bis zu einer gewissen Höhe zum Still stand kommt, so dass dann. die Entleerungs vorrichtung zu arbeiten beginnt.