CH90310A - Verfahren zum Beizen von eisenhaltigen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zum Beizen von eisenhaltigen Gegenständen.

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CH90310A
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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

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  Verfahren     zuni    Beizen von eisenhaltigen Gegenständen.  <B>M</B>    Beim Beizen von schmiedbarem Eisen  oder Stahl mit Mineralsäure zur Entfernung  der aus     Eisenoxyduloxyd'bestehendeii    harten  Walzhaut durch Mineralsäure oder saure  Salze tritt häufig eine als     "Beizsprödigkeit"     oder     "Beizbrüchigkeit"    bezeichnete Sprödig  keit des Eisens auf.

   Dieselbe wird nach     Lede-          bur    durch Aufnahme von Wasserstoff     be-          din-t.    Das vorliegende Verfahren zum Bei  zen von<B>.</B> eisenhaltigen Gegenständen     bezweeld     die Vermeidung der     Beizbrüehigkeit    und be  steht darin,     dass    der     Beizflüssigkeit    Produkte  der     pyrogenen    Zersetzung organischer Stoffe  zugesetzt werden. Wenn man mit einer der  artigen     Beizflüssigkeit    Eisen oder Stahl beizt.

    so tritt keine     Beizbrüchigkeit    oder     Beiz-          sprödigkeit    auf.<B>-</B>  Das Verfahren ist nicht auf schmiedbares  Eisen oder Stahl beschränkt, sondern kann  auch zum Beispiel von Gegenständen aus an  dern Eisensorten, wie     Gusseisen,    Eisenlegie  rungen, wie zum -Beispiel Nickel-,     Chrom-          oder        Wolframstahl,    angewendet werden.  



       #    Als Zusätze zu der     Beizflüssigkeit    'kann  man namentlich Produkte der Teerdestillation    verwenden. Besonders     "eei-liet    sind Stein  kohlenteer,     Rolinaplitaliii,        Rolianthi-acen.    Man  setzt     zweekmüssi"    etwa<B>1</B> bis 2     ',n    der Stoffe  zu der     Beizflüssi-heit    hinzu.  



  Die Ausführung des Beizens geschieht  in     üblielier    Weise. indem     man        den    zu bei  zenden     C#egenstand    in     Beizflüssigkeit    bringt       und    dort     belässt.    Man kann in der Kälte  arbeiten,     in-,in    kann aber auch eine geringe  Erwärmung der     Löstin,-    vornehmen.  



  Eine Abänderung- des     vorlie-enden    Ver  fahrens besteht darin,     dass        inan        die    Produkte  der     pyrogenen        Zersetzun-        or-,aiiiseher    Stoffe       nielit    als     solehe,    sondern     ein(,        Usuno,    der  selben dem     Beizbade    zusetzt.

   Man     hann    die  Lösung erhalten. indem     man    die     Pro(luhie     der     pyrogenen    Zersetzung organischer     Sloffe     durch     anor-uniselie    Säuren     extrabiert.    Man  kann auch neutrale oder saure Salze,     or--a-          nisehe    Lösungsmittel, namentlich     Kohlen-          wasserstof        fe,    zur Extraktion verwenden.

    Zweckmässig extrahiert     man    die Produkte der       pyrogenen    Zersetzung organischer Stoffe mit  drei bis vier Teilen Schwefelsäure und setzt  dem     Beizbade   <B>1</B> bis<B>10</B>     '1-    des     Extraldes    hinzu.           Iuch    die bei der     Reini.ung    von     Kohlen-          wasserstoffeil    mit entstehen  den     AbfallsUuren    oder     Säurellarze    sind -ver  wendbar.  



  Die Vorteile des Verfahrens bestellen  darin,     dass    nur die Walzhaut,     bezw.    der     Glüh-          -pan    beim Beizen gelöst wird, das metallische       Ei>;pn    aber     praldisch    nicht     anoeuriffen    wird.       Infolo#edessen        i.,;zt    der     Beizverlust        -,erin-    und  der     Säureverbrauell    geringer als bisher.

   Draht       zum    Beispiel behält seine volle Rundung bei  und     lässt    sieh daher besser ziehen, weil er  beim Ziehen nicht mehr kneift.     Infol,Yedesseil     sind die Zieheisen einem geringeren Verschleiss       aus,#esetzt.        Das    so behandelte Material rostet  weniger leicht als solches, das nach den  üblichen     Verfaliren    geheizt ist. Die Beize  greift die eisernen     Beizhörbe    nicht an und  die     Beizvorrif--Iiii-inoen    leiden nicht.

   Die     Ble-          clie    erhalten eine glattere Oberfläche und     nell-          men    daher auch nicht so viel Zinn oder Zink  beim     Verzinn(-n    oder Verzinken auf.

Claims (1)

  1. PATri,NTAN,SPP,UCII: Verfahren zum Beizen voll eisenhaltigen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass z-#vc"o,ks Vermeidung der Beizsprödigkeit des Beizgutes dem Beizmittel Produkte der pyro- gellen Zersetzung organischer Stoffe zu.gesetzt w erden.
    UN.TERANSPRMIE: <B>1 .</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Produkt der py- rogenen Zersetzung organischer Stoffe Rohanthracen verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruell, dadurch ,gekennzeichnet, dass als Produkt der py- ro-enen Zersetzung organischer Stoffe Rohnaphtalin verwendet wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentansprueli, dadurch "ekennzeichnet, dass als Produkt der py- rogenen Zersetzung organischer Stoffe Extrakte dieser Produkte verwendet wer den.
CH90310D 1918-06-10 1919-05-17 Verfahren zum Beizen von eisenhaltigen Gegenständen. CH90310A (de)

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AT91893B (de) 1923-03-26

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