CH90376A - Vom Luftdruck abhängige, selbsttätige Schaltvorrichtung für elektrische Kompressormotoren. - Google Patents

Vom Luftdruck abhängige, selbsttätige Schaltvorrichtung für elektrische Kompressormotoren.

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CH90376A
CH90376A CH90376DA CH90376A CH 90376 A CH90376 A CH 90376A CH 90376D A CH90376D A CH 90376DA CH 90376 A CH90376 A CH 90376A
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CH
Switzerland
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switching device
electric compressor
air pressure
spring
dependent
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description


  Vom Luftdruck abhängige, selbsttätige Schaltvorrichtung für elektrische       Kompressormotoren.       Es ist bekannt, den elektrischen Antriebs       motor    von Kompressoren bei Erreichung eines  bestimmten Höchstdruckes der Luft selbst  tätig auszuschalten und ihn selbsttätig wie  der einzuschalten, wenn der Druck auf ein  bestimmtes Mindestmass gesunken ist. Dies  kann bekanntlich mit Hilfe einer Membran  geschehen, die die Ventile zur. Steuerung  eines den Schalter bedienenden     Luft.Serv.o-          motors    verstellt.

   Ein derartiger Schalter     iniss     nun unter dem Einfluss des Luftdruckes ganz  präzise gesteuert werden und muss,     damit    der  elektrische Kontakt -des Schalters nicht  schleichend geöffnet und geschlossen wird,  schnappartig wirken.  



  Nach der Erfindung wird dies     .dadurch          erreicht,    dass man das Ein-     und        Auslassventil     zu einem Doppelventil mit gemeinsamer Spin  del vereinigt und diese nicht unmittelbar von  der Membran aus gesteuert wird, sondern un  ter Zwischenschaltung einer mechanischen  Schnappvorrichtung.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung dargestellt.  Darin ist die Schnappvorrichtung ein Hebel-         systein,    bei dem der     Angriffspunkt    einer       Zugfeder        über    einen Totpunkt.     liinweg@,eliihrt     wird;

   in diesem     Totpunkt    ist die     Spannung     der Feder am grössten, und das System be  findet sich     iin    labilen     Gleicli1,ewi.elit,    wäh  rend zu beiden Seiten des     Totpunktes    die  Feder sich     verkürzt    und dabei die momen  tane     Umschaltunis    des Luftventils     bewirkt.     Die     beiden    Stellungen des Ventils und der       Sclinappvorriclitung    sind in den     Fi;_@.    1     und\?     getrennt     veranschaulicht.     



  Der Behälter     a    ist durch eine     Drit(-lzliift          leitung   <I>d</I> mit dem Raum<I>b</I> mit der     elasti-          sehen    Membran c     verbunden.    gegen     welche     mittelst der Feder f     die    Platte e     gedriiel@t     wird.

   Die     Bewegungen    der     Membran    c wer  den durch die Verzahnung der Stange     1)        auf     den Hebel     q        übertragen,    der um die am Ge  häuse     g    festgelagerte Achse s     drehlxir    ist.  Um die gleiche Achse drehbar ist der He  bel     t,    der mit einem breiten Schlitz     rs    ver  sehen ist.

   Gegen jeweils eine Flanke dieses  Schlitzes legt sieh unter der     Kraftwirkung-          der    Feder<I>v</I> der Stift     zv,    der am Ende des  am Hebel<I>q</I>     angelenkten    Hebels     l    angebracht      fit.

   An     dern    mit Schlitz     ic    versehenen Hebel     t          i'-t    der Körper des Doppelventils     la        befestigt          hnd    wird     von    ihm in seine beiden Endlagen       bewegt,    derart, dass der Raum i entweder  durch die     t-rffnung        n.    mit der Aussenluft     (Fig.          I   <B>)</B> oder     durA    die Öffnung r mit der     Druck-          luftleitung-        (l,

          bezw.    dem Behälter<I>a</I>     (Fig.    2)  in     Verbindun-    gebracht wird. Der Raum i  steht durch die Leitung     z    in Verbindung       zeit    dem Servomotor, der den Schalter     m        be-          tä        ti;gt    und der aus dem Kolben     7e    und der       dpr    Druckluft unter dem Kolben     entgegen-          jrirkenden    Feder o besteht.

   Dieser Schalter  Öffnet und schliesst den Stromkreis des     Elek-          tromofors,    der den Luftkompressor antreibt.  



  Zur     Erklärung    der Wirkungsweise der       Einrichtung,    werde von der     Stellung        Fig.    1       ausgegangen,    bei der der Motorschalter     in          @"esclilosseu    ist, der Luftdruck in dem vom  Kompressor gespeisten Behälter     a    also noch       nicht    die     gewünschte    Höhe erreicht hat.

    Steigt der Luftdruck im     Behälter        a    weiter,  so     be@@-e@ri:        .-;ich    unter dem Einfluss der     Mem-          1-aran    c die Platte e     lano-sam    nach oben, gleich  zeitig dreht :

  ich durch Vermittlung der Ver  zahnung<B>1)</B> der Hebel     q    langsam nach unten,       wobei    der Winkel zwischen den Hebeln     q          -lind    Z kleiner     und    die Feder v stärker gespannt  wird.     Schliesslich        @vird    dieser Winkel 0 und  beim     Über.olireilen    dieses Totpunktes reisst  die Feder     2#    den Hebel     l    plötzlich auf die  andere Seite des     Hebels        q    herum.

   Dabei kehrt  sich die     a.uf    den Hebel t     wirkende        Kraft-          7,-omponente-    um, und zugleich übt der Stift     iv     einen kräftigen     Schla-        -e-,en    die obere Innen  seite des Schlitzes     ic    aus, so dass der Hebel<I>,t.</I>  momentan nach     ollen    umgelegt     xvird        (Fig.    2).

    Dia-     Öffnung        .z,    wird vom Ventil     h        geschlossen          lind    der Einlass     r    geöffnet, wodurch Druck-         luft    unter den Kolben     7e    tritt und den Schal  ter<I>na</I> öffnet. Dadurch wird der Kompressor  stillgesetzt und die     Drucklufterzeugung    ab  gebrochen.

   Wenn     dann    der Luftdruck wie  der sinkt, so gibt allmählich die Membran c  wieder nach, die Platte e     -#vird    durch die Fe  der f langsam nach abwärts bewegt und der  Hebel q entsprechend nach oben gedreht, bis  der Totpunkt erreicht ist und die Feder v  wieder nach unten     umschnappt,    wodurch sieh  der in     Fig.    1 dargestellte Zustand wieder  herstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltvorrichtung für elektrische Kom- pressormotoren zur selbsltä Ligen Einschaltung des Motors bei einem Mindestdruck und selbsttätigen Abschaltun - desselben bei einem Höclistdruek der Luft, wobei die Steuerung eines den Sehaller bedienenden Luft-Servoinotors finit Hilfe einer Membran erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Ein- und Auslassventil für die Servomotor- steuerung zu einem Doppelventil mit ge meinsamer Spindel vereinigt ist und dieses nicht unmittelbar von der 14lcmbran aus. son= Bern unter Zwischenschaltung einer mecha nischen Schnappvorrichtung gesteuert wird.
    UN TEILANSPRUCH Schaltvorrichtung nach Pateiit.znsprnch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappvor richtung aus einem Hebelsystem besteht, bei dem der Angriffspunkt einer Zugfeder über einen Totpunkt hinweggeführt wird, in wel chem die Spannung der Feder einen Höchst- wert besitzt.
CH90376D 1920-06-25 1920-06-25 Vom Luftdruck abhängige, selbsttätige Schaltvorrichtung für elektrische Kompressormotoren. CH90376A (de)

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