CH90444A - Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern. - Google Patents
Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description
Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern. Den Gegenstand der Erfindung bildet < eine Maschine zur Entfernung des Zement überzuges von gebrauchten Schalbrettern. Solche in Benutzung gewesene Schalbretter besitzen einen Überzug aus Zement, der an <B>der</B> rauheri Oberfläche der Bretter festhaftet und entfernt werden muss, ehe die Bretter erneut zu andern Schalungen verwendet werden können.
Bekannt geworden ist ein Apparat zur Wiederverwendbarmachung gebrauchter Holzpflasterblöcke. Bei demselben werden die gebrauchten und mit Asphalt über zogenen Blöcke durch Kettentriebe an so -genannte Bürstenwalzen vorbeigeführt, -wel che den harten Überzug entfernen sollen, um die Blöcke für die Weiterbearbeitung durch Holzschneidmaschinen vorzubereiten.
Die Bürstenwalzen bestehen aus Trom meln, welche auf ihrem Umfange gelenkig bewegliche Schlagstifte tragen, die durch schnelle Umdrehung der Trommeln um ihre Achse nach aussen geschleudert werden und mit ihren Schneiden nach Art, von Schlag meisseln auf die harte Umkleidung der Holz blöcke auftreffen und diese lösen sollen. Hier- bei löst sieh jedoch nicht nur der harte Cberzug, sondern es werden auch die Holz fasern so weit entfernt, dass dfe Holzmasse frei von allem anhaftenden Material wird. Es ist. also bei der Einrichtung auch eine Ent fernung der ä,ussereii Holzschicht beabsich tigt.
Die Verwendung dieses bekannten A.p- parat:es kann daher für die Entfernung von Zement, an Schalbrettern nicht dienen, denn das Holz der Schalbretter soll nicht ange griffen werden. Ausserdem. würden bei dem bekannten Apparat die Schneiden der Schlag stifte in kürzester Zeit stumpf und un- hrauclibar.
Von diesen bekannten Apparaten unter scheidet sieb der vorliegende Erfindungs gegenstand dadurch, dass derselbe eine Reihe von Walzenpaaren besitzt, deren Oberfläche mit Erhöhungen versehen ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: rig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Stirnansicht, h'ig. 4 eine Arbeitswalze in Längsansicht,
EMI0002.0001
5 <SEP> eine <SEP> Arbeitswalze <SEP> in <SEP> Stirnansicht,
<tb> un <SEP> c1
<tb> 1'i@,. <SEP> 6 <SEP> ein <SEP> vergrössertes <SEP> Schnittprofil <SEP> der
<tb> Arbei <SEP> tswalze,
<tb> FL. <SEP> 7, <SEP> >s <SEP> uiicl <SEP> 9 <SEP> die <SEP> enstprechenden <SEP> Dar stellungen <SEP> seitlicher <SEP> Arbeitswalzen,
<tb> <I>700</I> <SEP> die <SEP> @:
\laschine <SEP> im <SEP> Schaubild.
<tb> Dit, <SEP> Bestandteile <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> sind <SEP> auf
<tb> einei3i <SEP> hrä.ftigen <SEP> Lagerbock <SEP> a <SEP> gelagert. <SEP> Die
<tb> Voi -c"1-leg <SEP> eu <SEP> e1 <SEP> 1e <SEP> b <SEP> dreht <SEP> sich <SEP> in <SEP> den <SEP> Lagern <SEP> o
<tb> und <SEP> trägt <SEP> fliegend <SEP> die <SEP> als <SEP> Schwungräder
<tb> au.s##Ll)ildeten <SEP> Antriebsräder <SEP> d <SEP> und <SEP> dl, <SEP> wel che <SEP> dank <SEP> der <SEP> breiten <SEP> Umfangsfläche <SEP> des
<tb> l;
a,dl1=i-anzes <SEP> auch <SEP> als <SEP> Riemenscheiben <SEP> für
<tb> Mot,urantrieb <SEP> dienen <SEP> können. <SEP> Die <SEP> beiden
<tb> Arbuits_ <SEP> und_ <SEP> Transportwalzen <SEP> h <SEP> und <SEP> i. <SEP> sind
<tb> clurclid.ie <SEP> Zahnräder <SEP> <I>k</I> <SEP> und <SEP> <I>l</I> <SEP> in <SEP> Verbindung
<tb> fand <SEP> erden <SEP> mittelst <SEP> des <SEP> Zahnrades <SEP> f <SEP> und
<tb> des <SEP> Triebrades <SEP> e <SEP> in <SEP> Rotation <SEP> versetzt. <SEP> Die
<tb> Arbeitswalzen <SEP> h. <SEP> und <SEP> i <SEP> sind <SEP> in <SEP> den <SEP> Stän dern <SEP> g <SEP> in <SEP> der <SEP> Höhenrichtung <SEP> verstellbar
<tb> gelagert.
<SEP> Auf <SEP> dem <SEP> Lagerbock <SEP> a <SEP> sind <SEP> ferner
<tb> montiert <SEP> drei <SEP> gleichartige, <SEP> lose <SEP> laufende
<tb> Transport- <SEP> und <SEP> Nacharbeitswalzenpaare <SEP> m..
<tb> darein <SEP> obere <SEP> Walzen <SEP> verstellbar, <SEP> die <SEP> untern
<tb> aber <SEP> fest <SEP> in <SEP> den <SEP> Ständern <SEP> n <SEP> gelagert <SEP> sind.
<tb> Ferije=r <SEP> sind <SEP> zwei <SEP> seitliche, <SEP> gleichfalls <SEP> lose
<tb> laufo-=ade <SEP> Arbeitswalzen <SEP> o <SEP> mit <SEP> senkrechter
<tb> Acli- <SEP> an <SEP> federnden <SEP> Armen <SEP> p <SEP> gelagert.
<SEP> Am
<tb> Ende <SEP> des <SEP> Lagerbockes <SEP> befindet <SEP> sich, <SEP> direkt
<tb> va <SEP> lizsem <SEP> gelagert, <SEP> die <SEP> Bürstenwalze <SEP> q <SEP> mit
<tb> der <SEP> -#\ntriebssclieibe <SEP> r, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> den
<tb> R.ien,eiitrieb <SEP> s <SEP> von <SEP> Schwungscheibe <SEP> d <SEP> in
<tb> Drei-,ti-ng <SEP> versetzt <SEP> wird. <SEP> Sämtliche <SEP> Walzen stü3j@lc,i paare <SEP> -n <SEP> sind <SEP> am.
<SEP> obern <SEP> Ende <SEP> durch
<tb> einen <SEP> Bügelt <SEP> verbunden, <SEP> der <SEP> in <SEP> seiner <SEP> Mitte
<tb> die <SEP> Mutter <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> der <SEP> Druckspindel
<tb> 2t <SEP> Arn <SEP> untern <SEP> Ende <SEP> dieser <SEP> Spindel <SEP> 2t
<tb> ist, <SEP> die <SEP> Druckfeder <SEP> u., <SEP> befestigt, <SEP> deren <SEP> beide
<tb> Enden <SEP> die <SEP> in <SEP> den <SEP> U-förmigen <SEP> Ständern <SEP> n
<tb> g-cif <SEP> ithrt.eli <SEP> Lal-er <SEP> für <SEP> die <SEP> obern <SEP> Walzen <SEP> in,
<tb> t:
r < i4,c.n. <SEP> Am. <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Druckspindel <SEP> u
<tb> sitzt. <SEP> das <SEP> Handrad <SEP> r, <SEP> vermittelst <SEP> dessen <SEP> die
<tb> obern <SEP> Walzen <SEP> 3 <SEP> eingestellt <SEP> werden. <SEP> Auf <SEP> der
<tb> Adre <SEP> der <SEP> EVrstenwalZO <SEP> q <SEP> ist <SEP> fliegend <SEP> eine
<tb> lircissdI-e <SEP> S <SEP> an;;ebra.cht.
<tb>
Das <SEP> von. <SEP> <I>Fler</I> <SEP> Zementkruste <SEP> zu <SEP> reinigende
<tb> Sch,-Obrett <SEP> <I>II</I> <SEP> wird <SEP> über <SEP> Laufrollen <SEP> p/ <SEP> in E.ichtung des Pfeiles (Fig. 9.) zu. den Arbeits walzen ia und i geführt, und zwar mit der stark verkrusteten Seite nach. unten. Letz tere tragen auf dem Umfange längslaufende Riefen, wie diese in Fig. 2 und 3 angegeben sind. Sie könnten auch andere Unebenheiten, z. B. pyrani.idenstumpfförmige Erhöhungen z, wie in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt, auf weisen.
Die Riefen oder Erhöhungen arbei ten sich in die Zementkruste ein, heben den Zusammenhang derselben auf und zerlegen sie in kleine Einzelteile, welche sich durch die Lockerung des Zusammenhanges von der l-Tolzfläche ablösen. Dieser Prozess wird durch die Walzen n2 fortgesetzt, die nur längslaufende Riefen tragen.
Die der Bewe gung des Brettes entgegengesetzt laufende Sta.lil(-lral)thiirste q bewirkt ein gründliches Abfügun der Bretter, die clarnacli sauber und für den weiteren Gel)raucli geeignet die @Ia.sc:liine verlassen. Auf die Schmalseiten clei Urelter wirken die Walzen o ein, wel che lose drehbar in den federnden Armen 1) gelagert sind.
Letztere ermöglichen die. Anpassung dieser Walzen an verschieden breite Schalbretter. Die Walzen r, tragen in gleicher Weise, wie die Walzen h und i Riefen oder Buckel. Letztere sind in den Fig. 'i, ä und 9 dargestellt.
Da die Schal bretter regelmässig nur auf jener Seite eine starke Kruste tragen, mit welcher sie dem Beton zugekehrt waren; genügt eine dieser Seite zugekehrte Bürste; übrigens würde der Anordnung einer zweiten obern Bürst=e nichts im Wege stehen. Mit der Bürsten welle ist noch eine Kreissäge S vereinigt, welchei es gestattet, die Bretter auch nach Bedarf zu beschneiden.
Soll die Maschine vom Handbetrieb auf den Kraftbetrieb um geschaltet werden, so wird der Motor so auf gestellt, da.ss er das freie Handrad d1 durch Riementrieb antreibt, wobei die Handgriffe abgenommen werden.
Claims (1)
- EMI0002.0047 PATENTANSPRUGI3 Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Reihe von hintereinander liegenden, rotierenden Walzenpaaren besitzt, welche auf ihren Man telflächen mit Erhöhungen versehen sind und auf die Breitseiten und Schmalseiten eines in die Maschine eingeführten Schal brettes einwirken. UNTERANSPRÜCHE: 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine B.eitie von hintereinander liegenden, zur Beinigtmg der Breitseiten von Schalbrettern dienen den Walzenpaaren besitzt, von denen jedes Paar aus einer festgelagerten un tern Walze und einer unter Federdruck stehenden obern Walze besteht, wobei das erste Walzenpaar (i, ia) durch Motor kraft oder von Hand mittelst Zahnrad- übersetzung <I>(e, f)</I> angetrieben werden kann und gleichzeitig zur Vorwärtsbewe gung des Schalbrettes dient, während die enden Walzenpaare (m)keinen me - chanischen Antrieb haben und lose mit laufen. 2. Maschine nach Pateni,a,nsprucli iind Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class dieselbe zur Reinigung der Schmal seiten von Schalbrettern senkrecht ste- hende, in federtfden Armen (1i) gelagerte und lose laufende Walzen (O) besitzt,die sich infolge der Federung der Arme den verschiedenen Breiten der Schalbretter anpassen. 3. Maschine naeli Pa.tentii.nsl)ructi und Un- teransprÜcben 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss dieselbe mindestens eine entgegengesetzt;zur Bewegungsrichtung des Schalbrettes rotierende Stahldraht- Trommelbürste (q) besitzt, welche zum Abfegen der noch an einer Breitseite an- liaftenden Zementreste von durchlaufen den Schalbrettern dient.4. Masc#liine nach Patentanspruch und Un- teranspriiclieii 7, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die zur Bearbeitung der obern Breitflii.che der Bretter dienen den Walzen <I>(i)</I> und <I>(m)</I> je mittelst einer Schraubenspindel (2c) in der Höhenrich tung einstellbar angeordnet sind, wobei zwischen Spindel und Walze eine Blatt feder 711,J eingeschaltet ist, zu dem Zwecke,den Durchgang der Schalbretter unter federndem Druck zu ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH90444T | 1920-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH90444A true CH90444A (de) | 1921-09-01 |
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ID=4347696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH90444D CH90444A (de) | 1920-02-23 | 1920-02-23 | Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH90444A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119466314A (zh) * | 2024-12-11 | 2025-02-18 | 中国一冶集团有限公司 | 滑模上粘模混凝土的清理装置及清理方法 |
-
1920
- 1920-02-23 CH CH90444D patent/CH90444A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN119466314A (zh) * | 2024-12-11 | 2025-02-18 | 中国一冶集团有限公司 | 滑模上粘模混凝土的清理装置及清理方法 |
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