CH90608A - Kraftwagen mit Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kraftwagen mit Verbrennungskraftmaschinen.

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CH90608A
CH90608A CH90608DA CH90608A CH 90608 A CH90608 A CH 90608A CH 90608D A CH90608D A CH 90608DA CH 90608 A CH90608 A CH 90608A
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CH
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combustion engine
internal combustion
motor vehicle
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ignition
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Haftung Maybach- Beschraenkter
Original Assignee
Maybach Motorenbau Gmbh
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Description


  Kraftwagen mit     Verbi-ennungskraftinascvinen.       Die Erfindung bezieht sich auf Kraft  wagen mit Antrieb durch     Verbrennungskra.ft-          maschinen.    Sie sucht den Antrieb so auszu  bilden,     class    die Bedienung beim     Ingängsetzen     des Wagens, sowie beim Befahren verschie  dener     Steigungsverhältnisse;        bezw.    beim Ver  ändern der Geschwindigkeiten denkbar ein  fach wird, ohne dass darunter die Betriebs  sicherheit leidet.  



  Die Erfindung erreicht diesen Zweck  durch bewusstes Weglassen des bisher- üb  lichen     Geschwindigkeitswechselwerkes.    Erfin  dungsgemäss ist diese kostspielige, verwickelte  und überdies schwer     bedienbare,    sowie leicht  einer . Beschädigung ausgesetzte Vorrichtung  entbehrlich gemacht durch Anwendung einer       Verbrennungskraftmaschine,    deren Abmes  sungen so gewählt sind, dass sie schon bei  der geringen Drehzahl, die langsamer Fahrt  entspricht, die zur Fortbewegung des Wagens  erforderliche Leistung entwickelt.

   Der     Wagen     kann bei dieser Vereinfachung von völlig  ungeschulten Kräften bedient werden, da  jede     Berücksichtigung    des Wechselwerkes  wegfällt. -    Vorzugsweise können auch die bisher üb  liche     Kupplung        zwischen        'Terbi'ennLuigskraft-          maschine-    und den     Wagenrädern        Lind    auch  das übliche     Rückwärtsgetriebe        weggelassen          werden;

      falls zum     Anfahren    eine elektrische       Motoranlassmaschine    herangezogen wird -und  eine Einrichtung zum     Reversieren    dieser An  lassmaschine unter Leerlauf der     Verbrennungs-          kraftinaschine    vorgesehen, ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungs-,          gegenstandes    zeigt die Zeichnung in einem  schematischen Grundriss.  



  Die     Verbrennungskraftmaschine    a treibt  unmittelbar mittelst der     durchgehenden    Welle  b über das     Differentialgetriebe        o    die Hinter  räder<I>d</I> an. Das- auf der Welle<I>b</I> befestigte  Schwungrad e ist mit einer Verzahnung f  ausgestattet, -in die das     Ritzel        g    des     Anlass-          elektromotors        h    eingreifen kann, um das  Schwungrad zu drehen, wenn der Elektro  motor     la    mittelst des Schalters<I>k</I> an die Akku  mulatorenbatterie i angeschlossen wird:

    Elektromotor     h,    Schalter<I>k</I> und Einrich  tungen, um das     Ritzel        g    in und ausser Ein  griff mit der Verzahnung f     _    des Schwung-           rades    e zu bringen, können in beliebiger ge  eigneter Weise ausgebildet sein.  



  Der     Elektromotor    ist so gebaut,, und weist  mit: der Verzahnung f solche     Übersaetzungs-          verhältnisse    auf, dass er nicht nur den Ver  brennungsmotor,     sondern    den ganzen- Wagen,  wenn auch langsam, in Bewegung zu setzen  vermag-. Ist die Brennstoffzufuhr eingeschaltet;       so-fängt    nach einer- oder einigen     Unidrehungen     die     Verbrennungskraftmaschine    selbst zu ar  beiten -an, und man kann die elektrische  Hilfsmaschine mittelst eines Fusshebels wie  der ausschalten.

   Die Hände waren und bleiben  zur- Bedienung des Steuerrades und des Gas  hebels frei:       Uni-    den Wagen auch rückwärts in Gang  setzen     zukönnen,    war bisher stets ein     Ü,ück-          wärtsgetriebe    erforderlich.     Auch    dieses kann  im weiteren Ausbau der Erfindung wegge  lassen werden; sofern die elektrische Hilfs  umschaltbar gemacht ist und vor  dem Einschalten derselben dafür gesorgt  wird, dass entweder die Zündung des Motors  oder die Gaszufuhr abgestellt bleibt; so dass  der     Wagen    sich     nur    durch elektrischen An  trieb rückwärts bewegt.

     In der Zeichnung ist angedeutet,     däss    die  Vorrichtung     züni        Reversieren    des Elektro  motors ' und zur Unterbrechung des     Zünd-          stromkreises    für- die     Verbrennungskraftma-          schine    vor     Rückwärtslauf    des     Ele]#:tromotors     mit dem' Schalter     lt    vereinigt ist. Die     Zünd-          maschine    ist mit     m    bezeichnet.  



  Zum Aufladen der Batterie i dient die  von der Welle b aus angetriebene Dynamo  maschine n: Die elektrische Einrichtung steht  natürlich auch für den Betrieb der Schein  . Werfer o zur Verfügung.  



  Die beschriebene     Anordnung    ist nicht zu  verwechseln mit dem schon vorgeschlagenen       "gemischten"    Antriebssystem für     Kraftwagen,     bei -welchen ein elektrisches System etwa  von der     Grössenordnung    der     Verbrerinungs-          kraftmaschine    den Antrieb bei den untern  Geschwindigkeitsstufen und die Unterstützung  der     Verbrennungskraftmaschine    bei hohem  Energiebedarf übernimmt,- denn die Leistung.

    der bei vorliegender Anordnung benutzten    elektrischen Einrichtung reicht lange nicht  an die der     Esplosionskraftmasebine    hin: Sie  ist nur etwa von der     Grössenordnung-    der  bekannten 'kleinen und leichten.     und    keiner       besonderem        Steuerung    bedürfenden     Anlass-          masch.ine        iriit.ebenfallskleiner        AkkumLilatoren-          batterie,    wie solche: bei modernen Automo  bilen ohnehin vorgesehen werden.  



  Gegenüber einer geringen Gewichtsver  mehrung und Verteuerung durch etwas grössere  Bemessung der     -Verbrennungskraftmaschine,     so     däss    sie     seliön-    bei der geringen- Drehzahl;  die ihr die     Anlassmaschine        .zu    erteilen ver  mag, den Wagen \durchziehen kann und' der  etwaigen     Grösserbemessung        gei;    elektrischen       Anlasseinrichtung    ist -eine sehr bedeutende  Ersparnis an Gewicht und     \Kosten    durch den  Fortfall     des-ganzen        Geschwindigkeit-Wechsel-          Werkes    erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANFTSPRUCH Kraftwagen .mit Verbrennungskraftma- schine, dadurch gekennzeichnet dass das-üb- liche Übersetzungs-Wechselwerk dadurch ver mieden. ist, dass die Abmessungen der-Ver- bren.nungskraftmaschine so gewählt sind, däss die Maschine schon- bei der geringen Dreh zahl, die langsamer Fahrt entspricht, die zur Fortbewegung des Wagens erforderliche Lei stung entwickelt: UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungskraft- masöhitie so gebaut ist, dass ihre Höchst leistung innerhalb. -weiter Grenzen der iVTbtordrehzahl angenähert gleichbleibt. 2. graftwagen.nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die übliche Kupp Jung zwischen Verbrennungskraftmaschine und den. Wagenrädern dadurch vermieden -ist, dass zum -Anfahren eine elektrische Motoranlassmaschine herangezogen- ist.
    3. Kraftwagen nach Patentanspruch und-Un- teranspruch2, dadurch,gekennzeichnet,-dass auch das übliche Rückwärtsgetriebe weg gelassen und dafür eine Einrichtung zum Reversieren der Anlassmaschine unter Leer lauf der Verbrennungskraftmaschine vor gesehen ist. 4.
    Kraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbrennungs- kraftinaschine-wenigstens eine Serie Zünd- stellen finit Akkumulatorenzündung ver- sehen ist, so dass auch bei geringster Dreh zahl der Maschine mit Sicherheit Zündung erfolgt.
CH90608D 1919-06-06 1920-06-14 Kraftwagen mit Verbrennungskraftmaschinen. CH90608A (de)

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DE90608X 1919-06-06

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CH90608A true CH90608A (de) 1921-09-16

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ID=5643305

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CH90608D CH90608A (de) 1919-06-06 1920-06-14 Kraftwagen mit Verbrennungskraftmaschinen.

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CH (1) CH90608A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281475B (de) * 1962-05-10 1968-10-31 Jean Louis Gratzmuller Antriebsanlage fuer eine Lokomotive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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