Vorrichtung zum Addieren einstelliger Zahlen. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Addieren einstelliger Zahlen.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der vorliegenden Vorrichtung in Fig. 1 in der Oberansicht dargestellt; Fig. 2 stellt einen senkrechten Schnitt durch die Mitte der Vorrichtung dar; Fig. 3 zeigt eine obere feste Deckscheibe, Fig. 4 eine obere Drehscheibe mit Zentrumsscheibchen, Fig. 5 eine festsitzende Zwischenscheibe, Fig. 6 eine untere Drehscheibe mit Zentrums scheibchen, und Fig. 7 eine Grundplatte.
Die Vorrichtung baut sich auf der Grund platte ra auf, in welcher ein Gewindestift o im Zentrum und ein gewindeloser Stift eingenietet ist. Auf der rechten Hälfte dieser Grundplatte it sind die Ziffern 1-9 radial zu den Löchern e am Umfang der obern Drehscheibe b eingeprägt. Diese Ziffern ent sprechen den Summanden der einstelligen Addition.
Die beiden Stifte o und p halten das Zentrumsscheibchen k fest, um welches sich die untere Drehscheibe i drehen kann. Diese enthält 31 Lüeher 1, welche etwas grösser sind als die 30 Löcher e der obern Dreh scheibe b.
Auf der Drehscheibe i sind die Zahlen 0-30 eingeprägt. Letztere folgen sich der Dreiteilung des Systems halber in Inter vallen vorn je drei Einheiten. Uber der untern Drehscheibe i sitzt die Zwischenscheibe fest, gehalten durch die Stifte 2) und o.
Die Zwischenscheibe g enthält im rechten Drittel, Fig. 5, eine segnientartige Aussparung la, um die auf der untern Drehscheibe i eingeprägten Zahlen durchblicken zu lasen. Neben der Aussparung sind am Rande die Zahlen 0-9 eingeprägt. Diese letzteren bedeuten die Eitler der jeweiligen erlangten Summe bei der Addition der einstelligen Zahlen, während die eingeprägten Zahlen auf der untern Dreh scheibe i die Zehner und Hunderter der Summe darstellen.
Über der festen Zwischenscheibe g ist die obere Drehscheibe b wieder um ein Zentrums scheibchen c drehbar angeordnet. Diese Dreh scheibe b enthält am Umfang ein Loch weniger als die untere Drehscheibe i, nämlich 30 Liicher e; ausserdem ist sie mit drei in Drei- teilung eines Kreises angeordneten. trapez- förmigen Aussparungen d versehen. Das sind die Schaulöcher, in welchen die Zahlen auf der untern Drehscheibe i und auf der festen Zwischenscheibe g sichtbar sind, nämlich das jeweilige abzulesende Total.
Das Scheibensystem wird von der wieder auf den Stiften o und pa festsitzenden Deck platte a abgedeckt. Diese lässt in ihrer im rechtsseitigen. über ein Drittel des Platten umfanges sich erstreckenden, sektorförmigen Aussparung jeweils nur eines der drei Schau löcher<I>d</I> in der obern Drehscheibe<I>b</I> frei.
Das ganze Scheibensystem wird durch eine Mutter r mit Unterlagsscheibe s auf dem Gewindestift o festgehalten und können so durch Anziehen oder Lockern der Mutter die Drehscheiben b und i. strammer oder leichter drehbar eingestellt werden.
Die drei kleinen äussern Löcher f am Umfang der obern Drehscheibe b, das in der gleichen Entfernung vom Zentrum angeord nete kleine -äussere Loch 71a am Umfang der untern Drehscheibe i, die daneben angebrachte Zacke t und das in der Grundplatte eben falls im gleichen Abstande vom Zentrum ent sprechend angeordnete kleine Loch q dienen zur Einstellung der Scheiben<I>b</I> und i in die Nullstellung.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise ist zur. Beispiel folgende: Zur Erzielung der Nullstellung steckt man einen Stift (Blei stift etc.) in eines der drei kleinen stets sichtbaren Löcher f am Umfang der obern Drehscheibe b und dreht in beliebiger Rich tung, bis sich der Stift und damit die Scheibe b plötzlich nicht mehr weiter drehen lässt. Der Stift hat unterwegs das kleine Loch 71a am Umfang der untern Drehscheibe i getroffen und hat sie ebenfalls mitgenommen bis zu dem kleinen Loch<I>q in</I> der Grundplatte tt, wo er endgiiltig festsitzt. Im sichtbaren der drei Schaulöcher d stehen dann zwei lullen. Die Scheiben b und i stehen nun in ihrer Nullstellung, d. h. in ihrer Ausgangsstellung.
Die schwarze Zacke t ist lediglich eine Marke an der Stelle. wo sich das kleine Loch in in der untern Drehscheibe i befindet. (-3'rr-eift man mit dem Stift in das dieser schwarzen Zache <I>t</I> nächstliegende kleine Loch<I>f,</I> so kann man den kurzmögliehsten '@V; g zur Nullstellung zurücklegen.
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Es <SEP> soll <SEP> nun <SEP> z. <SEP> B. <SEP> 342
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<tb> 1757 Zunächst werden die Einer 2, 6, 4 und 5 addiert.
Zu diesem Zweck steckt man den Stift in die an der Zahl \? auf der Grund platte iz liegenden Löcher e und<I>l</I> und dreht die Scheiben<I>b</I> und i im Uhrzeigersinne, bis die feste Deckplatte a dieser Bewegung Ein halt tut. Genau so verfährt man mit 6, 4 und 5, dabei immer beachtend, dass der Stift beim Einstecken in die Löcher e durch die darunterliegenden Löcher l hindurchgeht und auf der Grundplatte ü aufruht.
Dann er scheint im sichtbaren der drei Schaulöcher d das Total der Einer mit "174\, "7" auf der Zwischenscheibe g und "1<B>"</B> auf der untern Drehscheibe i. Die Ziffer 7 notiert man unter dem Additionsstrich, stellt die Scheiben wieder auf Null, Nvie vorbeschrieben und beginnt mit dem Rest "1', als erste Zahl die Addition der Zehnerstellen:
31an steckt den Stift in die an der Zahl 1 auf der Grundplatte ia liegenden Löcher e und l und dreht wieder im Uhrzeigersinne, bis die Deckplatte ca. dieser Bewegung Einhalt tut. Genau so verfährt man mit den Zehnern 4, 8, 5 und 7. Dann steht im sichtbaren der drei Schaulöcher d das Total der Zehner mit 25.
Die Ziffer notiert man wieder unter dem Additionsstrich, stellt das Scheibensystem wieder auf lull wie oben und beginnt mit dem Rest 2 als erste Zahl die Addition der Hunderterstellen usf. Bei Beginn der Teildrehungen der Schei ben<I>b</I> und i bleibt die Scheibe<I>i</I> jeweilen etwas zurück.