CH91222A - Verfahren zur Ausnutzung der in heissem Wasser aufgespeicherten Wärme. - Google Patents
Verfahren zur Ausnutzung der in heissem Wasser aufgespeicherten Wärme.Info
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Description
Verfahren zur ansnlitznng der in heissem jVasser anfgespeleherten Wai#nie. Es ist bekannt, dass man Wärme auf speichern und zur Dampferzeugung verwerten kann, indem man Wasser erhitzt und dabei den Druck über Atmosphärendruck ansteigen lässt. Das Wasser gibt dann solange Nutz dampf ab, bis seine Temperatur nur noch <B>100'</B> C beträgt. Gegenstand der Erfindung ist eine erheblich weitergehende Ausnutzung der in dem Wasser aufgespeicherten Wärme zur Erzeugung von Dampf.
Sie besteht darin, dass der Wasserdampf aus dem als Wärine- speicber dienenden, sich allmählich abkühlen den Wasser durch einen Kompressor abge saugt und auf den gewünschten Druck kom primiert wird. Dieses Verfahren hat zunächst den Vorteil, dass die Dampfspannung unab hängig ist von der Temperatur des Wassers, also auch unabhängig von der Menge der aufgespeicherten Wärine. Vor allem aber können aus einer gegebenen Menge heissen Wassers viel grössere Wärmemengen nutzbar gemacht werden, da der Dampf bei Unter druck auch weit unterhalb von<B>1000</B> ge wonnen werden kann.
Eine Vorrichtung zur Aufspeicherung und Ausnutzung der Wärme ist beispielsweise in Fig. 1 dargestellt.
In dem Dampfkessel 1 wird Dampf er zeugt durch irgend eine Art der Heizung, beispielsweise durch den elektrischen Strom, der durch die Widerstände 11 hindurchfliesst. Der Dampf tritt durch die Rohrleitung 3, das geöffnete Ventil 6 und das Rohr 4 in einen geschlossenen, wärmeisolierten Behälter ein, der zum gi ölieren Teil mit Wasser angefüllt ist. Dieses Wasser wird von dem iiusströ menden Dampf erhitzt, bis eine Tem peratur voll beispielsweise 170" erreicht ist.
Diese entspricht einem Überdruck von 7 At mosphären. Das Ventil 6 kann darin ge schlossen erden.
In dein geschlossenen Behälter 2 bleibt die Wiirine im Wassei# aufgespeichert, bis sie gebraii-,ht wird. Es werde beispiels- lveise IIeizdanipf von etwa drei Atmosphären Überdruck verlangt. Die Ventile 7 und 8 werden geöffnet, und der Dampf strömt durch die Rohrleitungen 5 und 3 und das Reduzierventil 9, das den Druck von sieben 2Amosphä.ren auf drei Atmosphären herab setzt, zur Verbrauchsstelle durch die Rohr leitung 12.
Das dauert so lange, bis der Druck im geschlossenen Behälter 2 bis auf drei Atmosphären gesunken ist; das Wasser hat dann eine Temperatur von etwa 1440. Die jetzt noch im Wasser vorhandenen Wärrne- mengen können nun geniäG der Erfindung weiter ausgenutzt werden. Das Reduzierventil 9 wird geschlossen, das Ventil 10 geöffnet und der Kompressor 11 in Tätigkeit gesetzt.
Er saugt den Dampf aus dem Kessel 1 und dem Gefäss 22 ab, komprimiert ihn auf die Gebrauchsspannung von drei Atmosphären und drückt ihn durch die Rohrleitung 13 zur Verbrauchsstelle. In dieser Weise kann die aufgespeicherte Wärme ausgenutzt werden, bis die Temperatur im Behälter 2 weit unter 100 beträgt. Im allgemeinen wird der Kom pressor 11 überhitzten Wasserdampf in die Rohrleitung 13 liefern, was für viele Zwecke nur erwünscht ist.
Wenn grosse Wärmemengen aufgespei chert werden müssen, so kann der Behälter sehr kostspielig werden, wenn er für Überdruck gebaut sein muss. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht aber gerade darin, dass ein solcher Druckbehälter ganz entbehrt werden kann. Als Behälter für das heisse Wasser können vorhandene Reservoire einfachster Art dienen. Dadurch gewinnt die Möglichkeit, Wärme in grossen Wassermengen aufzuspeichern, in vielen Fällen überhaupt erst einen wirtschaftlichen Wert.
Ein Aus führungsbeispiel einer Anlage zu diesem Zweck zeigt Fig. 2. Das Wasser, in dem die Wärmemenge aufgespeielrert werden soll, befindet sich in einem offenen Behälter 15. Zum Erhitzen möge derselbe Dampfkessel 1 wie in Fig. 1 dienen. Durch die Ventile 22 sind 23 ist er mit zwei 1_'inlaufpumpen 16 und 17 verbunden, die durch die Rohrlei tungen 18 und 19 finit dem Behälter 15 in Verbindung stehen. Die beiden Umlauf- pumpen 16 und 17 sitzen auf einer gemein samen Welle und werden durch einen Elek tromotor 20 angetrieben.
Wenn das Wasser erhitzt werden soll, wird es von der Umlauf- pumpe 16 durch das geöffnete Ventil 22 in den Dampfkessel 1 hineingedrückt und strömt durch das Ventil 23 und die Uinlaiifpiiirrpe 17 in den Behälter 15 zurück. Die Pfeile geben die Bewegungsrichtung des Wassers an. Soll dem Wasser die Wärme wieder entnommen werden, so ist die Bewegungs richtung umgekehrt. Ausserdem ist dann das Ventil 21 geöffnet. Der Kompressor 11 saugt den Dampf ab, komprimiert ihn auf die er forderliche Spannung und gibt ihn durch die Rohrleitung 24 an die Verbrauchsstelle weiter.
Jede der beiden Umlaufpumpen 16 und 17 ist so eingerichtet, dass sie als Turbine wirken kann, wenn das Wasser von einer Stelle höheren Druckes zu einer Stelle nie deren Druckes fliesst. Beispielsweise herrscht während der Dampfabsaugung im Dampf kessel 1 niedrigerer Druck als im Behälter 15. Die Pumpe 1 7 arbeitet darin als Kraftma- schine und treibt durch die gemeinsame Welle die Pumpe 16 an, die das Wasser entgegen dem höhern Druck des Behälters 15 zu fördern hat. Der Elelaromotor 20 braucht also in allen Fällen nur die Rei bungsverluste zu ersetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Ausnutzung der in heis- sem Wasser aufgespeicherten Wärme, da durch gekennzeichnet, dass durch einen Kom pressor (11) aus dem als Wärmespe klier dienenden, sich allmählich abkühlenden Wasser Dampf abgesaugt und komprimiert wird.II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, g,-kennzeich- net durch eineu offenen Behälter (15), der durch eine Umlaufvorrichtung <B>mit</B> einem geschlossenen Gefäss in Verbindung steht, aus dem der Wasserdampf durch den Kom pressor (11) abgesaugt wird. UNTERANSPRüCHE: 1.Vorrichtung naeh Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das geschlos sene Gefäss (1) mit Vorriehtuirgen (14) zur Erwärmung des Wassers versehen ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge- kennzeichnet durch eine Umlaufvorric.h- tung, die aus zwei auf gemeinsamer Welle sitzenden Pumpen (16,<B>17)</B> be- stellt, von denen die eine mechanische Arbeit aufnimmt, die andere mechanische Arbeit abgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE91222X | 1919-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91222A true CH91222A (de) | 1921-12-16 |
Family
ID=5643580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91222D CH91222A (de) | 1919-11-07 | 1920-11-06 | Verfahren zur Ausnutzung der in heissem Wasser aufgespeicherten Wärme. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91222A (de) |
-
1920
- 1920-11-06 CH CH91222D patent/CH91222A/de unknown
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