Fenster für Kraftwagen und Motorboote. Die Erfindung will die Aufgabe läsen, Kraftwagen und Motorboote, die zum Bei spiel mit den sogenaunten amerikanischen Klappverdecken ausgerüstet sind, durch Ein setzen von Fenstern vollkommen zu schliessen, und zwar in der Weise, dass die einzelnen Fensterflügel verschiebbar sind, um das Ein- und Aussteigen möglich zu machen, ohne die Fenster jedesmal entfernen zu müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind in einem zwischen der Seitenwand des Wagens oder des Motorbootes und einem Verdeck: einzu spannenden Rahmen Fensterflügel an Stangen verschiebbar angeordnet, die innerhalb be stimmter Grenzen nur beliebige Beträge aus dem Rahmen nach beiden Seiten herausge zogen werden können, zum Zweck. die Stangen mit ihren Enden an einem Wiudschutzrabmen und am Verdeck des Fahrzeuges befestigen zu können, Selbstverständlich ist die Anwendung der Erfindung nicht allein auf Kraftwagen oder Boote mit Klappverdecken beschränkt;
(las Fenster lässt sich auch bei Kraftwagen und Motorbooten mit anderen Verdecken benutzen. Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Aus- führungsforen der Erfindung; Fig.2 ist ein Längsschnitt nach der Linie '?-2 der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. -1 zeigt in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform der Erfindung; Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach der Linie 5-e7 der Flg. 4 ;
Fig. G ist ein senkrechter Querschnitt durch den das SchiebefenstertragendenRahmen bei der Ausführungsform der Fig. 4, während Fig. 7 einen gleichen Querschnitt der Aus führungsform der Fig. 1 veranschaulicht. Bei der Ausführungsform der Fig. 1-3 und 7 sind in dem schmalen Rahmen d die beiden verschiebbaren Fensterflügel h und<I>i</I> untergebracht.
Der Rahmen d, dessen Quer schnitt in Fig. 7 wiedergegeben ist, bietet für diese beiden übereinandergreifenden Fenster genügend Raum. Zur Führung der Fenster bei ihrer Verschiebung dient eine aus zwei teleskopartig in sich verschiebbaren Teilen bestehende Stange a (Fig. 1 und \?), die in dem Rahmen d, und zwar in dem hinteren stärkeren Teil g desselben, untergebracht ist, derart, dass sich die beiden Teile um be liebige Beträge nach beiden Seiten heraus ziehen lassen. Der eine.
Teil der Stange cc wird nach entsprechendem Herausziehen aus dem Teil g des Rahmens (1 vorne mit dem Ständer oder Rahmen b des Windschutzes durch Verschrauben oder in irgend einer an deren Weise verbunden;
der andere Teil der Stange a wird in ähnlicher Weise mit dem Teil c des Klappverdeckrahrnens fest ver bunden, so dass, wenn ausserdem der Rahmen d in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zwischen dem Wagengestell oder der Seitenkante des Motorbootes und dein oberen Teil des Klapp verdeckrahmens, zum Beispiel dem Ausleger bügel, eingespannt oder sonstwie befestigt wird, eine sichere Führung für die verschieb baren Fensterflügel vorhanden ist.
Der Rahmen d kann in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise dadurch befestigt werden, dass er urfiten mit einem Zapfen e (Fig. 7) in eine entsprechende Vertiefung in dem IA agengestell oder dem Rand des Motor bootes eintritt, während er oben mit dem Auslegerbügel .des Klappverdeckes mit Hilfe einer Klammer o oder in irgend einer ähn lichen Weise verbunden sein kann. Der vor dere Fensterflügel h gleitet mit einer Füh rung, z.
B. einer Öse j, auf dem vorderen Teile der Stange a und mit einer Führung oder Öse k, die von dem Fensterflügel lt aus über den zweiten Fensterflügel i nach um greift, auf dem hinteren Teile der aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren und ausziehbaren Teilen bestehenden ,Stange er. Ebenso ist der zweite Fensterflügel mit den Augen in und n versehen, vor) denen das vordere auf dem in der Fahrtrichtung vor deren Teil der Stange<I>a.,</I> das Auge ra auf dem hinteren Teil dieser Stange gleitet.
Um die Führung der Fenster zu ver bessern und vor allen Dingen ein Klappern der Fenster zu verhindern, sind sie an ihrem unteren Ende mit zwei Stangen p und q ver sehen, die ineinander gleiten können, wie Fig. 3 zeigt. Die Stange q ist mit ihrem hinteren Ende an dem Fensterflügel i be festigt, der anderseits an seiner Vorderseite noch ein Führungsauge r trägt, das auf der Stange q gleitet.
Die hohle Stange q, in der sich die Stange q) verschieben kann, ist an ihrem vorderen Ende mit dem andern Fenster flügel h fest verbunden, so dass beim Ver schieben der Fensterflügel gegeneinander auch an der Unterseite eine sorgfältige Führung vorgesehen ist und vor allen Dingen die Fensterflügel derart gegeneinander gehalten sind, dass sie nicht klappern können.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4, und G ist ein dreiteiliges Fenster veran schaulicht. Hier ist der mittlere Rahmen d der ersten Ausführungsform in Gestalt eines festen Fensters "# ausgebildet, dessen Rahmen jedoch in derselben Weise wie der Rahmen d an dem Wagen, bezw. Motorboot, und an dem Verdeckrahmen befestigt werden kann, und zwar mit Hilfe der Zapfen e an der hnterseite des Fensterrahmens und belie biger Ansätze mit Flügelschrauben t an dem oberen Teil des Rahmens des Fensters.
Das Fenster s ist im übrigen ähnlich wie der Rahmen h. ausgebildet, dergestalt, dass es einen schwächeren Teil und einen stärkeren Rahmenteil aufweist, zwischen welchen die beiden Schiebefensterflügel h und<I>i</I> gleiten können.
Die beiden Fensterflügel gleiten hier jeder für sich auf je einer aus zwei auszieh baren Teilen bestehenden Stange a, die mit dem einen Ende jeweils bei u. in Haltern an dem festen Fensterrahmen (l befestigt sind, während sie mit ihrem andern Ende in der gleichen Weise, wie dies bei der ersten Aus führungsform beschrieben war, in den Wind schutzrahmen, benv. einen Teil des Klapp- verdeckes hineingeschraubt werden können.
Die Fensterflügel haben dann an der Unter seite eine Führung gegeneinander. die der in Fig.3 bei der ersten Ausführungsform dargestellten Führung ähnlich ist.
Aus der vorstehenden Darstellung ist. zu ersehen, dass jedes der beschriebenen Fenster sich leicht abnehmen und mit wenigen Hand griffen wieder einsetzen lässt, da es nur not wendig ist, den liahmen d mit den Zapfen e in die Öffnungen des Wagengestells oder des oberen Randes des Motorbootes einzu fügen und dann den Bahnren oder das Fenster oben mit dem Auslegerbügel, bezw. einem sonstigen Teil des Klappverdeckrahnrens fet zu verbinden.
Darauf sind die beiden Enden der ausziehbaren Stange a in den Wind schutzrahmen und in ehren entsprechenden Teil des Verdeckrahnrens einzuschrauben, und das Fenster ist befestigt. Der Verdeckstoff kann an den Seiten zweckmässigerweise so weit herüberhängen, dass er die obere Kante der Fenster verdeckt, so dass hier kein Regen oder Luft hindurchkomnren kann.
Ebenso würde es möglich sein, unten einen Ab schluss zwischen der Unterkante der Schiebe fenster und der Oberkante des MVagengestells zu bilden.