CH91296A - Sicherheitsschloss. - Google Patents

Sicherheitsschloss.

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CH91296A
CH91296A CH91296DA CH91296A CH 91296 A CH91296 A CH 91296A CH 91296D A CH91296D A CH 91296DA CH 91296 A CH91296 A CH 91296A
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CH
Switzerland
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Inventor
Mathilde Schulz Martha
Elisabeth Mueller Margarete
Hermine Mueller Wilhelmine
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Mathilde Schulz Martha
Elisabeth Mueller Margarete
Hermine Mueller Wilhelmine
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B23/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers follow the movement of the bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Sicherheitsschloss.       Die Erfindung bezieht sich auf     Sicher-          heitsschlösser    mit     Zulialtungen    nach Art  eines     Ctiubbschlosses    und zeichnet sich da  durch -aus, dass     dio        Zuhaltungen    mit drei  und mehr Schlüsselangriffen ausgestattet  sind und     class    sämtliche Schlüsselangriffe,  welche zum Schliessen von einer Seite die  nen, durch dasselbe Schlüsselloch erfasst  werden.

   Die bisherigen Schlösser, welche       Zullaltungen    finit zwei     Schlüsselangriffen     besassen, konnten durch ein und dasselbe  Schlüsselloch nicht bedient     werden:    es war  vielmehr     erforderlich;    für jede Gruppe  Schlüsselangriffe ein besonderes Schlüssel  loch anzuwenden. Ferner sind Schlösser be  kannt, bei     denen    zwei     Zuhaltungsgruppen     vorhanden sind, welche durch die beiden  Bärte eines     Doppelbartschlüssels        naclieinari-          der    eingerichtet werden.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt     Ausfi.#lirtings-          beispiele    der Erfindung, und zwar zeigen  die     Fig.    1 bis 6 drei     Ausführungsbeispiele     je in     Ansicht    und senkrechtem Schnitt:

         Fig.        i    zeigt einen zur Verwendung kommen  den Schlüssel; die     Fig.    8 und 9 zeigen ein  
EMI0001.0026     
  
    z@@eit < ;urige;; <SEP> Sciilol?) <SEP> finit <SEP> einer <SEP> Gruppe <SEP> Zu  lialtuiigen <SEP> in <SEP> A11@icht <SEP> und <SEP> Schnitt; <SEP> 1i-. <SEP> 10
<tb>  und <SEP> 11 <SEP> zeigen <SEP> ein <SEP> Schloss <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Zuhal  tungsgruppmii <SEP> bei <SEP> gleiehartigen <SEP> Darstellun  gen:

   <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 12 <SEP> Und <SEP> tä <SEP> 'lei 'eil <SEP> e111 <SEP> zwei  touriges <SEP> Scliloss <SEP> zum <SEP> Schliessen <SEP> von <SEP> beiden
<tb>  Seiten <SEP> ebenfalls <SEP> in <SEP> Ansicht <SEP> und <SEP> Schnitt.
<tb>  Fig. <SEP> i <SEP> und <SEP> 2 <SEP> zeigen <SEP> ein <SEP> einseitig <SEP> zii
<tb>  ncliliesscndes <SEP> Schloss. <SEP> Auf <SEP> dem <SEP> ss-iegel <SEP> <B>(</B>c <SEP> siii(l
<tb>  die <SEP> Zulialtungen <SEP> bin <SEP> beliebiger <SEP> Anzahl <SEP> senh  reclit <SEP> @#crscliiebliar <SEP> gelagert <SEP> und <SEP> greifen <SEP> mit
<tb>  Schlitzen <SEP> c <SEP> ül)ci- <SEP> am <SEP> Riegel <SEP> #Jtzende <SEP> Stifte <SEP> d.
<tb>  Sie <SEP> werdeil(lurch <SEP> ledern <SEP> 1i., <SEP> die <SEP> sich <SEP> gegen
<tb>  die <SEP> Zapfen <SEP> i.

   <SEP> <B><I>de</I></B>s <SEP> Riegels <SEP> legen, <SEP> nach <SEP> ab  wärts <SEP> gedrückt. <SEP> Sie <SEP> greifen <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Fen  stern <SEP> e <SEP> über <SEP> den <SEP> im <SEP> @clilosskasten <SEP> 1)efesti;  ten <SEP> Sperrstift <SEP> /. <SEP> Die <SEP> Zuhaltimggen <SEP> haben <SEP> zu-ei
<tb>  Hintereinander <SEP> angeordnete <SEP> Gruppen <SEP> von
<tb>  Scliliisselangi-iffcii, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> die <SEP> Gruppe <SEP> x
<tb>  und <SEP> die <SEP> Gruplie <SEP> r/. <SEP> Der <SEP> Riegel <SEP> besitzt <SEP> dem  gemäss <SEP> auch <SEP> entsprechende <SEP> Angriffe <SEP> für <SEP> den
<tb>  ;@chlü@;sel. <SEP> Der <SEP> SchEissel. <SEP> welcher <SEP> beipiel  wch;e <SEP> als <SEP> H.ohl@.clilüss;

  el <SEP> über <SEP> den <SEP> Dorn <SEP> g <SEP> ein  geschoben <SEP> wird, <SEP> ist <SEP> als <SEP> Doppelbartsclilüssel
<tb>  bekannter <SEP> Art <SEP> ausgebildet. <SEP> Er <SEP> ist <SEP> in <SEP> der         Zeichnung gestrichelt angedeutet. Beim  Schliessen liebt er zunächst mit seinem einen  Bart, die     Zuhaltungen    an deren Angriffs  gruppe     v    an und löst sie aus dem     Sperrstift          /'    aus, verschiebt. dann den Riegel, worauf       Sperrung    eintritt.

   Da die     Zuhaltungen    die  gleiche Verschiebung wie der Riegel ausge  führt. haben, so gelangt bei weiterer     Dre-.          hung    des Schlüssels dessen zweiter Bart  unter die zweite Angriffsgruppe     y    der Zu  ha     ltung    en, und dieser zweite Bart dient. dann  zum Einordnen der Schlüsselangriffe     y    beim  Aufschliessen.

   Da die beiden     Schlüsselan-          griffsgrnppen    x und     y    verschiedenartig aus  gebildet sein können, ebenso die beiden  Schlüsselbärte, so ist einleuchtend, dass eine  grosse     Variationsmöglichkeit    und damit eine       erhöhte        Sicherheit    gegeben ist. Die Reihen..  folge der ersten Angriffsgruppe bei x kann  von jener der zweiten bei     y    gänzlich     ver-          sc hieden    sein.

   Es können natürlich anstatt  eines     Doppelbartschlüssels    auch zwei ver  schiedene einbärtige Schlüssel nacheinander  zum     Schliessen    benutzt werden, wobei dann  der eine     Schlüssel    der Angriffsgruppe x, der  andere der Gruppe     y    angepasst ist.     Hierdurch     bietet sich die Möglichkeit einer     Schlosskon-          t.rolle    für zwei Personen mit je einem Schlüs  sel bei Benutzung ein und desselben Schlüs  selloches.

   Die Angriffsgruppen x und       können        übereinstimmen,    wobei dann ein  einbärtiger Schlüssel zum Schliessen     ge-          niigt.     



  Man kann auch zur Erhöhung der     Sic-her-          beit    zwei Gruppen     Zuhaltungen    anwenden,  wie dies das zweite     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    3 und 4 erkennen lässt. Die zweite,  in Zeichnung untere     Zuhaltungsgruppe,     macht die     Riegelbewegung    gleichfalls mit.

    Es     wird    hierbei, wenn die vier     Schlüssel-          arngriffsgruppen    mit verschiedenem Hub  ausgebildet sind. ein     Schlüssel    mit zwei  Doppelbärten verwendet,     "vobei    ein jedes       Schaftende    des Schlüssels je einen Doppel  bart besitzt.,     Fig.   <B>7</B> beispielsweise zeigt.  Der eine Doppelbart wirkt beim Schliessen  auf die Angriffsgruppen x und z der     Zuhal-          tungen    ein, beim Aufschliessen kommt dann    der andere Doppelbart für die Angriffs  gruppen y und     zv    zur Wirkung.

   Man kann  auch     zavei    verschiedene Schlüssel mit je  einem Doppelbart verwenden. Der Riegel  besitzt stets nur an einer (in Zeichnung       oberen)    Seite entsprechende Angriffe für  den Schlüssel. Es können die Schlüssel  angriffe auch kreuzweise übereinstimmen,  d.     1i.    gleiche Reihenfolge haben, so dass sich  also Gruppe<I>x</I> mit<I>w</I> und<I>y</I> mit - deckt. In  diesem Fall braucht nur ein Doppelbart  schlüssel benutzt zu werden.  



  Bei beidseitig zu schliessenden Schlössern  muss für jedes     Schlüsselangriffsgruppenpaar     ein besonderes Schlüsselloch, und zwar für  die rechten Gruppen x und     z        (Fig.    5 und     G)     ein Schlüsselloch auf der     Schlossdecke    und  für die linken Gruppen<I>y</I> und.     w    ein solches  auf der Rückwand des     Schlosskast.ens    ange  bracht sein.

   Das     Scbloss    ist     eintourig,    und  ein und derselbe     Doppelschlüsselbart.schlüs-          sel    schliesst das Schloss von rechts auf Dorn  y1 an den Angriffsgruppen x und - und von  links auf Dorn     g2    an den Gruppen     y    und     w.     Die     Zuhaltungen    werden hierbei so ange  bracht, dass sie die Riegelbewegung nicht  mitmachen. Man führt zum Beispiel die Zu  haltungen auf Stiften     d,    welche am oberen       Schlossdeckel    oder auf einer besonderen Zu  haltungsplatte angebracht sind, während  das     Gesperre    f auf dem Riegel sitzt.

    



  Ist bei     solchen    beidseitig zu schliessenden  Schlössern nur eine     Zuhaltungsgruppe    ein  gebaut, und hat die eine     Schlüsselangriffs-          gi#uppe        xeine        beliebigeReihenfolge,        cliezweite          Gruppemy    dagegen die umgekehrte Reihen  folge als die der ersten Gruppe, so kann das  Schloss mit ein und demselben Schlüssel von  beiden Seiten aus geschlossen werden.

   Es  fallen hierbei keinerlei     Schlüsselangriffe     aus,     bezw.    es brauchen nicht zwei Schlüssel  angriffe gleich zu sein, wie dies bei den be  kannten     Chubbschlösser    n der Fall ist.  



  In ähnlicher Weise können bei     beiclseit.i;-          zu    schliessenden     Schlössern.    also zum Bei  spiel beim Schloss nach     Fig.    5 und ss, die bei  den linken     Schlüsselangriffsgruppen        y        wid          2c    die umgekehrte Reihenfolge der     rechten         Gruppen x und z haben. Das Schloss wird  dann mit einem     Doppelbartschlüssel    ge  schlossen, dessen Schlüsselstufen entspre  chend den beiden gegenüberstehenden An  griffsgruppen x . und z ausgebildet sind.

    Sind zum Beispiel alle vier Schlüssel  angriffsgruppen verschieden ausgebildet,     #no     wird das Schloss mit zwei Doppelbart  schlüsseln oder einem     Doppelbartschlüssel     mit je einem Doppelbart geschlossen.  



  Die     Fig.    8 bis 13 zeigen Ausführungsbei  spiele mit mehr als zwei Schlüsselangriffen.  Gleichartige Bezugszeichen bedeuten gleich  artige Teile wie in den     Fig.    1 bis 6. Bei dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8 und 9, bei  welchem ebenfalls eine beliebige Anzahl Zu  haltungen b in einer Gruppe vereinigt sein  können, sind drei Schlüsselangriffe<I>x,</I>     .v,   <I>z</I>  nebeneinander angeordnet.

   Der über     den     Dorn     fi        einzuführende,    durch     Strichelun,g     angedeutete     Doppelbartschlüssel    verschiebt  zugleich Riegel und     Zulialtungen.    Es kommt  hierbei ein Schlüsselangriff nach dem an  dern vor das Schlüsselloch, während die  nicht vom Schlüssel berührten Schlüssel  angriffe ausserhalb des Bereiches des  Schlüsselloches     verdeckt    im     Schlosskasten     liegen.

   Die einzelnen     Sclflüsselangriffe     sind bei einem     Einbartschlüssel    gleich  artig, bei einem     Doppelbartschlüssel    ver  schieden, derart, dass die ersten Schlüssel  angriffe x wieder mit den letzten z überein  stimmen.  



  Bei Schlössern mit zwei     Zuhaltungs-          gruppen    nach dem Ausführungsbeispiel       Fig.    10 und 11, welche von     einer@Seite    aus  durch dasselbe Schlüsselloch und ein und  denselben     Doppelbartschlüssel    bedient wer  den, können die einzelnen Schlüsselangriffe  der beiden     Zuhaltungsgruppen    eine entspre  chend dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    8  und 9 analoge Reihenfolge haben, und zwar  derart,

   dass die ersten Gruppen der Schlüs  selangriffe eine andere Reihenfolge als die  zweiten haben und die dritten Gruppen mit     den          ersten    Gruppen übereinstimmen, so     class    (las  Schloss zweitourig mit einem     Schlüssel    mit  zwei Doppelbärten zu schliessen ist,     dessen.     
EMI0003.0032     
  
    einer <SEP> Doppelbart <SEP> der <SEP> ersten <SEP> und <SEP> dessen <SEP> zwei  ter <SEP> Doppelbart <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> gegenÜberstehen  den <SEP> Gruppe <SEP> Schlüsselangriffe <SEP> entspricht.

   <SEP> Die
<tb>  Schlüsselangriffsgruppen <SEP> können <SEP> sich <SEP> auch
<tb>  kreuzweise <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Reihenfolge <SEP> decken, <SEP> und
<tb>  zwar <SEP> die <SEP> beiden <SEP> ersten <SEP> Schlüsselangriffs  gruppcn, <SEP> @vAlirend <SEP> das <SEP> dritte <SEP> Paar <SEP> Schlüssel  angriffe <SEP> wieder <SEP> dem <SEP> ersten <SEP> Paar <SEP> entspricht.
<tb>  Bei <SEP> beidseitig <SEP> zu <SEP> schliessenden <SEP> Schlös  sern <SEP> nach <SEP> dem. <SEP> letzten <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb>  Fig.

   <SEP> 12 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> der <SEP> beliebigen <SEP> Anzahl
<tb>  der <SEP> durch <SEP> das <SEP> Schlüsselloch <SEP> der <SEP> einen <SEP> Seite
<tb>  einzuordnenden <SEP> Schliisselangriffe <SEP> entspre  chende <SEP> weitere <SEP> Anzahl <SEP> Schlüsselangriffe <SEP> an
<tb>  derselben <SEP> Zulialtungsgruppe <SEP> angeordnet,
<tb>  welche <SEP> durch <SEP> ein <SEP> gegen <SEP> das <SEP> zweite <SEP> Schlüs  sellocli <SEP> versetztes <SEP> l-,cliliissellocli <SEP> auf <SEP> der <SEP> an  (lern <SEP> Seite <SEP> 1e5 <SEP> Selilosses <SEP> geschlossen <SEP> werden.
<tb>  Für <SEP> ein <SEP> cinfouriges, <SEP> beidseitig <SEP> zu <SEP> schliessen  des <SEP> Scl)loss <SEP> ist <SEP> jede <SEP> Zul)altungsgruppe <SEP> mit
<tb>  vier <SEP> Schlüsselangriffen <SEP> versehen <SEP> (.in <SEP> Fi;

  . <SEP> 12
<tb>  sind <SEP> es <SEP> die <SEP> Angriffe <SEP> -1 <SEP> bis <SEP> 4!. <SEP> Bei <SEP> zwei  tourigen, <SEP> beidseitig <SEP> zu <SEP> schliessenden <SEP> Schlös  sern <SEP> dagegen <SEP> besitzt <SEP> jede <SEP> Zulial.turi,-s-nTuppc  sechs, <SEP> Schlüsselangriffe.
<tb>  Da <SEP> bei <SEP> all <SEP> den <SEP> hier <SEP> verwendeten <SEP> Zuhal  t.ungerl <SEP> an <SEP> jeder <SEP> Seite <SEP> derselben <SEP> .je <SEP> eine <SEP> Fe  der <SEP> einwirkt, <SEP> so <SEP> folgen <SEP> die <SEP> Zuhaltungen <SEP> der
<tb>  Einwirkung <SEP> der <SEP> Schlüsselangriffe <SEP> von <SEP> allen
<tb>  Seiten <SEP> aus,

   <SEP> und <SEP> es <SEP> kann <SEP> auch <SEP> die <SEP> Anordnung
<tb>  der <SEP> zum <SEP> Schliessen <SEP> von <SEP> der <SEP> einen <SEP> Seite <SEP> die  nenden <SEP> Sclaliisselangriffe <SEP> und <SEP> der <SEP> zum
<tb>  Schliessen <SEP> von <SEP> der <SEP> andern <SEP> Seite <SEP> dienenden
<tb>  Schlüsselangriffe <SEP> im <SEP> Verhältnisse <SEP> zum <SEP> Fen  ster <SEP> der <SEP> Zuhaltung <SEP> symmetrisch <SEP> gestaltet
<tb>  werden. <SEP> Die <SEP> Führung <SEP> der <SEP> Zuhaltungen <SEP> kann
<tb>  beliebig <SEP> sein, <SEP> ebenso <SEP> können <SEP> anstatt <SEP> Blatt  federn <SEP> auch <SEP> Spiralfedern <SEP> Anwendung <SEP> fin  den. <SEP> Die <SEP> Führungen <SEP> der <SEP> Zuhaltungen <SEP> kön  nen <SEP> verschieden, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> auch <SEP> als
<tb>  DrehzapfenfÜhrungen <SEP> ausgebildet <SEP> sein.

   <SEP> Der
<tb>  Schlüssel <SEP> kann <SEP> jede <SEP> beliebige <SEP> Form <SEP> haben,
<tb>  zum <SEP> Beispiel <SEP> auch <SEP> als <SEP> Flachschliissel. <SEP> mit
<tb>  Führung <SEP> in <SEP> einer <SEP> gespaltenen <SEP> Nuss, <SEP> ausge  bildet <SEP> sein. <SEP> Die <SEP> Variationsmöglichkeit
<tb>  braucht <SEP> auch <SEP> bei <SEP> beidseitig <SEP> zu <SEP> schliessenden
<tb>  Schlössern <SEP> nicht <SEP> eingeschränkt <SEP> zu <SEP> werden.
<tb>  wie <SEP> dies <SEP> bei <SEP> den <SEP> bekannten <SEP> Chubbschlössern         der Fall ist.

       Dti0urch,    dass hier die Möglich  keit gegeben ist, die     Zuhaltungen    beim       Schliessen        derart    mit dem Riegel zu     ver-          schieben,    dass die beim Schliessen benutz  ter-     Schlüsselangriffe    nach dem Schliessen  unerreichbar     vorn    Schlüsselloch im     Schloss-          kastcn    liegen,     wird    eine erhöhte Sicherheit       geschaffen.    Es ist ferner die Möglichkeit zu  grosser Variation geschaffen, da sowohl die  einzelnen Schlüsselangriffe,

   als auch die       Anpassung    der Schlüssel an die einzelnen       Schlüsselangriffsgruppen    sehr verschieden  artig sein kann.  



  Um derartige Schlösser, besonders sol  che     reit    drei und mehr Schlüsselangriffen,  nicht zu lang bauen zu müssen, sie wie jedes       andere    Schloss gut einbauen zu     könne:i,     können Riegel und Eingericht auch     räum-          lich-voneinander    getrennt werden, zum Bei  spiel derart,     da-ss    das Eingericht sich in an  derer Richtung zum Riegel bewegt und mit       dein    Riegel     durch    ein Kupplungsorgan, zum  Beispiel eine Hebel- oder     Zahnstangenver-          bindung,    in Eingriff steht..

   Hierdurch kann  die     Pewegung    der beiden Teile, nämlich       des        Riegels        einerseits    und des     Eingefichte5     anderseits, auch eine ungleichmässige     wer-          den,    indem zum Beispiel (las Eingericht nur  eine geringe     Bewegung    ausführt.,

       welche    bei  dem Riegel     durch    (las mit     Übersetzung        ar-          beitende        Kupplungsorgan    zu einer     vielfachen          wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsschloss finit Aulialtungen nach Art eines Chubbschlosses, dadurch gekenn zeichnet, class sämtliche Schlüsselangriffe, welche zum Schliessen von einer Seite die nen,
    durch dasselbe Schlüsselloch erfasst wei-cIcn und die Zuhaltungen mit je drei und mehr Scli-lüsselangriffen ausgestattet sind. UNTERANSPRÜCTTE 1. Sicherheiisschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Zuhal- tungen beim Schliessen derart mit dem Riegel verschoben werden, dass die beim Schliessen benutzten Schlüsselangriffe nach dem Schliessen unerreichbar vom Scblüselloch im Schlosskasten lagern, w(ährend zugleich die zum Schliessen der nt'i.chsten Tour notwendigen Schlüssel- angriffe an das Schlüsselloch herange bracht sind. 2.
    Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder zwei ZuhaItungsgruppen aus Zuhaltun- gen mit je zwei oder -mehr Schlüssel angriffen angeordnet sind. @. Sicherheitsschlöss nach Patentansprueel), dadurch gekennzeichnet, dass bei Schlös sern mit einer ZuhaItungsgruppe die erste Gruppe der Schlüsselangriffe eine: Eingerichtes dieselbe Reihenfolge hat. wie die zweite Gruppe.
    4. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass bei einan der gegenüberstehenden Zuhaltungc- gruppen diel zwei ersten einander eIen- übei-telien.den Schlüsselangriffsgruppen eine beliebige Reihenfolge haben und die Reihenfolge der zweiten Gruppen mit der der ersten Gruppen übereinstimmt oder sich kreuzweise in der sseilienfolve deckt.
    5. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass bei beid seitig zu schliessenden Schlössern -ein Schlüsselangriff zum Einordnen der be treffenden Zuhaltung beim Schliessen von der einen Seite dient, während die- selbo Zuhaltung mittelst des zweiten Schlüsselangriffes beim Schliessen von der andern ,
    Seite durch ein gegen da < erste Schlüsselloch versetztes SchIii'-sel- loch eingeordnet wird, wobei das Ein- gericlit sich nicht verschiebt und so wohl aus einer, als auch aus zwei Grup- pen Zuhaltungen bestehen kann.
    G. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass bei Einze- richten finit einer Gruppe von Z=uhaltan- gen mit je drei Schlüsselangriffen zum Schliessen von einer Seite die erste Gruppe der Schlüsselangriffe eine an.- dere Reihenfolge beliebiger Art hat als die zweite und die dritte Gruppe mit der ersten übereinstimmt,
    so dass das Schloss zweitourig zu schliessen ist mit Hilfe eines Doppelbartschlüssels, dessen einer Bart der ersten Gruppe und dessen zwei ter Bart der zweiten Gruppe Schlüssel angriffe entspricht. 7. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass bei Einge richten zum Schliessen von einer Seite mit zwei einander gegenüberstehenden Gruppen von Zuhaltungen mit je drei Schlüsselangriffen die beiden ersten sich gegenüberstehenden Schlüsselangriffs gruppen beliebige Reihenfolge haben und sich mit dem folgenden Angriffs gruppenpaar kreuzweise in der Reihen folge decken,
    während das dritte Paar wieder dem ersten entspricht, so dass alle Gruppen in zweitouriger Schliessung durch denselben Doppelbartschliissel. welcher das erste Angriffsgruppenpaar schliesst, eingeordnet werden.
    B. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidsei tig zu schliessenden Schlössern eine der beliebigen Anzahl der durch (las Schlüs- selloch der einen Seite einzuordnenden Schlüsselangriffe entsprechende weitere Anzahl Schlüsselangriffe an der Zuhal- tung angeordnet ist, welche durch ein gegen das erste Schlüsselloch versetztes Schlüsselloch auf der andern Seite be nutzt werden. 9.
    Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, (lass bei beidsei tig zu schliessenden Schlössern und einem die Riegelbewegung mitmachen den Eing ericht bei eintourig er Schlie ssung jede Zuhaltung mit vier Schlüssel angriffen und bei ztveitouriger Ver- sehliessung jede Zuhaltung mit. sechs Schlüsselangriffen ausgestattet ist.
    10. Sicherheitsscbloss nach Patentansnruch. dadurch gekennzeichnet. dass die Zuhal- tungen an beiden Seiten durch Federn gegen je einen Zubaltungsstift gedrückt werden,
    wodurch sie der Einwirkung des Schlüssels von allen Punkten aus folgen und die Anordnung der zum Schliessen von der einen Seite dienenden Schlüs selangriffe und der zum Schliessen von der andern Seite dienenden Schlüssel angriffe im Verhältnis zur Sperrnut der Zahaltung auch symmetrisch gestaltet werden kann.
    il. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Einge richt in anderer Richtung als der Rie gel beweglich ist und den Riegel durch ein Kupplungsorgan verschiebt.
CH91296D 1921-01-19 1921-01-19 Sicherheitsschloss. CH91296A (de)

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CH91296T 1921-01-19

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