CH91344A - Umschaltvorrichtung für die Schreibwalze von Schreibmaschinen mit zweifacher Umschaltung. - Google Patents

Umschaltvorrichtung für die Schreibwalze von Schreibmaschinen mit zweifacher Umschaltung.

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CH91344A
CH91344A CH91344DA CH91344A CH 91344 A CH91344 A CH 91344A CH 91344D A CH91344D A CH 91344DA CH 91344 A CH91344 A CH 91344A
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Wanderer-Werke Vorm Wi Akt-Ges
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Wanderer Werke Vorm Winklhofer
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  Umschaltvorrichtung für die Schreibwalze von     Schreibmaschinen    mit     zweifacher     Umschaltung.    Gegenstand der     Erfindung    ist eine Um  schaltvorrichtung für die Schreibwalze von  Schreibmaschinen     finit    zweifacher Unischal  tung, bei der die     Schreibwalze        ans    einer  Mittelstellung, die gleichzeitig die Ruhestel  lung ist, zu lieben oder zu senken und in  ihrer     Mittelstellung    sicher zu halten ist.  



  Es ist bereits bekannt, derartige     Um-          sclialtungen        durch        Anwendung    von Knie       hebeln,    Kniegelenken oder durch     1,eirveiif < jr-          mige    Kulissen zu bewirken.

   Diese Vorrich  tungen haben jedoch mehr oder weniger den       ?Machteil,    dass die einzelnen Teile peinlich genau  ausgeführt werden     müssen.    Trotzdem ist ein  gewisses Spiel in den     Gliedverbindungen,     Lagerstellen usw. unvermeidlich, das sich  besonders bei längerem     Gebrauch    schädlich  bemerkbar macht und sehr schwierig oder  gar nicht wirkungslos gemacht werden kann.  Es tritt     darin    in der     Mittelstellung    eine Über  bewegung der Schreibwalze auf, wodurch die  Schriftzeile ungerade wird.  



  Diese Nachteile durch möglichst einfache         Drittel    zu beseitigen, ist der Zweck der Er  findung. Die neue     Uinehaltvorrichtung    er  reicht dies dadurch,     dass    bei Erreichen der       3littelstellung    die     Schreibwalze    an     Sperrhebel     anschlägt und von diesen sicher gehalten  wird, ohne     Rücksicht    auf das Spiel, das in  den     Lagern    und     Verbindungsstellen    des Hebel  werkes vorhanden sein kann.

   Es ist demnach       nicht    notwendig,     grof,)e    Sorgfalt auf die pein  liche     Ausführung    der     einzelnen    Teile zu ver  wenden, da nur die     Sperrhebel    allein die       Mittelstellinig    der     Schreibwalze    sichern.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist     auf    der       Zeichnung    in einem     Ausführungsbeispiel    ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht bei 'Mittel  stellung der     Schreibwalze,            Fig.    2 eine     Hufsicht    zu     Fig.    1,       Fig.    3 eine Teilansicht zu     Fig.    1 ;         Fig.        -1    ist eine     Ansicht    von vorn gesellen.  F     ig.    5 eine Seitenansicht bei hochgestell  ter Schreibwalze, .           Fig.    6 eine Seitenansicht bei tiefgestellter  Schreibwalze.  



  Nach bekannter Art können die in einem       Rahmen    1 gelagerte Schreibwalze 2 und alle  mit ihr verbundenen umschaltbaren Teile ge  hoben und gesenkt werden. Eine fest mit  dem Rahmen 1 verbundene Laufachse 3 ruht  auf einer im     Umschaltrahmen    4 gelagerten  Laufrolle 5. Im Maschinengestell 6     (Fig.    2  und 4) ist ein     Parallelführungsrahmen    7 auf  der Schraube 8     (Fig.    2) gelagert und durch  eine weitere Schraube 9     (Fig.    2, 3 und 4)       gelenkig    mit dein Umschaltrahmen 4 ver  bunden.  



  Die     Umschalttastenhebel    10, 11     (Fig.    1, 2,  5 und 6) sind bei 12 drehbar am Maschinen  gestell gelagert und werden durch je eine  bei 13 am     Mascliiiiengestell    eingehängte Fe  der 14 in     ihrer    Hochlage gehalten. Der Um  sehalttastenhebel 10 besitzt an seinem kurzen  Arm     10n    am hintere Ende eine Bohrung zur  Aufnahme eines mit dem Schubhebel 15 fest  verbundenen Zapfens 16     (Fig.    1, 4 und 5).  Der Schubhebel 15 gleitet mit seinem Füh  rungsschlitz     1än    auf dem am     Maschinengestell     festen Schraubenbolzen 17, so dass er entspre  chend der Gestalt des Schlitzes eine Schwing  bewegung machen kann.

   Auf der gleichfalls  am Maschinengestell festen Schraube 18 ist  ein Sperrhebel 19 schwingbar gelagert, des  sen unterer Hebelarm einen     Führungsschlitz     19" aufweist, in den ein mit dem Schubhebel  15 fest verbundener Zapfen 20 eingreift, so  dass der Sperrhebel 19 von dein Schubhebel  15 gedreht     werden    kann. Der obere Teil des       Sperrhebels    19 ist als Nase     19b    ausgebildet,  die in der Sperrstellung über einen     8te11-          winkel    21 greift; der mit dem Umschaltrah  men 4 durch eine Einstellschraube 22 und eine  Feststellschraube 23 verbunden ist     (Fig.    1).  



  Der zum Senken der Schreibwalze die  nende Umschalthebel 11 ist an seinem über  den     Drehpunkt    12 hinausreichenden Ende mit  einem bei 26 drehbar am     Maschinengestell     befestigten Hebel 25 verbunden     (Fig.    1, 2  und 6), der gleichfalls einen Stift 1.6 eines  Zughebels 2 7 aufnimmt. Auch dieser Zug  hebel 27 hat einen Führungsschlitz     2711,    der    jedoch in umgekehrter Richtung     geknickt    ist  wie der Führungsschlitz     15n    des     vorherge-          nannten    Schubhebels 15.

   Der Zughebel 27  gleitet mit seinem Führungsschlitz     27n    eben  falls auf dem festen Schraubenbolzen 17 und  greift mit einem Stift 20 in einen     geknickten     Führungsschlitz     24n    -eines zweiten, ebenfalls  auf der festen Schraube 18 schwingbaren  Sperrhebels 24 ein, dessen oberes Ende als  Nase 24" ausgebildet ist, die sich in     der-Ruhe-          stellung    der Schreibwalze     (Fig.    1) von unten  gegen den Stellwinkel 21 legt und so eine  Senkung der Schreibwalze verhindert.  



  Die Lagerschraube 18 der beiden Sperr  hebel 19 und 24 ist hierbei so angeordnet,  dass sie senkrecht unter     dem    von den Nasen  19b     bezw.        2411    der Sperrhebel festgehaltenen  Ende des Stellwinkels 21 liegt.  



  Die     Wirkungsweise    der dargestellten Vor  richtung ist folgende:  Wird der     Umschalttastenhebel    10 herab  gedrückt     (Fig.        5),-    so schwingt sein kurzer  Arm     10n    nach oben und hebt den Schub  hebel 15 an; dieser gleitet infolge der Ge  stalt seines Führungsschlitzes     15n    und- des  Bolzens 17 in die Bewegungsbahn des L'm  sehaltrahmens 4 und legt sich unter diesen,  um ihn beim weiteren Herabdrücken der Taste  10 anzuheben. .

   Bei dieser Schwingbewegung  wird der Sperrhebel 19 durch den in seinen  Führungsschlitz     1911    eingreifenden und mit  dem Schubhebel 15 fest verbundenen Zapfen  20 mit     seinem    untern Ende nach rechts in       Fig.    5     geschwungen,.    so dass die Sperrnase  196 den Stellwinkel 21 des     Umsebaltrahmens     4 für eine Bewegung nach oben freigibt und  die Verschiebung des Rahmens 4 mit der  Schreibwalze nunmehr bis zu einem Höhen  anschlage durchgeführt werden kann.

   Wird  der Druck auf die Taste des Umschalthebels  10 aufgehoben, so bringt die     Rückzugfeder     14 die ganze Hebelanordnung in ihre Aus  gangsstellung zurück,     während    die umschalt  baren Teile durch eine hier nicht dargestellte  Feder in die Mittelstellung gebracht werden.  Der mit dem     Umschalttastenhebel    11 in Ver  bindung stehende Sperrhebel 24 hat sich bei  dein soeben beschriebenen Vorgang in seiner           Sperrstellung    nicht verändert und hält den  Umschaltrahmen bei seiner     Rückbewegung     sicher in seiner Mittelstellung auf.

   Nach     Er-          reichung    derselben schwingt der Sperrhebel  19 wieder in seine Sperrstellung, während  der Schubhebel 15 aus der Bewegungsbahn  des     Umschaltrabinens    nach links schwingt  und ausser Verbindung mit demselben gelangt.  



  Um die Schreibwalze 2 in ihre Tiefstel  lung zu bringen, wird die Umschalttaste 11  herabgedrückt     (Fig.    1 und 6); hieben wird  durch Vermittlung des Zwischenhebels 25 der  Zughebel 27 abwärts gezogen, wobei er in  folge der Form seines auf dem Bolzen 17  gleitenden Führungsschlitzes 27a ebenfalls  nach rechts schwingt und dabei gleichzeitig       finit    seinen obern hakenartigen Ende in eine       Öffnung    des Schaltrahmens 4     einfasst,    um  diesen bei weiterem Herabdrücken der Um  schalttaste 11 abwärts zu ziehen.

   Diese  Schwingbewegung     überträgt    der Hebel 27  durch seinen Stift 20 vermöge des Schlitzes       24a    auf den Sperrhebel 24, dessen Nase     24b     nach links schwingt und sich. so aus der Bahn  des am Umschaltrahmen sitzenden Stellwin  kels 21 bewegt. Der Schaltrahmen 4 kann  sich jetzt     finit    der Schreibwalze abwärts bis  zu dem hier nicht dargestellten     Tiefenan-          schlage    bewegen.

   Wird die Umschalttaste 11  freigegeben, so bewegen sich die sämtlichen  Teile unter dem Einfluss teils der an dein  Hebel 11 angreifenden Feder. 14; teils einer  hier nicht dargestellten, auf den Umschalt  rahmen wirkenden Feder wieder in die Mit  tellage aufwärts, in der sie durch die in ihrer  Stellung unverändert gebliebene Nase<B>191</B> des  ersten Sperrhebels 19 abgefangen werden. Der  Sperrhebel 24 schnappt dann mit seiner Nase       24b    wieder unter den Stellwinkel 21, und die  Schreibwalze ist in ihrer Mittelstellung ge  sichert.  



  Die Vorrichtung ist auf beiden Seiten der  Maschine angeordnet, und die Bewegung wird  von der einen Maschinenseite nach der andern  durch die Hebel 28 übertragen, die mit einer  auf einer durchgehenden Achse 29 sitzenden  Hohlwelle 30 fest verbunden sind und Schlitze  31 haben, in die je ein mit den Umschalt-         tastenhebeln    10, 11 fest verbundener Zapfen  32 eingreift     (Fig.    2).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Umschaltvorrichtung für die Schreibwalze von Schreibmaschinen mit zweifacher Uni- schaltung, dadürcli gekennzeichnet, dass die Schreibwalze und ihr Umschaltrahmen in der die Ruhelage bildenden Mittelstellung durch zwei am Maschinenrahmen fest, aber dreh bar gelagerte Sperrhebel nach oben und nach unten gesperrt werden, von denen jeweils einer bei der Umschaltung von der betreffen den Umschalttaste ausgeschwungen wird, um das Heben oder Senken der Schreibwalze zu ermöglichen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die U ni- schalttastenliebel (L0, 11) mit je einem zum Heben oder Senken des L:
    nischalt- rahinens (4) dienenden Schub- bezw. Zug hebel verbunden sind, die beim Herab drücken der zugehörigen Umschalttaste durch eine Schlitzführung (15 1 bezw. 27,1) zum Eingriff mit dem Umschaltrahmen gebracht werden und dabei gleichzeitig den zugehörigen, am Maschinengestell un abhängig von dein Umschaltgetriebe drehbar gelagerten Sperrhebel vermöge je eines in einen Schlitz dieser Hebel eingreifenden Stiftes (20) umlegen,
    so dass je nach Her abdrücken der einen oder andern Um schalttaste der eine oder der andere Sperr liebel ausgeschwungen wird. 2. Umschaltvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrhebel finit ihren Nasen (19b), (-24'') über und unter einen < im Umschaltrahmen (4) verschieb- bezw. feststellbaren Stell winkel (21) greifen und durch ihre am untern Hebelarm angebrachten F ührungs- schlitze (19a),
    24") und von je einem :ni Schuh- bezw. Zughebel angeordneten Stift (20) zwangsweise in ihre und aus ihrer Sperrstellung geschwungen werden. 3.
    Umschaltvorrichtung nach Unteranspruch v, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Niederdrücken einer Umschalttaste nur das damit verbundene Hebelwerk beeinflusst wird und den Umschaltrahmen mit der Schreibwalze hebt oder senkt, während das mit der andern Umschalttaste ver- bundene Hebelwerk in seiner Ruhestellung verharrt und den Umschaltrahmen bei dem Erreichen der Mittelstellung sicher abfängt.
    4. Umschaltvorrichtung nach Unteranspruch e, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mittelstellung des Umschaltrahmens (4) der Schub- und der Zughebel (l5), (27) finit dem Umschaltrahmen nicht\ in Ver bindung sind; während die Sperrhebel (19), (24) den Druck und Zug des Umschalt rahmens (4) lotrecht zur ?Mitte ihrer Lager schraube (18) aufnehmen.
CH91344D 1920-03-05 1921-01-25 Umschaltvorrichtung für die Schreibwalze von Schreibmaschinen mit zweifacher Umschaltung. CH91344A (de)

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