CH91528A - Stickmaschinenschiffchen. - Google Patents

Stickmaschinenschiffchen.

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CH91528A
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CH
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Richard Haeussler Paul
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Richard Haeussler Paul
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Description


  Stickmaschinenschiffchen.    Die Heistellung von Stickerei durch Stick  maschinen mit inehr als 1000 Sticknadeln  nebeneinander geschieht zweckmässig mit  dicke Bobinen tragenden Langsebiffchen. Die  vorliegende Erfindung betrifft nun eine be  sondere Bauart eines solchen Schiffchens,  welche ini Gxegenisatz zu den bei solchen  Stickmaschinen benutzten     Schiffeheneinrieh-          tungen    ein sicheres Festhalten der Bobine  ermöglichen, eine grössere Leistungsfähigkeit  der Stickmaschinen und die Erzeugung fein  ster Stickware gestatten soll.  



  Die bisherigen Langschiffehen für grosse  Bobinen sind zur Herstellung wertvollerer  Stickware, z. B. für ganz feine Stickerei, nicht  vorteilhaft zu gebrauchen. Bei denen mit  seitlichem Deckel wird eine winkelartige  Fadenschlinge gebildet, und dadurch kann  der leine Faden an der winkelartigen Kante  zerrieben und unbrauchbar werden. Ander  seits wurde bei Schiffehen mit ausgebauchter  Seitenwandung (Fig. 5) ein Stück Wandungs  teil herausgearbeitet.

   Obwohl der Deckel des  Schiffchens diesen berausgearbeiteten Wan  dungsteil überdeckt, war doch keine zusammen-    hängende Schiffehenführungsfläche mehr     vor-          hlanden,    so dass beim Sticken der feine     Stick-          faden    an den Unterbrechungen     desWandungs-          teils    hängen bleiben und abreissen konnte.  In solchen Fällen     mussten    bis jetzt noch die  Schiffchen ohne seitlich ausgebauchte Wan  dung benutzt wverden.

   Bei di2ser Art Schiff  ehen hat inan sieh bisher, uini einen gröfleren  Innenrauin zu erzielen, damit geholfen, die  inneren Flächen 8 (Fig. 6 ' ) der Seitenwände  des Schiffchens bei 8a auszufräsen, was na  türlich grössere Herstellungskosten des     Schiff-          ehens    verursacht, aber trotzdem nur eine in  der Dicke der Breite des     Schiffcheneinganges     angemessene     Bobine    einzulegen gestattet,  während dickere     Bobinen,    die bekanntlich  einen längeren Fadenablauf haben und weniger  oft ausgewechselt     züi    werden brauchen, über  haupt nicht     in    das     Sehiffchen    hineingehen,  so     dat')

      der Deckel geschlossen werden könnte.  Würde     man        uber    das     Sehiffellen    grösser und  breiter machen, so     dal,',    die dickeren     Bobinen     hinein gingen und der Deckel geschlossen  werden könnte, so würde die     Führungslauf-          Z3          fläche    des Schiffchens     züi    breit, und dieses      könnte     deiilztii(-,Ige    nicht in die     Sulriffchen-          bahnen    von     oew;

  iliiiliehei#    Abmessung     eitige-          setzt    werden. Wenn     inan    aber die     Schitfehen-          bahnen    der     Stickinaschinen    breiter machen  würde, so     dass    solche verbreiterte Schiffchen       atio-ewendet    werden     kUnnten,    so     müssten    dazu  auch längere Sticknadeln angewendet werden.

    Die langen Sticknadeln haben     bekannter-          weise    wieder den Nachteil,     dass    sie     infoloc     der Länge an ihrem freien Ende, an der  Spitze, federn, so     dass    beim Sticken die Spitze  schwankt und demzufolge nicht genau nach  dem Muster, sondern daneben einsticht, was       iiii-#leichmässiue        minderwertice    Stickerei Lind  ein schlechtes Arbeiten der     Stickniaschine     zur Folge hat.

   Ausserdem hat     inan    bei allen  bisherigen Schiffchen noch     init    dein Übel  stand. zu kämpfen,     dass    die eingelegte     Bobine     beim     Einfäd(-In    des     Bobinetifadetisodei-    wenn  der Faden angezogen wird, wieder     lieraus-          fallen    kann und deshalb die     Bobitie    mit den  Fingern oder     mit    einer komplizierten ma  schinellen Einrichtung nach innen     ehalten     <B>9</B>  werden     mul.#,    um ein Herausfallen zu ver  hindern und auch gleichzeitig die richtige       La-,

  e    der     Bobine    im ',Schiffchen 711  liehen. Infolge der breiten     Einführöftuung          kon-imt    die     Bobine    beim Anziehen des Fadens  oder beim Einlegen derselben in unrichtige  La,     ye    und     inuf')    alsdann erst im Innern des  Schiffchens mit den Fingern in die richtige  Lage- gebracht und darin gehalten werden,  bevor der Deckel des Schiffchens geschlossen  werden kann. Sonst wird der Deckel auf  die     Bobine    gedrückt und geht infolgedessen  nicht zu. Hierdurch entstehen Zeitverluste  und die Bedienung der Schiffchen ist eine  umständliche.  



  Diese Übelstände     zur    beseitigen, ist     der-          Zweck    der vorliegenden Erfindung. Dieser  Zweck wird dadurch erreicht,     dass    die     Aus-          bauchun-    der Seitenwand     bezw.        Wäride    des  Schiffchens nicht bis zur Führungsfläche her  anreicht, so     dass    die Innenausdehnung des  Schiffchens grösser ist als die     Spuleneinführ-          öffnung.    Das Einführen grosser Spulen in  den erweiterten Innenraum wird mittelst  Durchdrücken derselben durch den engeren    Eingang bewirkt.

   -Nach dein     Hiiidurehdriielzeii     derselben liegt die     Bobine    innerhalb der       Spuleneinführöffnung    frei. Nach Eindrücken  der Spule in den     Schiffcheninnenraum        delint     sich also die Spule wieder aus und liegt     fre,     ohne feste Reibung im Innenraum. Das Frei  liegen ist von Wichtigkeit, weit die frische  Spule sonst zusammengedrückt wäre und das  Abziehen des Fadens erschwert wäre.

   Die  >Spule ist gegen ein     Wiederherausfallen    voll  kommen     uesichert,    und, es kann der Deckel       ungestiirt    geschlossen werden und dadurch  auch     das    Einfädeln leicht erfolgen, wodurch  die Bedienung der Schiffchen einfach und  praktisch werden soll.  



  In den     Fig.    1-4 der Zeichnung ist der       Erfindungsgcgenstand    in einem     Ausführun-'        s-          beispiel    riebst Varianten dargestellt.     Fig.   <B>1</B>  zeigt ein geöffnetes Schiffchen von der Seite  gesehen, wobei der dickste Teil einer einzu  legenden     Bobine    gerade durch den Eingang  in     das    Schiffchen gedrückt wird-.  



       Fio%    2 ist     Phie    des     C--efülltel,          Fig.   <B>3</B> ist ein Querschnitt des Schiffchens       Fig.    4 stellt als Varianten     ein        Sebiffelitiz          init    nicht erweitertem und zugleich ein sol  cher     init    erweitertem Eingang     dar-          Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> zeigen Ausführungsbeispiele  bekannter Schiffchen,

   und zwar zeigt     Fig.   <B>5</B>  ein solches mit ausgesparter Seitenwandung  ei  und     Fig.   <B>6</B> ein solches mit normalem     un#          zu-leieb    ein solches mit erweitertem     Ein-an'-.     



  <B>C</B>     ZD     <B>1</B> bezeichnet eine     Bobine    grossen Formates.  2 bezeichnet den ähnlich wie in     Fig.   <B>6</B> durch  parallele Seitenwände<B>8</B>     (Fig.    4) des     Seliiii-          chens    gebildeten oder den durch     ausgefrä#,te     Seitenwände     8#',    gebildeten erweiterten Ein  gang des Schiffchens, der von der     Schiffchen-          lauf-    und Führungsfläche 4 umgeben ist.

   Die  eine Seitenwand des Schiffchens besitzt eine  starke Ausbauchung<B>3</B> zur Aufnahme der  grossen     Bobine   <B>1.</B> Diese Ausbauchung reicht  nicht bis zum Eingang 2; die genannte Sei  tenwand endigt dort vielmehr in einen zur  nicht ausgebauchten Seitenwand des Schiff  chens in     bezug    auf die     Längsmittelebene        der          Schiffehenlauffläche    symmetrisch liegenden      Teil.

   Um den     SchiffehenhobIraum    noch     nicht-          zu        vui-l-i-;;f,)(,i-ii    und die     Sebiffehenhülie    zu ver  mindern,     Ist        der        Schiffehenboden    bei<B>7</B>     (Fig.   <B>3)</B>  durch     Abfräsung    verdünnt oder durch Pres  sung ausgedehnt. Der Eingang 2 ist     inittelst     des gewöhnlichen Klappdeckels<B>5</B> mit langer  Feder<B>6,</B> der sieh     ain        ineisten    bewährt hat,  abschliessbar.  



  Uni nun eitle grosse     Bobliie    in das     Schiff-          ellen    hineinzubringen, wird sie unter leichtem       Zusaminendrücken    ihrer dicksten Stelle durch  den Eingang 2, dessen Weite geringer als  der grösste     Durchinesser    der     Bobine    ist, in  den erweiterten Hohlraum des Schiffchens  gedrückt,

   wo sie sich infolge ihrer Elastizität  wieder ausdehnt und dann     freiliegt.    Dadurch  kommt die     Bobine    mit ihrer dicksten Stelle  innerhalb der verengten     Schiffeheneinführöff-          nung    zu liegen und wird von dieser gleich  zeitig in der richtigen Lage nach innen un  veränderlich gehalten., bevor der Deckel ge  schlossen wird.     Da"        Schiffehen        verma(T    eitle  grosse Menge Faden zu fassen, den es wieder  ohne Störung abzugeben vermag, wodurch  ein wirtschaftlicher Betrieb der     Stickulaschine     gewährleistet werden soll.  



  Die Seitenwandung könnte auch     läng-s    der       Schiffchenführungsfläche,    aber von letzterer  etwas entfernt, einen Schlitz besitzen, wo  durch der betreffenden Wandung Elastizität       ki       verliehen würde.

   Ferner könnte die     Schiff-          chenlaufbahn    4 geringe Vertiefungen besitzen,       so        dat,)        nicht        die        ganze        k7'        Fläche    4     anfliegt          I          und    als     Lauffläche    dient. Ausserdem     k-iInnten     beide Seitenwände eine nicht bis zur     Füh-          run-sfläche    reichende     Ausbuelitun-,    haben.  



  Der     Ein-an-    2 des,     Schiffehens        muss    nicht  durchaus nach dein     Umriss        8'#,    erweitert sein,  da selbst dein Vollmass des     Imienraumes    des  Schiffchens     angepalate        Bobinen    durch     den     engeren Eingang     #sielle        Umrif.')        8)    hindurch  gehen.

Claims (1)

  1. <B>PATE</B> -NTANSPRUCH <B>:</B> Stickinaschinenschiffehen mit mindestens einer ausgebauchten Seitenwand, zur Auf- nahine einer gi ola>e.ii Spule, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausbauellung der Seiten wand bezw. -Wände nicht bis zur Führungs fläche heranreieht, so dafa die Innenausdeh nung des Schiffchens gpi*)P)
    ei! ist als die Spu- das Einführen grosser Spii- len in den er#velterten Innenraum mittelst Diii-chdi-üelzeii-, derselben durch den engeren Ein,gang bewirkt werden muss und nach dem Eindrücken die Spule innerhalb des Schiff- elleils freilie9,en kann. t'
CH91528D 1915-01-28 1915-04-26 Stickmaschinenschiffchen. CH91528A (de)

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