CH91618A - Lagermetall-Legierung. - Google Patents

Lagermetall-Legierung.

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CH91618A
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A-G Th Goldschmidt
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Goldschmidt Ag Th
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      Lagermetall-Legierung.       Lagermetall, deren besonderes Kennzeichen  ein hoher Bleigehalt ist, sind in neuerer Zeit  vielfach in grossem Umfang     in    die Praxis  eingeführt worden.  



  Legierungen     dieserArt    haben annähernd  folgende Zusammensetzung:<B>80</B> % Blei,  <B>10-16</B>     '/o    Antimon,<B>5-10</B>     "/o    Zinn.  



  Sie enthalten ausserdem noch geringe,  absichtliche Zusätze von Kupfer.  



  Bisher war das     Grebiet    der technischen  Verwendung solcher     Lagertnetalle        init    hohem  Bleigehalt ein beschränktes. Bei hoher Be  anspruchung     musste    in vielen Fällen immer  auf ein Lagermetall mit hohem Zinngehalt       zurückgegriffen    werden.

   Die Legierungen mit  hohem Bleigehalt von obiger Zusammen  setzung haben fast immer eine zu geringe       Härtef    die meistens unterhalb oder annähernd  bei 20     Brinell    liegt.     Ausslerdem    neigen diese  Lagermetalle bei starker     Beanspruebung    und  ganz besonders bei etwa einmal versagender  Schmierung sehr     zum        Abbrückeln    und zum  Abschieben einzelner kleiner Teile des Lagers.  Dies ist ein Übelstand, der sofort Heisslaufen  verursacht und damit eine empfindliche Stz;-         rung    des Betriebes herbeiführt.

   Besonders       gefährlieh    ist diese Neigung     zum    Abbröckeln       danu,    wenn ein     plützlichei-    Wechsel der Um  drehung eintritt, wie dies im Rangierbetriebe  der Eisenbahn häufig vorkommt.  



  <I>Die den</I>     Gregenstand    vorliegender Erfin  dung bildende     Lagermetall-Legierung    mit  hohem     Bleigelialt    ist durch. einen Zusatz von       Phos,phor    ausgezeichnet und dadurch in ihren       Eigenseliaften    wesentlich verbessert.

   Der  Phosphorzusatz bewirkt eine     Erlii;bung,    der       Brinellb:irte    um     inehr   <B>als</B>     50"o.    Derartige       Lagernietalle    haben meistens eine     Britiell-          härte    von über     30.        Zu        gleieher    Zeit     ist    aber  mit der Erhöhung der Härte durch die Ein  führung von Phosphor eine solche Verbesserung  in den     physikalisehen    Eigenschaften der  Legierung eingetreten.,

       dass    die 'Neigung     zum          t'        II     Abbröckeln und     Absehieben        wifgehürt    hat.  Praktische Versuch(, haben ergeben,     daf.J)     man     init    solchen     Lagernietallen,    welche     dureb.     die Einführung von Phosphor verbessert sind,  denselben     technisehen    Wirkungsgrad erzielt,

    wie     mit    einer     hoehwertigen        Zimi-Lagerweiss-          nietalleglerung.    Man kann also mit     Berech-          b              tigung    diese neuen Lagermetalle als voll  wertigen Ersatz für diese ansehen.  



  Die Einführung des Phosphors in die     Lu-          gierung        mit-hohein    Bleigehalt kann direkt  erfolgen, zweckmässig aber geschieht dies  durch Anwendung einer Zwischenlegierung.  Als solche haben sieh besonders die Legie  rungen     Phosphor-Kupfer,        Phosphor-Mangan-          Kupfer,        Phosphor-Zink    Und     Phosphor-Messing     bewährt.

       Nehen    der leichteren Einführung des       Pho,phors    haben obige phosphorhaltigen Le  gierungen noch den Vorzug,     dass    sie das Lager  metall in seinen<B>Ei</B>     igensehaften    noch     -,veiter       verbessern. Es wird durch sie nicht nur eine  weitere     Erhuhinig    der     Brinellhärte    bewirkt,  sondern es wird     atie.li        die    Betriebssicherheit  bei Lagern     noeli    erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochbleilialtige Lagermetill-Legievung.,ve- kennzeichnet dureh den Zusatz von Pliogphol-. UNTERANSPRUCH: Legierung nach Patentanspruch, gehenn- zeichnet durch den Zusatz einer Phosphor- Legierung.
CH91618D 1920-01-26 1921-01-18 Lagermetall-Legierung. CH91618A (de)

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