CH91757A - Rad mit am Radkranz beweglich angeordneten Laufschuhen. - Google Patents
Rad mit am Radkranz beweglich angeordneten Laufschuhen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
- B60B15/18—Wheels with ground-engaging plate-like shoes
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Description
Rad mit am Radkranz beweglich angeordneten Lanfschuhen. Gegenstaud der Erfindung ist ein Rad mit am Radkranz beweglich angeordneten Lauf schuhen, das sich sowohl für Strassenfahrzeuge, einschliesslich solcher militärischer Art, und insbesondere Artilleriefahrzeuge, als auch für Zugmaschinen, Motorpflüge und dergleichen eignet. Den bekannten derartigen Radkonstruk tionen gegenüber zeichnet sich das Rad nach der Erfindung dadurch aus, dass die Laufschuhe lose, in radialer Richtung verschiebbar und in tangentialen Ebenen drehbar am Radkranz gelagert sind. Durch diese lose, gewissermassen halbstarre Befestigung der Laufschuhe am Radkranz wird ermöglicht, dass ein mit derartigen Rädern versehenes Fahrzeug jede, auch die kleinste Kurve fahren kann, indem die Radkränze auf den gerade mit dem Boden in festem Eingriff stehenden Laufschuhen sich zu drehen und an diesen sozusagen abzurollen imstande sind. Da hierbei die Laufplattem jeweils in der alten Fahrrichtung auf dem Boden liegen bleiben, die Laufkränze sich dagegen der Kurvenkrümmung folgend auf den Laufschuhen abwälzen, können die Kurven scharf ausge- fahren werden. Ferner bleiben die Reibungs- widerstäude klein, was sich auch bei gerader Fahrt zeigt und hinsichtlich des Kraftver brauches derartiger Räder günstig bemerkbar macht. Die freie Drehbeweglichkeit und begrenzte Radialverschiebung der Laufschuhe bietet ferner bei der Fahrt auf aufgeweichten Strassen oder weglosem Gelände den Vorteil der besse ren Anpassung an die Bodengestaltung, wo durch bei Treibrädern ein günstiger Eingriff in den Boden erzielt und dadurch die Fort bewegung der Räder ohne zu tiefes Einsinken gesichert wird. Auf den beiliegenden zwei Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele derartiger Räder in den Fig. 1. 2 und 3, Fig. 4 und Fig. 5, 6 und 7 veranschaulicht. Fig. 2 ist hierbei ein Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D von Fig. 2, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie E-F von Fig. 5, und Fig. r ein Schnitt nach der Linie G-H von Fig. 6. Bei dem Rad nach Fig. 1-3 sind die Laufschuhe, die aus einer Laufplatte a von kreisförmigem Umfang und einem dazu senk recht stehenden Kopf b bestehen, mit diesem Kopf in den im Querschnitt U-förmigen Rad kranz c lose eingesetzt. Gegen den der Gewichtsverringerung hal ber hohl gehaltenen Kopf b, der am innern Ende mit einem wulstartigen, auf eine kon kave, ringförmige, peripherische Ausbuchtung o folgenden Ansatz d versehen ist, legen sich jeweils zwei im gleichen radialen Abstand vom Radmittel angeordnete Tragbolzen e, f, die am Radkranz angeschraubt sind. Auf den Tragbolzen könnten zur Verringerung der Reibung auch drehbare, gegebenenfalls auf Kugellager aufgesetzte Gleitrollen angeordnet sein. Die Ansätze g, h, welche in die Ausbuch tung o greifend am Radkranz c angeordnet sind und mit diesem in Form von Nasen aus einem Stück gegossen sind oder als Zapfen eingesetzt sein können, verhindern in Zusammenwirkung mit den beiden Tragbolzen e, f, das Herausfallen der Laufschuhe aus dem Laufkranz c, lassen jedoch, wie die Bolzen e, f, eine begrenzte Radialverschiebung der Laufschuhe und deren ungehinderte Kreis verdrehung gegenüber dem Laufkranz und umgekehrt zu. Die Ausführung nach Fig. 4 weicht von jener nach Fig. 1-3 nur dadurch ab, dass der Laufkranz c die Form eines Vielecks besitzt, so dass sich die Laufplatten auf den Vielecksflächen abstützen können und die Tragbolzen e, f dadurch etwas entlastet werden. Die Vielecksflächen bilden dabei gewisser massen eine Brücke zwischen den jeweils in Eingriff mit dem Boden befindlichen beiden Laufplatten a und stellen so eine gleich mässigere Kraftübertragung her. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5-7 ist der Radkranz c wieder rund, dagegen der .hopf b jeder Laufplatte a eichelförmig gehalten und in eine innere herzförmige Aus- nehnrung desselben nur ein Tragbolzen e ein gesetzt. Der zweite Tragbolzen f und die Ansätze g, h, wie bei den vorangehenden Bauarten, fallen mithin weg. Dagegen sind am Kopf b Flanschen i und k vorgesehen, welche das seitliche Kippen der Laufplatten a verhindern, die in diesem Falle im Prinzip rechteckige Form besitzen. In diesem Falle ist es nötig, um die Laufplatten a in die Radebene zurückzufüh ren, wenn sich der Radkranz den im Eingriff mit dem Boden befindlichen Laufplatten a gegenüber dem Kurvenfahren usw. verdreht hat, wie dies in Fig.7 mit gestrichelten Linien angegeben ist, geeignete Einrichtungen, z. B. Federn, Puffer und dergleichen, vorzusehen. Im gezeichneten Falle sind an jedem Kopf b zwei Blattfedern l, m befestigt, welche sich gegen die Innenseiten des Radkranzes legen und bei der Verdrehung des Radkranzes gespannt werden, nach Aufhören des Ein griffes der Laufplatten a mit dem Boden diese in die Laufkranzebene zurückdrehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rad mit am Radkranz beweglich ange ordneten Laufschuhen, dadurch gekennzeich net, dass die Laufschuhe lose, in radialer Richtung verschiebbar und in tangentialen Ebenen drehbar am Radkranz gelagert sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rad nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die lose verschieb- und dreh bare Lagerung der Laufschuhe am Radkranz durch jeweils zwei quer in den Radkranz eingesetzte Tragbolzen erzielt ist, die im gleichen Mittelpunktabstand liegen und sich zu beiden Seiten gegen einen sich in den Radkranz erstreckenden, am Lauf schuhe vorgesehenen Kopf legen, der zur Aufnahme genannter Tragbolzen eine peri- pherische, ringförmige, konkave Einbuch tung aufweist. 2.Rad nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufschuhkopf hohl ist und an dessen Erde eine Wulst vorgesehen ist, unter welche zwei am Radkranz zwischen den Tragbolzen angeordnete Nasen greifen. 3. Rad nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Trabbolzen Gleitrollen aufgesetzt sind. 4. Rad nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Laufschuh mit einem sich in den Radkranz erstreckenden Kopf versehen ist, der eine innere, herzförmige Ausnehmung aufweist, durch welche ein am Radkranz gehaltener Tragbolzen ge führt ist.Rad nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ende jedes Laufschuhkopfes Blatt federn vorgesehen sind, die sich gegen die Innenseiten des Radkranzes legen und die Rückführung des Laufschuhes in die Rad ebene nach jeder Verdrehung bewirken. 6. Rad nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Laufschuhkopf Flanschen angeordnet sind, die durch Aufliegen auf den Trag bolzen das seitliche Kippen des Lauf schuhes begrenzen. 7. Rad nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Radkranz vieleckigen Umriss besitzt und die Vieleckflächen zur Abstützung der Laufschuhe dienen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91757T | 1918-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91757A true CH91757A (de) | 1921-11-16 |
Family
ID=4349139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91757D CH91757A (de) | 1918-09-27 | 1918-09-27 | Rad mit am Radkranz beweglich angeordneten Laufschuhen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91757A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2541195A1 (fr) * | 1983-02-22 | 1984-08-24 | Ferran Richard | Roue a rayons elastiques en vue d'accroitre l'adherence d'un vehicule sur tout terrain |
-
1918
- 1918-09-27 CH CH91757D patent/CH91757A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2541195A1 (fr) * | 1983-02-22 | 1984-08-24 | Ferran Richard | Roue a rayons elastiques en vue d'accroitre l'adherence d'un vehicule sur tout terrain |
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