CH91809A - Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus Glasöfen. - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus Glasöfen.

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CH91809A
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  Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen     Glases    aus Glasöfen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Vor  richtung zur     Entnahme    geschmolzenen Glases  aus Glasöfen, besonders zwecks selbsttätiger  Speisung von Glasmaschinen, bei welcher  zwei am Auslauf des Ofens geradlinig durch       Druckluftkolben    bewegte Messer den Auslauf  abwechselnd schliessen und freigeben und beim  Schliefen die Glasmasse abschneiden, was  gemäss der     Erfindung    dadurch     erreicht    wird,  dass die beiden Messer miteinander und mit  dem     Druckluftkolben    eines Arbeitszylinders,

    der durch den     Druckluftkolben    eines zweiten  Arbeitszylinders verschoben     werden    kann,  derart verbunden sind, und das Ganze so  ausgebildet ist, dass beim Hub des Kolbens  des einen Arbeitszylinders die     Messer    aus  der einen     Endstellung    in 'die     Mittelstellung     übergeführt und der Auslauf freigegeben wird  und beim Hub des Kolbens des andern     Ar-          beitszylinders    durch     Fortbewegung    der     Messer     in unveränderter Richtung bis in die zweite       Endstellung,    der Auslauf wieder geschlossen  wird,

   worauf das nächste Öffnen und Schliessen  durch Kolbenbewegungen in entgegengesetzter  Richtung erfolgen kann. Es brauchen also    die beiden Kolben nur immer     abwechselnd          betätigt    zu werden. was sich in einfacher  Weise zum Beispiel durch ein     Mehrwegventil     bewerkstelligen     läf:')t,    das     automatisch    in mecha  nischer Ableitung von der Bewegung der  zu speisenden     Glasmaschine    gesteuert werden  kann.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    beispielsweise dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch eine       Vorrichtung    zur selbsttätigen Zuführung des       geschmolzenen        Glases    zu Glasmaschinen, und       Fig.        \?    einen Querschnitt durch dieselbe.

    An     einem    vorhandenen Glasofen ist ein       Vorbau        a    mit einem nach unten gerichteten  Auslauf     s    angebracht, der     möglichst    gegen       Wärmeausstrablung        geschützt    und mit einem       ij'nssgeli:inse    b, sowie einem auswechselbaren       -Mundstück        c        versehen    ist.

   An dem     Gussge-          häuse    b ist eine Konsole     (d    befestigt, an  welcher ein festliegender Arbeitszylinder f  und ein     verschiebbarer    Arbeitszylinder     h.    an  gebracht ist. Der verschiebbare Arbeits  zylinder /r ist an der Kolbenstange     g    des           testliegenden    Zylinders f     betestigt    und     mit-          telst    eines Lagerarmes<I>i</I> und Laufrollen<I>i'</I>  in einem Schlitz     Ic    der Konsole     d    geführt.

    An der Kolbenstange l des Arbeitszylinders  <I>lt.</I> ist eine Traverse     rra    befestigt, welche einen  als     Alesser    ausgebildeten Schieber     ra    trägt  und die durch zwei Stangen o mit einer  zweiten     Traverse        p    fest verbunden ist. Die       Verbindungsstangen    sind in einem an dem       Gussgehäuse   <I>b</I> befestigten Hängelager     r    ge  führt. Auch die Traverse     p    trägt einen als       Iesser    ausgebildeten Schieber     )i'.     



  Die Glasmaschine wird so an den Glas  ofen     herangeschoben,    dass das geschmolzene       (-'las    aus der     Auslauföffnung        s    unmittelbar  in die zu beschickende Glasform fällt.

   Soll  eine Glasform mit Glasmasse beschickt werden,  so ist zunächst die     Auslauföffnung    s freizu  geben, was dadurch geschieht, dass Druck  luft vor den Kolben des     Arbeitszylinders     geleitet wird, worauf sich der Zylinder     h    mit  den Traversen     nt    und     p    und mit den Schiebern       jt    und<I>n'</I> derart verschiebt, dass die     Glasaus-          lauföffnung        s    frei wird. Das geschmolzene  Glas     kann    daher auslaufen und die unter  geschobene Form der     (-x'lasmaschine    füllen.

    Ist die     FOrin   <B>nahezu</B> gefüllt, So wird Druck  luft vor den Kolben des     Zylinders        lt    geleitet.       v#-odurcli    die beiden Traversen     r)t    und     h    mit  den Schiebern     a    und     u'    eine weitere Ver  schiebung in     gleicber    Richtung erleiden und  der vorher durch die Betätigung des Kolbens  des Arbeitszylinders f an die Auslauföffnung  herangerückte Schieber 0 sich nunmehr  unter die     Öffnung    s schiebt, wodurch er die  Glasmasse abschneidet und die Öffnung     s     schliesst.

      Beim     nächsten    Arbeitsvorgang werden die  Kolben der     Arbeitszylinder   <I>f</I> und     h    in um  gekehrter Richtung nacheinander betätigt,  so     da(ä    die beiden als Messer ausgebildeten  Schieber     yt    und     :e'    miteinander abwechselnd  den     Auslauf        s        öffnen    und schliessen und da  bei gleichzeitig die Glasmasse abschneiden,  wobei sich die Schieber immer wieder ab  kühlen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCII Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus Glasöfen, besonders zwecks selbst tätiger Speisung von Glasmaschinen, mit Messern, die am Ofenauslauf mittelst Druck luftkolben geradlinig so bewegt werden, dass sie den Auslauf abwechselnd schlieläen und freigeben und beim Schliessen die Glasmasse abschneiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (r, a') miteinander und mit dem Druckluftkolben eines Arbeitszylinders (h),
    welch letzterer durch den Druckluftkolben eines zweiten Arbeitszylinders (f) verschoben werden kann, so verbunden sind und das Ganze derart ausgebildet ist, da?) beim Hub des Kolbens des einen Arbeitszylinders durch >ü berführung der Messer aus der einen End- stellung in die Mittelstellung der Auslauf freigegeben und beim Hub des Kolbens des andern Arbeitszylinders durch gleichgerichtete Weiterbewegung der Messer in die zweite Endstellung wieder geschlossen wird,
    worauf das nächste Öffnen und Schliessen durch Kolben bewegungen in entgegengesetzter Richtung erfolgen kann.
CH91809D 1919-05-08 1920-07-08 Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus Glasöfen. CH91809A (de)

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