CH91900A - Zeicheninstrument. - Google Patents
Zeicheninstrument.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L7/00—Straightedges
- B43L7/02—T-squares and other similar squares
Landscapes
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Description
Zeicheninstrument. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Zeicheninstrument, enthaltend eine Reissschiene und ein um eine längs einer Kante der Reissschienenzunge verschiebbare Achse drehbares Lineal, wobei sowohl die Reissschienenzunge als auch das Drehlineal mit je einem längsverschiebbaren Zeichen taster ausgerüstet sind.
remäss der Erfin dung besitzt eine das Drehlineal tragende, auf der Reissschienenzunge längsverschieb bare Scheibe ausser einem Winkelgradmesser noch eine zweite Skala zur Erleichterung der Gleichteilung von Kreisen, und besitzen die Reissschiene, das drehbare Lineal und die Zeichentaster verschiebbare und auswech selbare Massstäbe, und sind die Zeichentaster auch quer zur Kante der Reissschienenzunge, bezw. des Drehlineals verschiebbar.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Zeicheninstrumentes. Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht des selben, Fig. ,2. eineu Schnitt durch die Reiss schienenzunge und eine das Drehlineal tra gende Scheibe nach Linie A-B von Fig. 5 ;
Fig. 3 und 4 stellen die Zeichentaster dar; hiervon Fig. 3 und 4 links eine Drauf- bezw. Seitenansicht des auf der Reissschiene Fig. 4 rechts in Seitenansicht den auf dem Drehlineal verschiebbaren Zeichentasters nebst der in den Tastern einstellbaren Zeicherrstift- fassung, Reissfeder und Kopiernadel;
Fig. 5 veranschaulicht die das Drehlineal tragende Scheibe an der Ileissschienenzunge; Fig. 6 stellt eine Variante eines Teils des Reil,)schierierrtasters dar; Fig.7 zeigt ein mit Direktionsvisieren ausgerüstetes Drehlineal in Seitenansicht; Fig. 8 ist eine teilweise Endansicht hierzu ; Fig. 9 ist eine Draufsicht zu Fig. 7.
Der Kopf der Reissschiene hat die Form einer halben Scheibe, ist gegenüber der Reiss- schienenzunge drehbar und in einer Nut eines ins Zeichenbrett eingepaf#',ten Metallrahmens verschiebbar. Die Reissschienenzunge trägt eine Führungsleiste r(1 für die Scheibe c und für den Zeichentaster (Fig. 1). In der Führungsliste q ist eine Längsnut ausge bildet, in welcher der Massstab a verschieb bar ist.
Das längs der Reissschienenzunge ver schiebbare Drehlineal b (Fig. 1, 7) wird von der Scheibe c gehalten. Die Scheibe c (Fig. 5) trägt einen Winkelgradmesser und ist ausser dem mit einer Bogenskala d versehen (Fig. 1 und a'). Letztere ist durch in ihrem Bogen sich mehrfach wiederholende Ziffern (letztere auf der Zeichnung nicht ersichtlich), über den Teilungsstrichen kenntlich.
(xleichbezif- ferte, in gleichen Abständen liegende Striche der Bogenskala an der Scheibe bedeuten gleiche Teile des Halb- bezw. Viertelkreises.
Der sich mit der Zeichenkante der Reiss schienenzunge deckende Rand der Scheibe c zeigt eine Halbkreisnut e (Fig. 2 und 5). Die Scheibe c besitzt eine grosse Aussparung (Fig. 1 und 5), so dass der darunter liebende verschiebbare Massstab a sichtbar bleibt. Diese Aussparung wird durch eine un veränderlich auf die Drehachse des Lineals b und rechtwinklig zur Kante der Reiss schienenzunge gerichtete kleine Leiste f über quert, an deren linken Kante man die je weilige Verschiebung des drehbaren Lineals b, bezw. des darunter liegenden iHassstabes a ablesen kann.
Die relative Verschiebung der Scheibe c gegenüber dem Massstab a kann auch an den beiden Scheibenkanten ra abge lesen werden. Eine unterseitige ringförmige Verstärkung des Lineals b bewegt sich in der konzentrischen Halbkreisnut e, so dass der Anfang der Zeichenkante des Drehlineals während der Drehung des Lineals ständig im Achsenzentrum verharrt.
Das Lineal b schleift bei seiner Drehung in einer Nut des aufgebogenen Scheibenrandes (Fig. 2), dessen rechtsseitiger Teil beim Zurück schlagen des Lineals, wie in Fig. 5 durch Punktierung angedeutet, ausweicht.
Eine am Lineal b angebrachte Feder 1a. (Fig. 2), die beim Drehen des Lineals wir kungslos gemacht werden kann, fällt beim Freilassen des Griffes in einen der am Schei benrande angebrachten Einschnitte h' (Fig. 5) und verhindert dadurch ungewollte Dre hungen des Lineals b.
Die Halbkreisnut e der Scheibe c ist von einem kleinen Haken i überragt. Nach voll- endeten Linksdrehung des Lineals b kann der Haken i, die Öffnung e2 (Fig.l) des Drehlineals passieren, so dass man das Lineal herausnehmen und durch ein anderes von unterschiedlicher Länge ersetzen kann.
Wie die Reissschienenzunge besitzt auch das Lineal b eine Tasterführungsleiste q' mit beweglichem auswechselbarem Massstab a'.
Der auf der Reissschienenzunge und der auf dem Drehlineal verschiebbare Zeichen taster (Fig. 3 und 4) weisen je einen Füh- rungskörper und einen Massstab a\ auf mit Mitteln, um nach Belieben einen Zeichenstift-, bezw. Kopiernadelhalter, eine Reissfeder und gegebenenfalls ein Direktions-, bezw. Nivel- lierungsvisier gemäss Fig. 7 aufzunehmen.
Die Massstäbe a= sind in einem rahmen artigen Teil der Führungskörper verschiebbar gelagert. Sie besitzen vorn (Fig. 4) eine Ver stärkung mit vertikaler Nutg zur Aufnahme der mit entsprechenden Einschiebleisten o versehenen Einstellstücke.
Die Einstellstücke l und in der Taster, die durch die Wirkung der in den (rund der vertikalen Nut g ein gelegten Spiralfeder p gewöhnlich vorn Zeich nungsblatt abgehalten werden, gelangen durch leichtes Drücken auf den Kopf I.' zur Wirkung.
Die beiden Malästäbe a2 sind aus dein entsprechenden Führungskörper quer zu den Linealen a und al hervorschiebbar und aus wechselbar. Die jeweilige Entfernung der Spitze der Einstellstücke vom Linealrande zeigt die Kante r der Führungskörper an den Massstäben a.=' an. Der Führungskörper der Reissschienenzunge besteht aus zwei Haupt teilen x und<I>k</I> (Fig. 3).
Der Massstab a' mit dem ihn tragenden Oberteil .r. ist gegenüber dem Unterteil 1c irr einer Halbkreisnut el drehbar in gleicher Weise, wie das Lineal b in der N(it e drehbar ist.
Infolgedessen können bei Verschiebung des Massstabes 2 nach erfolgter Drehung des Oberteils auch schief zur Reif.J)schienenzunge verlaufende Linien und Mehungen, und durch Drehung des Oberteils x auch Bogenlinien ausgeführt werden (Fig. 1 und 3)._ Des Griffes h'= be- dient man sich beim Zeichnen von Bogen linien.
Fig. 6 stellt eine Variante des Reiss sc.hienentasters dar, welche für die Zeich nung voll Kreisen besonders geeignet ist. Bei dieser Ausführungsform weist der Füh rungsrahmen x', der den Massstab a3 mit Halter für Reissfeder usw. trägt, einen etwa 15 cm hohen Stiel und eine Nadel t' am Unterende auf.
Sämtliche Messstäbe des Zeicheninstru mentes sind auswechselbar und auf beiden Seiten mit Skaleneinteilungen versehen, welche in Abständen von je fünf Einheiten auf fallend markiert sind.
Die Gebrauchsweise des Zeicheninstru- nientes ist folgende Die auf der Scheibe c angebrachte Skala d (Fig. 1 und 5) dient zur Vornahme oft ge bräuchlicher Teilungen von Kreisbogen ver schiedenster Radien. So oft die genau in Richtung der Drehlinealzeichenkante stehende Kante s (Fig. 1) beim Drehen des Lineals b gleiche Ziffern auf der Skala d erreicht, be schreibt auch der Zeichenstift entsprechende Strecken eines Halbkreises, dessen Zentrum im Drehpunkt des Lineals liegt (Fig. 1).
Mit dem mit auf beiden Seiten verschie dene Einteilung aufweisenden Massstab a2 versehenen Zeichentaster der Reissschienen zunge können Linien ausgeführt werden, die parallel, senkrecht und schief zur Reiss- achienenzunge verlaufen und zwar so, dar aus der Parallelrichtung unmittelbar in die Quer-, Schief- und Bogenrichtung überge gangen werden kann. Soll eine Zeichnung in verkleinertem oder vergrössertem Marstabe kopiert werden, so vertauscht, bezw. ersetzt man den Tasterzeichenstift des Drehlineals durch die Kopiernadel t (Fig. 4) und legt unter das Original ein Zeichenpapier.
Nun wird das Lineal b so gedreht, dar die Kopiernadel des Zeichentasters all den in Betracht kommenden Brechpunkten der Originalzeichnung steht; zeigt hierbei, wie dies beispielsweise aus Fig. 9 ersichtlich ist, das Original vom Linealachsenpunkte zu einem Brechpunkte der Originalzeichnung 15 Einheiten der Skala<I>I</I> des 1Alassstabes cl, dann wird der Zeichentaster derart verscho ben, dar dessen Kante die Zählstelle 15 der gewünschten Proportionalskala III trifft.
worauf diese Stelle durch Nadelstiche mar kiert -wird. Die Verbindung der Stichpunkte liefert die Zeicbenkopie in dem von dein Original abweichenden, gewählten Grössen- verb ältn i s s e.
Wird der Griff <I>ei,</I> (Fig. 1 und 7) des Li neals t) und dessen Tasterführungske-)rper reit je einem Richtungsvisier versehen, dann wird das Zeicheninstrument auch zu leichten Ter rainaufnahmen in dein Sinne geeignet, dar die bezüglichen Pläne, ohne Skizzenvorberei tung, unmittelbar richtig gezeichnet werden können.
Es werden hierbei auf nivellierter Unterlage die Direktionsvisiere z^, -u' (p'ig. 7 und 8) durch Drehang des Lineals b der Reihe nach auf die in Betracht kommenden Zielpunkte gerichtet und hierbei die voll der Linealachse zu den Zielpunkten gemessenen Entfernungen in verkleinertem 11lassstalie auf das Zeichenblatt markiert. Nach Verbindung der Markierungspunkte untereinander ist der
richtige Plan fei#tig. Höhendifferenzen werden durch die auswechselbare Höhenskala' des Tastenvisiers bei V isierung über die genau über dein Drebachsenpunkte des Lineals b stehende Kante -- ermittelt.
Es ist voi#teilhaft. Zeichenentwürfe so weit als angängig reit der Reissschiene und dem Reisssehienentaster allein, unter Entfernung des Lineals b und der Scheibe e zu er ledigen.
Claims (1)
1'ATEl\ TANSPRUCH Zeicheninstrument, enthaltend eine Reib schiene und ein um eine längs einer Kante der ReilSscliienenzurige verschiebbare Achse drehbares Lineal, wobei sowohl die R.eiss- schienenzunge als auch das Drehlineal mit je einem längsverschiebbai#en Zeichentaster ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dar eine das Drehlineal tragende,
auf der Reissschienenzunge längsverschiebbare Scheibe ausser einem Winkelgradmesser noch eine zweite Skala zur Erleichterung der Gleich- teilung von Kreisen trägt, dass die Reiss schiene das drehbare Lineal und die Zeichen taster verschiebbare und auswechselbare 11Tass- stäbe besitzen, und dass die Zeichentaster auch quer zur Kante der Reissschienermunge bezw. des Drehlineals verschiebbar sind. TTJNTERANSPRüCHE 1.
Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da[,) die verschieb bare Scheibe eine Aussparung mit einer unveränderlich auf die Achse des Dreh lineals und rechtwinklig zur Kante der Reissschienenzunge gerichtete Querleiste besitzt, an der man die jeweilige relative Verschiebung der Scheibe und dadurch des von ihr getragenen drehbaren Lineals in Bezug auf den darunter liegenden durch die Aussparung sichtbaren Massstab der Reissschienenzunge ablesen kann. 2.
Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichen taster des Drehlineals und der der Reiss schienenzunge je einen Führungskörper und einen aus letzterem vorstreckbaren und auswechselbaren, den Zeichenstift Hal tenden Massstab besitzen, wobei die Kante der Führungskörper den Abstand des Zeichenstiftes von der Zeichenkante der Reissschienenzunge, bezw. des Dreh lineals an den Massstab anzeigt. 3.
Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen- tasten je eine vertikale Nut zur wecliel- weiseri Aufnahme von Zeichenstiftfassung, Kopierriadelfassung und der Reibfeder aufweisen, und dass jene des Drehlineals auch zur Aufnahme eines Distanzvisiers dient.
4. Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichen taster der Reissschienenzunge einen Füh rungskörper mit einem Ober- und einem Unterteil besitzt, wobei der Oberteil ge genüber dem Unterteil um eine oberhalb einer Kante der Reissschienenzunge lie gende Achse zwecks Ausführung von Bo genlinien und Linien, ' die schief zur Kante der Reissschienenzunge verlaufen, drehbar ist.
5. Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mass stab des Reissschienentasters mit einer ver tikalen Nut versehen und in einem Rah men verschiebbar angeordnet ist, welch letzterer oben einen Griff und unten eine Nadel trägt. w 6. Zeicheninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das dreh bare Lineal einen Griff zur wahlweisen Aufnahme eines Distanz- und Nivellie- rungsvisiers aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91900T | 1920-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91900A true CH91900A (de) | 1921-12-01 |
Family
ID=4349310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91900D CH91900A (de) | 1920-06-29 | 1920-06-29 | Zeicheninstrument. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91900A (de) |
-
1920
- 1920-06-29 CH CH91900D patent/CH91900A/de unknown
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