CH92159A - Verfahren zur Herstellung von Negativen von ein Durchlichten nicht gestattenden Originalen als Kopiervorlagen für die Photolithographie. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Negativen von ein Durchlichten nicht gestattenden Originalen als Kopiervorlagen für die Photolithographie.Info
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
- G03C5/08—Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting
- G03C5/10—Reflex-printing; Photoprinting using fluorescent or phosphorescent means
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Description
Verfahren zur Herstellung von Negativen von ein Durehliehten nietet gestattenden Originalen als Kopiervorlagen für die Photolithographie. Es war bisher nur möglich,
die Negative für den Druck auf der Offsetmaschine mit Konteruindruck zu verwenden. Das Negativ wurde auf kleine Zink- oder Aluminiumplatte mittelst des bekannten Clir-oniat-Eiweissver- fahrens in Verbindung mit Druckfarbe kopiert.
Die Schriften und Zeichnungen zeigten nun auf den kleinen Zink- bezw. Aluminiumplatten das richtig gesehene Bild, das heisst, sie waren, weil Rechtsbild, nur für den Druck auf der Offsetpresse nach Zusammenstellen der Ab züge von den kleinen Platten zii einem groben Umdruck geeignet.
Wollte man die Auflage min von der gewöhnlichen Steindruckpresse oder der Zink- rotar5# drucken, so inusste eile Konteruindruck eingeschaltet werden, uln die Bilder bezw. Schriften im Spiegelbild erscheinen zu lassen. Durch den -Umdruck und Konterumdruck ver lieren aber die zu vervielfältigenden Originale wesentlich an Bildschärfe.
Die Erfindung macht es möglich, die Ne gative so herzustellen, dafa sie als direkte Kopiervorlagen ohne Unidruck sowohl für die Steindruck-Maschinenplatten, als auch für die Offsetpresse zli verwenden sind.
Das neue Verfahren besteht darin, dat,) man die \ elative als gefärbte Chromat-Kolloid- negative herstellt und sie zwischen lichtdurch lässige, dünne. Schichten bettet, welche nach der einen Seite das Abziehen voll dem Schicht- träger ermüglicheri, nach der andern Seite das C'liroiliat-Kolloidrelief ausgleichen.
Eine technische Ausführungsform der Er findung ist beispielsweise nachstehend all- gegeben: Man legt zwei ebene Glasscheiben mit den für den U berguf) bestimmten Seiten nach eii übereinander und presst sie mittelst auf Klammern zusammen. Die Scheiben werden dann mit den vier Kanten in eine Kautschuk- lösung getaucht,
so dass sieh auf den Schei ben ein 0,25 ein breiter Kautschukrand bildet und die Schnittränder der beiden C,'-lasplatten dabei mit einer feinen Gummihaut überspannt werden. Darauf wird die Doppelplatte in Bienenwachs, welches zum Beispiel in Te- tracblorkohlenstoff aufgelöst ist, vellstä.ndig eingetaucht. Die Doppelplatte überzieht sich mit einer glatten, glasklaren Wachsschicht.
Darin wird die getrocknete Doppelplatte in ein Gefäl:>, das 3 Prozent Kollodiumlösung und einige Tropfen Rizinusül enthält, ge taucht und zurr Trocknen aufgestellt.
Nach dem Trocknen werden die Platten getrennt und es erfolgt hierauf der Aufguss mit einer Cln,oniat-Kolloidlösung. Die weitere Behand lung ist die der einfachen Glasplatte ohne Untergut'. Nach dein Trocknen, Belichten der Aufnahme des ein Durchlichten nicht gestat tenden Originals und Entwickeln des erhal tenen Negativs erfolgt ein L bergul;) init wäs seriger Gelatinelüsung, der man einige Trop fen Glyzerin zufügt.
Ist der Aufguss geschehen, so bringt man die Glasplatte auf eine kalte Unterlage und lässt die Gelatine schnell er starren. Das Trocknen erfolgt mit warmer Luft. Die Negative können in trockenem Zu stande retuschiert werden, soweit nicht eine Retusche auf der Metallplatte vorgezogen wird. Darauf durchschneidet nian an den Kautschukrändern die Schicht und zieht das Negativ von der Glasplatte ab.
Die abgezogenen Negative werden in das Format der Vorlageseiten, beziehungsweise in das vom Besteller gewünschte Format zurecht geschnitten und auf einen sogenannten Auf steckbogen geklebt. Dieser Aufsteckbogen ist ein Bogen schwarzes Papier, in den inan Ausschnitte für die einzelnen Seiten macht. Die zurechtgeschnittenen, abgezogenen -Ne gative befestigt man auf den Bogen so, dass die Negative in die Ausschnitte passen, das heisst, dass sie einem 8, 16 oder 32seitigen Druckbogen im gewünschten Papierformat entsprechen.
Der Aufsteckbogen mit den auf geklebten Negativen wird auf die vorher mit Chromateiweis überzogene Platte gelegt und dem künstlichen oder Tageslicht ausgesetzt. Durch die Belichtung härtet sich die Chromat- Eiweihschicht an den denn Licht ausgesetzten Stellen. Nach dein Belichten wird die Platte finit Farbe eingewalzt, in Wassei, gelegt und ausgewaschen.
Beirr Auswaschen entfernt inan die Farbe mit der Eiweissschicht an allen den Stellen, die kein Licht erhalten traben und erhält somit eine Druckplatte, von der die Auflage auf der Offsetmaschine ge- druckt werden kann.
Aus diesem Verfahren ergeben sich fol gende Vorteile l.. Man ist imstande, ohne den zeitrauben- den -Umdruck der l1etallplattenkopie auf Um druckpapier und nachherigem Lindruck auf die Offsetmaschinenplatte arbeiten zu können. Man kann mit Hilfe der abgezogenen Negative direkt auf die Maschinenplatte kopieren.
?. Durch Wegfall der Glasplatte als Schichtträger ist es möglich, das abgezogene Negativ rechts- und linksseitig als Kopier vorlage zu benutzen, so dass man nach Be lieben Bild oder Spiegelbild auf die Maschinen platte. kopieren kann, das heisst, man kann das abgezogene Negativ sowohl für die Offset maschinenpresse, als auch für die direkt druckende Druckplatte bezw. den Druckstein verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Negativen von ein Durehlichten nicht gestattenden Ori ginalen, als Kopiervorlagen für die Photo lithographie, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative als gefärbte Chi-oniat-Kolloidriegative hergestellt .und zwischen lichtdurchlässige dünne Schichten gebettet werden, welche nach der einen Seite das Abziehen von dem Schicht träger ermöglichen, nach der andern Seite das Chroniat-holloidrelief ausgleichen, zum Zwecke, die Negative als direkte Kopier vorlagen sowohl für die Steindruck-Maschinen- platten, als auch für die Offsetpresse ver wenden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29873X | 1920-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92159A true CH92159A (de) | 1921-12-16 |
Family
ID=5621821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92159D CH92159A (de) | 1920-01-07 | 1920-10-22 | Verfahren zur Herstellung von Negativen von ein Durchlichten nicht gestattenden Originalen als Kopiervorlagen für die Photolithographie. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH92159A (de) |
| DK (1) | DK29873C (de) |
| FR (1) | FR526835A (de) |
-
1920
- 1920-10-22 CH CH92159D patent/CH92159A/de unknown
- 1920-10-27 DK DK29873D patent/DK29873C/da active
- 1920-11-03 FR FR526835A patent/FR526835A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR526835A (fr) | 1921-10-14 |
| DK29873C (da) | 1922-07-03 |
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