Zusammensetzspielzeug. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Zusammensetzspielzeug, bestehend aus Einzel teilen, die zu Darstellungen der verschiedensten Körper und Gegenstandsformen zusammen gesetzt werden können. Dieses Zusammen setzspiel zeichnet sich dadurch aus, dass ein Satz verschieden gestalteter Einzelteile und hiervon jeder in einer Anzahl vorhanden ist und diese Einzelteile teils mit Zungen, teils mit Zungen und Nuten, sowie teils mit Bohrungen versehen sind, um dieselben zu sammenfügen zu können.
Die Zungen der Einzelteile sind zweck mässigerweise etwas stärker gehalten als die dazu gehörigen Nuten und mit einem Ein schnitt versehen, um etwas zu federn, ausser dem abgeschrägt oder abgerundet, un das Einsetzen der Zungen in die Nuten zu ei leichtem.
Sollen grössere Einzelteile dauerhafter oder kleinere Einzelteile gelenkig aneinander be festigt werden, so können hierzu konische Holz- oder Metallstifte verwendet werden, die durch entsprechende Bohrungen in dem mit der Zunge und demn mit der Nut ver- sehenen Einzelteil hindurchgesteckt und nach Belieben wieder herausgenommen werden können.
Runde, mit Bohrungen versehene Scheiben können zur Darstellung von Rädern und der gleichen dienen.
Jeder Einzelteil kann in einer grösseren, beliebigen Stückzahl vorhanden sein.
In beiliegender Zeichnung ist eine Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes bei spielsweise dargestellt.
In den Fig. 1-17 sind verschiedene Typen von Einzelteilen dargestellt, welche für das Spiel Verwendung finden.
In den Fig. 18-31 sind zusammengesetzte Figuren und Gegenstände veranschaulicht. Fig. 1: Der Einzelteil 1 ist ein @ün....
förrniger Körper mit einem Hals und einer Zunge a', die aus der einen Seite des Würfel körpers herausragt. Dieses Stück stellt bei spielsweise den Kopf für einen Mann, eine Frau oder einen Affen dar. Es kann auch einen Schornstein für eine Lokomotive oder ähnliche Teile darstellen.
Fig. 2: Der Einzelteil B ist mit einer Nase oder einem Ansatz b, mit den Ohren b1 und dem IVIundstück b2 an einem Ende ausgerüstet. Ein Hals b und eine Zunge b4 befinden sich an dem andern Ende. Dieser Teil stellt beispielsweise den Kopf eines Hundes, eines Bären, eines Löwen oder irgend eines andern Tieres dar.
Fig. 3: Der Einzelteil C ist ein Block, der mit einer Nase c versehen ist und zwei Nuten cl, cê, einen Hals cê und eine Zunge c4 trägt. Dieser Teil stellt beispielsweise den Kopf eines Elefanten, einer Kuh; eines Hirsches, eines Büffels und anderer ähnlicher Tier gattungen dar. Der Teil kann auch zur Dar stellung eines Teiles eines Kinderwagens, eines Kraftfahrzeuges, einer Lokomotive usw. Verwendung finden.
Fig. 4: Der Einzelteil D ist mit einer Nase d, Ohren dÚ und einer Zunge dê ver sehen. Es stellt den Kopf eines Pferdes, eines Kängurus, einer Giraffe, eines Hundes oder irgend eines ähnlichen Tieres dar.
Fig. 5: Der Einzelteil E ist ein breites, flaches, etwas konisch zulaufendes Stück, das mit einer Zunge e an dem einen Ende aus gerüstet ist und beispielsweise den Fuss eines Mannes, einer Frau oder eines Tieres dar stellen kann.
Fig. 6: Der Einzelteil F ist ein kurzes Stück mit abgerundeten Enden, von denen das eine als Zunge f ausgebildet ist. Dieser Teil stellt den Fuss eines Hundes, eines Bären, eines Löwen dar. Er kann auch eine Laterne für Automobile, Lokomotiven usw. darstellen.
Fig. 7: Der Einzelteil G ist ein kurzes Stück mit einem zugeschrägten Ende g, wo bei diese Zuschrägung durch einen Winkel schnitt eines doppelten Stückes entsteht. Dieser Teil ist mit einer Zunge g' versehen und stellt den Fuss eines Huftieres; beispiels weise eines Pferdes, einer Kuh, einer Giraffe dar. Er kann auch zur Darstellung des Schwanzes eines Tieres Verwendung finden, Fig. 8: Der Einzelteil H ist ein vier eckiges Stück mit abgerundeten Enden, von denen das eine mit einer Zunge h ausgerüstet ist, während das andere Ende eine Nut h.Ú trägt. Nut und Zunge liegen in einer Ebene. Dieser Teil stellt ein Arwstück oder Glied eines Mannes, eines Tieres oder ein anderes Glied dar.
Ein konischer Stift hê ist eben falls in der Fig. 8 dargestellt und dient zur Verbindung der Stücke miteinander, indem dieser Stift durch die entsprechenden Boh rungen hê gesteckt wird.
Fig. 9: Der Einzelteil J ist ähnlich aus gebildet wie der Einzelteil H, nur liegt der Schlitz oder die Nute j rechtwinklig zur Zunge so dass durch Verwendung dieses Stückes ein Wechsel in der Richtung der verschiedenen Ebenen stattfinden kann, wenn die Stücke zusammengesetzt werden.
Fig. 10: Der Einzelteil h ist ein dünnes, zangenförmiges Stück, dessen beide Enden abgerundet sind. Dieses Stück stellt den Vorderarm eines Mannes oder einer Frau dar und kann auch als Verbindungsgelenk zwischen andern mit Schlitzen versebenen Gliedern Verwendung finden.
Fig. 11: Die Einzelteile<I>L</I> und 1T sind dünne Stücke, die etwas breiter sind als der Teil K. Diese Stücke dienen zur allgemeinen Verbindung zwischen anderen geschlitzten Gliedern. Die Teile sind längs ihres Umfanges mit einem Einschnitt versehen.
Fig. 12: Der Einzelteil I4' ist ebenfalls ein dünnes und schmales Stück mit einem zungenförmigen Teil. Der Einschnitt in das Material ist nur auf der einen Seite des Stückes vorgesehen. Das Stück ist ähnlich wie die Stücke L und :VI ausgebildet und dient ebenfalls zur Vereinigung von anderen Gliedern.
Fig. 13: Der Einzelteil R besteht aus einem viereckigen Stück, an das sich ein zy lindrischer Teil ansetzt, der etwas länger ist als die Tiefe der Bohrungen in den Stücken Pund P'. Der Teil R dient als Nabe oder Achse für Fahrzeugräder, er kann auch als kurzes Crelenk bei der Darstellung von Möbeln, Ele fantenfüssen und anderem Verwendung finden.
Fig. 14: Der Einzelteil 0 ist ein würfel förmiges Stück oder Prisma, das mit den Nuten o an allen sechs Seiten versehen ist, so dass an diesem Stück irgendwelche andern Stücke angesetzt werden können, indem die Zungen in die entsprechenden Nuten ein- greifen. Auf diese Weise können die Teile hK. D. M oder N irr die Nuten befestigt werden. Dieses Stück kann den Rumpf für einen Mann, eine Frau, Tierkörper, ferner für Automobile, Waggons Eiurichtungsgegen- stände und andere Objekte darstellen.
Fig. 15 und 16: Die Einzelteile P und P' sind kreisrunde Scheiben von verschiedenem Durchmesser. sie sind mit einer Bohrung irr der Mitte versehen und dienen als Räder für Fahrzeuge und dergleichen.
Fig. 17: Der Einzelteil S ist ein dünnes; flaches, scheibenförmiges Stück aus Karton oder Metall. Er ist etwas dicker als die Schlitze oder Einschnitte s. welche in den andern Teilen vorhanden sind und dient zum Spreizen einer Zunge in einer Nut und zurn Verbinden von Teilen.
Durch Zusammensetzen der einzelnen Teile ist es möglich, die verschiedenen Formen von Gegenständen oder Körpern darzustellen.
In der Fig. 18 ist eine Lokomotive ver anschaulicht, deren Rumpf aus den Stücken 0 besteht, welche mit den Teilen L und N verbunden sind. Die entsprechenden Zungen oder Vorsprünge der anzusetzenden Teile sind in die Nuten des Rumpfstückes o eingesetzt.
In derselben Weise ist in der Fig. 19 ein Kraftfahrzeug dargestellt, bei demn der Rumpf ebenfalls aus den Stücken 0 besteht. Dieses Kraftfahrzeug ist rnit Rädern, einem Schutzdach, Sitzen, einer Windschutzscheibe und Laternenanordnung versehen.
In der Fig. 20 ist ein Pferd dargestellt; aus diesem Ausführungsbeispiel ist ersichtlich, dass die Teile verschiedene Winkellagen zu einander einnehmen und entsprechend bewegt werden können.
Um beispielsweise ein Kamel darzustellen, werden die Stücke 0 nach Fig. 21 in einem Winkel zueinander angeordnet, so dass die charakteristische G estalteines Kamels entsteht.
In den Fig. 22-25 sind verschiedene Arten menschlicher Körperfiguren in allen möglichen Stellungen veranschaulicht.
In der Fig 26 ist ein Tisch dargestellt, während die Fig. 27 eine Bank zeigt und in der Fig. 28 ein Bett veranschaulicht ist. Fig. 29 zeigt die Seitenansicht und die Vorderansieht eines Vogels während Fig. 30 einen tigerähnlichen Körper darstellt.
Fig. 31 ist das Kopfstück eines Tieres, welches mit andern Teilen entsprechend züi- samnamniengesetzt werden kann, rrm den Kopf einer Kuh, eures Elefanten oder eines andern Tieres darzustellen.
Da die Zunge der verschiedenen Teile in die Nuten der andern Teile hirreinpalsst, bleibt es vollkommen der mit dem Spiel beschäf tigten Person überlassen, die jeweiligen Winkel stellungen der einzelnen Teile zueinander ein zustellen. Infolge der Federung beim Zu sannnrensetzen einer Zunge mit einer Nut haltern die Teile fest zusammen. Diese Federung wird veranlagt durch Anordnung des Ein sehrrittes s, so dass eine Zunge etwas zusammen- geprel.sst werden kann, um nach demn Zu sammensetzen das Bestreben zu haben, in der Nut sieh arrszuspr-eizen. In den Einschnitt s kann dann gleichzeitig das s hineingeschoben werden.