CH92568A - Elektrisch betriebener Heizkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Elektrisch betriebener Heizkörper und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/40—Heating elements having the shape of rods or tubes
- H05B3/42—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible
- H05B3/46—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible heating conductor mounted on insulating base
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- H—ELECTRICITY
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- H05B3/48—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible heating conductor embedded in insulating material
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent NTr. <B>82385.</B> Elektrisch betriebener Heizkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. Bein elektrisch betriebenen Heizkörper gemäss dem Patentanspruch I des Hauptpa tentes ist der aus Windungen bestehende Heiz- widerstand in einer erhärteten blasse mit isolierender Eigenschaft eingebettet, welche die einzelnen Windungen des Heizwiderstan- des gegeneinander isoliert, hitzebeständig ist und gleichzeitig den Heizwiderstand auf sei ner Unterlage festhält.
Bei dein Verfahren gemäss dem Patentanspruch 1I des Haupt patentes zur Herstellung solcher elektrisch betriebener Heizkörper bettet nian den Heiz- widerstand in einen Brei ein, trocknet darauf hin die Masse und lässt sie erhärten. Bei dem im Hauptpatent dargestellten und be schriebenen Ausführungsbeispiel wird die Be- wicklung direkt auf dem Heizkörper vorge nommen.
Es hat sich nun herausgestellt, dass man auch gleich gute Wirkung erhält, wenn man den Widerstandsdraht auf eine Forin aus Isoliermaterial (Glimmer, blicanit etc.) aufwickelt und diese bewickelte Form mit der erhärtenden Masse mit der isolierenden Eigenschaft, welche die einzelnen Windungen des Heizwiderstandes gegeneinander isoliert, hitzebeständig ist und gleichzeitig den Heiz- widerstand auf seiner Unterlage festhält, so behandelt, dass die Befestigungsmasse nicht über die Eiiden der Form hinausragt,
worauf man die so entstandene 31anschette auf den zu heizenden Gegenstand aufbringt. Diese Manschette wird jedoch erst aufgebracht, nach dem die Befestigungsmasse getrocknet und hart ist.
Die Abmessungen der Form aus Isolier- inaterial richten sieh nach dem Apparat, welcher mit dem Heizwiderstand versehen werden soll. Es ist zweckmässig, den Heiz körper bezw. die Heizfläche desselben leicht konisch zu gestalten. Dadurch kann die Manschette leicht auf die Apparate aufgesteckt werden und an denselben fest bleiben.
Infolge der vielen Drahtwindungen und der erhärte ten Befestigungsmasse erhält eine solche Man schette eine sehr grosse mechanische Festig keit, weil ein Gebilde entstanden ist, welches ähnlich beschaffen ist, wie ein Gebilde aus armiertem Beton. Die fertige 3lanschette ist gegen äussere Kräfteeinwirkungen, auch wenn dieselbe auf dein zu heizenden Gegenstand noch nicht aufgebracht ist, seln, wider-"tand@- fähig.
Die Form kann auf verschiedene Arten mit Widerstandsdraht bewickelt werden. Bei spielsweise kann der Widerstandsdraht zu sammen mit einem andern Draht, der einen Durchmesser von der Grösse des zwischen den Windungen gewünschten Zwischenraumes besitzt, auf die Form gewickelt werden. Nach der fertigen Aufwicklung wird der sogenannte Zwischendraht wieder entfernt. Der Wider standsdraht selbst liegt nun allein auf der Form und weisen die Windungen desselben einen Zwischenraum von der Grösse des Durch anessers des Zwischendrahtes auf.
Die so bewickelte Manschette wird nun mit der er härtenden Masse mit isolierender Eigenschaft, wie im Patentanspruch II des Hauptpatentes beschrieben, behandelt, jedoch so, dass die Befestigungsmasse nicht über die Enden der Form hinausragt. Man lässt die Masse trok- knen und hart werden, worauf man die so entstandene Manschette auf den zu heizenden Gegenstand aufbringen kann.
Man kann den Widerstandsdraht jedoch auch auf andere Weise auf die Form auf wickeln und erreichen, dass der Abstand zwi schen den einzelnen Windungen erhalten wird.
Zu diesem Behufe bedient man sich zweck mässigerweise der in Fig. 1 und 2 der bei liegenden Zeichnung dargestelltenZ orrichtung. Fig. 1 ist eine Seitenansicht derselben und Fig. 2 stellt einen Grundriss hierzu dar. Fig. 3 zeigt das Fertigprodukt, mit dieser Vor richtung erhalten.
Ein Dorn 1 ist auf einer Welle 2 befe stigt, welche durch einen Antrieb 3 in der Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfei les in Umdrehung versetzt werden kann. Auf diesen Dorn 1 ist nun eine rohrförmige Form 4 aufgeschoben. Der Dorn selbst ist leicht konisch, so dass die Form, wenn sie auf den Dorn 1 aufgeschoben ist, leicht festsitzt. Bevor man nun einen Widerstandsdraht auf die Form 4 aufwickelt, legt man. einen als Zwischendraht dienenden Hilfsdraht 5 über die Form, welcher Hilfsdraht einerends ein Gewicht 6 trägt, und anderends an einem festen Punkt 7 befestigt ist.
Wird nun ein Widerstandsdraht 8 auf die Form 4 aufge wickelt, so schiebt dieser Widerstandsdraht 8 mit der bereits auf der Form aufgewickelten Windung den Hilfsdraht 5 vor sich hin und wahrt dieser Hilfsdraht somit zwischen den einzelnen Windungen die gewünschte Entfer nung, welche der Dicke des Hilfsdrahtes 5 entspricht. An Stelle des Gewichtes 6 könnte auch eine Feder auf den Hilfsdraht 5 ein wirken. Ist die Form 4 fertig gewickelt, so wird der Hilfsdraht 5 von ihr abgehoben und die bewickelte Form 4 von dem Dorn 1 ab geschoben.
Sodann wird die bewickelte Form 4 wiederum mit der sich erhärtenden Masse so behandelt, dass dieselbe nicht über die Enden der Form hinausragt; man lässt die Isoliermasse sich trocknen und erhärten und schiebt sodann die fertige Manschette über die Heizfläche eines zu heizenden, in Fig. 3 strichpunktiert angegebenen Gegenstandes, dessen Heizfläche entsprechend der honizität der Forni bezw. Manschette ebenfalls konisch verläuft.
Man könnte auch den Widerstandsdraht zwangsläufig auf die Form aufwickeln und dabei mittelst einer Führung, die beispiels weise durch eine Leitspindel geradlinig bewegt wird, derart leiten, dass die gewünschte Ent fernung zwischen den einzelnen Windungen des Widerstandsdrahtes erhalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCITE I. Elektrisch betriebener Heizkörper nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Win dungen bestehende Heizwiderstand auf eine Form aus Isoliermaterial aufgewickelt ist und die erhärtete Masse mit isolierender Eigenschaft, in welche der Heizwiderstand eingebettet ist, sich nicht über die Enden der Form hinaus erstreckt.II.Verfahren gemäss Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Herstellung von elek trisch betriebenen Heizkörpern nach dem Patentanspruch I hiervor, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Widerstandsdraht des Heizkörpers auf die Form aus Isolier- masse aufwickelt und diese gewickelte Form mit der erhärteten Masse reit isolie render Eigenschaft, welche die einzelnen Windungen des Heizwiderstandes gegen einander isoliert, hitzebeständig ist und gleichzeitig den Heizwiderstand auf der Form festhält, so behandelt, dass diese Befestigungsmasse nicht über die Enden der Form hinausragt,worauf man die so entstandene Manschette nach Trocknung und Erhärtung auf den zu heizenden Ge genstand aufbringt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrisch betriebener Heizkörper nach Pa tentanspruch I hiervor, dadurch gekenn zeichnet, dass die Form konisch ist und die Heizfläche des zu heizenden Gegen standes eine entsprechende honizität auf weist. 2. Verfahren nach Patentanspruch II hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass man den Wi derstandsdraht gleichzeitig mit einem Hilfs draht, der einen Durchmesser von der Grösse des zwischen den Windungen ge wünschten Zwischenraumes besitzt, auf die Form wickelt, und nach der fertigen Auf wicklung diesen Hilfsdraht entfernt.3. Verfahren nach Paterrtarrsprueh Il hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass man beire Bewickeln der Form mit dem -\Viderstands- draht einen Hilfsdraht verwendet, der einer seits fest an einem Punkt ausserhalb der Form ist und anderseits unter Wirkung eines Mittels zum Gespannthalten des Hilfs drahtes steht, und welcher Hilfsdraht durch den Widerstandsdraht selbst beim Auf wickeln des letzteren vor diesen hergescho ben wird, so den Abstand der einzelnen Windungen des Widerstandsdrahtes ein haltend. 4.Verfahren nach Patentanspruch II hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass man den Wi derstandsdraht beire Aufwickeln auf die Form mittelst einer Leitspindel so leitet. dass die gewünschte Entfernung zwischen den einzelnen Windungen des Widerstands drahtes vorhanden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH82385T | 1918-12-24 | ||
| CH92568T | 1921-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92568A true CH92568A (de) | 1922-04-01 |
Family
ID=25703010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92568D CH92568A (de) | 1918-12-24 | 1921-02-21 | Elektrisch betriebener Heizkörper und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH92568A (de) |
-
1921
- 1921-02-21 CH CH92568D patent/CH92568A/de unknown
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