CH92613A - Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art.

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CH92613A
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CH
Switzerland
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crank
axis
stepping
foot
roller
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English (en)
Inventor
Zboril Vaclav
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Zboril Vaclav
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D57/00Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzengen aller Art.    Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  gestaltung der im Patentanspruch des Haupt  patentes Nr. 89653 gekennzeichneten Vor  richtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen  aller Art.  



  Bei dieser zusätzlichen Erfindung ist der  Führungsschlitz des Schreitorganes ein ge  rader Schlitz ohne Erweiterung zur Schleife.  Hingegen führt die Führungsrolle an der die  Führungsbahn des Schlitzes sich abwälzt,  eine Drehbewegung aus um eine ausserhalb  der Rollenaxe liegende Axe. Diese Drehbe  wegung ist derjenigen der Kurbel des Schreit  organs entgegengesetzt und erfolgt mit einer  gegenüber der Umdrehungszahl der Kurbel  verdoppelten Umdrehungszahl. Dabei ist der  Abstand der Rollenaxe von ihrer Drehaxe  gleich dem dritten Teil des Kurbelarmes der  Schreitorgankurbel genommen.  



  Hierdurch soll eine stetige Kurvenbewe  gung erzielt und vermieden werden, dass der  Gang des Fahrzeuges holpernd und stossend  gestaltet wird.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.    Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,  Fig. 2 eine teilweise geschnittene Rück  ansicht der Vorrichtung mit gegenüber Fig. 1  geändertem Antrieb der Schreitorgankurbel ;  Fig. 3 zeigt im teilweisen Schnitt, bezw.  Seitenansicht eine Ausführungsform des Kugel  käfigs der Rolle;  Fig. 4 stellt eine Ausführungsform eines  Tritteiles in Seitenansicht dar.  



  Gemäss der Ausführungsform nach den  Fig. 1 und 2 besitzt das von der Kurbel 3  angetriebene Schreitorgan 4 einen geraden  Führungsschlitz 8. Die Führungsrolle 9 jedes  Schreitorganes vollführt eine Drehbewegung  um eine ausserhalb der Rollenachse 54 ge  legene Achse. Zu diesem Zweck sitzt an der  vom Motor angetriebenen Welle 55 eine  Kurbel 56, auf deren Zapfen 54 die Rolle  9 drehbar gelagert ist. Es kann aber auch  die Rolle 9 direkt auf der Welle 55 als Ex  zenter sitzen.  



  Um zu erzielen, dass bei unverrückbar  gemachter Lage der Welle die Kurbel 3 im  Raum jedes Fussendes des Schreitorganes 4  während seines Arbeitsganges eine horizon  tale, gleichförmige Bewegung vollführt, wo-      bei gleichgrossen durchlaufenen Strecken des  Zapfens der Kurbel 3 gleichgrosse durch  laufende Strecken des Fussendes entsprechen,  muss während einer halben Umdrehung     der-          Schreitorgarrkurbel    3 die Rollenkurbel 56 eine  volle Umdrehung ausführen, wobei sich ausser  dem die Kurbeln 3 und 56 in einander ent  gegengesetzten Richtungen bewegen müssen,  wie dies die Pfeile y und d in Fig. 1 zeigen ;  ferner muss der Radius der Kurbel 56     an-          näbernd    ein Drittel des Radius der Schreit  organkurbel 3 betragen.

   Die erste Bedingung  ist dadurch erfüllt, dass die Schreitorgan  kurbel 3 von der Welle 55, wie in Fig. 1  dargestellt, durch die Zahnräder 57 und 58  mit der Übersetzung 1 : 2 angetrieben wird.  Um die grossen Zahnräder zu vermeiden,  kann jedoch auch der Antrieb der Kurbeln 3,  wie in Fig. 2 gezeigt, durch die Zahnräder  57', 57", 58" und 58' erfolgen. Da sich die  Rollenkurbel 56 doppelt so schnell bewegt  wie die Antriebskurbeln 3 der Schreitorgane,  so können, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die  zwei Führungsrollen 9 für die Organe eines  Paares (auf jeder Wagenseite arbeitet je  ein Paar auf Kurbeln 3, die um 180  gegen  einander versetzt sind) an ein und demselben  Kurbelzapfen 54 sitzen, ohne dass in den  Bewegungsverhältnissen eine Änderung ein  tritt.

   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, liegt die  Welle 55 beim Aufruhen beider Füsse 5 und  6 des Schreitorganes 4 auf dem Boden genau  lotrecht unter dem Punkte C des     Schreit-          organes.    Daraus ist ersichtlich, dass durch die  bewegte Führungsrolle 9 gemäss der vorlie  genden Erfindung dieselben kinematischen  Verhältnisse erzielt werden wie bei den im  Hauptpatent angeführten Beispielen.  



  Um die Reibung der Führungsrolle 9 an  ihrer Führungsbahn firn Schreitorgan 4 zu  verringern, sind am Umfang der Rolle Ku  geln 59 gelagert, die durch einen Kugelkäfig  60 frei gehalten sind (Fig. 1 und 2). Damit  jedoch bei schwereren Kraftfahrzeugen die  neben der rollenden Reibung auftretende  Reibung der Rolle 9 an den Seitenwänden  der Führungsbahn herabgesetzt wird, können  die Kugeln 59 auch so angeordnet sein, wie    dies in Fig. 3 dargestellt ist. Die Kugeln  ragen an drei Seiten über den Kugelkäfig  vor, so dass sie sowohl im Grunde, als auch  an den seitlichen Begrenzungswänden des  durch den im Querschnitt U-förmigen Schreit  organkörper gebildeten Führungsschlitzes 8  rollen.

   Der Kugelkäfig besitzt dann zwei  Teile 61, 62, die seitliche Öffnungen 63 auf  weisen, durch welche die Kugeln hindurch  ragen; diese Teile sind mittelst Schrauben  64 an der Führungsrolle 9 befestigt.  



  Ist der den Führungsschlitz enthaltende  Teil des Schreitorgankörpers im Querschnitt  nicht U-förmig ausgebildet, sondern wie in  Fig. 2 links angedeutet, durch ein Blech 4'  mit angenieteten Winkeleisen gebildet, so  wird an Stelle der Kugeln bloss eine Nut 9'  in der Führungsrolle 9 angeordnet, in die  das über die Winkeleisen vorragende Blech  4' eingreift.  



  An dem in Fig. 1 und 2 dargestellten  Schreitorgan sind die an den Enden der  Füsse 5 und 6 je um einen Zapfen 65 dreh  bar gelagerten Tritteile 66 bezüglich ihres  Drehpunktes symmetrisch ausgebildet und  stehen unter der Wirkung von in Ansätzen  67 der Füsse 5 und 6 abgestützten Druck  federn 68. Im vom Boden abgehobenen Zu  stand nimmt der Tritteil die in Fig. 1 links  dargestellte Lage ein. Trifft nun der Tritteil  des Fusses 6 mit seinem rechten Ende auf  den Boden auf, so wird die rechte Druck  feder 68 so lange zusammengedrückt, bis auch  das linke Ende des Tritteiles den Boden er  reicht hat, wobei die Federn 68 den Stoss  aufnehmen und die stossfreie Übernahme der  Last durch den Fuss 6 sichern.  



  Es kann aber auch der Tritteil, wie in  Fig. 4 dargestellt, ausgebildet sein. Der be  züglich seines Drehpunktes 65 wieder sym  metrisch ausgebildete Tritteil 69 ist starr  mit einem in den Fuss 6 (5) hineinragenden  Arm 70 verbunden ; dieser Arm und somit  auch der Tritteil selbst steht unter der       Wirkung    einer im Fuss 6 (5) befestigten  Zugfeder 71, die das Bestreben hat, den  Tritteil im vom Boden abgehobenen Zustande  in einer solchen Lage zu halten, dass die An-      griffspunkte der Zugfeder und der Dreh  punkt des Tritteiles in einer Geraden liegen  (Fig. 4). Trifft nun wieder das rechte Ende  des Tritteiles 69 des Fusses 6 zuerst auf  den Boden auf, so wird sich der Tritteil um  seinen Zapfen 65 drehen, wodurch die Zug  feder 71 aus ihrer Ruhelage gebracht und  gespannt wird.

   Auch bei dieser Ausfüh  rungsform wirkt die Feder auf eine stossfreie  Übernahme der Last durch den Fuss ein.  



  Es ist selbstverständlich, dass an Stelle  der beschriebenen zwei Ausführungsformen  von Tritteilen auch durch die Führungsrolle  gesteuerte Tritteile zur Anwendung ge  langen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahr zeugen aller Art nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz des Schreitorganes ein gerader Schlitz ist ohne Erweiterung zur Schleife, dass hingegen die Führungsrolle, an der die Führungsbahn des Schlitzes sich abwälzt, eine Drehbewegung ausführt um eine ausserhalb der Rollenaxe liegende Axe, eine Drehbewegung, welche derjenigen der Kurbel des Schreitorganes entgegengesetzt ist und welche mit einer gegenüber der Um drehungszahl der Kurbel verdoppelten Um drehungszahl erfolgt, wobei der Abstand der Rollenaxe von ihrer Drehaxe annähernd gleich dem dritten Teil des Kurbelarmes der Schreit organkurbel genommen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch hiervor, mit zwei an gegeneinander um 180 ver stellten Kurbeln sitzenden Schreitorganen auf jeder Fahrzeugseite, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwei Führungsrollen des Schreitorganpaares ein und derselben Fahr- zeugseite auf derselben Achse angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch hiervor; dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle auf dein Kurbelzapfen einer Kurbel einer Antriebswelle sitzt und dass an ihrem Umfang Kugeln eingesetzt sind, die sowohl über die Mantelfläche, als auch über die beiden Stirnflächen der Rolle vorragen, um die neben der rollenden Reibung auftretende gleitende Reibung zu vermindern. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungsrolle auf dem Kurbelzapfen einer Kurbel einer Antriebswelle sitzt und dass sie mit einer Rille versehen ist, in der sich der mit einem Führungsblech ver sehene Schreitorgankörper führt. Vorrichtung nach dem Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreitorgan Tritteile besitzt, welche be züglich ihrer je in einem Fuss des Schreit- organes liegenden Drehaxe symmetrisch ausgebildet sind und welche die stossfreie Übernahme der Last durch den Fuss mit- telst nahe von dessen Ende befestigten Druckfedern bewirken. 5.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreitorgan Tritteile besitzt, welche be züglich ihrer je in einem Fuss des Schreit- organes liegenden Drehaxe symmetrisch ausgebildet sind und je einen in den Fuss des Schreitorganes hineinragenden Arm besitzen, der unter der Wirkung einer Zug feder steht, die bestrebt ist, den Tritteil in vorn Boden abgeliobenein Zustande des Fuljes in einer bestimmten Lage zu halten.
CH92613D 1916-01-22 1920-08-31 Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art. CH92613A (de)

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