CH92880A - Wellblech, insbesondere zur Abdeckung von Flugzeugtragflächen. - Google Patents

Wellblech, insbesondere zur Abdeckung von Flugzeugtragflächen.

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CH92880A
CH92880A CH92880DA CH92880A CH 92880 A CH92880 A CH 92880A CH 92880D A CH92880D A CH 92880DA CH 92880 A CH92880 A CH 92880A
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    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/32Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material
    • E04C2/322Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material with parallel corrugations

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Description


  Wellblech,     insbesondere        zur:ibdeckung        von        Flugzeugtragflächen.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  neue     (Jestaltung    der     Querschnittsform        von          Wellblechei.        Auf    n     ianchen        Anwendungs-          gebieten    von Wellblech handelt es sich darum.

    hohe Belastungen auf die     Flächeneinheit    bei  möglichst geringem Gewicht des     Wellbleches     und bei verhältnismässig grossen Stützabstän  den zu ermöglichen. Diese     Forderung    ist  namentlich dann schwierig zu erfüllen, wenn  gleichzeitig aus sonstigen Rücksichten die       ll;".lienabmessiiiigen    des Wellblechprofils in  geringen     Greifzen        bleiben        .ollen        lind        wenn     fair das Blech nur Material     von        i-erli:

  iituis-          inähig    geringer     Festigkeit    (z. B.     :1lfiniiniini)     zur Verfügung steht. Diese erschwerenden  Umstände liegen beispielsweise vor, wenn es  sich tun Wellbleche handelt, die als Decke  für die     Tragflügel    und dergleichen von Flug  zeugen dienen sollen.  



  Die Forderung     geringen        (Tewichts        macht          (lic        Anwendung    von Blechen von sehr ge  ringer     Wandstärke    zur Bedingung.

   Bei der  artigen Wellblechen zeigt sich nun der Übel  stand, dass die Höchstlast, bei der eine blei  bende     Formänderung,        beziehungsweise    eine         Zersti')rung    der Wellblechplatte eintritt, in  der Tiegel viel niedriger ist, als sich auf       (;rund    der     gebräuchlichen        Ziegeln    der     Festig-          keitslehre    ergibt.     Der        (;rund    liegt, wie Ver  suche     ergaben,    darin.     daM;

      in den auf Druck       (Knicvung)    beanspruchten Teilen eines Well  bleches, welches eine im Verhältnis zu den       Abmessungen    der     Welle    sehr geringe Wand  stärke besitzt, schon vor Erreichung der rech  nungsmässigen     W)chstlast        ürtliehe    Faltenbil  dung eintritt, die sich immer weiter ausbreitet       lind    so zum     vorzeitigen        Einknicken    des gan  zen     Wellbleches        führt.     



  <B>Als</B>     Abmessungen    der Welle kommen hier  bei ihre Länge und Höhe, vor allem aber  der     Grad    ihrer mittleren     Krümmung    in Frage;  ein     Wertinah    für diese     mittlere    Krümmung  der Welle stellt     daf)ei    etwa der mittlere       lirümmungshalbinesser    der Wellenlinie dar,  in     Fällen,.    wo die Welle von geradlinigen       Stächen    begrenzt ist, der mittlere     Krüm-          niungshalbmesser    einer die wirkliche Wellen  form in ihren Festigkeitseigenschaften etwa  ersetzenden,

   stetig     gekrümmten.    z. B.     sinusähn-          lichen    Linie mit gleicher     Wellenlänge.         Erfindungsgemäss wird eine Erhöhung der       Festigkeit    derartiger Wellbleche dadurch er  zielt, dass man der Hauptwellenlinie (Welle  erster Ordnung] Wellen von stärkerer mitt  lerer Krümmung (Wellen höherer     Ordnung)     überlagert.     Ei-fahruugsgemältritt    nämlich  die erwähnte Faltenbildung bei gegebener  Blechstärke und Belastung im allgemeinen  um so später ein, je stärker das     Blechprofil     an der beanspruchten Stelle gekrümmt ist,  d. h.

   je kleiner der sogenannte mittlere     Krüm-          mungshalbmesser    an der betreffenden Stelle  ist. Hat nun auch eine solche, der Haupt  welle übergelagerte -Nebenwelle (Welle zwei  ter Ordnung)     ini    Verhältnis zur Blechstärke  noch zu geringe Krümmung, so dass auch bei  dieser die Gefahr der örtlichen Faltenbildung  noch zu gross     erwzcheint,    so     kann    dieser     Welle     zweiter Ordnung .nieder weiterhin eine Welle  dritter     Ordnung;    mit noch stärkerer mittlerer  Krümmung übergelagert     werden    und so fort.

      Die Überlagerung     voll        Wellen    höherer  Ordnung auf Wellen niedrigerer Ordnung wird       zweckmässig    vor allem an denjenigen Stellen       vorgenommen,    die am ehesten zur Falten  bildung neigen; das sind die auf Druck       (Knickung)    beanspruchten Stellen, also die       voll    der neutralen Schicht des     Wellbleches     abliegenden Teile der Hauptwelle.

   Da bei  vielen Verwendungsarten des Wellbleches die  Beanspruchung ihre Richtung wechselt; so  wird man im allgemeinen die     Überlagerung     der Wellen höherer     Ordnung    über die Wellen  niederer Ordnung symmetrisch zur neutralen  Schicht. anordnen. Bei     Wellblechen.        dereir     Belastung stets nur in     eitler    bestimmten Rich  tung erfolgt, genügt es auch, die Wellen  höherer Ordnung nur auf der auf Druck be  anspruchten Seite der neutralen Schicht ab  zuordnen.  



       In        den        Figuren        sind     für den Gegenstand der Erfindung dargestellt.  Dabei bedeuten die voll ausgezogenen Linien  das     1ATellblechprofil,    die strichpunktierten  Linien das Profil der Hauptwelle; finit     n    ist  die neutrale Schicht. mit l die Länge und  mit     h    die Hölle der Hauptwelle bezeichnet.

           Fig.    1 zeigt     eilte        sinusförmige    Hauptwelle  (strichpunktierte Linie) mit einer     übergelager-          tem,    ebenfalls     sinusförmigen    Welle zweiter  Ordnung, die sich gleichmässig über den     gan-          zem    Verlauf der Hauptwelle erstreckt.  



  -Nach     Fig.    2 ist einer     sinusförrnigen    Haupt  welle     (strichpunktierte    Linie) eine Welle  zweiter Ordnung (gestrichelte Linie) und die  ser wieder     eilte    Welle dritter Ordnung über  gelagert. Die Wellen höherer Ordnung     strek-          ken    sich     gleichmässig    über den ganzen Ver  lauf der Hauptwelle, beziehungsweise der  Welle zweiter     Ordnung.     



       Fig.    3 zeigt eine     sirrirsförn,)ige    Hauptwelle       reit    übergelagerter Welle zweiter Ordnung.  welch letztere in ihrer Höhe und deshalb  auch in der     Stärke    ihrer     mittleren        KriIni-          niung        von    der     neutralen        Schicht    nach den  Stellen höchster     Biegui)g#,beaiisprucliniig    der       Hauptwelle        hin        zunimmt.     



       Fig.    4 zeigt eine     rechteckig    begrenzte  Hauptwelle, bei welcher eine Welle zweiter  Ordnung nur     all    den     äussern    Schichten     all-          geordnet    ist, während die senkrechte     erlaufen-          den        Wände    der Hauptwelle keine     -Nebenwellen,     aufweisen.  



       Fig.    5 zeigt     wieder    eine     sinusförmige        Welle,     bei welcher den über die ganze Hauptwelle  sich     erstreckenden    Wellen zweiter     Ordwing          nur    an Stellen     hklister        Beanspruchung    noch  Wellen dritter Ordnung übergelagert sind.  



       Fig.    6 zeigt 'eine Hauptwelle mit     trapez-          förinigein    Verlauf (strichpunktierte Linie). Die  von der neutralen Schicht abliegenden Wellen  t     e        ile        iiid        mit        sinusförmigen        MITellen   <B>7</B>     weiter     Ordnung (gestrichelte Linie) übergelagert, und  über der) ganzen Verlauf der Hauptwelle er  streckt sich eine Welle dritter Ordnung.  



  Es sind     natürlich    ausser den     dargestellten     Formen noch zahlreiche weitere     honibinatioiren     der verschiedenen     Wellenarten        i"t',glicli:    zum  Beispiel     können    Wellen höherer     Ordnung    auch  eine     voll    der     Sinusforrn    abweichende     ('restal-          tung,    etwa Rechteck-. Trapez-     oder        @re          forni,    haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wellblech. inaies@@udrre zur Abdeckung vor) Flug-ret;gtrci:;tüieli@@)i. iladürch gehenn- zeichnet. dah der Hauptwellenlinie (Welle erster Ordnung) weitere Wellen höherer Ord nung übergelagert sind, wobei die Wellen der nächsthöheren Ordnung eine stärkere mittlere Krümmung als die der vorhergehen den Ordnung aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wellblech nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Krüm- mung der Welle höherer Ordnung von der neutralen Schicht des Wellbleches nach dem hoch beanspruchten Teil hin immer stärker wird. 2. Wellblech nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen höherer Ordnung sich nur über die hoch bean spruchten Teile des Wellbleches erstrecken. 3. Wellblech nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und \', dadurch gekenn zeichnet, dass Wellen höherer Ordnung sich teils über die ganze Hauptwelle, teils nur über hoch beanspruchte Teile derselben erstrecken.
CH92880D 1917-08-28 1921-03-11 Wellblech, insbesondere zur Abdeckung von Flugzeugtragflächen. CH92880A (de)

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