AT7106U1 - Behältertank mit doppelbeschichtung für erdgedeckte aufstellung - Google Patents
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Abstract
Bei einem Behältertank zur Lagerung von Flüssigkeiten ist auf einer Behältertankwand (17) eine Aussenoberfläche (20) mit einer harten Grundbeschichtung (18) vorgesehen und darauf ist eine zweite elastische Oberflächenbeschichtung (19) aufgebracht.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen Behältertank zur Lagerung von Flüssigkeiten. Derartige Behältertanks dienen zur Aufnahme insbesondere von brennbaren Flüssigkeiten, wie Treibstoffen, Heizöl, Flüssiggas und dgl. Sie werden vielfach aus ästhetischen und Gründen der Sicherheit unterirdisch aufgestellt. Da sie vorwiegend aus korrosionsanfälligem Material, nämlich Stahlblech bestehen, werden sie vorzugsweise mit eine Korrosionsschutzschicht versehen. Da der Behältertankinhalt üblicherweise nicht korrosionsfördernd ist, besteht diese Korrosions- gefahr lediglich an der Aussenoberfläche. Um die Korrosion über einen möglichst lange Zeitraum zu verhindern, werden die Behältertank mit einer korrosionsbeständigen Beschichtung versehen ; Beschichtung muss dabei eine Schichtdicke von mindestens 1000 aufweisen. Derartige Beschichtungen, üblicherweise werden Kunststoff-Beschichtungen verwendet, gehen beim Trocknen zwar eine innige Verbindung zu der Stahlblechoberfläche ein, neigen aber beim Auftragen zum Verlaufen. Durch dieses Verlaufen kann es zu einer starken Schwankung der Beschichtungsdicke kommen. Dabei besteht die Gefahr, dass die dünnsten Stellen unter 1000 abfallen. Um zu verhindern, dass dieser Grenzwert unterschritten wird, wird von Anfang an eine stärkere Beschichtung vorgesehen. Das führt jedoch dazu, dass die Beschichtung an anderer Stelle und im allgemeinen zu dick wird, was wiederum aufgrund des sehr starken Unterschiedes der Wärmeaus- dehnungskoeffizienten von Stahlblech und Kunststoffbeschichtung zu haarfeinen Spannungsrissen führen kann. Derartige Haarrisse können Ansatzpunkte für Korrosion sein. Ferner sind derartige Beschichtungen relativ empfindlich gegen mechanische Beschädigung, die bei der erdgedeckten Aufstellung beispielsweise durch kantige Steine auftreten kann. An den Aufstellungsort werden deshalb relativ hohe Anforderungen gestellt, insbesondere muss die Abdeckung frei von kantigen Steinbeimengungen sein. Dies ist aufwendig und erfordert neben einer hohen Sorgfalt häufig ein zusätzliches Sandbett. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beschichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die einerseits relativ dünn gehalten werden kann, andererseits relativ unempfindlich gegen mechanische Gewalteinwirkungen ist. Gelöst wird die Aufgabe durch einen Behältertank mit einer Behältertankwand, deren unmittel- bare Aussenoberfläche mit einer harten Grundbeschichtung versehen ist und durch eine auf die harte Grundbeschichtung aufgebrachte zweite, elastische Oberflächenbeschichtung. Durch diese Massnahmen wird eine Beschichtung geschaffen, die aufgrund der Elastizität ihrer äusseren Beschichtung einer mechanische Beschädigung entgegen wirkt, während die innere Beschichtung so hart ist, dass Beschädigungen des unmittelbar darunter liegenden Stahlblechs vermieden werden. Die Gesamtbeschichtung kann dabei so dünn gehalten werden, dass unter- schiedliche Ausdehnungskoeffizienten von Stahlblech und harter Grundbeschichtung nicht zu Haarrissen führen. Die auf diese harte Grundbeschichtung aufgetragene elastische Oberflächen- beschichtung federt mechanische Einwirkungen durch Steinschlag usw. elastisch ab und verhin- dert ein Durchdringen auf die harte Grundbeschichtung. Die gesamte Beschichtungsdicke kann dadurch um ca. die Hälfte verringert werden. Die dabei verwendeten Zweikomponenten-Epoxidharze weisen eine ausreichende Tixothropie auf, um ein Verlaufen beim Auftragen zu vermeiden. Die Beschichtungen sind relativ gleichmässig und die Dicke der elastischen Oberflächenbeschichtung mit mindestens 1000 jederzeit und an jeder Stelle gesichert. Weitere vorteilhafte Massnahmen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben ; zeigt: Figur 1 die schematische Darstellung eines Behältertanks in erdgedeckter Aufstellung, mit Einstiegsschacht und Domabdeckung; Figur 2 die schematische Darstellung eines Schnitts durch die Behältertankwandung, mit relativ harter, inneren Grundbeschichtung und relativ elastischer, dickerer Oberflächenbeschichtung. Der in der Figur 1 in erdgedeckter Aufstellung 10 dargestellte Behältertank 11 ist unterhalb der Erdoberfläche 12 aufgestellt und weist einen Behältertankeinstieg 13 auf, über dem ein Einstiegs- schacht 14 vorgesehen ist. Der Einstiegsschacht 14 ist mit einem Einstiegsdeckel 16 fest ver- schlossen und mit einem Domdeckel 15 übergedeckt. Wie die Figur 2 zeigt, ist die Behältertankwandung 17 unmittelbar auf ihrer Aussenoberfläche 20 <Desc/Clms Page number 2> mit einer relativ dünnen, vorzugsweise elastomeren, relativ harten Grundbeschichtung 18 verse- hen. Diese innen liegende Grundbeschichtung 18 besteht aus einem hoch haftfähigen, hart aus- härtenden Zweikomponenten-Epoxidharz mit sehr guten Korrosionsschutzkomponenten von hoher Tixothropie und weist eine Schichtdicke von ca. 500 bis 600 auf. Diese harte Grundbeschichtung 18 wird nach ihrem Auftragen auf den Behältertank 11 zusammen mit diesem bei ca. 80 bis 90 C angetrocknet. Auf die angetrocknete, harte Grundbeschichtung 18 wird eine elastische ebenfalls elastomere Oberflächenbeschichtung 19 aufgetragen und in einem zweiten Arbeitsgang ebenfalls getrocknet. Die Trocknung erfolgt dabei vorzugsweise in einem Ofen. Die elastische Oberflächenbeschichtung 19 ist 1,5 bis 3 mal, vorzugsweise doppelt so dick wie die harte Grundbeschichtung 18. Sie besteht aus einem elastisch aushärtenden Zweikomponen- ten-Epoxidharz und weist vorzugsweise eine Stärke von ca. 1000 bis 1200u auf. ANSPRÜCHE : 1. Behältertank zur Lagerung von Flüssigkeiten mit einer Behältertankwand (17), deren Au- #enoberfläche (20) mit einer harten Grundbeschichtung (18) versehen ist und durch eine auf die harte Grundbeschichtung (18) aufgebrachte zweite, elastische Oberflächenbe- schichtung (19) versehen ist, wobei die elastische Oberflächenbeschichtung (19) dicker als die harte Grundbeschichtung (18) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die harte Grundbe- schichtung (18) aus einem hart aushärtenden Zweikomponenten-Epoxidharz besteht und die elastische Oberflächenbeschichtung (19) aus einem weich aushärtenden Zweikompo- nenten-Epoxidharz besteht.
Claims (1)
- 2. Behältertank nach den Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Ober- flächenbeschichtung (19) auf eine angetrocknete, harte Epoxidharz-Grundbeschichtung (18) aufgetragen und getrocknet ist.3. Behältertank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die harte Grundbeschichtung (18) eine tixothropieabhängig gleichmässige Dicke aufweist.4. Behältertank nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die harte Epoxidharz-Grundbeschichtung (18) eine Dicke von ca. 500 bis 600 aufweist.5. Behältertank nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Epoxidharz-Oberflächenbeschichtung (19) eine Schichtdicke von ca. 1000 bis 1200u auf- weist.6. Behältertank nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschich- tung (18,19) des Behältertanks (11) eine maximale Schichtdickenschwankung von 200 aufweist.7. Behältertank nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine sand- bettfreie Erdabdeckung vorgesehen ist.HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
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