CH93305A - Auflegevorrichtung an Buchheftmaschinen. - Google Patents

Auflegevorrichtung an Buchheftmaschinen.

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CH93305A
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Staeubli Gebr
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Staeubli Gebr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread
    • B42B2/04Machines for stitching with thread with straight needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Auflegevorrichtung an     Bucliheftmascliinen.       Die bekannten Buchheftmaschinen besitzen  einen schwingenden Tisch zur Aufnahme der  zu heftenden Bogen; das Auflegen der Bogen  auf diesen Tisch hat jeweilen dann zu er  folgen, wenn sich der letztere in der Äusserst  lage befindet. Es ist einleuchtend, dass die  Leistung der Maschine ganz wesentlich ab  hängig ist von der     Aufmerksamkeit    und der  Gewandtheit der die .Bogen auflegender Ar  beiterin, indem die bei einem Arbeitsgang  der     Maschine    zur Verfügung stehende Zeit  zum Auflegen des Bogens auf den Tisch  nur eine sehr kurze ist.

   Innert dieser kurzen  Zeitdauer ist es nun der Arbeiterin nicht  immer möglich, die auf den Tisch gelegten  Bogen vorher richtig auseinander zu ziehen,  weshalb es oft vorkommt, dass die Stiche  nicht genau in den Falz des Bogens     hinein     zu liegen kommen,     beziehungsweise    die ge  hefteten Bogen unschön ausfallen oder gar  unbrauchbar werden.  



  Bei der neuen Auflegevorrichtung ist nun  die zum Auflegen der Bogen auf den Auflege  tisch der     --Maschine    zur Verfügung stehende  Zeit wesentlich länger und werden die übrigen  der erwähnten Übelstände beseitigt.    Die neue Auflegevorrichtung besitzt nun  einen Auflegetisch, der zum Zwecke des  Auflegens eines neuen Bogens in der Breiten  richtung der Maschine verschoben wird, und  von solcher Breite ist, dass auf demselben  neben dem in der     Arbeitslage    befindlichen  Bogen ein zweiter Bogen Platz findet, dessen  seitliche Stellung durch einen feststehenden  Anschlag begrenzt wird.     -Nach    erfolgtem  Heften des in der Arbeitsstellung befindlichen  Bogens wird jeweilen der Auflegetisch seit  wärts verschoben;

   hierbei kommt der zweite  Bogen selbsttätig an die Stelle des ersten.  und gelangt     sodann    beim     darauifolgenden          Rückwärtsgange    des Tisches unter die     -;adeln.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der neuen     Auflegevor-          richtung    dargestellt, soweit dies zum Ver  ständnis erforderlich ist. Es zeigen       Fig.    1 und 2 die     Vorrichtung    je in Vorder  ansicht, bei verschiedenen Stellungen des  Arbeitstisches;       Fig.    3 und 5 zeigen die     Vorrichtung    in  Seitenansicht und       Fig.    4 betrifft eine Einzelheit.      1 bezeichnet das Gestell der Maschine,  2 einen an demselben angebrachten     Support,     in welchem die Welle 3 gelagert ist.

   Diese  trägt drei Kurvenscheiben     4-,    5 und 6, und  wird von einer nicht dargestellten Antriebs  scheibe aus mit Hilfe einer (ebenfalls nicht  dargestellten) durch einen Fusstritt     betätig-          baren        Kupplung    in Drehung versetzt. Der  Support 2 trägt auch zwei parallele, einer  ends im Gestell 1. geführte Führungsstangen 7,  auf welchen der Auflegetisch 8 gleitet; dessen  winkelförmige Auflagefläche wird durch Plat  ten 9 und 10 gebildet, deren erstere einen  keilförmigen     Anschlag    11 trägt     (Fig.    4).

   Am  Auflegetisch 8 ist ein Winkelhebel 12 ge  lagert. dessen eines Ende eine Gleitrolle 13,  und dessen andres Ende ein     vierkantiges    Mit  nehmerstück 14 trägt; die Gleitrolle 13 greift  zeitweise an den     Umfang    der auf der Welle 3  sitzenden     Kurvenscheibe    4, wogegen das Mit  nehmerstück 14 in einer Rille eines Ringes 15  ruht, der auf einer im Auflegetisch gelagerten,  den     Fadenleger    17 tragenden Stange 16 fest  sitzt.

   18 bezeichnet eine im Tisch 8 gelagerte  Welle mit zwei darauf festsitzenden Armen 19,  die mittelst Gelenkstücken 20 mit der     Vor-          stechschiene    23 verbunden sind, welch letztere  selbst wieder in zwei am Tisch 8 befestigten       Führungen    24 gehalten ist.

   Auf der Welle 18  sitzt     auch    ein mit Stift 25     versehener    Arm 26;  der Stift 25 ist für den     Eingriff    in die     Öffnung     eines     firmes    27 bestimmt; dieser sitzt zu  sammen mit dem Hebel 29 auf der im       Maschinengestell    gelagerten Welle 28;

   der  Hebel 29 trägt eine in die Nut der     Kurven-          scheibe    5     eingreifende        Gleitrolle.    Die durch  die Nut der Kurvenscheibe 5 bewirkten  Schwingungen des Hebels 29 bewirken mit  Hilfe der Teile 28, 27, 25, 26, 18, 19, 20  ein Heben und ein Senken der     Vorstech-          schiene    23 mit den     Vorstechnadeln    30.

   Im       Support    2 ist     noela    ein Hebel 31 abgestützt,  der mittelst einer daran angebrachten     Gleit-          rolle    32 mit der Kurvenscheibe 6 in     Eingriff     steht; das obere Ende dieses Hebels ist     mit-          telst    des Lenkers 33 mit dem Auflegetisch 8  gelenkig verbunden;

   es geht aus dem Gesägten  ohne weiteres hervor, dass bei der Rotation    der Kurvenscheibe 6 mittelst der Teile 32,  31, 33 dem Auflegetisch 8 eine hin- und her  gehende Bewegung erteilt wird.     Um    den  Auflegetisch in seiner äussersten Linkslage  zu unterstützen, ist an ersterem ein Lappen     3h     angeordnet, der in der erwähnten Lage auf  einen Lappen 37 des Gestelles 1 zu liegen  kommt     (Fig.    2). 34 bezeichnet einen am  Support 2 befindlichen Anschlag für den auf  den     Auflegetisch    zu legenden Bogen mit  Führungsrippe 35, die in eine entsprechende  Nut des Auflegetisches eingreift, und dessen  eine Stirnseite die Anschlagfläche für den  Bogen bildet.

   Der Nadelapparat ist mittelst  des Trägers 36a am Gestell 1 befestigt; in  ersterem sind die Nadeln 38, 39 tragenden  Nadelstangen 37a     verschiebbar    geführt. Die  sen Nadelstangen wird jeweilen, nachdem der  Arbeitstisch in die äusserste Linkslage (Ar  beitsstellung) geschoben worden, zum Zwecke  der Stichbildung auf eine bekannte, nicht  zur Erfindung gehörige Art eine auf- und  abgehende Bewegung erteilt. 42 bezeichnet  die Stichschiene mit für den Durchtritt der  Nadeln bestimmten     Öffnungen        4511    und einer  schrägen Fläche 43, deren Zweck später er  läutert wird.

   Eine auf der Stange 16 sitzende  Druckfeder 40 liegt einerseits am linksseitigen  Arme des Tisches 8, und anderseits an einem  auf der Stange 16 festsitzenden Stellring 41  an und erteilt so der Stange 16 mit dem  Ringe 15, sowie dem Hebel 12, die Tendenz,  die in     Fig.    1 dargestellte Lage einzunehmen.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende  Nachdem die Arbeiterin erstmals einen  Bogen 44 auf den     Maschinentisch    gelegt,  wird die Maschine angelassen, wobei die  Welle 3 im Sinne des in     Fig.    1 eingezeich  neten Pfeiles in kontinuierliche Drehung ver  setzt wird. Unter dem     Einflusse    der Kurven  scheibe 6 schwingt der Hebel 31 nach links,  mit der Wirkung, dass     mittelst    des Lenkers 33  der Arbeitstisch 8 samt dem darauf befind  lichen Bogen 44 nach links gleitet, wobei  der Lappen 36 des Tisches auf den Lappen 37  des Gestelles 1 und der Bolzen 25 des  Hebels 26 in die Bohrung des freien Endes      von Hebel 27 zu liegen     kommt        (Fig.    2).

    Bei dieser Stellung des Tisches 8 befinden  sich die Nadeln 30 der     Vorstechschiene    un  mittelbar unterhalb der     Öffnungen        4511    der  Stichschiene 42. Wenn die Kurvenscheibe  auf den Hebel 29 einwirkt, verursachen die  Schwingungen des letzteren ebenfalls ein  Schwingen des Hebels 27, mit der Wirkung  dass durch die Teile 25, 26, 19, 20 die Vor  stechschiene 23 innerhalb der Führungen 24  gehoben, und der Bogen 44 von den     Nadeln    30  von unten her durchstochen wird und sodann  die genannten Teile wieder in die frühere  Lage zurückgeführt werden.

   Nunmehr wer  den auf     bekannte"    in der Zeichnung nicht  dargestellte Art die Nadelstangen 378 zwecks       Heftung    des Bogens gesenkt und alsdann  wieder gehoben. Gleichzeitig wird     zuni    Zwecke  der Stichbildung die den Fadenleger 17  tragende Stange 16 nach     links    geschoben;  es erfolgt dies dadurch, dass bei der vor  stehend erwähnten Linksverschiebung des  Tisches 8, die am untern Ende des Winkel  hebels 12 sitzende     Gleitrolle    13 in die Bahn  der Kurvenscheibe 4 gelangt, welche alsdann  ihrerseits den     Schwinghebel    12 zum Oszillie  ren bringt, dessen oberes Ende die erwähnte  Verschiebung der Stange 16 bewirkt unter  Überwindung des von der Feder 40 aus  geübten Gegendruckes.

   Es ist einleuchtend,       daG    während dem Heftvorgang der Arbeits  tisch 8 in der in     Fig.    2 dargestellten Links  lage verharren     muss;    während diesem Vor  gang findet die Arbeiterin reichlich Zeit, um  einen neuen Bogen 45 rittlings so auf den  Tisch 8 zu legen, dass er mit dem rechts  seitigen Rand an den linksseitigen Rand des  Anschlages 34 zu liegen kommt     (Fig.    2).

    Nach erfolgtem Heften des Bogens 44 be  wirkt die Kurvenscheibe 6 durch Einwirken  auf den Hebel 31 das Zurückgehen des  Tisches in die Rechtslage, wobei der geheftete  Bogen 44     auf    der Maschine in bekannter  Weise nach hinten beziehungsweise ausser  Bereich der Nadeln geschoben, der zuletzt  aufgelegte Bogen 45 dagegen vom Anschlage 34  aufgehalten wird, und der Tisch 8 wie auch'  der darauf befindliche Anschlag 11 unter dein    Bogen 45 hindurch gehen. Der letztere  kommt nun auf dem Tische genau an die  Stelle zu liegen, wo sich vorher der Bogen 44  befand. Beim nächsten Linksgange des  Tisches     trifft    nun der linksseitige Rand des  Anschlages 11 gegen den rechtsseitigen Rand  des zuletzt aufgelegten Bogens 45 und schiebt  diesen unter die Nadeln, worauf auch dieser  Bogen von den letzteren geheftet wird.

   Wäh  rend diesem Heften hat die Arbeiterin     wieder-          um,    reichlich Zeit zum Auflegen eines neuen  Bogens     auf    den Tisch und es beginnt das  Spiel von neuem.  



  Aus     dein        Gesagten    ergibt sich, dass das  Auflegen der Bogen auf den Tisch keine  besondere Geschicklichkeit erfordert,     Lind,    um  die erworbene     Ueschicklielikeit    der Arbeiterin       auszunützen,    man die beschriebene Maschine  mit höherer Tourenzahl betreiben kann, als  eine Maschine     finit    schwingendem Maschinen  tisch, womit selbstredend auch die Leistung  der Maschine erhöht wird.

   Sollte beim Auf  legen eines Bogens auf den Tisch dessen  Falz nicht völlig auf dein Scheitel des Tisches  aufliegen, so wird dies beim Überführen des  Bogens unter die Nadeln mit Sicherheit er  reicht, indem der Bogenrücken durch die  schräge Fläche 43 der Stichschiene 42 gegen  den Tisch gepresst wird. Auch erleiden die  Bogen beim     Durchgange    an der     Stiehschiene     eine Bremsung, mit der Wirkung, dass sie  dem Anschlag 11 nicht voreilen, und mit  diesem, und an ihr, anliegend zum Stillstande  kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auflegevorrichtung an Buchheftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der die zu hef tenden Bogen aufnehmende Tisch zum Zwecke des Auflegens eines neuen Bogens in der Breitenrichtung der Maschine verschoben wird, und von solcher Breite ist, da) auf denselben neben dein in der Arbeitslage befindlichen Bogen noch ein zweiter Bogen gelegt werden kann, dessen seitliche Stellung durch einen feststehenden Anschlag begrenzt wird, derart, dass, wenn nach erfolgtem Heften des ersten Bogens der Tisch seitwärts verschoben wird, der zweite Bogen selbsttätig an Stelle des ersten tritt,
    und beim darauffolgenden Rück wärtsgange des Tisches unter die Nadeln gelangt. UNTERANSPRüCHE: 1. Auflegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichrret, dass am Tisch ein Anschlag für den zrr heftenden Bogen vorgesehen ist, dessen den Nadeln zu gekehrte Endfläche senkrecht zur Tisch fläche steht, während die den Nadeln abgekehrte Endfläche zur Tischfläche ge neigt ist, zum Zwecke, dass, wenn der Tisch von den Nadeln weg bewegt wird, der Anschlag frei unter dein erwähnten zweiten Bogen hindurchgleitet, und wenn sodann der Tisch gegen die Nadeln hin bewegt wird, jener Anschlag den zweiten Bogen mitnimmt und ihn unter die Nadeln bringt. 2.
    Auflegevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der feststehende Anschlag für den zweiten Bogen am 11Iaschinerrgestell angeordnet ist, und jeweilen, wenn sieh der Tisch von den Nadeln wegbewegt, beziehungsweise der am Tisch befindliche Anschlag frei unter dem zweiten Bogen hindurchgleitet, diesen Bogen aufhält. 3. Auflegevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \', gekenn zeichnet durch eine feststehend angeord nete Stichschiene, die an demjenigen Ende, wo der Tisch unter dieselbe tritt, eine Schrägfläche besitzt, zum Zwecke, den vom Tische mitgenommenen Bogen gegen den Tisch zu pressen.
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