Additionsapparat. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Additionsapparat, insbesondere für Karten spieler. Derselbe ist dadurch ausgezeichnet, dass er zwei Additionsmechanismen aufweist, und zwar für jede Spielpartei einen. Diese Additionsmechanismen besitzen Betätigungs räder, die Vertiefungen aufweisen, welche durch je einen Schlitz des Gehäuses zwecks Addieren eines Betrages mit einem Finger erreichbar sind, um an einer Zahlenreihe vorbei bewegt zu werden, die auf dein Ge häuse längs genanntem Schlitz sich befindet.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungs beispiel veranschaulicht.
Fig. 1 stellt dasselbe in einem Schnitt nach I-I der Fig. 2, und Fig. 2 im Grundriss dar.
Mit a ist das Gehäuse des Additions apparates bezeichnet, in dessen Innern sich die beiden Additionsmechanismen b und c befinden. Jeder derselben besteht aus drei unter Überwindung eines Reibungswiderstan des drehbaren Scheiben<I>d, e, f,</I> die mittelst Zapfen in der Gehäusedeckplatte g und der Zwischenwand h gelagert sind.
Die drei Scheiben (Räder) d, <I>e</I> und<I>f</I> weisen an ihrem I'mfange Zähne auf, während die Scheibe e noch Stifte i trägt, durch welche Zähne und Stifte die Bewegung der Scheibe d, bezw. e, auf die Scheibe e. bezw. f, übertragen wird. Zum Bewegen der Betätigungsscheiben d und e wird eine Fingerspitze in die auf der obern Seite der Betätigungsräder d und e vorhandenen Vertiefungen 1c gesetzt.
Genannte Vertiefungen sind jeweilen auf einem konzen trisch zur betreffenden Scheibenachse liegenden Kreis nebeneinander angeordnet. Zu den Vertiefungen gelangt mau durch in der Ge häusedeckplatte g angeordnete kreisbogenför mige Schlitze jfi und<I>1.</I> Längs diesen Schlitzen sind Ziffern auf dem Gehäuse aufgedrückt, bei m diejenigen von 1 bis 9 und bei L die jenigen von 10 bis 100. Ziffern und Ver tiefungen liegen auf gleichen vom Scheiben zentrum ausgehenden Radien.
In den Ausschnitten rt, o, p werden Zahlen sichtbar, die auf die Scheiben d, e,<I>f</I> geprägt sind und zusammengestellt das Additions resultat ergeben. Die Bodenplatte des Ge häuses wird durch eine Schiefertafel q gebil det, die zu Notierungen aller Art verwendet werden kann. Die Wirkungsweise des vorstehend be schriebenen Additionsapparates ist folgende.
Zeigt jeder der Ausschnitte n, <I>o, p</I> die Ziffer Null und will man 79 Punkte markieren, so mur eine Fingerspitze in die bei der Zahl 70 liegende Aushöhlung der Scheibe e gesetzt werden, worauf dieselbe in der angegebenen Pfeilrichtung solange gedreht wird, bis der Finger am Ende des Schlitzes l anstösst, was zur P olge hat, dar im Ausschnitt o die Zahl 7 erscheint.
Daraufhin wird auf der Scheibe r1 dieselbe Manipulation ausgeführt wobei die Fingerspitze in die Aushöhlung, die bei der Zahl 9 liegt, gesetzt würde, wobei im Ausschnitt p die Zahl 9 erscheint, somit ergibt such, wenn bie beiden Ziffern zusammengestellt. werden, das Resultat 79. Zu dieser Zahl sollen nun weitere 123 Punkte addiert werden.
Dazu setzt man die Finger spitze auf der Scheibe e bei 100 ein, führt die oben angegebene Bewegung aus, setzt wieder bei 20 ein und dreht, worauf die Scheibe d nach. vorherigem Einsetzen bei 3 gedreht wird, was zur Folge hat, dass in den Ausschnitten yi, <I>o, p</I> die Zahlen 2, 0, 2 er schienen sind, welche zusammengelesen das Resultat 202 ergeben. Im Ausschnitt rz werden also die Hunderter, bei o die Zehner und bei p die Einer abgelesen. Die höchste Additionszahl ist beim vorstehenden Beispiel 1499, eine Zahl, die für die üblichen Karten spiele genügt. Dazu weisen die Scheiben d und e zweimal die Zahlenreihe von 0 bis 9 und die Scheibe f die Zahlenreihe von 0 bis 14 auf.
Addition apparatus. The present invention is an adder, especially for card players. It is distinguished by the fact that it has two addition mechanisms, one for each game party. These addition mechanisms have actuating wheels that have depressions, which can be reached through a slot in the housing for the purpose of adding an amount with a finger to be moved past a row of numbers that is located on your housing along the slot.
In the accompanying drawing, the subject matter of the invention is illustrated using an execution example.
Fig. 1 shows the same in a section along I-I of Fig. 2, and Fig. 2 in plan.
The housing of the addition apparatus is denoted by a, inside which the two addition mechanisms b and c are located. Each of them consists of three overcoming a frictional resistance of the rotatable disks <I> d, e, f, </I> which are mounted by means of pins in the housing cover plate g and the partition h.
The three disks (wheels) d, <I> e </I> and <I> f </I> have teeth at their claws, while the disk e still carries pins i, through which teeth and pins the movement the disk d, respectively. e, on the disk e. respectively f, is transmitted. To move the actuating disks d and e, a fingertip is placed in the indentations 1c on the upper side of the actuating wheels d and e.
Said depressions are each arranged side by side on a concentric circle to the respective disk axis. The indentations are reached through circular arc-shaped slots jfi and <I> 1. </I> arranged in the housing cover plate g. Numbers are printed along these slots on the housing, for m those from 1 to 9 and for L those of 10 up to 100. Digits and recesses lie on the same radii starting from the center of the disc.
Numbers are visible in the sections rt, o, p, which are embossed on the disks d, e, <I> f </I> and which, when put together, produce the addition result. The bottom plate of the housing is formed by a slate q that can be used for all kinds of notations. The operation of the above-described addition apparatus is as follows.
If each of the sections n, <I> o, p </I> shows the number zero and you want to mark 79 points, then a fingertip is placed in the cavity of the disc e at the number 70, whereupon it goes in the direction of the arrow It is rotated until the finger touches the end of the slot l, which is the pole that shows the number 7 in the section o.
The same manipulation is then carried out on disc r1 whereby the fingertip would be placed in the cavity near the number 9, with the number 9 appearing in section p, thus results in search if the two digits are combined. The result is 79. A further 123 points should now be added to this number.
To do this, you put the tip of your finger on disk e at 100, carry out the movement indicated above, restart at 20 and turn, whereupon disk d follows. prior to insertion at 3 is rotated, with the result that the numbers 2, 0, 2 er appeared in the excerpts yi, <I> o, p </I>, which when read together give the result 202. In the section rz the hundreds, at o the tens and at p the units. The highest addition number in the above example is 1499, a number that is sufficient for the usual card games. For this purpose, the disks d and e have the number series from 0 to 9 twice and the disk f the number series from 0 to 14.