CH93510A - Eisenbetonbalken. - Google Patents

Eisenbetonbalken.

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CH93510A
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concrete beams
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Friesel Abraham
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Friesel Abraham
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      Eisenbetonbalken.       Die     bekannten        Deckenkonstruktionen,    bei       denen    die Deckenplatte auf fertige     Eisen-          betonbalken        aufbetoniert    wird, bieten gegen  über den     sogenannten        Tragdecken,    bei     (leiten     die Balken oder Rippen mit der Deckenplatte  in einem gegossen werden, den bedeutenden  Vorteil, dass sie die     ärit,)

  erst    kostspielige und  die sorgfältigste Arbeit erfordernde Verscha  lung der ganzen     Deckenkonstruktion    entbehr  lich     maeben    oder sie zumindest sehr     verein-          Neben        lind    die Bauzeit     beti-äclitlicli    abkürzen.

    Anderseits haben die Deckenkonstruktionen  mit fertig verlegten Trägern jedoch den Nach  teil, dass die Verbindung der Balken mit der       Deckenplatte        keilte    so innige und feste ist,       dalj    die Deckenplatte     reit    den Balken als  einheitlicher Körper mitwirkend     allgenommen     und ihre Eigenfestigkeit voll in     Rechnung    ge  stellt werden     könnte.     



  Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab,  den erwähnten Nachteil der Deckenkonstruk  tionen mit fertigen     Eisenbetonbalken    durch  eine besondere     Ausgestaltung    der letzteren  zu beheben. (gemäss der Erfindung sind be  hufs Erzielung einer     biegungsfesten    Verbin-         dung    der     iin    fertigen Zustand verlebten Bal  ken mit der     aufbetonierten    Deckenplatte in  der obern Fläche des Balkens in     regelmiitäi-          gen        Abständen    sieh über die ganze Breite  des Balkens erstreckende,

       sehwalbensehwanz-          förinige        Ausschnitte        vorgesehen,    wobei in  jedem     zwischen    je zwei solchen     -Ausschnitten     verbleibenden Teil des Balkens in beiden       Seitenflächen        und    in der Nähe der obern       Balkenflüche        Ausnehmungen        rnit        unterschnit-          tenen    Flüchen angeordnet sind.  



  Die     Fig.    1 und     :5    der eine beispielsweise       Ausführungsform    des     Erfindungsgegenstandes          veranschaulichenden    Zeichnung zeigen die  selbe in Seitenansicht;     bezw.    in schaubild  licher Darstellung, die     Fig.    2 zeigt     eineu     Schnitt     nach    der Linie     A-B    der     Fig,    1;

    die     Fig.    3 und     -1    stellen eine unter Verwen  dung der neuen Balken     hergestellte        Decken-          konstruktion    im Schnitte parallel     bezw.        senh-          reclit    zur Balkenrichtung dar.  



  Bei dem in der     Zeielinung    dargestellten       Ausführungsbeispiel    sind die     Eisenbetonbalken     <B>a</B> an ihrer obern Fläche     finit    in     gleiehrnäljigen     Abständen     angeordneter-        Ausnehmungen    b ver-      sehen, die sich über die ganze Breite des  Balkens erstrecken und deren Endflächen     r          (Fig.    1 und hl geneigt sind,

   so dar     scllwal-          benschwanzförmige    Ausschnitte     entstehen.    In  den zwischen den     Ausnehmungen    b verblei  benden Teilen des Balkens ist an jeder Seite  und in der mähe des obern Randes des Bal  kens eine     Ausnehinung    e vorgesehen,     deren     Grundfläche     El        (Fig.    ? und 4) gleichfalls ge  neigt ist.

   Die     Ausnehmungen    e sind. wie die       Fig.    1 zeigt, aus Gründen der Festigkeit,  nicht bis an die     Ausnehnlungen    b geführt,  so dass auf eine kurze     Strecke    zwischen den       Ausnehmungen        b    und e die volle Stärke des  Balkens erhalten bleibt.  



  Die Herstellung der Decke erfolgt in der  bekannten Weise, indem die fertigen     Eisen-          betonbalken    an Ort und Stelle verlegt wer  den, worauf die die     Deckenplatte    bildende  Betonschicht     g    aufgeschüttet wird. Beim Auf  schütten der     Betonschicht        g,    weiche den obern  Rand der     Eisenbetonbalken    je nach der Plat  tenstärke um mehrere     Centimeter    bedeckt,  tritt der Beton in die     Ausnehmungen        b    und e  der     Balken        a    ein.

   Infolge der unterschnitte  nen Flächen c und     d    dieser     Ausnehniungen          wird    eine sehr gute     Verbindung    zwischen der  Deckenplatte g und den Balken a erzielt, so  dass diese Teile der Decke vollkommen     bie-          gungsfest    miteinander verbunden sind. Die  Deckenplatte     y        kann    daher als     mitwirkend     angenommen und ihre Eigenfestigkeit voll in  Rechnung gestellt werden.

   Die     Schrägflächen     e, d verhindern, dass sieh bei einer Durch  biegung der Decke die Ballen a,     bezw.    deren  in die Deckenplatte     g    eingreifende Vorsprünge  von dieser in lotrechter Richtung lösen, so  ,n ' aus der Deckenplatte     tierausgerissen    wer  den. Zugleich verhindern die Flächen c, sowie  die     lotrechten        Endflächen        f'    der     Auunehmun-          gen    e, dass bei einer     Durchbiegung    ein Glei  ten längs der zu den Balken parallelen Ad  häsionsflächen auftritt.

   Es wird daher auch  eine Loslösung in     wagrechter        Richtung        ver-          hinrl,@rt.     



  Das     Giessc-n    von der Erfindung gemäss       an#=statteten        l#lisenbetonbailken    bietet nicht  die     ,:@@>ringsten    Schwierigkeiten. Die Gussfor-    tuen     künnen    hierbei in der Weise ausgestal  tet     werden,    dass sowohl die Dimensionen der  Balken selbst, als auch die Breite und Tiefe  der     Ausnehmungen        L,    e geändert werden       können.     



  Es ist bereits     vorgeschlagen    worden, fer  tige     Eisenbetonbalken    an ihrer obern Fläche  mit nicht unterschnittenen     Ausnehmungen,          bezw.        finit    Vorsprüngen zu     versellun,        uni    den  Zusammenhalt zwischen den Balken     unfl    der  Deckenplatte fester     zli        machen.    Dadurch wird  gegenüber den     Eisenbetonbalken    mit glatter  Oberfläche der Vorteil erzielt, dass die Fläche,  längs welcher der Beton der     Deckenplatte          lnit    dem der Balken abbindet,

       vergrössert    wird.  Der     Zusammenhalt    zwischen den Balken und  der Deckenplatte wird jedoch hierbei ebenso  wie bei glatten Balken     ausschliesslich    durch  die     Adhäsionsverbindung    bewirkt. Diese ist  aber     zti    klein und insbesondere zu wenig     ver-          lässlich,    als dass, wie bei     monolithisch    ge  stampften oder gegossenen Tragdecken die  Eigenfestigkeit der Deckenplatte in Rechnung  gestellt werden dürfte.

   Die vorliegende Er  findung erzielt durch die     unterschnittenen          Ausnehmungen,    unabhängig von der     Adha-          sionsverbindung,    einen festen     Zusammenhalt     zwischen den Balken und der Deckenplatte.

    Zur Aufhebung dieses     Zrisammenhaltes        mühte     der ganze obere Teil der Balken     abgerissen     werden, genau so wie bei     monolithischen          Tragdecken.    Wie bei diesen darf daher die  Eigenfestigkeit der     Deckenplatte    voll in     Rech-          nung        gestellt    werden.

   Die neuen     Eisenbeton-          balken    sind daher auch für     Deckenkonstruk-          tiouerr    von Industriebauten, die grosse Be  lastungen aufzunehmen haben, geeignet, und  die Balken     können    in den bei Tragdecken  üblichen Abständen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbetonbalken für Betondecken, da durch gekennzeichnet, dass behufs Erzielung einer biegungsfesten Verbindung der iin fer tigen Zustand verlegten Eisenbetonbalken mit der aufbetonierten Deckenplatte in der obern Flüche des Balkens in regelmäläigen Abstän den sich über die ganze Breite des Balkens erstrechende schwalbenschwanzfürmige Aus schnitte vorgesehen sind,
    und dass in jedem zwischen je zwei solchen Ausschnitten ver bleibenden Teil des Balkens in beiden Seiten flächen und in der Nähe der obern Balken flüche Ausnehmungen mit unterschnittenen Flächen angeordnet sind.
    U1ITERA-XISPRUCH; Eisenbetonbalken gemäss dem Patentan- sprueli, dadureh gekennzeichnet, dass die in den Seitellflüehen des Ballrens vorgesehenen Ausnehn sungen nicht bis an die in der obern Balkenflüche vorgesehenen Ausnebmungen reichen.
CH93510D 1916-09-18 1917-01-13 Eisenbetonbalken. CH93510A (de)

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