CH93554A - Einrichtung zum Aufwickeln von nach dem Nassspinnverfahren erzeugten Faserstoffstreifen an Maschinen zur Herstellung von Papierstoffgarn. - Google Patents
Einrichtung zum Aufwickeln von nach dem Nassspinnverfahren erzeugten Faserstoffstreifen an Maschinen zur Herstellung von Papierstoffgarn.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/02—Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
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Description
Einrichtung zum Aufwickeln von nach dem Nassspinnverfahren erzeugten Faserstoifstreifen an Maschinen zur Herstellung von Papierstoffgarn. Das Aufspulen der bei der Herstellung von Papierstoffgarn nach dem Nassspinnver- fahren erzeugten Faserstoffstreifen ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, und zwar insbesondere das Aufleiten der Streifen nach den Spulen, sei es,
dass es sich um Kreuzspulvorrichtungen oder auch urn andere Spulvorrichtungen handelt. Insbesondere er fordert das Überleiten vorher nicht gerunde ter Vorgarnstreifen voll den Streifentrommeln auf die Spulen grosse Übung und ergibt bei mangelhafter Bedienung einen erheblichen Ausschuss, wodurch die Leistung der Maschine entsprechend verringert wird.
Nach vorliegender Erfindung wird ein Überleiten der Streifen voll den Streifen trommeln nach mehr oder weniger entfernt liegenden Spulvorrichtungen ganz vermieden, dadurch, dass gemäss der Erfindung die Auf wickelrollen unmittelbar mit Streifentrag flächen in Berührung stehen. Dabei können die Aufwickelrollen beispielsweise mit einer Streifentrommel oder einem Nassfilz, oder mit als Streifenträger dienenden Stützrollen für die Aufwickelrollen unmittelbar in Berührung sein.
In jedem Falle kann die Drehbewegung der Aufwickelrollen unmittelbar von einer Streifentragfläche aufgenommen werden. Wer den Streifen an dem Nassfilz unmittelbar oder unter Anwendung von Stützrollen für die Aufwickelspulen entnommen, so wird der Vorteil gewonnen, dass die verhältnismässig kostspielige Verteilungswalze erspart wird.
In der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen einer Aufwickelvorrich- tung nach der Erfindung zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt in schematischer Anordnung einen Schnitt der ersten Ausführungsform mit mehreren Aufwickelrollen, und Fig. 2 zeigt einen Grundriss davon; Fig.3 zeigt einen Schnitt der zweiten Ausführungsform, bei welcher zwischen Auf wickelrollen und Verteilungswalze Stützrollen zwischengeschaltet sind;
Fig. 4 zeigt den Grundriss einer Vorrich tung mit einer einzelnen Aufwickelwalze; Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Entnahme der Streifen unmittelbar vom Nahfilz im Querschnitt, und Fig. ö im Grundriss.
Bei der in den Fig. 1 und ? gezeigten Ausführungsform ist angenommen, dass an die in geeigneter Weise angetriebene Vertei lungstrommel a, von welcher die Faserstoff streifen abgenommen werden sollen, drei Aufwickelrolleir b, <I>b'</I> sich anlegen, so dass Aufwickelspulen von etwa ein Drittel der gesamten Breite der Verteilungstrommel n. entstehen können.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungs form sind die Aufwickelrollen im Abstand von der Verteilungstrommel angeordnet und liegen auf Stützrollen c, die an letzterer an liegen und die Faserstoffstreifen zwischen der Trommel a und den Aufwickelrollen tragen.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungs form ist eine einzige, langdurchgehende Auf wickelwalze b vorgesehen, welche gleichfalls entweder die Streifentrommel unmittelbar oder eine zwischengeschaltete Tragwalze be rühren kann.
In allen obigen Fällen kann die Dreh bewegung der Aufwickelrollen durch die Berührung mit der Trommel, beziehungsweise den zwischengeschalteten Stützrollen erzeugt werden. Zum Einregulieren der Wellenkönnen diese eine vorübergehende hin- und hergehende Bewegung erhalten. Gewünschtenfalls kann diese hin- und hergehende Bewegung dauernd aufrecht erhalten werden. wodurch Kreuz spulen sich ergeben würden.
Die Wellen für die Aufwickelrollen können mit sogenann- ten Aufsteckhülsen versehen sein, um das Abteilen und Abtrennen der Streifenscheiben dem jeweiligen Spinnmaschinensystem bequem anzupassen.
Bei der in den Fig. 5 und ti dargestellten Ausführungsform, bei der die Streifen dein Massfilz oder Obertuch entnommen werden, ist angenommen, dass eine Abnahme der Faserstoffstreifen an zwei Stellen herbeige führt wird. Die untere Abnahme erfolgt an der Walze ', die sonst als Gegenwalze für die Verteilungstrommel benutzt wird.
Sie dient hier als Gegenwalze für die Aufwickel- rolle b-. Die sonst übliche obere Führungs- walze ist hier gleichfalls als Gegenwalze c' ausgebildet und ihr gegenüber sind die an dern Aufwickelrollen d' vorgesehen. Die Gegenwalzen brauchen sich von den bisher üblichen Führungswalzen nicht zu unterschei den, sofern sie kräftig genug sind, um den von den Aufwickelrollen ausgeübten Druck; aufzunehmen. In der Pegel wird es sich aber wohl empfehlen, den Gegenwalzen einen etwas grösseren Durchmesser zu geben.
Offen bar kann auch die untere Führungswalze e' als Gegenwalze für etwa hier anzuordnende Aufwickelrollen Verwendung finden, oder es können auch weitere Gegenwalzen angebracht werden, falls eine grössere Verteilung von Aufwickelvorrichtungen sieh als zweckmässig erweist und Gegenwalzen für die Aufwickel- rollen überhaupt für erforderlich erachtet werden.
Für manche Zwecke genügt es, die Strei fenabnahme zwischen den Führungswalzen anzuordnen. zwischen welchen das Tuch dann straff genug ist, aber eine vorteilhafte Unter lage bilden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufwickeln von nach dem Nassspinnverfahren erzeugten Faserstoff- streifen an Maschinen zur Herstellung von Papierstoffgarn, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelrollen unmittelbar reit Streifen tragflächen in Berührung stehen. UNTERANSPRACHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelrollen rnit einer Verteilungstrommel der Maschine in Berührung stehen. ?.Einrichtung nach Paterrtanspruqh, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelrollen rnit dem Massfilz in Berührung stehen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufwiekel- rollen Stützrollen vorgesehen sind, um die die Streifen zum Teil herumgeführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH93554T | 1918-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93554A true CH93554A (de) | 1922-03-16 |
Family
ID=4351098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93554D CH93554A (de) | 1918-04-17 | 1918-04-17 | Einrichtung zum Aufwickeln von nach dem Nassspinnverfahren erzeugten Faserstoffstreifen an Maschinen zur Herstellung von Papierstoffgarn. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93554A (de) |
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1918
- 1918-04-17 CH CH93554D patent/CH93554A/de unknown
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