CH93666A - Kontrollvorrichtung für die elektrische Zündung von Explosionsmotoren mit Hochspannungsstrom. - Google Patents

Kontrollvorrichtung für die elektrische Zündung von Explosionsmotoren mit Hochspannungsstrom.

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CH93666A
CH93666A CH93666DA CH93666A CH 93666 A CH93666 A CH 93666A CH 93666D A CH93666D A CH 93666DA CH 93666 A CH93666 A CH 93666A
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spark
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electrical ignition
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Polak Moritz
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Polak Moritz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/22Toothed members; Worms for transmissions with crossing shafts, especially worms, worm-gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Kontrollvorrichtung für die elektrische Zündung von Explosionsmotoren mnit  Hochspannungsstrom.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Kon-          trollvorrichtung    für die elektrische Zündung  van Explosionsmotoren mit Hochspannungs  strom.  



  Bei der bisher bekannt gewordenen An  ordnung war für jede Zündkerzenleitung eine  besondere Kontrolleitung mit kurzer und  langer Funkenstrecke vorgesehen, und diese  Funkenstrecken waren der Übersicht wegen  in einem gemeinschaftlichen Gehäuse ange  ordnet. Bei einer solchen Anordnung tritt  unter gewissen Umständen der Übelstand auf,  dass die in einer Funkenstrecke überspringen  den Funken in einer benachbarten Funken  strecke durch Induktion einen Funken über  springen lassen, selbst wenn die zu der zu  gehörigen Kerze führende Leitung oder die  Kerze selbst in Ordnung ist.

   Ausserdem liegt  bei der Benutzung der Einrichtung ein ge  wisser Nachteil darin, dass die in den ein  zelnen Funkenstrecken überspringenden Fun  ken infolge nicht gleichmässiger Funken  strecke oder sonstiger Beschaffenheit der Pole  nicht gleichmässig erscheinen, so dass infolge    der ungleichförmigen Lichterscheinung die  Sicherheit in der Beurteilung des Zustandes  der Zündkerzen leidet.  



  Bei der Kontrollvorrichtung gemäss der  Erfindung ist für mehrere Zündkerzen  leitungen ein Paar von Funkenstrecken vor  gesehen, das wahlweise an die einzelnen  Zündkerzenleitungen gelegt werden kann.  



  Mit der beschriebenen Kontrollvorrichtung  wird gegenüber der bekannten der Vorteil er  zielt, dass dieselbe weniger Raum in An  spruch nimmt und dass sie erheblich billiger  ist. Die Anordnung, des Ausschalters und die  Möglichkeit des Ausschaltens der Funken  strecke ist deswegen wichtig, weil bei  dauernd eingeschalteter Funkenstrecke, ins  besondere bei der Anordnung eines mit der  Brücke verbundenen Kondensator, unter  Umstanden die bekannten gefährlichen Ein  schaltstörungen bei Wechselstrommaschinen  eintreten können. Die Rücksicht auf diese  Störungen macht auch eine Grenze in der  Grösse des     Tiondensators    wünschenswert.      Die Zeichnung veranschaulicht schematisch  ein Ausführungsbeispiel.

   Von dem Verteiler a,  der an die Stromquelle angeschlossen ist,  führen vier Leitungen zu den in die Zylin  der b der Verbrennungskraftmaschine ragen  den Zündkerzen c. Die Leitungen stehen  durch Abzweigungen d mit einem Schalter h  in Verbindung, durch den sie einzeln an eine  doppelte Funkenstrecke e angeschlossen, aber  auch vollkommen von dieser getrennt werden  können. Die dem Schalter h zunächst lie  gende Funkenstrecke i1 ist kurz, während die  zweite Funkenstrecke i2 eine grössere Länge  besitzt. An die zwischen den beiden Funken  strecken liegende Brücke f ist ein geerdeter,  bezw. an Masse gelegter Kondensator g ge  legt.  



  Die Wirkungsweise der     Kontrollvorrich-          tung    ist wie folgt: Um den Zustand der  Zündkerzenleitungen zu prüfen, werden die  Leitungen d nacheinander mittelst des Schal  ters h mit der doppelten Funkenstrecke e  in Verbindung gebracht. Solange die Zünd  kerzen c ordnugsgemäss arbeiten, tritt an der  kurzen Funkenstrecke i1 ein Funken in Er  scheinung, der dann deutlich sichtbar wird,  wenn die Kapazität der Brücke f um diejenige  des angeschlossenen Kondensators g vergrössert  ist. Über die grössere Funkenstrecke i2 kann  jedoch ein Funken nicht überspringen.

   Wenn  infolge zu grossen Widerstandes der Zünd  kerzenleitung kein Strom durch die Kerzen  geht, so wird die vom Verteiler zugeführte  Energie den Kontroll-Funkenstrecken zuge-    führt, so dass nun nicht nur an der kleinen  Funkenstrecke i1, sondern auch an der gro  ssen Funkenstrecke i2 ein Funken überspringt.  Wird jedoch der Widerstand an der Zünd  kerze durch Russ oder dergleichen aufgehoben,  so geht die ganze Energie durch die Zünd  kerze, ohne dort einen Zündfunken zu er  zeugen, in die Erde, während weder an der  kleinen Funkenstrecke i1, noch an der grossen  Funkenstrecke i2 ein Funken übergeht.  



  Im allgemeinen wird man das Funkern  streckenpaar c von den Zündkerzenleitungen  abschalten und nur dann nacheinander an  die einzelnen Leitungen anschliessen, wenn  eine Prüfung vorgenommen werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontrollvorrichtung für die elektrische Zündung von Explosionsmotoren mit Hoch spannungsstrom, die aus Funkenstrecken ver schiedener Länge besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass für mehrere Zündkerzenleitun gen ein Paar von Funkenstrecken vorgesehen ist, das wahlweise an die einzelnen Zünd kerzenleitungen gelegt werden kann. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Stromunterbrecher zum Abschalten der Kontrollfunkenstrecken von den Zündkerzenleitungen.
CH93666D 1919-12-13 1920-07-07 Kontrollvorrichtung für die elektrische Zündung von Explosionsmotoren mit Hochspannungsstrom. CH93666A (de)

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