CH93787A - Vorrichtung zur Ausgabe eines Gemisches aus flüssigen und pulverförmigen Stoffen. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgabe eines Gemisches aus flüssigen und pulverförmigen Stoffen.

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CH93787A
CH93787A CH93787DA CH93787A CH 93787 A CH93787 A CH 93787A CH 93787D A CH93787D A CH 93787DA CH 93787 A CH93787 A CH 93787A
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Max Dr Penschuck Gotthilf
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Max Dr Penschuck Gotthilf
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Description


  Vorrichtung zur Ausgabe eines Gemisches aus flüssigen und     pulverförmigen    Stoffen.    Es ist     bekannt,    mehrere     Flüssighciten,     die miteinander gemischt  -erden sollen, ge  trennt in Behältern aufzubewahren und diese  Behälter mit gemeinsam     bedienbaren        rnt-          nahmevorrichtungen    zu versehen, so dass die  Mischung der Flüssigkeiten gleichzeitig mit  ihrem Austritt aus den Behältern sich voll  zieht.  



  Bei der vorliegenden Erfindung handelt es  sich um eine Vorrichtung, die     lieben    der     Ige-          meinsa.men    Ausgabe von Flüssigkeiten     auch     eine     -solche    von pulverförmigen     Stoffen    vor  sieht.

   Gemäss der Erfindung besitzt die Vor  richtung mehrere der Anzahl der zu mischen  den Flüssigkeiten, sowie der Anzahl der     zii     mischenden pulverförmigen Stoffen entspre  chende Behälter, einen zur     Alis"abe    der       Flüssigkeiten    dienenden Hahn mit voneinan  der getrennten, für je eine Flüssigkeit be  stimmten Kammern im     Hahnkücken    und eine  durch ein zusammen mit dem     Hahnkücl;eii     drehbares Flügelrad in mehrere Kammern  eingeteilte Kapsel zur Ausgabe der pulver  förmigen Bestandteile.  



  Es     lässt    sieh aber ermöglichen, dass der         Vorrichtung    nur     Flüssigkeiten..    entnommen       werden    können.     L        m    (lies zu erreichen, kann  die     1,nordnung    getroffen sein. dass der'     Hahn          unabhüngi        voll    der mit     rlii-,elrad    Verse  henen, die     Ausgabe    der pulverförmigen Be  standteile     vermittelnden    Kapsel     s,edrelit     werden kann.  



  Wie die     Erfindung    im einzelnen     ausge-          führt    werden kann,     ergibt    sich aus der nach  stehenden     Beschreibung    und der Zeichnung,  durch die     eine        Ausführungsform        beispiels-          weise        dargestellt    ist.  



  Die     Fi-.    1 zeigt die     Vorderansicht    der       Vorriclitun--.        Fir.    ? eine Seitenansicht und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     4-13     der     Fig.    1;

       Fig.        .1    zeigt einen     Längsschnitt          des    Hahnes in der Stellung zur Abgabe der       Fliissinkeiten;        Fi--.    5 stellt denselben Hahn  dar im Schnitt nach     C-D    der     Fi".    4, aber in  seiner Stellung zur     Aufnahme    der     Flüssig-          keitell;        Fig.    6 zeigt im Schnitt die Kapsel  für die Abgabe der pulverförmigen Bestand  teile mit Flügelrad.     Fig.    7 das zur     Drehuni;

       des     Fliigelrades    angebrachte Schaltrad mit  Hebel.     lind        Fin.    8 das Schaltrad mit Hebel      in Verbindung mit andern Teilen der Vor  richtung von der Seite gesehen.  



  In den Gefässen a, b, b, und c     Tig.    1-3)       befinden    sich Sägemehl (in     ca),    Wasser (in  <I>1)</I> und<I>b,)</I> und flüssige Seife (in c).  



  Die Gefässe b und b, sind durch eine  Röhre miteinander verbunden, so dass Was  ser aus dem einen in das andere treten kann.       Von    dem einen Wassergefäss     b1        führt    ein     Ab-          fluP-rohr   <I>k,</I>     Tig.    3) nach dem Hahn<I>H</I> für  die     Ausgabe    der Flüssigkeiten     (Fig.    3, 4, 5)  mit. :einem Gehäuse<I>d</I> und seinem     Kücken   <I>g.</I>  Desgleichen führt auch von dem Behälter c       (Eil-.    3) mit.

   Seifenlösung ein     Abflussrohr        Zc     nach dem Hahn H, so dass der Hahn zwei       Behälterabflussrohre    aufnehmen     muss.    Diesen       Zulaufxohren    entsprechen an dem Hahn  gehäuse und Kücken zwei Bohrungen g,  und     g2        (Fig.    5,     g:

      ist hinter g, zu denken),  die längs der     Kückenachse    zueinander ver  setzt sind und getrennt zu zwei     ineinander-          lie-enden    getrennten Kammern z und     z,          Fig.        .I    und     :5    ) des Kückens g führen, wobei  die     Bohrung    g, nach der Kammer     ._    und die       Bohrung        g.    nach der Kammer     z1    gebt.

   Die       W@irrmer    r soll die Seifenlösung und die Kam  mer     v1    das     MTasser    aufnehmen. Damit dies       ni#i-lich    ist wegen der in den Kammern  und     z,    noch vorhandenen Luft, sind an dem       Ha_mgehäuse    und     Kücken    noch zwei weitere       B@@liriingen    g,; und     g.,        (g4    ist hinter     g3   <I>zu</I>     den-          ker    :

       angebraeht,    die um gleichviel, wie die       Bobrungen        g,,        g.2    in Richtung der     Kücken-          a@h=e        gegeneinander    versetzt sind und von       denen        g3    in die Kammer z und g4 in die     Kam-          niei:   <B>v</B>, führt..

   Von diesen Bohrungen gehen       zwei    Röhren     b,    und     la        Tig.    3, 4, 5) weg,     da,          cleni        Seifenbehälter    c entlang, an seineirr  Ende     ir    ihn mündend, und die andere       Rühre.        1?,        dc_m    Wasserbehälter b, entlang,       el@er_iall@        his        au    sein     oberes    Ende und in ihn       nüü@@iend,

          h@ide    Röhren die Flüssigkeit:  in     den    Behältern überragend. Den       Bolii        urigen    g, und     g2    diametral gegenüber       Tig.    5) trägt das     Kücken    je eine Bohrung g;

    und     gs,    durch die der Abfluss der Lösungen  aus den einzelnen     Kitekenkammern    vor sich  gehen soll durch das     ffahnabflussrohr        i        (Fig.       4 und 5), wenn das Kücken     entspre-h@@nd@>-          dreht    ist.     (Fig.    4).

   Ferner trägt das     Hahu-          gehäuse    d noch die zwei     Bohrun@e=i     (g, hinter     g5    zu denken,     Fig.    5), die mit an  die freie Atmosphäre mündenden     Röhrelit_ii          k2    und     7c3    versehen sind.

   Die paarweise ange  brachten Bohrungen     g1,        g2    sind gegen     g3,        g,     und-     g3    und g4 gegen     g"    und g,     um    einen  Winkel von<B>60'</B> versetzt, ebenfalls die     Boh-          run    den     g.,,        gs    gegen die     Hahnabflussöffnung    i.  



  Das     Hahnkücken    g, das in seiner Ruhelage  die Stellung zur Aufnahme der Flüssigkeiten  einnimmt     (Fig.    5), ist     mit.    einer     zii        seine"     Drehung bestimmten Achse l     finit        Zapfen        uni     Keil     Tig.    3 und 4) verbunden, die an ihrem  freien Ende einen fest an ihr sitzenden  Knopf p trägt, so dass durch Drehung des  Knopfes, die im Rechtssinn erfolgen soll,  auch das     Hahnkiicken        mitgedreht    wird.

   Die  den     Fortsatz    des     Hahnkückens        umspannende     Feder o, bewirkt beim Loslassen des Knopfes  eine     Rückwärtsdrellung    des     Hahnkückens    in  seine ursprüngliche Lage.

   Die Achse 1     gellt     durch eine     K;ipsel        r    (     Fig.    3 und     (i    >     in    fit     Au-          laufstutzen    s     hindureh.    Die     Kap.el        e    liegt  direkt unter dem zu einem     Trichter    auslau  fenden, den pulverförmigen Stoff enthalten  den Gefäss<I>a.</I> Auf der Achse     l    befindet sich  lose drehbar eine Hülse f, die mit dem einen  Ende in die Kapsel e hineinragt.

   und an  dieser Stelle sechs unter     Winkeln    von     60    "       gegeneinanderstehende    Flügel     tt,    trägt     und     auf diese     M,    reise ein Flügelrad bildet, das     den     Innenraum der Kapsel e in sechs gleich grosse  Kammern teilt. Zur Aufnahme und     Allnahe     des pulverförmigen Stoffes ist die Kapsel  an ihrer Ober- und     Unterseite    mit breiten  Öffnungen versehen.  



  Das andere Ende der auf der     'Ni'elle    1  drehbaren Hülse f trägt ein sechsteiliges  Schaltrad     r,    das durch einen Hebel     nr,        mit-          telst    eines in das Schaltrad greifenden     Gleit-          schuhes    q gedreht werden kann, wobei auch  eine Drehung des Flügelrades erfolgt. und  zwar so, dass immer Kammer nach Kammer  der Kapsel e unter den Trichter ein Behäl  ter a zu liegen kommt.

   Der Hebel     rir    ist auf  der     Hülse    drehbar     gelabert    und     wird        mittelst         einer     clie    Hülse f umspannenden     Feder    o in  seiner höchsten Lage gehalten, und wenn er  aus dieser     Lage    herausgedreht ist, durch die  Feder wieder zurückgeführt.

   Ferner     träC        er     einen Vorsprung     7a1,    der sich au einen Vor  sprung<I>n</I> am     Knopfe   <I>p</I> legt, derart, dass beim  Drehen des Hebels im Rechtssinn     auch    der  Knopf und somit das     Hahnkücken        mitgedreht     und beim alleinigen Drehen am Knopf     1)        niir     das     Hahnküeken    gedreht wird.

   Dem Hebel ist  nur eine     Drehungsmöglicbkeit        von    etwa GO  gelassen, nach welcher Drehung er einen  Anschlag bei v     (Fig.    1) im Gehäusekasten  der Vorrichtung findet. Die im Innern des  Gefässes<I>a</I> angebrachten Federn<I>t</I>     (Fig.        ü)     treffen in der Kammer der Kapsel e fast. zu  sammen und werden durch die     Fliigel        zc    bei  deren Drehung in Schwingungen versetzt, so  dass in a befindliches     Sägemehl    leichter in  die Kammern fällt.  



  Zur Kontrolle für den     jedesmaligen    Ge  brauch des Apparates kann der Knopf     1)    mit  einem Zählwerk gekuppelt sein.  



  Die     Handhabung--    und     @Virhun\@s -eise     der Vorrichtung ist folgende:  Die Behälter<I>a, b,</I>     b,    und c werden ge  füllt, a mit Sägemehl, b und     b,        finit        tVasser     und c mit flüssiger Seife. Dabei steht das       Hahnkücken    g in der in     Fig.    5 gezeichneten       Stellung    zur Aufnahme der Flüssigkeiten und  das Flügelrad in der Stellung wie     Fig.    d  zeigt. Infolgedessen füllen sich die Küchen  kammern z und     z1    mit Wasser     bezw.    flüssi  ger Seife.

   Gleichzeitig     wird    diejenige     Kain-          mer    der Kapsel e, welche direkt unter dem  Gefäss a sieh befindet, mit Sägemehl be  schickt.     Drüekt        inan    nun den Hebel     m    bis in  seine tiefste Lage herunter, .o wird die ge  füllte Kammer in der Kapsel e um ein Sechs  tel des innern     Kapselumfanges        gedreht    und  die dieser nächstliegende Kammer unter     das     Gefäss a bei gleichzeitiger     Durchrüttelung     des Sägemehls durch die Federn v gebracht  und gefüllt.

   Gleichzeitig aber wird auch das       Hahnkücken    um ein Sechstel seines     Umfanges     gedreht, und die beiden mit Wasser     bezw.     Seife gefüllt     gewesenen    Kammern z und     z,     des     Kückens        g    lassen ihren Inhalt     (Inrcli    Glas         Abflussrohr        i.    ablaufen.

   Beim Loslassen des  Hebels<I>na</I> gehen das     Hahnkücken    g durch die  Feder     o1,    der Hebel m durch die Feder o in  ihre     ursprüngliche    Lage     zurücl@,    wobei der       Gleitschuh    q über die Schaltzähne des  Schaltrades     i    hinweggleitet. Die Küchen  kammern füllen sich wieder und durch  einen zweiten Hebeldruck wird wieder  die nächste Kammer der Kapsel     e    ge  füllt, und die     Kiiekenkammern    z und     z1    ent  leert. Beim dritten Hebeldruck wird nun  neben dem Gemisch von flüssiger Seife und  Wasser auch Sägemehl durch den Auslauf  stutzen s ausgegeben.

   Will man der Vorrich  tung nur das Gemisch von Seife und Wasser  entnehmen, so dreht man den Knopf     a)    allein.  



  Die Vorrichtung könnte selbstredend mit  mehreren     Behältern    zur     Aufnahme    und Ab  gabe     einer        entsprechenden    Zahl von pulver  förmigen Stoffen eingerichtet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur gemeinsamen* Ausgabe eines Gemisches aus voneinander getrennt gelagerten flüssigen und pulverförmigen Stoffen, gekennzeichnet durch mehrere der Anzahl der zu mischenden Flüssigkeiten. so wie der Anzahl der zu mischenden pulver förmigen Stoffe entsprechende Behälter, durch eineu zur Ausgabe der Flüssigkeiten dienenden Hahn finit voneinander getrennten.
    für je eine Flüssigkeit bestimmten Kammern im Hahnlfeken und durch eine durch ein zu sammen finit dein Halmkücken drehbares Flü gelrad in mehrere Ka.nimern eingeteilte Kap sel zur Ausgabe der pulverförmigen Bestand teile.
    C2NTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hahn unab hängig von der mit dem Flügelrad verse- henen. die Ausgabe der pulverförmigen Be standteile vermittelnden Kapsel gedreht wer den kann. um die flüssigen Stoffe für sich allein der Vorrichtung zu entnehmen.
CH93787D 1914-03-23 1915-03-22 Vorrichtung zur Ausgabe eines Gemisches aus flüssigen und pulverförmigen Stoffen. CH93787A (de)

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