Vorrichtung zur Ausgabe eines Gemisches aus flüssigen und pulverförmigen Stoffen. Es ist bekannt, mehrere Flüssighciten, die miteinander gemischt -erden sollen, ge trennt in Behältern aufzubewahren und diese Behälter mit gemeinsam bedienbaren rnt- nahmevorrichtungen zu versehen, so dass die Mischung der Flüssigkeiten gleichzeitig mit ihrem Austritt aus den Behältern sich voll zieht.
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung, die lieben der Ige- meinsa.men Ausgabe von Flüssigkeiten auch eine -solche von pulverförmigen Stoffen vor sieht.
Gemäss der Erfindung besitzt die Vor richtung mehrere der Anzahl der zu mischen den Flüssigkeiten, sowie der Anzahl der zii mischenden pulverförmigen Stoffen entspre chende Behälter, einen zur Alis"abe der Flüssigkeiten dienenden Hahn mit voneinan der getrennten, für je eine Flüssigkeit be stimmten Kammern im Hahnkücken und eine durch ein zusammen mit dem Hahnkücl;eii drehbares Flügelrad in mehrere Kammern eingeteilte Kapsel zur Ausgabe der pulver förmigen Bestandteile.
Es lässt sieh aber ermöglichen, dass der Vorrichtung nur Flüssigkeiten.. entnommen werden können. L m (lies zu erreichen, kann die 1,nordnung getroffen sein. dass der' Hahn unabhüngi voll der mit rlii-,elrad Verse henen, die Ausgabe der pulverförmigen Be standteile vermittelnden Kapsel s,edrelit werden kann.
Wie die Erfindung im einzelnen ausge- führt werden kann, ergibt sich aus der nach stehenden Beschreibung und der Zeichnung, durch die eine Ausführungsform beispiels- weise dargestellt ist.
Die Fi-. 1 zeigt die Vorderansicht der Vorriclitun--. Fir. ? eine Seitenansicht und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 4-13 der Fig. 1;
Fig. .1 zeigt einen Längsschnitt des Hahnes in der Stellung zur Abgabe der Fliissinkeiten; Fi--. 5 stellt denselben Hahn dar im Schnitt nach C-D der Fi". 4, aber in seiner Stellung zur Aufnahme der Flüssig- keitell; Fig. 6 zeigt im Schnitt die Kapsel für die Abgabe der pulverförmigen Bestand teile mit Flügelrad. Fig. 7 das zur Drehuni;
des Fliigelrades angebrachte Schaltrad mit Hebel. lind Fin. 8 das Schaltrad mit Hebel in Verbindung mit andern Teilen der Vor richtung von der Seite gesehen.
In den Gefässen a, b, b, und c Tig. 1-3) befinden sich Sägemehl (in ca), Wasser (in <I>1)</I> und<I>b,)</I> und flüssige Seife (in c).
Die Gefässe b und b, sind durch eine Röhre miteinander verbunden, so dass Was ser aus dem einen in das andere treten kann. Von dem einen Wassergefäss b1 führt ein Ab- fluP-rohr <I>k,</I> Tig. 3) nach dem Hahn<I>H</I> für die Ausgabe der Flüssigkeiten (Fig. 3, 4, 5) mit. :einem Gehäuse<I>d</I> und seinem Kücken <I>g.</I> Desgleichen führt auch von dem Behälter c (Eil-. 3) mit.
Seifenlösung ein Abflussrohr Zc nach dem Hahn H, so dass der Hahn zwei Behälterabflussrohre aufnehmen muss. Diesen Zulaufxohren entsprechen an dem Hahn gehäuse und Kücken zwei Bohrungen g, und g2 (Fig. 5, g:
ist hinter g, zu denken), die längs der Kückenachse zueinander ver setzt sind und getrennt zu zwei ineinander- lie-enden getrennten Kammern z und z, Fig. .I und :5 ) des Kückens g führen, wobei die Bohrung g, nach der Kammer ._ und die Bohrung g. nach der Kammer z1 gebt.
Die W@irrmer r soll die Seifenlösung und die Kam mer v1 das MTasser aufnehmen. Damit dies ni#i-lich ist wegen der in den Kammern und z, noch vorhandenen Luft, sind an dem Ha_mgehäuse und Kücken noch zwei weitere B@@liriingen g,; und g., (g4 ist hinter g3 <I>zu</I> den- ker :
angebraeht, die um gleichviel, wie die Bobrungen g,, g.2 in Richtung der Kücken- a@h=e gegeneinander versetzt sind und von denen g3 in die Kammer z und g4 in die Kam- niei: <B>v</B>, führt..
Von diesen Bohrungen gehen zwei Röhren b, und la Tig. 3, 4, 5) weg, da, cleni Seifenbehälter c entlang, an seineirr Ende ir ihn mündend, und die andere Rühre. 1?, dc_m Wasserbehälter b, entlang, el@er_iall@ his au sein oberes Ende und in ihn nüü@@iend,
h@ide Röhren die Flüssigkeit: in den Behältern überragend. Den Bolii urigen g, und g2 diametral gegenüber Tig. 5) trägt das Kücken je eine Bohrung g;
und gs, durch die der Abfluss der Lösungen aus den einzelnen Kitekenkammern vor sich gehen soll durch das ffahnabflussrohr i (Fig. 4 und 5), wenn das Kücken entspre-h@@nd@>- dreht ist. (Fig. 4).
Ferner trägt das Hahu- gehäuse d noch die zwei Bohrun@e=i (g, hinter g5 zu denken, Fig. 5), die mit an die freie Atmosphäre mündenden Röhrelit_ii k2 und 7c3 versehen sind.
Die paarweise ange brachten Bohrungen g1, g2 sind gegen g3, g, und- g3 und g4 gegen g" und g, um einen Winkel von<B>60'</B> versetzt, ebenfalls die Boh- run den g.,, gs gegen die Hahnabflussöffnung i.
Das Hahnkücken g, das in seiner Ruhelage die Stellung zur Aufnahme der Flüssigkeiten einnimmt (Fig. 5), ist mit. einer zii seine" Drehung bestimmten Achse l finit Zapfen uni Keil Tig. 3 und 4) verbunden, die an ihrem freien Ende einen fest an ihr sitzenden Knopf p trägt, so dass durch Drehung des Knopfes, die im Rechtssinn erfolgen soll, auch das Hahnkiicken mitgedreht wird.
Die den Fortsatz des Hahnkückens umspannende Feder o, bewirkt beim Loslassen des Knopfes eine Rückwärtsdrellung des Hahnkückens in seine ursprüngliche Lage.
Die Achse 1 gellt durch eine K;ipsel r ( Fig. 3 und (i > in fit Au- laufstutzen s hindureh. Die Kap.el e liegt direkt unter dem zu einem Trichter auslau fenden, den pulverförmigen Stoff enthalten den Gefäss<I>a.</I> Auf der Achse l befindet sich lose drehbar eine Hülse f, die mit dem einen Ende in die Kapsel e hineinragt.
und an dieser Stelle sechs unter Winkeln von 60 " gegeneinanderstehende Flügel tt, trägt und auf diese M, reise ein Flügelrad bildet, das den Innenraum der Kapsel e in sechs gleich grosse Kammern teilt. Zur Aufnahme und Allnahe des pulverförmigen Stoffes ist die Kapsel an ihrer Ober- und Unterseite mit breiten Öffnungen versehen.
Das andere Ende der auf der 'Ni'elle 1 drehbaren Hülse f trägt ein sechsteiliges Schaltrad r, das durch einen Hebel nr, mit- telst eines in das Schaltrad greifenden Gleit- schuhes q gedreht werden kann, wobei auch eine Drehung des Flügelrades erfolgt. und zwar so, dass immer Kammer nach Kammer der Kapsel e unter den Trichter ein Behäl ter a zu liegen kommt.
Der Hebel rir ist auf der Hülse drehbar gelabert und wird mittelst einer clie Hülse f umspannenden Feder o in seiner höchsten Lage gehalten, und wenn er aus dieser Lage herausgedreht ist, durch die Feder wieder zurückgeführt.
Ferner träC er einen Vorsprung 7a1, der sich au einen Vor sprung<I>n</I> am Knopfe <I>p</I> legt, derart, dass beim Drehen des Hebels im Rechtssinn auch der Knopf und somit das Hahnkücken mitgedreht und beim alleinigen Drehen am Knopf 1) niir das Hahnküeken gedreht wird.
Dem Hebel ist nur eine Drehungsmöglicbkeit von etwa GO gelassen, nach welcher Drehung er einen Anschlag bei v (Fig. 1) im Gehäusekasten der Vorrichtung findet. Die im Innern des Gefässes<I>a</I> angebrachten Federn<I>t</I> (Fig. ü) treffen in der Kammer der Kapsel e fast. zu sammen und werden durch die Fliigel zc bei deren Drehung in Schwingungen versetzt, so dass in a befindliches Sägemehl leichter in die Kammern fällt.
Zur Kontrolle für den jedesmaligen Ge brauch des Apparates kann der Knopf 1) mit einem Zählwerk gekuppelt sein.
Die Handhabung-- und @Virhun\@s -eise der Vorrichtung ist folgende: Die Behälter<I>a, b,</I> b, und c werden ge füllt, a mit Sägemehl, b und b, finit tVasser und c mit flüssiger Seife. Dabei steht das Hahnkücken g in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung zur Aufnahme der Flüssigkeiten und das Flügelrad in der Stellung wie Fig. d zeigt. Infolgedessen füllen sich die Küchen kammern z und z1 mit Wasser bezw. flüssi ger Seife.
Gleichzeitig wird diejenige Kain- mer der Kapsel e, welche direkt unter dem Gefäss a sieh befindet, mit Sägemehl be schickt. Drüekt inan nun den Hebel m bis in seine tiefste Lage herunter, .o wird die ge füllte Kammer in der Kapsel e um ein Sechs tel des innern Kapselumfanges gedreht und die dieser nächstliegende Kammer unter das Gefäss a bei gleichzeitiger Durchrüttelung des Sägemehls durch die Federn v gebracht und gefüllt.
Gleichzeitig aber wird auch das Hahnkücken um ein Sechstel seines Umfanges gedreht, und die beiden mit Wasser bezw. Seife gefüllt gewesenen Kammern z und z, des Kückens g lassen ihren Inhalt (Inrcli Glas Abflussrohr i. ablaufen.
Beim Loslassen des Hebels<I>na</I> gehen das Hahnkücken g durch die Feder o1, der Hebel m durch die Feder o in ihre ursprüngliche Lage zurücl@, wobei der Gleitschuh q über die Schaltzähne des Schaltrades i hinweggleitet. Die Küchen kammern füllen sich wieder und durch einen zweiten Hebeldruck wird wieder die nächste Kammer der Kapsel e ge füllt, und die Kiiekenkammern z und z1 ent leert. Beim dritten Hebeldruck wird nun neben dem Gemisch von flüssiger Seife und Wasser auch Sägemehl durch den Auslauf stutzen s ausgegeben.
Will man der Vorrich tung nur das Gemisch von Seife und Wasser entnehmen, so dreht man den Knopf a) allein.
Die Vorrichtung könnte selbstredend mit mehreren Behältern zur Aufnahme und Ab gabe einer entsprechenden Zahl von pulver förmigen Stoffen eingerichtet sein.
Device for dispensing a mixture of liquid and powdery substances. It is known to store several liquids, which should be mixed with one another, ge separated in containers and to provide these containers with jointly operated rnt- receiving devices, so that the mixture of liquids is fully drawn out at the same time as they exit the containers.
The present invention is a device that also provides for the common dispensing of liquids and pulverulent substances.
According to the invention, the device has a plurality of the number of the liquids to be mixed, as well as the number of zii mixing powdery substances corresponding container, a for Alis "Abe the liquids serving cock with voneinan the separate, each be certain chambers in the Cock stopcock and a capsule divided into several chambers by an impeller which can be rotated together with the cock cockerel, for dispensing the powdery components.
However, it allows only liquids to be removed from the device. L m (read to be reached, the 1st order can be made so that the tap can be independently full of the capsules that dispense the powdery constituents with rlii, elrad verses.
How the invention can be carried out in detail emerges from the description below and the drawing, which shows an embodiment example.
The Fi-. 1 shows the front view of the device. Fir. ? a side view and FIG. 3 a section along the line 4-13 of FIG. 1;
Fig. 1 shows a longitudinal section of the tap in the position for dispensing the fluids; Fi-. 5 shows the same tap in section according to CD of FIG. 4, but in its position for receiving the liquid; FIG. 6 shows in section the capsule for dispensing the powdery components with an impeller ;
of the wing wheel attached ratchet wheel with lever. Lind Fin. 8 the ratchet wheel with lever in connection with other parts of the device seen from the side.
In vessels a, b, b, and c Tig. 1-3) there is sawdust (in ca), water (in <I> 1) </I> and <I> b,) </I> and liquid soap (in c).
Vessels b and b are connected by a pipe so that water can flow from one into the other. A drainage pipe <I> k, </I> Tig leads from one water vessel b1. 3) after the tap <I> H </I> for dispensing the liquids (Fig. 3, 4, 5) with. : a housing <I> d </I> and its cheek <I> g. </I> The same also carries with it from the container c (express-. 3).
Soap solution a drain pipe Zc after the tap H, so that the tap has to accommodate two container drain pipes. These inlet pipes correspond to two bores g, and g2 on the tap housing and cock (Fig. 5, g:
is to be thought behind g), which are offset to one another along the chuck axis and lead separately to two nested chambers z and z, Fig. I and: 5) of the chuck g, where the hole g, after the chamber ._ and the bore g. after chamber z1 give.
The W @ irrmer r is to receive the soap solution and the chamber v1 the MTasser. In order for this to be correct because of the air still present in the chambers and z, there are two more B @@ liriingen g, on the main housing and chuck; and g., (g4 is <I> to </I> after g3:
which are offset by the same amount as the bobbins g ,, g.2 in the direction of the chuck a @ h = e and from which g3 into the chamber z and g4 into the chamber: <B> v </ B>, leads ..
From these holes go two tubes b and la Tig. 3, 4, 5) away, there, along the soap container c, opening into it at its end, and the other stirrer. 1 ?, dc_m water tank b, along, el @ er_iall @ his au its upper end and into it nüü @@ iend,
h @ ide tubes the liquid: outstanding in the containers. The Bolii rustic g, and g2 diametrically opposite Tig. 5) each chick has a hole g;
and gs, through which the drainage of the solutions from the individual kite-room chambers should proceed through the drainage pipe i (Fig. 4 and 5) when the chick is rotated accordingly. (Fig. 4).
Furthermore, the Hahu housing d also carries the two bores @ e = i (g, to be thought behind g5, FIG. 5), which are provided with tubular elements k2 and 7c3 opening into the free atmosphere.
The holes g1, g2 made in pairs are offset from g3, g, and g3 and g4 from g ″ and g, by an angle of <B> 60 '</B>, as are the holes g. ,, gs against the tap drain opening i.
The cock plug g, which assumes the position for receiving the liquids in its rest position (Fig. 5), is with. a zii its "rotation determined axis l finite pin uni wedge Tig. 3 and 4) connected, which at its free end carries a firmly seated button p, so that by turning the button, which should take place in the right direction, the cock click is rotated.
The spring o, which spans the extension of the cock plug, causes the cock plug to twist backwards into its original position when the button is released.
The axis 1 gells through a capsule r (Fig. 3 and (i> in fit outlet nozzle s hindureh. The cap.el e lies directly under the outflow to a funnel, the powdery substance contains the vessel <I> a. </I> A sleeve f is loosely rotatable on axis l, one end of which protrudes into capsule e.
and at this point six wings standing at an angle of 60 "against each other tt, carries and on this M, travel forms an impeller which divides the interior of the capsule e into six chambers of equal size. The capsule is at its for receiving and near the powdery substance Top and bottom with wide openings.
The other end of the sleeve f rotatable on the ruler 1 carries a six-part ratchet wheel r which can be rotated by a lever nr by means of a sliding shoe q that engages the ratchet wheel, with the impeller also rotating. in such a way that chamber after chamber of the capsule e, a container a comes to rest under the funnel.
The lever rir is rotatable on the sleeve and is held in its highest position by means of a spring o spanning the sleeve f, and when it is turned out of this position, it is returned by the spring.
Furthermore, it has a projection 7a1, which lies on a projection <I> n </I> on the button <I> p </I> in such a way that when the lever is turned in the clockwise direction, the button and thus the stopcock also turn and when turning the button 1) alone, the stopcock is not turned.
The lever is only allowed a rotation possibility of about GO, after which rotation it finds a stop at v (Fig. 1) in the case of the device. The springs <I> t </I> (Fig. Ü) attached inside the vessel <I> a </I> almost meet in the chamber of capsule e. together and are caused to vibrate by the blades zc when they rotate, so that sawdust in a falls more easily into the chambers.
The button 1) can be coupled to a counter to check that the device is used every time.
The handling - and @Virhun \ @s -eise of the device is as follows: The containers <I> a, b, </I> b, and c are filled, a with sawdust, b and b, finite tVasser and c with liquid soap. The cock plug g is in the position shown in FIG. 5 for receiving the liquids and the impeller is in the position as FIG. D shows. As a result, the kitchens fill chambers z and z1 with water respectively. liquid soap.
At the same time that chamber of the capsule e which is located directly under the vessel a is sent with sawdust. Now press the lever m down to its lowest position, o the filled chamber in the capsule e is rotated by a sixth of the inner circumference of the capsule and the chamber closest to this is placed under the vessel a while the sawdust is shaken by the springs v brought and filled.
At the same time, however, the stopcock is rotated by one sixth of its circumference, and the two bezw with water. Soap-filled chambers z and z, of the sink g let their contents (Inrcli glass drain pipe i.
When you let go of the lever <I> na </I>, the cock valve g is returned to its original position by the spring o1, the lever m by the spring o, with the sliding shoe q sliding over the gear teeth of the ratchet wheel i. The kitchen chambers fill up again and by pressing the lever a second time the next chamber of the capsule e is filled again and the kitchen chambers z and z1 are emptied. When you press the lever a third time, not only the mixture of liquid soap and water but also sawdust is dispensed through the spout s.
If you only want to remove the mixture of soap and water from the device, turn button a) alone.
The device could of course be set up with several containers for receiving and delivering a corresponding number of powdered substances.