CH93862A - Elektrisches Widerstandsschweissverfahren. - Google Patents

Elektrisches Widerstandsschweissverfahren.

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CH93862A
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voltage coil
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Mack Richard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/25Monitoring devices
    • B23K11/251Monitoring devices using analogue means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


  Elektrisches     Widerstandsschweissverfahren.       Die bisherigen Mittel elektrischer     Wider-          standsseliweissverfahren    mit Verwendung eines  Transformators genügten nicht, um Bleche  nach jeder Richtung hin     einwandfrei    zu  schweissen. Bisher war es nicht möglich, zum  Beispiel Schweisspunkte derart auszuführen,  dass eine regelmässige Schweissgüte gewähr  leistet Werden kann, was daran liegt, dass  das zu schweissende Material an einer Stelle  einmal nicht genügend metallisch rein, ver  beult oder stärker ist als an einer andern  Stelle, ein andermal liegt es an der bedie  nenden Person.

   Es ist im allgemeinen be  kannt, dass sowohl bei     Schweissmaschinen     für Fuss-, Handbetätigung, wie auch bei me  chanischem Antrieb aus angegebenen Grün  den entweder der     Schweissprozess    ungenügend  ausfällt oder das Material verbrennt. Das  Schweissen verbunden mit Verbrennen des       Werkstückmaterials    bedingt gegenüber einer  regulären     Schweissung    einen     Mehr-Strom-          verbrauch.    Alle angeführten Übelstände sol  len durch den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung beseitigt werden.

   Gemäss demselben  wird die aus dem Fortschreiten eines Schweiss-         proze,ses    sich ergebende Zunahme der     Se-          kundärstronist#irke    dazu benutzt, eine Schalt  vorrichtung in Tätigkeit zu setzen, welche  den Primärstromkreis und     damit    den Schweiss  prozess im richtigen Augenblick direkt selbst  tätig unterbricht.  



  In den     Fig.    1 und 2 sind Beispiele von Ein  richtungen zur     Ausübung    des den Erfindungs  gegenstand bildenden Verfahrens schematisch       näher    veranschaulicht. Es bezeichnet 1 die  übliche     Sekundiirwindung    des     Transformators     der Maschine, 2 Primärwicklung, 3 einen  obern schwingbaren     Sekundärstromleiterarcii,     4 einen untern     Sekundä        rstromleiterarm,    5 Ge  stänge und 6 Fusshebel zur Betätigung des  Armes 3, 7     Priinirstromschalter,    8 Blech  werkstücke, 9     Magnetgestell,    10 'Magnet  anker,

   11 Feder zur     Zurückziehung    des Magnet  ankers, 12 Schaltkontakte der Primärleitung,  13 Kontaktbrücke     (zum    Verbinden der Kon  takte 12) am Anker 10 isoliert befestigt,  14     Solenoid,    1 0 Stellschraube zur Einstel  lung der Zugkraft der Feder 11, speziell  beim zweiten Beispiel bedeutet: 16 Kontakt  brücke zum Verbinden der Kontakte 17, 18           Solerioid    des     Spannungsrelais,    19 V     orschalt-          widerstand,        \?()        @ietzleitung.     



  Die Wirkungsweise nach     Fig.    1 ist wie  folgt: Durch den bereits     niedergedrückten          Fusshebel    G ist der     Primärstromkreis    und der  des     Solenoids        1--    geschlossen worden, gleich  zeitig wird damit der übliche mechanische  Druck auf die     Werkstücke    ausgeübt und der       Schweissprozef')    ist im V     orwärtsschreiten    be  griffen. Mit     zunehmender    geschweisster Fläche       nimmt    auch die     Sekundärstromstärke    zu.

   Da  die     Amp'erewindungen    der     Sparinungs-    und  der     Sti#ornspulen,    d. h. des     Solenoids    14 und  des     Sekundärleiters    3, welche das     Magnet-          gestell    9     umgeben,    sich summieren und die  Feder 11 so eingestellt ist, dass der Anker  10 mit der     Kontaktbrücke    13 dann ange  zogen wird.

   wenn die     punktgescbweiläte     Fläche     genügend        gross,    also die     Schweissstrom-          stärke    an ihrer eingestellten     maximalen          (grenze    angelangt ist, wird der     Schweisspro-          zess    durch     Unterbrechung    des Primärstrom  kreises bei     den    Kontakten 1.2 im richtigen  Augenblick bei niedergedrücktem     Fusshebel,     also unter vollem mechanischen Druck, unter  brochen.  



  Uni zu     verhindern,    dass Anker 10 nach  dem     1'nterbrechen    des     Primärstromes    sofort  wieder in seine     ursprüngliche    Lage zurück  geht und sofort wieder einschaltet, wird dieser  infolge der     Einwirkung    des     Solenoids    (Span  nungsspule) 14 auf dem Magnetgestell so  lange festgehalten, bis der Stromkreis dieser  Spule durch Freigabe des     Fusshebels,    bei  Schaltvorrichtung 7 unterbrochen wird.

   Da  dann der     Primärstromkreis    durch Vorrich  tung 7     unterbrochen    bleibt, dagegen die Ver  bindung bei 13 wieder hergestellt ist, bleibt  die     -Maschine    so lange ausser     Tätigkeit,    bis  der Fusshebel nieder niedergedrückt wird,       tim    den     vorbeschriebenen    Vorgang zu wieder  holen.

   Soll eine mehr oder weniger intensive       Schweissung    gewünscht werden, so bedarf es  nur einer An- oder Entspannung der Feder  I1 durch Schraube<B>15.</B>     ?Nach        Fig.    2 ist ein       Hauptstromrelais    und ein     Spannungsrelais     vorhanden. Das     Hauptstromrelais    hat die Auf  gabe, durch     Kurzschliessen    des Vorschalt-    widerstanden 19 vermittelst der     Kontakte    17  die Zugkraft in     Solenoid    18 zu erhöhen, wo  durch der Anker     1!i    angezogen und der Pri  märstromkreis unterbrochen wird.

   Auch hier  bleibt der Primärstromkreis so     lange        miter-          brochen,    bis durch Freigabe des Fusshebels  bei Schaltvorrichtung 7 der     Stromkreis    der  Spulen 18, 19     unterbrochen    wird.  



  Mit den     beschriebenen        Einrichtungen    wird  bezweckt, die     Qualität    der     Schweissarbeit     gleichmässig ausfallen zu lassen, gleichgültig  ob metallisch reines oder unreines     Werkstück-          material    verwendet wird. Man hatte bisher  auch darauf Rücksicht zu nehmen, dass der       Seliweissstrom,        nm    Verbrennungen an der  Schweissstelle zu vermeiden und     wegen,    man  gelnder Zuverlässigkeit des     Schweissers,    nicht       zii    stark gewählt wird.

   Derartige     Rücksichten     sind bei genannten Einrichtungen     überflüssig.     Diese     haben        zur    Füllte.     da0l        infolge        cler        -#lvg-          lichkeit    der Aufwendung     grösster        Enei-ie-          rnengen    und der dadurch erzielten kürzesten       Schweil#'ldauer    bedeutend an elektrischer Ener  gie gespart werden     kann;

      weil mit     abneh-          inender        Schweissdauer    auch die      "ä        rnieüber-          leitung    in das     Werkstüekmaterial    abnimmt.

    Es ist auch von wesentlicher Bedeutung, dass  der mechanische     Schweissdruck.        welcher        durub          Fusshebel    G     auseiibt    wird, nach beendetem       Schweillprozess    nicht nur beibehalten, sondern       erhöht    werden kann, was bisher nicht     inZig-          lich    war, da bei Betätigung durch     Fusshebel     letzterer     freigegeben    werden     rnufä,    um den       Scliweissprozefä,    auf Kosten des mechanischen       Schweissdruckes,

      zu unterbrechen. Selbstver  ständlich ist der     Erfindurigsg2genstand    auch  auf mechanisch angetriebene     @chtvei@ma-          schinen    anwendbar, jedoch nur dann mit Vor  teil, wenn der mechanische     Druck,    an Stelle  des Fusshebels, zu jeder beliebigen Zeit aus  gelöst und eingestellt werden kann, um die  Unterschiede der     Schweisszeiten    ausnutzen zu  können.  



  Der Erfindungsgegenstand ist     finit    Vorteil  natürlich auch für     sogenannte        Stumpfschweiss-          niaschinen    und ähnliche Einrichtungen an  wendbar.      Der Erfindungsgegenstand ist     aueli    auf       Nahtscliweissung    vermittelst Rollenelektroden       anwendbar.  

Claims (1)

  1. PATENTAZSPRUCH I: EIelzti-iscliesWiderstandsschweiläv erfaln-en, dadurch gekennzeichnet., dass die aus dein Fortschreiten eines durch einen Transforma- tor unterhaltenen Schweif)prozesses sich er gebende Zunahme der Sekundärstromstärke dazu benutzt wird, eine in den Sekundär kreis eingeschaltete ,Schaltvorrichtung in Tä tigkeit zii setzen,
    welche den Primärstrom kreis und damit den Schweissprozess ini zweck mässigen Augenblick direkt unterbricht. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltvorrichtung eine Strom- und eine Spannungsspule aufweist. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung in einem auf dein Sekundär stromleiter angebrachten Relais finit einer Strom- und einer Sliannungsspule bestellt,
    welches infolge des in der Stromspule his zu einer maximalen Grenze angewachsenen Sekundärstromes vermittelst seines unter beliebig einstellbarem Gegendruck stehen den Dhignetankers den Primärarbeitsstrom unterbricht und an dieser Stelle die Un- terbrechung durch die Spannungsspule so lange aufrecht erhält, bis auch der Strom kreis der Spannaiigsspule geöffnet wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung in einem, auf dem Sekundärleiter angeordneten Stromrelais und einem be- sondern, von diesem räumlich unabhän- gigen Spannungsrelais niit Vorschaltwider- staud besteht,
    welche derart zusarninen arbeiten, dass bei Tätigkeit des Stromre lais der V orschaltwiderstand des Span- iiuiigsi-elais kurz geschlossen und infolge der dadureh erhöhten, auf den 1Iagnet- tinker der Spannungsspule einwirkenden ilinpei@ew,induiigszahl der Primärstromkreis unterbrochen wird.
CH93862D 1919-11-05 1921-03-11 Elektrisches Widerstandsschweissverfahren. CH93862A (de)

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