CH94317A - Zündvorrichtung für Quecksilberdampfgleichrichter und ähnliche Apparate. - Google Patents

Zündvorrichtung für Quecksilberdampfgleichrichter und ähnliche Apparate.

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CH94317A
CH94317A CH94317DA CH94317A CH 94317 A CH94317 A CH 94317A CH 94317D A CH94317D A CH 94317DA CH 94317 A CH94317 A CH 94317A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Zündvorrichtung für     Quecksilherdampfgleichricliter    und ähnliche Apparate.    Bei den     Quecksilberdampfgleichrichtern,     Quecksilberlampen oder ähnlichen Apparaten  ist bekanntlich eine Initialzündung notwendig.  Hierfür sind verschiedene     3lethoden    bekannt.  Entweder wird durch Bewegen des ganzen  Kolbens (bei Gleichrichtern mit Glaskörpern)  zwischen der Kathode und einer Quecksilber  hilfsanode ein     Öffnungsfunke        erzeugt,    der die  notwendigen ionisierten Quecksilberdämpfe  erzeugt.

   Oder die Quecksilberkathode allein  wird bewegt, indem der Quecksilberspiegel  durch Einsenken eines Eisenklotzes gehoben  und gesenkt wird, so dass die in Form einer  feststehenden Spitze angeordnete Hilfsanode       intermittierend    vom Quecksilber berührt und  so der     Ionisierungsfunke    erzeugt wird. End  lich ist für Gleichrichter mit Stahlgefässen  ein Verfahren bekannt, bei dem eine     stab-          fiirmige    Hilfsanode     mittelst    eines durch Strom  schlüssel betätigten     Solenoides    momentan in  das Kathodenquecksilber eingetaucht wird  und einen Lichtbogen zieht. Voraussetzung  ist das Vorhandensein einer Gleichstromquelle  zur Speisung des Lichtbogens.  



  Die vorliegende Erfindung will nun das  umständliche Kippen des Kolbens nebst der    dazu nötigen komplizierten Kippvorrichtung       bezw.    die Senkvorrichtung des Kathoden  klotzes vermeiden, und damit von dem Vor  handensein einer Gleichstromquelle unab  hängig machen. .  



  In     .Fig.    1 ist ein     Ausführungsbeispiel    nach  der Erfindung bei einem Glaskolben darge  stellt. Die     Anschlusskappe    2 des     Zündelek-          trodenarmes    1 ist durch Zuleitungsdraht 3  mit dem Lagerklotz 4 verbunden. An dein  letzteren ist mittelst der Blattfeder 5 der  Eisenstab 6 befestigt, derart, dass sein unteres  freies Ende sich dicht über der Quecksilber  oberfläche der Kathode 8 befindet. Der Stab 6  wird nun unter Einwirkung des durch den  Wechselstrom erregten Elektromagneten 9 in  Schwingungen versetzt, so dass er in schneller  Folge den Kontakt mit der Kathode (Queck  silber) herstellt und unterbricht.

   Um die Ein  schmelzungsstelle bei 2 vor Beanspruchung  auf Zug und Biegung     züc    schützen, ist der  Klotz 4 mittelst eines halbkreisförmig um  den Klotz greifenden und gegen die Glas  wand drückenden Federbügels 10 fest gelagert.  



  Der Arbeitsvorgang ist in einer in be  kannter Weise ausgeführten Wechselstrom-           Gleichrichterschaltung    in     Fig.2    dargestellt.  Die Wechselspannung wird bei 11     all    die  primären Klemmen des Transformators all  gelegt, während dessen sekundäre Klemmen  mit den Hauptanoden 12 verbunden sind, so  dass von einem zwischen der sekundären  Klemme des Transformators und seinem Null  punkt 14 liegenden Punkte 13 ein Wechsel  strom über die Kontakte 15 eines Gleich  stromrelais 16 und den Schutzwiderstand 17,  durch den Elektromagnet 18 der     Zündelek-          trode    19 und von da über den Verbrauchs  stromkreis (Batterie 20) und die Wicklung  des Gleichstromrelais 16 (das dadurch nicht  anspricht)

   nach dem Nullpunkt 14 und Punkt  13 zurückfliesst. Hierbei zieht der Elektro  inagnet 18 die Zunge 21 an, so dass diese  in das Quecksilber der Kathode 22 eintaucht  und den Elektromagneten 18 kurzschliesst.  Infolgedessen lässt dieser den Stab 21 los,  es entsteht ein     Offnungs-    oder Zündfunke an  der Quecksilberoberfläche, und gleichzeitig  wird der     Nebenschluss    zum Elektromagnet 18  aufgehoben. Das Spiel der Zunge 21 kann  sich also wiederholen, bis sich die Licht  bögen zwischen den Hauptanoden 12 und  Kathode 22 gebildet haben. Nunmehr schliesst  der durch das Relais 16 fliessende Gleich  strom die Zündvorrichtung aus dem Strom  kreis aus.  



  Die Zündvorrichtung kann natürlich ihre  Spannung statt vom Punkte 13 auch von  einer     Sekundärklemme    des Transformators  erhalten.  



  Bei einer andern Ausführung lässt sich  die elastische Blattfeder 5     (Fig.    1) durch eine  Schraubenfeder ersetzen, an der der     Zünd-          stab    6 hängt. Das Eintauchen wird dann,  statt durch einen Elektromagneten, durch ein  den     Hilfsanodenarm    umgebendes     Solenoid    be  wirkt. Abweichend hiervon kann auch der       Zündstab    in der Ruhelage in das Queck  silber eintauchen- er wird dann durch das  mit ihm in Reihe geschaltete     Solenoid    ge  hoben, worauf der Strom unterbrochen wird,  der Stab fällt wieder herab und so fort.  



  Endlich kann man die Ausführung     finit     Blattfeder noch derart     abändern,    dass man    der schwingenden Zunge der Zündelektrode  eine solche Eigenfrequenz erteilt, dass sie mit  der doppelten     Wechselstromfrequenz    schwingt.  Die     Schwingungen    der Zunge werden dann  nicht durch den Unterbrechungsvorgang aus  gelöst, sondern die     abgestimmteZunge    schwingt  unter dem     Elnfluss    der Kraftimpulse des wäh  rend der Zündperiode dauernd vom Strom  umflossenen Elektromagneten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Zündvorrichtung für Quecksilberdampf gleichrichter oder ähnliche Apparate mit fest stehendem Entladungsgefäss, dadurch gekenn zeichnet, dass eine elastisch bewegliche Zünd- elektrode, welche über einer Quecksilber elektrode des (@refässes (Kathode) schwebt, mit ihrem äusseren Ende an den Wechsel stromkreis angeschlossen ist und durch einen ausserhalb des Entladungsgefässes angebrach- teii Wechselstromelektromagneten unter Ver meidung mechanischer Hilfsmittel auf elektro magnetischem Wege in Schwingungen ver setzt wird und intermittierend in das Queck silber taucht,
    so dass durch den eingeleiteten Wechselstrom eine Reihe von Zündfunken bis zur erfolgten Zündung erzeugt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Zündvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zündelek trode. aus einem an einer elastischen Feder hängenden Eisenkern bestellt, der sieh im Innern eines einen Gefässarm zur Auf nahme der Zündelektrode umschliessenden Wechselstromelektromagneten befindet, und dass letzterer zwischen die Pole voll Ka thode und Zündelektrode parallel zum innern Stromwege geschaltet ist, so dass beim Einschalten der Kern tiefer einge zogen wird und die Tauchbewegung aus führt. 2.
    Zündvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zündelek- trode mit einer elastischen Blattfeder und damit verbundenem Eisenstück ausgerüstet ist und die elastische Deformation durch einen ausserhalb eines die Zündelektrode aufnehmenden Gefässarmes dem Eisenstück gegenüberstehenden Wechselstromelektro- magneten erzeugt wird, der an den Polen von Zündelektrode und Kathode parallel zum inneren Stromwege liegt. 3.
    Zündvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feder an einem im Innern des Gefässes angeordneten Lagerklotz befestigt ist, der mittelst einer ihn halbkreisförmig umgebenden Feder fest an die Wandung eines die Zündelektrode aufnehmenden Gefässarmes angepresst wird, so dass die Übertragung von Zug- und Biegungsbeanspruchungen auf die Ein- schmelzstelle zwischen Zuführungsdraht und Gefässarm verhindert wird. 4.
    Zündvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die elastische Zündelektrode eine solche Eigenfrequenz hat, dass sie unter Einwirkung einer vom Wechselstrom erregten elektromagnetischen Vorrichtung Resonanzschwingungen aus führt, dabei in das Quecksilber der Haupt elektrode (Kathode) intermittierend ein taucht und eine Reihe von Zündfunken bis zur erfolgten Zündung erzeugt.
CH94317D 1920-03-12 1921-03-10 Zündvorrichtung für Quecksilberdampfgleichrichter und ähnliche Apparate. CH94317A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2573618A (en) * 1948-10-25 1951-10-30 English Electric Co Ltd Electric discharge device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2573618A (en) * 1948-10-25 1951-10-30 English Electric Co Ltd Electric discharge device

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