CH94547A - Lufttransformator für hohe Spannungen. - Google Patents
Lufttransformator für hohe Spannungen.Info
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Description
Lufttransformator für hohe Spannungen. Bisher hat man Transformatoren für Span- tiungen über ungefähr 30,000 Volt in der Regel mit Ölisolation gebaut, in der an und für sich richtigen Voraussetzung, dali sie hohe Isolierfestigkeit eines guten Spezialöls gestat tet, die Dimensionierung der Isolierteile knapp zu bemessen'. Anderseits macht die Ölisola- tion insofern Schwierigkeiten, als sich die Glimmerscheinungen an den festen Isolier materialien, welche mit der Zeit zum Durch schlag des Transformators führen, nur sehr schwer und unter- Aufwendung erheblicher Kosten vermeiden lassen.
Einen weiteren Nachteil bei Öltransformatoren bietet die Un möglichkeit, den Beginn derartiger Glimm erscheinungen rechtzeitig zu beobachten und beheben zu können. Speziell bei Prüftrans formatoren mit sehr hohen Spannungen ist infolge des in der Regel kurzzeitigen Betriebs die Erwärmung der obern Ölschichten zu gering, um eine natürliche Ölzirkulation zu gewährleisten; die Folge davon ist, dass, wenn sich an einer stark beanspruchten Stelle eine Glimmstelle ausgebildet hat, dieselbe wegen der fehlenden Zufuhr frischen Öls weiterfressen und schliesslich zum Durchbruch führen kann.
Die Erfindung benutzt den neuen Gedan ken, einen Lufttransformator zu bauen, wel cher die unter Öl schädlichen Glimmerschei- nungen in der Luft zur Gewinnung sanfter Feldübergänge verwendet, von der Erwägung ausgehend, dass das der Jonisierung ausgesetzte Isoliermittel (Luft) stets erneuert wird, wäh rend die festen Isoliermittel bei richtiger Be messung der Stromdichte in der Streifenent ladung nicht angegriffen werden.
Diese Wir kung wird beim Lufttransformator mit ko axialer Hoch- und Niederspannungswick lung gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass ein die Niederspannungswicklung um hüllender Isolierhohlkörper und ein zweiter, von der Hochspannungswicklung umgebener Isolierhohlkörper grösserer Lichtweite vonein ander durch einen Luftmantel getrennt sind, welcher so bemessen ist, dass im Hochspan nungsfelde sich Gleitbüschel oder -funken nicht bilden zu können, sondern nur Streifen entladungen, die ein linear abfallendes Span nungsgefälle zwischen Hochspannungswicklung und Eisen zustande kommen lassen.
Eine derartige Ausbildung der Transformatoriso- lation findet ihr Analogon in der durch das deutsche Patent N 322687 bekannten Luft- marrteldurchführung, bei welcher durch Schaf fung einer Zone von möglichst niedriger di- elektrischer Leitfähigkeit an der Fassungs stelle das Auftreten von Gleitfunken verhin dert wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist durch Fig. 1 teilweise in senkrechtem Schnitt, teilweise in Seitenan sicht und durch Fig. 2 teilweise in wageech tem Schnitt, teilweise in Draufsicht zur Dar stellung gebracht.
Die Niederspannungswicklung a ist in gewohnter Weise über die Schenkel des Eisen kerns b geschoben. Über erstere kommt ein Isolierhohlzylinder c aus einem Material von hoher Dielektrizitätskonstante, welcher für einen gleichmässigen Austritt der elektrischen Kraftlinien in den nachher erwähnten Luft mantel sorgt. Durch Anordnung einer Metall einlage d in dem Isolierhohlzylinder c, welche geerdet ist, kann diese Wirkung noch ver bessert werden.
Um den Isolierholrlzylinder c erstreckt sich der Luftmantel f, welcher nach aussen durch den äussern Isolierhohlzy- linder g abgeschlossen ist. Dieser Isolierhohl- zylinder, welcher ebenfalls aus Material von hoher Dielektrizitätskonstante besteht und eine erheblich grössere Lichtweite als der Innenzylinder c aufweist, vermittelt einen gleichmässigen Eintritt des von der unregel mässig gestalteten Hochspannungswicklung<I>lt.</I> ausgehenden elektrischen Feldes in den Luft mantel f.
Die oberster) Spulen oder Spulen höchsterSpa)mungderHochspannungswicklung <I>lt,</I> werden durch einen gutleitenden Schirm ring !c mit innerer Isolierung in abgeschirmt.
Die Beanspruchung der Luft an den Punkten höchster Spannung der Hochspan nungswicklung h wird so gewählt, dass schon weit unterhalb der Höchstspannung des Trans formators Streifenentladungen am Aussenzylin der g auftreten, deren Gleichmässigkeit durch Anordnung eines am Aussenzylinder g aufliegen den gutleitenden Sprühringes i, welcher gleich zeitig die oberste Spule oder Spule höch ster Spannung der Hochspannungswicklung gegen Entladungen schützt, und durch einen gutleitenden Schlussring p am obern Ende des äussern Isolierzylinders c/ sichergestellt wird.
Diese Streifenentladungen, welche sich auf die physikalische Entdeckung stützen, dass sie über einem Luftmantel nicht in Büschel- oder Gleitfunkenentladung umschla gen, sorgen für gleichmässiges Spannungsge fälle in axialer Richtung des Aussenzylinders und gestatten daher sehr kurze, freie Weg längen zwischen der Hochspannungswicklung und den Kernjochstücken. Von grossem Vor teil ist dabei der Schlussring p, welcher mit dein Joch des Eisenkerns verbunden ist, in dem er für eine gleichmässige Verteilung der Kriechströme auf der Oberfläche des Aussen zylinders g sorgt.
Um die Glimmspannungen zwischen der Hochspannungswicklung la und dem Ar)I'aen- zylinder g gänzlich zu beseitigen, können ferner noch die einzelnen Spulen der Hoch spannungswicklung mit gleich gelegenen, auf dein Aussenzylinder g angebrachten Metall ringen 2- dielektrisch verlötet sein. Diese Metallringe r zwingen alsdann in axialer Richtung eine gleichmässige Spannungsver teilung auf.
Dadurch, dass im Luftmantel f ein oder mehrere Isolierzylinder mit leitender Belegung, die mit passenden Punkten der Hochspan nungswicklung verbunden ist, angeordnet wer den, liesse sich die Spannungsverteilung fm Luftmantel in radialer Richtung willkürlich beeinflussen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lufttransformator für hohe Spannungen, mit koaxialer Hoch- und Niederspannungs wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Niederspannungswicklung umhüllender Isolierhohlkörper und ein zweiter, von der Hochspannungswicklung umgebener Isolier hohlkörper grösserer Lichtweite voneinander durch einen Luftmantel getrennt sind, welcher so bemessen ist. dass sich nur Streifenent ladungen, jedoch keine Gleitbüschel im Hoch spannungsfelde bilden können. UNTERANSPRf7CHE 1.Lufttransformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Höchst spannungsende der Hochspannungswicklung ein am äussern Isolierhohlkörper aufliegen der Sprühring vorgesehen ist, welcher nicht nur dieses Ende gegen Entladungen schützt, sondern auch besonders die Gleichmässig keit der Streifenentladungen gewährleistet. . Lufttransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Isolierhohlkörper am Ende mit einem mit Eisen verbundenen leiten den Schlussring versehen ist. 3. Lufttransformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Spulen der Hochspannungswicklung durch leitende Verbindung mit auf dem äussern Isolierhohlkörper angeordneten Metallringen verbunden sind. 4.Lufttransformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Nieder spannungswicklung umhüllende Isolierhohl- körper mit einer geerdeten Metalleinlage versehen ist.
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