CH94711A - Rechenmaschine nach System Odhner. - Google Patents

Rechenmaschine nach System Odhner.

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CH94711A
CH94711A CH94711DA CH94711A CH 94711 A CH94711 A CH 94711A CH 94711D A CH94711D A CH 94711DA CH 94711 A CH94711 A CH 94711A
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Inventor
Reisser Alexander
Schmidt Aktiebolaget Hadar
Original Assignee
Reisser Alexander
Hadar Schmidt Ab
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Rechenmaschine nach System     Odhner:       Die Erfindung bezieht sich auf eine Re  chenmaschine nach System     Odhner    mit zwei       Anzeigewerken,    einem gemeinsamen Einstell  werk und einem Bewegungsmechanismus,  durch welchen der im Einstellwerk -eingetra  gene Zahlenwert auf beide     Anzeigewerke    zu  gleich übertragen werden kann.  



  Bei Maschinen dieser Art müssen die bei  den     Anzeigewerke    mit getrennten Zehner  übertragungsmechanismen versehen sein und  die Zehnerübertragungen in den beiden An  zeigewerken unabhängig voneinander vor sich  gehen können. Infolgedessen ist es notwendig,  dass die beiden     Anzeigewerke    während des  Teils der Bewegung der Handkurbel,     wäh-          ,!rend    dessen die Zehnerübertragung in den  beiden     Anzeigewerken    vor sich geht, vonein  ander entkuppelt werden.

   Bei bekannten Ma  schinen dieser Art wird dies dadurch herbei  geführt, dass das eine, umstellbare     Anzeige-          werk,    welches normalerweise mit dem andern       Anzeigewerk    gekuppelt ist, durch Einwir  kung des Antriebsmechanismus der Maschine  von dem     letztgenannten-Anzeigewerke    selbst-    tätig abgeschaltet wird, und zwar nach er  folgter Übertragung des eingestellten Zahlen  wertes -und unmittelbar vor Beginn der Zeh  nerübertragung.

   Diese Anordnung     des'Bewe-          gungsmechanismüs    ist aber mit Rücksicht     äüf     die Nullstellung der     Anzeigewerke        unzWeck-          mässig,    da die Überführung in     Nullstellung     gleichfalls vor sich gehen muss,     während    die  beiden     Anzeigewerke    voneinander entkuppelt  sind, und deshalb nicht vorgenommen werden       kann,    ohne dass die     Anzeigewerke    zuerst     von-          einänder    gelöst werden,

   was eine besondere  Umstellung des     Mechanismus    erfordert.  



  Demgegenüber zeichnet sich nun die vor  liegende Erfindung dadurch aus. dass der Be  wegungsmechanismus verstellbare Zahnräder  besitzt, die normalerweise ausgeschaltet sind,  so dass . die     Herbeiführung    der Nullstellung  des einen     Anzeigewerkes    ohne Einwirkung  auf das andere     Anzeigewerk    erfolgen kann,  und welche beim Betätigen des     Einstellwer-          kes    zwecks     Übertragung        des    eingestellten  Zahlenwertes selbsttätig in.     Eingriffstellung     gebracht werden können.

        Die     beiliegende    Zeichnung veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes mit Tasteneinstellung.  



       Fig.    1 stellt die Maschine in Seitenansicht  und teilweise im Schnitt dar, und zwar ein  gestellt auf die gleiche Rechnungsoperation  in beiden     Anzeigewerken.     



       Fig.    2 veranschaulicht die Stellung der       Anzeigewerke.    in welcher eine Zehnerschal  tung vor sich gehen kann, wenn also beide       Anzeigewerke    unabhängig v     oneinader    ar  beiten;       Fig.    3 und 4 zeigen zwei weitere Stellun  gen der     Anzeigewerke    zueinander;       Fig.    5 zeigt die Maschine in Draufsicht  bei abgenommenen Deckplatten in teilweisem  Schnitt; der Deutlichkeit halber sind in die  ser Figur verschiedene Wellen weggelassen,  um die Barunterliegenden Elemente ersieht  lieh zu machen;

         Fig.    6 zeigt die Maschine in Seitenan  sicht bei abgenommener     linksseitger    Seiten  wand mit     Quotientenzählwerk    im     Zä.hlwerk-          schlitten,    sowie die Anordnung der Zehner  übertragungsorgane, und einen Mechanismus  zur     Schlittenverschiebung;          Fig.    7 zeigt Einzelheiten des     Schlitten-          verschiebungsmechanismus    in     teilweiser    An  sicht, jedoch ohne Tastenhebel:

         Fig.    8 zeigt in schematischer Darstellung  die Organe zur     Übertragung    -der Bewegung  vom Antrittsmechanismus auf die auf dem  Schlitten angebrachte     Zehnerübertra.gungs-          v        orriclitung;          Fig.    9     zeigt    Rahmenteile der beiden An  zeigewerke mit einem Einstellhebel und einer       Fixierungssperre    für das zweite     Anzeige-          werk;          Fig.    10 zeigt Einzelheiten einer Aus  schaltvorrichtung, und       Fig.    11 stellt ein weiteres Detail dar.  



  Die gezeichnete Maschine besitzt zwei An  zeigewerke mit Ziffernscheiben 24     bezw.    24',  deren Einstellung durch Vermittlung zuge  höriger Zahnräder 25     bezw.    25' bewirkt wird,  und zwar in Abhängigkeit von einem beiden       Anzeigewerken    gemeinsamen Einstellwerk,  das die     Zählscheibentrommel    4 von bei Odli-         ner-Rechenmaschinen    bekannter Ausführung  aufweist. Diese     Zählscheibentrommel    4 ist  mittelst der Kurbel 1 durch die beiden Zahn  räder 2, 3 drehbar.  



  Durch Drehen der Kurbel 1 der Rechen  maschine im Sinne des Uhrzeigers wird     mit-          telst    der beiden Zahnräder 2, 3 die     Zä.hlschei-          bentrommel    4 entgegen der     Uhrzeigerbewe-          gung    in Umdrehung versetzt. Dabei wird der  eingestellte Zahlenwert in gewöhnlicher  Weise durch Zwischenräder 281 und die  Zahnräder 25 auf die Ziffernscheiben 24 des  ersten     Anzeigewerkes    übertragen.

   Von den  Zahnrädern 25 aus wird die Bewegung weiter  auf die Ziffernscheiben 241 des zweiten An  zeigewerkes entweder durch eine einfache  Reihe von Zahnrädern 46, wie in     Fig.    1 Bar  bestellt, oder durch zwei Reihen von Zahn  rädern 45, 46, wie in     Fig.    3 dargestellt, über  tragen. Die genannten Zahnräder 45, 46 sind       normalerweise    ausgeschaltet und nehmen  dann die in     Fig.    2     bezw.    4 angegebene     Lage     ein. B_     eim    Umdrehen der Kurbel werden sie  aber in der unten näher zu beschreibenden  Weise selbsttätig in vorübergehenden Ein  griff mit den Zahnrädern 25 und 251 ge  bracht.

   Zu diesem Zwecke sind die Zahnräder  45, 46, die in stetem Eingriff miteinander  stehen, in einem gemeinsamen Rahmen 52  gelagert, der um Zapfen 44, die in dem das  zweite     Anzeigewerk    tragenden Rahmen 40  angebracht sind, schwingbar ist. Der Rahmen  40 ist seinerseits auf Zapfen 39 schwingbar  gelabert.

   Durch Einstellung des Rahmens  des zweiten     Anzeigewerkes    kann somit  dieses     Anzeigew        erk    in zwei verschiedenen  Stellungen zu dem ersten     Anzeigewerk    ge  bracht werden, wie dies     Fig.    1 und 3 zeigen,  wobei in einem Falle nur die Zahnräder 46,  und im andern Falle beide Reihen von  Zahnrädern 45, 46     zwischen    den beiden       Anzeigewerken    eingeschaltet werden.

   Im  ersten Falle werden die     Zifferscheiben     241 des zweiten     Anzeigewerkes    in der  selben Richtung und im andern Falle  in entgegengesetzter Richtung zu den       Zifferscheiben    24 des ersten     Anzeigewerkes     in Drehung versetzt. Hierdurch wird ermög-      licht, dieselbe oder entgegengesetzte Rech  nungsarten gleichzeitig in den beiden An  zeigewerken auszuführen.  



  Beim Drehen der Kurbel 1 wird gleich  zeitig die Bewegung auf die     Zehnerübertra-          gungswelle    16 eines     Quotientenzählwerkes     und auf die     Zehnerübertragungswelle    41 des  zweiten     Anzeigewerkes    von den Zahnrädern  5 und 6     (Fig.    6) aus übertragen. Wenn der  auf der Grundplatte 10 verschiebbare Zähl  werkschlitten 7 eingeschoben ist, greift näm  lich das Zahnrad 6 in einer der auf der Welle  9 fest angebrachten Zwischenräder 8 ein,     so-          da,ss    stets die Verbindung zwischen dem An  triebsmechanismus und dem Mechanismus des       Zählwerkschlittens    aufrechterhalten wird.

    



       Ferner    befindet sich das auf der Welle 9  festsitzende Zahnrad. 11 in stetem     Eingriff     mit dem auf einer     Zwischenradwelle    27 lose  drehbaren     Zahnrade    12     (Fig.    8). Das Rad 12  greift in das Rad 13 eines lose drehbaren       Räderpaares    13, 31. Das Räderpaar 13, 31       isst    an den einander zugekehrten Enden der       Ziffernseheibenwellen    14 und 15 gelagert und  steht durch das Rad 13 mit dem auf der     Zeh-          nerübertra:gungswelle    16 festsitzenden Zahn  rad 17 in stetem Eingriff.

   Von dem     Rade    31  aus wird die Bewegung auf die     Zehnerüber-          tragungswelle    41 des zweiten     Anzeigewerkes     durch ein     Vorgelege    übertragen, welches aus  zwei Zahnrädern besteht, die bezüglich ihrer  Anordnung und Wirkungsweise den Zahn  rädern 45 und 46     (Fi(r.    1) ähnlich sind mit  dem     Unterschiede,    dass sie unmittelbar an der  linken Wange des im Rahmen 40 gelagerten  Rahmens 52 gelagert sind, wie aus     Fig.    5  hervorgeht, wo aber nur das eine der genann  ten Räder, 461, sichtbar ist.

   Das Zahnrad 46'  ist in stetem Eingriff mit einem auf der     Zif-          fernscheibenwelle        33    lose gelagerten Zahnrad  32, welches ,seinerseits mit einem auf der       Zehnerübertragungswelle    41 fest angebrach  ten Zahnrad 40' in Eingriff steht.

   Da das  Rad 31 auf der     Ziffernscheibenwelle    15 an  gebracht ist, begreift man im Hinblick auf       Fig.    1 und 3 ohne weiteres, dass die Drehrich  tung der     Zehnerübertragungswelle    41 selbst  tätig durch Umstellen des Rahmens 40 des    zweiten     Anzeigewerkes    umgesteuert wird,  was ja auch notwendig ist, damit die Zehner  übertragungswelle in entgegengesetzter Rich  tung zu den Ziffernscheiben 241 rotieren  kann.  



  Die Zehnerübertragungen des     Quotienten-          zählwerkes    und des zweiten     Anzeigewerkes     sind vollkommen gleich ausgestaltet, wirken  also gleichartig, und es ist daher im Nach  stehenden nur die Wirkung der Zehnerschal  tung des     Quotientenzählwerkes    beschrieben.  



  Auf der     Zehnerübertragungswelle    16, die  von .einer     Vierkantwelle        gebildet-    wird, sind       zweizahnige    Zahnscheiben 18     achsial    ver  schiebbar gelagert, die an ihrer Nabe 19 mit  einer     kurvenförmigen    Ringnut 20 versehen  sind, welche an der Peripherie der Nabe aus  läuft. In der Normalstellung befindet sich  der Auslauf der Ringnut 20 in der durch die  Achse der     Vierkantwelle    16 gelegten Verti  kalebene.

   Zu jeder     zweizahnigen    Scheibe 18  gehört eine um die Welle 21 lose drehbare,  unter Federwirkung stehende Klinke 22     (Fig.     6), die bei Verschiebung der Scheibe mit der  Nut 20     züm    Zusammenwirken kommt. Jede  der Zahnscheiben 18 selbst wird     mittelst    einer  schwachen Blattfeder 23 in ihrer     Normalstel-          Jung    mit Bezug auf     achsiale    Verschiebung  gehalten. Durch die oben beschriebene Be  tätigung .der zum.

   Antrieb der     Vierkantrolle     16 dienenden Zahnräder werden     sämtliohe     auf der     Vierkantwelle    16 sitzende Zahnschei  ben 18 mit der gleichen Winkelgeschwindig  keit wie die     Zählscheibentrommel    gedreht.  Demzufolge werden die     Zehnerübertragungs-          organe    vor der     Wertübertragung    -so weit ge  dreht; bis der eine Zahn jeder einzelnen     zwei-          zahnigen    Scheibe 18 das mit der     betreffenden     Ziffernscheibe 24" fest     verbundene    Zahnrad  25" ohne Eingriff passiert hat.  



  Erst jetzt gelangt während der weiteren  Drehung der     Zählscheibentrommel    4 der an  dieser vorgesehene Zahn 26     (Fig.-    6) in Ein  griff mit einem der auf der     Zwischenra,dwelle     27 lose drehbar angeordneten Zwischenräder       2'8,    was in weiterer Folge durch das Zahnrad  25" eine     Zehnteledrehung    der betreffenden  Ziffernscheibe 24" verursacht.

   Es hat sich      nun, je nach der Drehrichtung (vorausgesetzt  ist die normale Nullstellung) die erwähnte  Ziffernscheibe 24", die mit den Ziffern von  bis 9 versehen ist, entweder von     "Null-          auf        "Eins",    oder von     "Null"    auf     "Neun"    ge  dreht. Bei. der Zahl     "Sechs"    ist auf der lin  ken Seite der betreffenden Ziffernscheibe 24"  eine Warze 29 angebracht, die während der  Drehung des Ziffernrades von     "Null"    auf       .,Neun"    oder umgekehrt auf die betreffende       achsial    verschiebbare Zahnscheibe 18 wirkt.

    In diesem Falle wird diese Zahnscheibe in den       Bereich    des Zahnrades der Ziffernscheibe von  nächsthöherem Stellenwert gebracht.     Wäh=          rend    der Verschiebung der erwähnten Zahn  scheibe 18 springt die zugehörige unter Fe  derwirkung stehende Klinke 22 in die Nut       ?0    der betreffenden     Zahnscheibennabe    19 und  hält die Zahnscheibe in der vorgeschobenen  Stellung, wodurch die Zehnerübertragung  vorbereitet ist.

   Diese findet aber erst während       des    letzten Teils der     Kurbelumdrehung    statt  und geht folgendermassen vor sich: Wie aus       Fig.    5 hervorgeht, sind die Zähne der Zahn  scheiben 18 nach der höchstwertigen Stelle  zu versetzt angeordnet, so     da.ss    die beiden  Zähne der ersten Stelle einander diametral  gegenüberstehen, während in der letzten  :Stelle dieselben in     Zahnliickenweite    vonein  ander entfernt sind.

   Diese Anordnung hat den  Zweck, den Eingriff der Zahnscheiben 18 in  die     Ziffernscheibenräder    25" nacheinander  erfolgen zu lassen, so dass die     übertragung     der nächsthöheren Stelle erst dann vor sich  geht, wenn sie an der     nächstniedern    Stelle  bereits erfolgt ist. Wie oben beschrieben, hat  der an der Trommel 4 vorgesehene Zahn 26  ein     Ziffernscheibenrad    des     Quotientenzälll-          werkes    beispielsweise während einer Subtrak  tion im entgegengesetzten Sinne gedreht, so  dass in der Schauöffnung 30 statt der ..Null"  die Ziffer     "Nenn"    zu stehen kommt.

   Bei  dieser Verdrehung des     Ziffernscheibenrades     24"     bewirkt    die an dessen Ziffernscheibe an  geordnete Warze 29 das Verschieben der       Zahnscheibe    18 in den Bereich des nächst  höheren Stellenwertes. Die Klinke 22     springt     in die Ringnut 20 und sichert die Zahnscheibe    in dieser Stellung, bis die Übertragung der       Zelintelsbewegung    indem nächsthöheren Stel  lenwerte durchgeführt ist.

   Diese Übertragung  besorgt der zweite Zahn der Zahnscheibe 18  und bringt also das ihm zustehende Ziffern  rad von     "Null"    auf die Ziffer     "Neun".    Wäh  rend dieser Bewegung wirkt die Warze dieses  Ziffernrades auf die ihr zustehende Zahn  scheibe ein und spielt sich hierdurch der  gleiche Vorgang ab, wie er bei dem     vorange-          liendenStellen    werte vor sich gegangen ist.

    Sind sämtliche     vorkommenden    Zehnerüber  tragungen bis in die letzte höchste Stelle er  folgt, was innerhalb des dritten Viertels der       Kurbelbewegung    erzielt wird, so gelangen  bei fortgesetzter Kurbeldrehung die bis     an-          hin    in den Ringnuten 20 liegenden Klinken  22     cluich    das kurvenförmige Auslaufen der  Nuten     ail    die     Nabenperipherie.    Infolge der  Wirkung der Blattfedern 23 verschieben sich  die jetzt nicht mehr festgehaltenen Zahnschei  ben 18 in ihre Anfangsstellung, was bei Be  endigung der     Kurbelumdrehung    eintritt.

   Das  auf .der     Ziffernsclleibenwelle    14 des     Quotien-          tenzählwerkes    und auf der Welle 15     des    er  sten     Anzeigewerkes    mittelst einer     Biicbse     lose drehbar gelagerte Räderpaar 13, 31 be  wirkt     gleichzeitig    die stete     -Umdrehung    der       Zehnerübertraggungswelle    des zweiten     Anzei-          gewerkes    in der oben beschriebenen Weise.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 9 zu ersehen ist,  besteht der     Zählwerkschlitten    7 aus einem an  der Grundplatte 10     rreführteil    Rahmen 34,  welcher in seitlichen Wangen 35 und 37 die  Lagerung der     Zwischenradwelle    27 für das  erste     Anzeigewerh    und für (las Quotienten  zählwerk     trägt.    Die Wangen 36 und 3 7 bil  den die Lagerung der im     Quotientenzählwerk          vorgesehenen        Zwisehenrädwelle    9 der Zeh  nerübertragung, weiters die Lagerung der       Zehnerüberträgungswelle    16 selbst und der       )

  Velle    21 mit ihren Klinken 22. Schliesslich  findet noch die     Hammerwelle    38 des ersten       Anzeigewerkes    in den Wangen 35, 37 ihre       Lagerung    und dienen die Wangen 35, 36 und  37 zur Lagerung der     Ziffernseheibenweilen     14 und 15 des     Qnotientenzählwerkes,    nie  auch des ersten     Anzeigewerkes.    An den Wan-      gen 35 und     37    des Rahmens 34 ist der Rah  men 40 des zweiten     Anzeigewerkesschwenk-          bar    um die Drehpunkte 39 gelagert.

   In den  beiden Wangen     dieses    Rahmens 40     (Fig.    9)  sind die     Ziffernscheibenwelle    33 des zweiten       Anzeigewerkes,        sowie    die     Zehnerübertra-          gungswelle    41 und die beiden     Klinkenwellen     42 und 43 gelagert; ferner bilden zwei in den       Wangen    des Rahmens 40 angebrachte Zapfen  44 die Drehpunkte des     schwenkbaren    Rah  mens 52, der die beiden Reihen der in stetem  Eingriff befindlichen Zwischenräder 45, 46  und eine     Klinkenwelle    47 trägt.

   Die Rahmen  34 und 40 sind je mit einer Deckplatte ver  schlossen, in welchen die Fenster der Zähl  werke vorgesehen     sind.    Die Ziffernscheiben  wellen können in bekannter Weise durch seit  lich vorstehende     Flügelmuttern    zwecks Rück  führung in Nullstellung von Hand aus ge  dreht werden.  



  An den beiden Armen 57 des Rahmens 52  ist eine     Stange    50 gelagert. In der Grund  platte 10 ist ein Hebel 48 drehbar gelagert,  welcher von einem mit zwei Daumen     verse-          henen    Hebel 49     beeinflusst        wird,    der seiner  seits während der Drehung der Zählscheiben  trommel 4 durch ein auf der ersten Einstell  scheibe angebrachtes Schleifsegment 53 be  tätigt wird, das sich über den den einstell  baren Zähnen entsprechenden Teil der Peri  pherie der     Ziffernscheibentrommel    4 er  streckt.

   Der Hebel 48 wirkt mit der an den  Armen 57 des Rahmens 52 angebrachten  Stange 50 derart zusammen, dass er bei seiner  Drehung den Rahmen 52 entgegen der Wir  kung einer Feder 51 um die Zapfen 44     ver-          schwenkt,    so dass die in dem Rahmen 52 ge  lagerten,- miteinander in     Eingriff    stehenden  Rädersätze 46     bezw.    45 und 46     in    Eingriff  mit den Zahnrädern 25 und 251 der Ziffern  scheiben der beiden     Anzeigewerke    kommen.

    Je nach Stellung des Rahmens 40 des zwei  ten     Anzeigewerkes    werden die Zahnräder 25,  251 der beiden     Anzeigewerke    nur durch die  Zwischenräder 46     (Fig.    1) oder durch beide  Gruppen Zwischenräder 45, 46     (Fig.    3) ver  bunden. Da die Stange 50 sich zwischen den  beiden Wangen des Rahmens 52 durch er-    streckt, kann \das letztere in jeder     Stellung     des Schlittens vom Hebel 48 beeinflusst  werden.  



  Das Schleifsegment 53 liegt, wie* aus       Fig.    1 hervorgeht, innerhalb des Bereiches  der Zähne der Einstellscheibe. Der Hebel  4.9 bleibt also nur so lange in der in     Fig.    1  dargestellten Normallage, als er vom Schleif  segment 53 nicht betätigt wird, was während  der Normalstellung des Einstellwerkes und  während der Zehnerübertragung beider An  zeigewerke der Fall ist. In der Normalstel  lung des Einstellwerkes sind die beiden An  zeigewerke ausser Eingriff miteinander     (Fig.     2 und 4), und kann die Überführung der  Ziffernscheiben in Nullstellung in     bekannter     Weise durch Drehen der     Flügelmuttern    54,  55 und 56 durchgeführt werden.  



  Um nur mit dem ersten     Anzeigewerk     allein rechnen zu können, ist an der Seiten  wand 58 ein Handgriff 59 vorgesehen     (Fig.     10), der, aus seiner Normalstellung gebracht,  durch einen sich auf die Büchse 60 aufschie  benden     Zahn    61 den Hebel 49 seitlich ausser  Bereich des Schleifsegmentes 53 bringt, wo  durch ein Einschalten der     Zwischenräder    45,  46 verhindert wird, und daher das     zweite    An  zeigewerk ausser Funktion bleibt.  



  An der Grundplatte 10 ist     weiters    noch  der Mechanismus. für den     Schlittentransport     angeordnet     (Fig.    6 und 7). Derselbe besitzt  eine Walze 112, die mit einer     Spiralnut    ver  sehen ist. An der     linken    Lagerstelle der  Walze 112 ist ein     Schalträderpaar    113 ange  ordnet, das vermittelst zweier Schaltklinken  114,     11.5    entweder in der einen oder andern  Drehrichtung betätigt werden kann.

   Jede von  den Schaltklinken 114, 115 ist an     einem.    ver  schiebbaren,     federbeeinflussten    Lagerstück  116     bezw.    117 drehbar und     federbeeinflusst     gelagert. Jedes Lagerstück ist mit     einem          Fortsatz   <B>118</B>     bezw.    119, sowie mit einem  untern Anschlag 120 versehen.

   Auf letzteren  wirkt je ein an der Grundplatte drehbar an  geordneter Tastenhebel 121     bezw.    122, wobei  diese Tastenhebel so ausgebildet und zu den       Fortsätzen    118, 119 der Lagerstücke 117,  116 derart angeordnet sind, dass,     wie        Fig.    11      zeigt, bei Niederdrücken des Tastenhebels  121 zum Beispiel zunächst     mittelst    des Fort  satzes 118 das Lagerstück 117 zum     Ausrük-          ken    der Schaltklinke 115 desselben verscho  ben wird und erst dann der     Tastenb.ebel    auf  den Anschlag 120 des andern Lagerstückes;

    116, zur     Hervorbringung    der Schaltung     mit-          telst    der Klinke 114 desselben zur Einwir  kung kommt. Durch die Feder 123 wird der  jeweilige Tastenhebel wieder in seine Nor  malstellung zurückgebracht. Auch das ver  schobene Lagerstück wird durch Federwir  kung in seine ursprüngliche Lage zurück  geführt, wodurch gleichzeitig die     Spira.lnut-          walze    nach jeder Richtung in bezug auf Ver  drehen gesichert ist.

   Durch gleichzeitige Be  tätigung beider Tasten werden die Schalt  klinken 114, 115 in eine derartige Mittelstel  lung gebracht, dass sich beide Klinken ausser  Eingriff mit den Schalträdern 113 befinden;       wodurch    eine Verschiebung des Schlittens  an Hand aus möglich ist.  



  Schliesslich sei noch der     Umsteuermecha-          nismus    des zweiten     Anzeigewerkes    erwähnt,  der an der linken Wange des zweiten  schwenkbaren Rahmens 40 angeordnet ist;  in     Fig.    9 ist derselbe an die rechtsseitige  Wange des Rahmens 40 verlegt gezeichnet.  An der Welle 33 ist ein Winkelhebel 124  drehbar gelagert, der mit- seinem Arm 125  zwischen die Wange 35 und den um den Bol  zen 44 schwenkbaren Rahmen 52 ragt.

   In  dem Rahmen 40 befinden sich Ausschnitte  126 und 127 zur Aufnahme eines an der  Wange 35 gelagerten,     federbeeinflussten    Rie  gels<B>128,</B> der während<B>-</B>der Betätigung des  Hebels     ausgelöst    wird und nach Freiwerden  in die entsprechende     Ausnehmung    einfällt  und so den Rahmen 40 in seiner     jeweiligen     Stellung sichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU0FI Rechenmaschine nach System Odliner mit zwei Anzeigewerken, einem gemeinsamen Einstellwerk und einem Bewegungsmechanis mus, durch welchen der im Einstellwerk ein getragene Zahlenwert auf beide Anzeige werke zugleich übertragen werden kann, da- durch gekennzeichnet, dass der Bewegungs mechanismus verstellbare Zahnräder besitzt, die normalerweise ausgeschaltet sind, so dass die Herbeiführung der Nullstellung des einen Anzeigewerkes ohne Einwirkung auf das andere Anzeigewerk erfolgen kann,
    und xvel- che beim Betätigen des Einstellwerkes zwecks Übertragung des eingestellten Zah lenwertes selbsttätig in Eingriffsstellung gebracht werden können. UNTERAN SPRüCHE 1. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verstell baren Zahnräder in zwei miteinander in stetem Eingriff stehenden Gruppen so angeordnet sind, dass dieselben zwischen die beiden Anzeigeiverke eingeschaltet werden können, und zwar derart, dass die Bewegung vom einen Anzeigew erk auf das andere entweder durch die eine oder durch beide Rädergruppen übertragen wird. 2..
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die verstellbaren Zahn räder in einem schwingbaren Rahmen ge lagert sind, welcher durch Bewegungs- übertragungsorga.ne (48, 49, 53) von einem mit einer Handkurbel versebenen Antriebsmechanismus des Einstellwerke aus derart betätigt werden kann, cla.ss die genannten Zahnräder während eines der Wertübertragung entsprechenden Teils der Bewegung der Handkurbel in einer die beiden Anzeigewerke miteinander kuppelnden Stellung, während des übri gen Teils der Bewegung aber in Normal stellung gehalten werden,
    so dass -die Zeh nerübertragungen in den beiden Anzeige- werken unabhängig voneinander erfolgen können. 3. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen der ver stellbaren Zahnräder in einem das eine Anzeigewerk tragenden Rahmen schwingbar gelagert ist, welcher wieder seinerseits in einem das andere Anzeige werk tragenden Rahmen schwingbar ge lagert ist, so dass je nach der Stellung der die Anzeigewerke tragenden Rahmen ge geneinander die Bewegung des Einstell werkes in derselben oder entgegengesetz ten Richtungen auf die beiden Anzeige werke übertragen wird. 4.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingbare Rahmen der verstellbaren Zahnräder durch ein auf einer Welle des Einstell werkes angebrachtes Schleifsegment (53) betätigt werden kann, welches sich über einen einstellbaren Zähnen entsprechen den Teil der Peripherie einer Ziffern scheibentrommel des Einstellwerkes er streckt. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen der ver stellbaren Zahnräder durch Vermittlung eines auf einer Grundplatte. der Maschine schwingbar gelagerten Hebels betätigt werden kann, welcher gegen eine an Wangen des Rahmens befestigte Stange wirkt, zum Zwecke, die Beeinflussung des Rahmens bei jeder Stellung eines Schlittens der Anzeigewerke zu ermög lichen. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Anzeigewerk mit einer Ausschaltvorrich tung (59, 60, 61) versehen ist, mittelst welcher der Mechanismus, durch den die verstellbaren Räder in und ausser wirk samer Stellung gebracht werden, behufs Unwirksammachens dieses Mechanismus beeinflusst werden kann. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung von Zahnscheiben, die zur Zehnerübertragung dienen, in dem einen, durch einen Rah men (40) getragenen Anzeigewerk ein Umsteuervorgelege vorgesehen ist, wel ches -mit dem Rahmen (40) dieses An= zeigewerkes derart in Verbindung ist, da.B durch Umstellung dieses Anzeige werkes die Drehrichtung der genannten Zahnscheiben selbsttätig umgesteuert werden kann. B.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zehner übertragungsmechanismus in einem der Anzeigewerke eine Anzahl von Zahn scheiben besitzt, durch welche jede einem höheren Stellenwert entsprechende Zif fernscheibe des Anzeigewerkes zwecks Zehnerübertragung von jeder dem nächst niedrigeren Stellenwert entsprechenden Ziffernscheibe aus beeinflusst werden kann;
    und die auf einer mit einer Welle (33) der Ziffernscheiben des Anzeige- werkes parallelen Welle (41) verschieb bar angeordnet sind, wobei jede Zahn scheibe normalerweise unwirksam ist und durch eine achsiale Verschiebung in wirksame Lage gegenüber der nächstlie- genden Ziffernscheibo gebracht werden kann. 9. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Zahnscheibe durch eine ihr entsprechende Ziffernscheibe des Anzeigewerkes derart betätigt werden kann, dass sie, wenn die Ziffernscheibe ihre Nullage passiert, in wirksame\ Lage bewegt wird. 10.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zahnscheibe mit einer Verriegelungsvorrichtung ver sehen ist, die aus einer in einer Nabe der Scheibe angebrachten ringförmigen Nut und einer Klinke besteht, welch letztere derart,angeordnet ist, dass sie bei aclhsialer Verschiebung der Zahnscheibe in die ge nannte Nut einfällt und die Zahnscheibe in der entsprechenden Lage so lange fest hält, bis -die Zehnerübertragung vollen det ist, worauf die Klinke selbsttätig ausser Eingriff mit der Nut gebracht wird und die Zahnscheibe freigibt;
    so dass dieselbe seitwärts in die Normallage zurückgeführt werden kann. 11. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8, 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass die Verriege- lungsnut (20) für jede Zahnscheibe (18) derart ausgebildet ist, dass sie die-lilinke ausser Eingriff bringt, wenn die Zahn scheibe eine Umdrehung ausgeführt hat.
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