CH94919A - Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungsmotoren mit einer vor die Zündkerzen geschalteten Funkenstrecke. - Google Patents

Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungsmotoren mit einer vor die Zündkerzen geschalteten Funkenstrecke.

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CH94919A
CH94919A CH94919DA CH94919A CH 94919 A CH94919 A CH 94919A CH 94919D A CH94919D A CH 94919DA CH 94919 A CH94919 A CH 94919A
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CH
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electrode
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spark
electrodes
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Hochspannungszündeinrichtung    für Verbrennungsmotoren mit einer vor die  Zündkerzen geschalteten     Funkenstrecke.       Bei     Hochspannungszündeinrichtungen    für  Verbrennungsmotoren ist es bekannt, vor die  Zündkerzen eine     Funkenstrecke    zu schalten,       %@,odurch    man auch bei verrussten oder     ver-          ölten    Kerzenelektroden noch das     Überspringen     eines Funkens und zugleich eine Reinigung  der Elektroden erreichen kann.

   So nützlich  aber die     Vorschaltfunkenstrecke    beim Lauf  des Motors sein kann, so schädlich ist sie  im allgemeinen beim Anlassen und bei lang  samem Lauf des Motors. Damit nämlich die       Vorschaltfunkenstrecke    die beabsichtigte     Wir-          kung    ergibt, muss ihr     Elektrodenabstand     ziemlich gross sein.. Dient nun beispielsweise  als     Zündspannungsquelle    ein Magnetapparat,  so wird eine grosse     Funkenstrecke    erst bei einer  höheren Drehzahl durchschlagen, als sie in der  Regel beim Ankurbeln oder elektrischen An  lassen des Motors erreicht wird.

   Ebenso     benö-          nötigtman    im Falle     derBatteriezündung,    wenn  der Motor noch kalt ist, -eine höhere Durch  schlagsspannung an den Zündkerzen als bei  warmem Motor. Nun vermindert aber natürlich  die     Vorschaltfunkenstrecke    wie jeder andere Wi-         derstand    im Hochspannungskreis die für den  Zündfunken verfügbare Spannung.

   Wirft man  noch dazu den Motor mittelst eines elektri  schen Anlassers an, für den dieselbe Bat  terie als Spannungsquelle dient, wie für die  Zündung, so hat man wegen der starken  Inanspruchnahme der Batterie durch den An  lassmotor während des     Anlassens    ohnehin  schon eine geringere Primärspannung und  damit auch eine schwächere     Zündspannung     zur Verfügung als während des Laufes des       Motors.     



       Um    die genannten Übelstände zu besei  tigen, wird der Erfindung gemäss der Wider  stand des Hochspannungsstromkreises beider       Vorschaltfunkenstrecke    beim Anlassen kleiner  gemacht als im Betrieb, um beim Anlassen  das Überspringen des     Zündfunkens    zu er  leichtern.  



  Auf den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt Innenansicht,     Fig.    2 Quer  schnitt nach     A-B    der     Fig.    1 eines Vertei-           lers    mit Überschlagelektroden;     Fig.    3 zeigt  den Längsschnitt mit teilweiser Ansicht eines  Magnetapparates;     Fig.    4 ist der Querschnitt       C-D;    dazu     Fig.    5 ist der Längsschnitt mit  teilweiser Ansicht eines     Magnetapparates    an  derer Ausführung; die     Fig.    6-13 zeigen die  Hauptteile anderer Ausführungsbeispiele im  Schnitt;

       Fig.    14 ist die Ansicht eines wei  teren Ausführungsbeispiels, zu dem     Fig.    15  eine Einzelheit im Schnitt nach     E-F    wie  dergibt.  



  Bei den in den     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsbeispielen ist die     Vorschaltfunken-          strecke    an dein Verteiler der     Zündeinrich-          tung        angebracht,    und zwar dienen die gleich  zeitig für die Weiterleitung des Stromes an  geordneten Elektroden     b    und c als Elektro  den der     Vorschaltfunkenstreeke.    Die Elek  trode     b    ist an dem     unilaufenden,        unverstell-          baren    Verteilerstück     a    angeordnet.

   Die Elek  troden<I>c</I>     (ei-ci)    befinden sich an der fest  stehenden Verteilerscheibe d.     Klemmschrau-          ben    e dienen zur Weiterleitung des Stromes  von den Elektroden c     zii    den Zündkerzen.  Die Elektroden c sind so gestaltet, dass sie so  wohl bei Frühzündung, als auch bei Spät  zündung der     Elektrode    b gegenüberstehen.  In der     Frühzündstellung    ist der Abstand  gleich der gewünschten Länge der     Vorschalt-          funkenstrecke    bei vollem Lauf des Motors  und in der     Spätzündstellung,    also beim An  lassen des Motors, so klein als möglich.  



  Nach jeder Verstellung des Zündzeit  punktes stehen der Elektrode     b    im     Zünd-          inoment    andere Punkte der     Elektroden    c  gegenüber.  



  Das in den     Fig.    3 und 4 dargestellte  Ausführungsbeispiel ist ein Magnetapparat  mit umlaufendem Anker und zwei Unter  brechungen des Primärstromkreises bei einer  Umdrehung des Ankers.  



  Auf einer Welle<I>f</I> des Ankers     rg    ist an  Stelle des üblichen Schleifringes für die Strom  abnehmerkohle ein Metallring     la    angeordnet,  der an zwei einander gegenüberliegenden  Stellen Erhebungen il und     i2    besitzt, und die  Schleifkohle ist durch eine feststehende Über  schlagsspitze 7c ersetzt. Der Ring     h    ist so    auf die Ankerachse aufgesetzt, dass bei der  Ankerstellung, die der Spätzündung ent  spricht, die höchste Stelle einer der Erhe  bungen     ii,        i2    der Spitze     1e    gegenübersteht  und bei der     Ankerstellung,    die der Früh  zündung entspricht, die niedrige Ringfläche.  



  Die     Fig.        5-15    zeigen Anordnungen, bei  welchen mindestens eine der Elektroden der       Vorschaltfunkenstrecke    verstellbar ist und  unter dem Einfluss der     Fliehkraft    steht.  



  Die selbstregelnde     Vorschaltfunkenstrecke     ist bei der Ausführung nach     Fig.    5 zwischen  einen Stromabnehmer 1 und ein umlaufendes  Verteilerstück 2 eingefügt und zwar derart,  dass die eine Elektrode 3 fest mit dein Strom  abnehmer 1 und die andere Elektrode 4     ach-          sial    verschiebbar mit dem Schaft 5 des um  laufenden Verteilerstückes 2 verbunden ist. Die  Elektrode 4 sitzt an einer Hülse 6, die auf  dem Schaft h verschiebbar angeordnet ist.  Ein     Fliehkraftregler    mit Fliehgewichten 7  greift einerseits an dem Schaft     "5    und an  derseits an der Hülse 6 an.

   Im Ruhezustand  und bei niedrigen Drehzahlen nähert eine  Feder 8 die Elektrode 4 der Elektrode 3, so  dass nur ein ganz geringer Überschlagwider  stand zwischen den Elektroden der     Vorschalt-          funkenstrecke    besteht. Mit zunehmender Dreh  zahl aber ziehen die Fliehgewichte 7 die  Elektrode 4 immer weiter von der Elek  trode 3 ab, bis eine durch Anschlag be  stimmte Länge der     Vorschaltfunkenstrecke     erreicht, ist.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    6 ist wie  bei     Fig.    1 und 2 die     Vorschaltfunkenstrecke     in den Verteiler selbst verlegt.. Die Elektrode  4 des umlaufenden Verteilerstückes 2 ist in  einer an die Hochspannungsleitung 9 ange  schlossenen Metallhülse 10 radial verschieb  bar und steht durch einen Stift 11 mit einem  Fliehgewicht 7 in fester Verbindung. Das  Fliehgewicht 7 ist auf der der Elektrode 4  entgegengesetzten Seite der Drehachse des  Verteilers 2 angeordnet. In der Ruhe und  bis zu einer bestimmten Drehzahl überwiegt  die Kraft der Feder 8 die     Wirkung    des Ge  wichts 7. Solange stehen die Elektroden  und 4 einander so nahe gegenüber, dass der      Überschlagwiderstand zwischen ihnen gering  ist.

   Von einer bestimmten Drehzahl an aber  gewinnt die Fliehkraft des Gewichtes 7 die       L\berhand,    wodurch der Abstand der Elek  troden 3     I    und 4 vergrössert wird.  



  Die Ausführung nach     Fig.    7 unterscheidet  sich von derjenigen nach     Fig.    6 dadurch,  dass die selbstregelnde     Vorschaltfunkenstrecke     3, 4 ganz in das umlaufende Verteilerstück       hineinverlegt    und die verstellbare Elek  trode 4 selbst als Fliehgewicht ausgebildet  ist. Die Überleitung der Hochspannung vom  umlaufenden Verteilerstück 2 nach den Ver  teilersegmenten 12 geschieht durch Über  schlagspitzen 13; sie könnte auch mit Hilfe  einer Schleifkohle geschehen.

   Um den Über  gangswiderstand zwischen den Elektroden 3  und 4 bei niedrigen Drehzahlen möglichst ge  ring zu halten, ist nur die verstellbare Elek  trode 4 mit einer Spitze versehen, die feste  Elektrode 3 dagegen mit einer entsprechen  den Vertiefung, so dass bis zur kritischen  Drehzahl die beiden Elektroden einander in  einer Fläche     beführen.     



       Fig.    8 zeigt einen     wagrecht    liegenden  Verteiler; wie er vorzugsweise bei     Batterie-          zündeinrichtungen        zur    Anwendung kommt.  Überschlagelektroden des Verteilers 2 sind       wiederum    zugleich die Elektroden der selbst  regelnden     Vorschaltfunkenstrecke;    die Elek  trode 4 wird hier, wie bei dem Beispiel der       Fig.    5, in der Richtung der Drehachse des       Fliebkraftregters    verschoben.

   Damit sich hier  bei. die Länge der     Vorschaltfunkenstrecke     ändert, sind die feststehenden Verteilerelek  troden so gestaltet, dass ihr Abstand von der  Verteilerachse nach der Innenseite der     Ter-          teilerscheibe    hin zunimmt.  



  Ist es auf der einen Seite     eiwünscht,    bei  niedrigen Drehzahlen den Funken zwischen  Spitzen überschlagen zu lassen, die einen  verhältnismässig geringen Übergangswider  stand bieten, so ist auf der andern Seite na  mentlich bei der umlaufenden Elektrode für  den Dauerbetrieb eine weniger rasch sich ab  nützende     Elektrodenform    zu bevorzugen. Die       Fig.    9 und 10 zeigen zwei Ausführungsbei-    spiele des     Erfindungsgegenstandes,    die diesen  beiden Forderungen gerecht werden.  



  Bei diesen Einrichtungen ist der verän  derlichen     Funkenstrec%e    eine feste Funken  strecke parallel angeordnet, die nach Über  schreitung einer bestimmten Drehzahl einge  schaltet wird, und deren Elektrode 14 eine  für den Dauerbetrieb geeignete Form besitzt.  



  Die Anordnung nach     Fig.    9 ist derjenigen  nach     Fig.    6 . ähnlich, nur ist die leitende  Hülse 10, in der sich die Elektrode 4 ver  schiebt, mit einem so weit sich erhebenden       V'r        ulstrand    14 versehen, dass dieser Rand  nach dem Zurücktreten der Elektrode 4 als  Elektrode des umlaufenden Verteilerstückes 2  dient; d. h. dass der     Funkenübergang    dann  zwischen den Elektroden 14 und 3 statt  findet.  



       Fig.    10 zeigt wieder einen     wagrecht    lie  genden Verteiler. Das umlaufende Verteiler  stück 2 ist hohl ausgebildet und enthält  einen um eine     wagrechte    Achse 15 dreh  baren Hebel 16, der eine Anzahl Kugeln 17  trägt. Eine Blattfeder 18 hält den kugelbe  lasteten Hebel 16 zunächst in einer solchen  Lage, dass die am freien Ende des Hebels  angebrachte verstellbare Elektrode 4 der Vor  schaltfunkenstrecke den Elektroden 3 der  Verteilerscheibe 2 so weit als zulässig ange  nähert ist. Die äusserste der     .Kugeln    17 liegt  an einer Schrägfläche 19 des Deckels 20 des  umlaufenden Verteilerstückes 2 an.

   Bei einer  bestimmten Drehzahl ist der     Zentrifugaldruck     der Kugeln 17 gegen die Schrägfläche 19 so  gross, dass der Hebel 16 entgegen der Wir  kung der Feder 18 heruntergedrückt wird,  wodurch sich die Elektrode 4 von den Elek  troden 3 entfernt. Auf der Aussenseite des  schrägen Deckelteils 19 des umlaufenden  Verteilerstückes 2 ist eine Elektrode 14 mit  halbkugelförmigem Kopf angeordnet. Die  Elektrode 4 wird so weit von 3 wegbewegt,  dass der Überschlagwiderstand zwischen 14  und 3 geringer ist als derjenige zwischen 4  und 3 und der Funke zwischen 14 und 3  übergeht. Die Elektrode 14 ist aber wegen  ihrer     Halbkugelform    dem     Abbrand    so gut wie  gar nicht unterworfen.

        Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    11  sind ebenso wie bei der     Ausführung    nach       Fig.    7 beide     Elektroden    3 und 4 der     Vor-          schaltfunkenstrecke         < in    dem umlaufenden Ver  teilerstück 2 angeordnet, während die Über  leitung der Hochspannung von hier aus auf  die Verteilersegmente 12 mittelst einer Schleif  kohle 23 erfolgt.

   Die verstellbare Elektrode  4 ist zugleich als Fliehgewicht ausgebildet       und        gelenkig    mit der Führung 25 der Ver  teilerkohle 23     verbunden.    Eine kleine Spiral  feder 26 sucht die Elektrode 4 entgegen der  Fliehkraft auf die Elektrode 3 niederzu  drücken. Die     Anbringung    beider Elektroden  der     Vorschaltfunkenstvecke    am Verteilerstück  2 hat den Vorteil, dass eine gewisse Exzen  trizität des umlaufenden Verteilerstückes 2  zur Verteilerscheibe 24 insofern unschädlich  ist, als trotzdem die Länge der     Vorschalt-          funkenstrecke    mit Bezug auf alle Verteiler  segmente 12, d. h. also für jede Kerze gleich  bleibt.

   Die Anordnung nach F     ig.    11 hat  ausserdem noch den Vorzug, dass     kein    Teil  der     Vorschaltfunkenstrecke    im Innern des  umlaufenden Verteilerstückes 2 liegt, wo ihre  Elektroden nicht leicht gekühlt und die beim       Funkenübergang    entstehenden gasförmigen       Ionisationsprodukte    der Luft nicht so gut ab  geleitet werden können, als wenn der     Fun-          kenübergang    ausserhalb des umlaufenden Ver  teilerstückes vor sich geht.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    12 besitzt  die     Funkenstrecke    13 Elektroden, die     einen     festen Abstand voneinander haben. Im Ruhe  zustand und bei langsamem Lauf kann der  Strom von der Zuleitung 9 über Kugel 4,  Hülse     ".5    und Schleifkohle 23 zu den Seg  menten 12 der Verteilerscheibe     ?24    gelangen.  Sobald das Verteilerstück 2 in raschere Ro  tation versetzt wird, entfernt sich die Kugel  4 von der Zuleitung 9. Sobald der Abstand  zwischen beiden grob genug ist, geht der  Strom über die     Elektroden    13.

   Eine weitere       Steigerung    der     (xeschwir)digkeit    bleibt jetzt  ohne Einfluss auf den Widerstand des Hoch  spannungsstromkreises bei der     Funkenstrecke,     der durch den Abstand der festen Elektro  den 13 gegeben ist.    Die Ausführungsform nach     Fig.    13 unter  scheidet sich von der eben beschriebenen  nur dadurch, dass die eine Elektrode der  Funkenstrecke 13 durch die Hülse 25 selbst       bezw.    einen Ansatz dieser gebildet wird.  



  Bei den aussen auf dem     Verteilerstüch     angeordneten Elektroden, wie sie     Fig.    11  zeigt, kann     zweckmässig    die eine Elektrode       becherförmig    sein, so dass sie die Funken  strecke einschliesst.     Fig.    14 und 15 zeigen  diese Ausführung.  



  Von den beiden Elektroden. 3 und 4 ist  die eine, 3, fest mit dem umlaufenden Ver  teilerstück 2 verbunden, während die andere, 4,  als Fliehgewicht ausgebildet und an     einer     Feder 27 angeordnet ist. Die Feder 27 dient  gleichzeitig zum Überleiten des Stromes vor)  der Elektrode zu der Schleifkohle 23.  



       Ini    Ruhezustand,     bezw.    bei langsamem  Lauf des Apparates geht der Strom unmit  telbar über die sich berührenden Elektroden  3, 4 und die Feder 27 zu der Schleifkohle  23. Sobald das Verteilerstück 2 eine gewisse       Umlaufgeschwindigkeit    erreicht hat; trennen  sich die beiden Elektroden voneinander, da  die Elektrode 4 durch ihr Gewicht nach       aussen    strebt.  



  Die Elektrode 4 ist mit einer     becherar-          tigen    Aushöhlung 28 versehen, in die die  Elektrode 1 hineinragt, so dass der Funken  selbst bei hoher Umdrehungszahl des Appa  rates gegen Abblasen geschützt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungszündeinrichtung für Ver- brennungsmotoren mit einer in die Hochspan nungsleitung vor dem Kabelanschluss zu den Zündkerzen eingeschalteten Funkenstrecke, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand des Hochspannungsstromkreises bei def Vor- schaltfunkenstrecke beim Anlassen kleiner ist als im Betrieb, tun beim Anlassen das Überspringen des Zündfunkens zu erleichtern. UN TERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Ab stand der Elektroden und dadurch der Lberschlagswiderstand der Vorschaltfun- kenstrecke selbsttätig ändert. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die eine Elektrode der Vor schaltfunkenstrecke mit einem umlaufen den und die andere Elektrode der Vor schaltfunkenstrecke mit einem umlaufen den und die andere Elektrode mit einem nicht umlaufenden Teil der Zündeinrich tung verbunden ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 mit einem Ver teiler mit Überschlagelektroden, welche die Vorschaltfunkenstrecke bilden, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine dieser Verteilerelektroden verstell bar ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hochspannung von einem umlaufenden Anker ,abge nommen wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teransprucb 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschaltfunkenstrecke eine Elektrode besitzt, die verstellbar und von der Fliebkraft beeinflusst ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Elektroden der Vorschaltfunkenstrecke an einem umlau fenden Teile der Zündeinrichtung ange ordnet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorschaltfunken- strecke aussen auf einem umlaufenden Verteilerstück angeordnet ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Elek trode starr mit einem Fliehgewicht ver- bunden ist und eine radiale Bewegung ausführt. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, z und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die verstellbare Elek trode durch einen Fliehkraftregler in der Richtung von dessen Drehachse verschieb bar ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Vor schaltfunkenstrecke eine Funkenstrecke mit einer verstellbaren Elektrode ange ordnet ist, die nach LTberschreitung einer bestimmten Drehzahl ausgeschaltet wird. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die verstellbare Elektrode in der einen Elektrode der Vorschaltfunken- strecke gelagert ist. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5, 6, 7 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die eine Elek trode der Vorschaltfunkenstrecke mit einer Spitze und die andere mit einer entsprechenden Vertiefung versehen ist, und dass die zwei Elektroden bei niedri gen Drehzahlen einander berühren. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elektrode becher- förmig ausgebildet ist und die Funken strecke gegen das Abblasen des Funkens schützt.
    14. Einri'ehtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5, 7, 8 und 13, da durch gekennzeichnet, dass die beweg liche, als Fliehgewicht ausgebildete Elek trode an einer Blattfeder befestigt ist, die zugleich zur Weiterleitung des Stro mes dient.
CH94919D 1920-02-19 1920-10-18 Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungsmotoren mit einer vor die Zündkerzen geschalteten Funkenstrecke. CH94919A (de)

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