CH95105A - Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine.

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CH95105A
CH95105A CH95105DA CH95105A CH 95105 A CH95105 A CH 95105A CH 95105D A CH95105D A CH 95105DA CH 95105 A CH95105 A CH 95105A
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CH
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channels
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Inventor
Liebra Motorengesellschaft M H
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Liebra Motorengesellschaft M B
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


      Verbrenn        nngskraftmaschine.            Verbrennungshraftmaschinen    mit einer An  zahl von im Kreise um die     ll1otorwelle    parallel  zu dieser angeordneten Zylindern oder gleich  achsigen Zylinderpaaren, deren Kolben die  Welle mittelst einer auf einer schiefen     Kröp-          fung    derselben lose sitzenden     Taumelscheibe     antreiben, sind im     Wesen    bereits bekannt.

    Bei entsprechender Ausgestaltung können  derartige     #daschinen    eine hohe     Umlaufszahl     erhalten und einen hohen     (Aleichförmigkeits-          grad    besitzen, und lassen eine vollkommene  Ausgleichung der     Massenwirkungen    zu. Die  hohen     Umlaufszahlen    schliessen aber die     Be-          nütziing    von Ventilsteuerungen mehr oder  minder aus und lassen die Anwendung von       Schiebersteuerungen    als geboten erscheinen.

    Es sind auch bereits     Rundschiebersteuerungen     für gewöhnliche Explosionsmotoren bekannt,  deren hohler Rundschieber im Zylinder an  geordnet ist, dessen Kolben im Rundschieber  gleitet. Der die Steuerschlitze tragende Teil  des Rundschiebers liegt dabei in einem Ring  raum zwischen der     Zylinderwandurg    und       eineue    in den Zylinder hineinragenden Teil  des Deckels, der mit den Steuerkanälen des    Zylinders entsprechenden, in das Zylinder  innere führenden Kanälen versehen ist.

    Diese Lagerung des Drehschiebers ermöglicht  eine bessere Abdichtung zu erzielen und den  im Verbrennungsraum des Zylinders liegen  den Teil des Schiebers, der nunmehr zwi  schen der gekühlten Zylinderwandung und  der gekühlten Deckelwandung liegt, vor dem  schädigenden Einfluss allzu hoher Tempera  turen zu schützen. Zar Entlastung eines  solchen Schiebers wurde auch bereits vorge  schlagen, ihn mit zwei einander gegenüber  liegenden Steuerschlitzen zu versehen, des  gleichen aber auch den in ihn hineinragen  den Teil des Deckels, so dass der Schieber  von innen her stets symmetrisch vom Druck  belastet wird.

   Durch diese symmetrische An  ordnung der Steuerschlitze wird aber eine  Verminderung seiner Drehzahl auf die Hälfte  nötig, und dies hat wieder den Nachteil, dass  die     Eröffnungs-    und     Sehliesszeiten    der Steuer  kanäle viel zu lange werden.     1fIan    hat auch  bereits vorgeschlagen, ausser einem Drehschie  ber im Zylinder noch ausserhalb des Zylin  ders einen Verteilungsschieber anzuwenden,      wodurch das Öffnen und Schliessen der Steuer  kanäle des Zylinders auf zwei Schieber ver  teilt wird. Die     Drücke    hat dann nur mehr  der Zylinderschieber aufzunehmen, während  der ausserhalb gelegene Schieber als     Verteil-          organ    wirkt.

   Dieser kann um ein Vielfaches  rascher umlaufen als der Zylinderschieber, so  dass, wenn die oben erwähnte Druckentla  stung des Zylinderschiebers durch Anord  nung voneinander gegenüberliegenden Steuer  schlitzen angewendet wird, die Anwendung  des ausserhalb gelegenen     Verteilschiebers    die  Möglichkeit gibt, die ungünstig langen     Er-          öffnungs-    und Schliesszeiten auf ein günstiges  Mass herabzusetzen.  



  Die hier erwähnten Steuerungskonstruk  tionen wurden, jede für sich, bisher nur bei  gewöhnlichen Verbrennungsmotoren, also bei  Motoren mit normalem Kurbelgetriebe, wobei  die Kolbenstange als     Pleuelstange    wirkt, an  gewendet.  



  Die eingangs erwähnte Maschinenart mit       Taumelscheibenantrieb,    die sich, wie gesagt,  ganz besonders für hohe     Umlaufszahlen    eig  net, und infolgedessen die Anwendung einer       Schiebersteuerung    erheischt, lässt nun, wenn  sie mit der erwähnten     Drehschiebersteuerung     mit ausserhalb der Zylinder angeordnetem     Ver-          teilschieber        kombiniert    wird, die Vorteile  dieser     Schiebersteuerung    im vollsten Masse  wirken.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in den Zeichnungen darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     Achsialschnitt    durch  die Hälfte der Maschine,     Fig.    2 einen Quer  schnitt und die     Fig.    3-6 einen Querschnitt  durch einen Zylinder bei verschiedenen Stel  lungen     der"    Steuerorgane.  



  Auf der schiefen     Kröpfung    1 der     Motor-          welle    2 sitzt lose mit breiter Nabe die Tau  melscheibe 3, deren Zapfen 4 verschiebbar  in ein Gelenk 5 der Kolbenstangen 6 ein  greifen, die die Kolben der einander gegen  überliegenden, gleichachsigen Zylinder 7 ver  binden. Die Zylinderpaare 7 sind im Kreise  um die Welle     2)    herum angeordnet.

   In jedem  Zylinder ist ein hohler Zylinderschieber 8    gelagert, der mit zwei einander gegenüber  liegenden Steuerschlitzen 9, 10 versehen ist;  der diese Steuerschlitze enthaltende Teil des  Schiebers liegt dicht in einem Ringraum  zwischen der Zylinderwandung und dein in  den Zylinder hineinragenden Teil 11 des Zy  linderdeckels 12, wodurch vor allem eine       vollkommene    Abdichtung des Zylinderschie  bers 8 möglich wird, dann aber auch eine       Kühlung    des um den     Verbrennungsraum    lie  genden Teils des Zylinderschiebers 8, da  dieser zwischen der gekühlten Zylinderwan  dung und dem gekühlten Deckel liegt; eine  Gefährdung der Ränder der Steuerschlitze  9, 10 durch die hohe     Explosions-    oder Ver  brennungstemperatur ist also verhindert.

   Je  der Zylinderschieber 8 ist an seinen aus dem  Zylinder herausragenden Teil mit einem  Zahnkranz 13 versehen. Ein Zahnkranz 14  greift in die Zahnkränze 13 auf einer Seite  ein. Der Antrieb des ganzen Systems erfolgt  vorn     Zahnkranz    13 eines untern Zylinders  aus, der von einem Zahnrad 16 der Steuer  welle 17 im Verhältnis 2:1 angetrieben  wird, die ihrerseits durch die Zahnräder 18,  19 und 20 von der Motorwelle 2 aus mit  halber     Geschwindigkeit    gedreht wird.  



  In dem Raum innerhalb der Zylinder je  der Maschinenseite ist ein     Verteilschieber    21  mit der Nabe 22 auf der     33/fotorwelle    2 in  nicht gezeichneter Weise befestigt. Dieser       Verteilschieber    besitzt zwei Abteilungen 23,  24, die voneinander durch die Scheidewände  25, 26 getrennt sind, deren Lappen 27 und  28 die Steuerung der Zylinderkanäle 29 be  sorgen.

   Die Abteilungen 23 und 24 sind ka  nalartig ausgebildet und die eine steht in  Verbindung mit dem     Auspuffraum    30 und  die andere mit dem Ansaugraum 31, so dass  also beim Vorübergehen der Lappen 27 und  28 der     Scheidewände    25 und 26 des     Ver-          teilschiebers    an den Zylinderkanälen 29 diese  abwechselnd mit dem Ansaugraum und dem       Auspuffraum    in     Verbindung    kommen. Die       Umlaufszahl    des     Verteilschiebers    21 beträgt  das Vierfache der Zylinderschieber B.  



  Die Zylinder 7 besitzen noch je einen  weiteren mit dem Auspuffraum 30 in nicht      gezeichneter Weise verbundenen Kanal 32,  der an der dem Kanal 29 gegenüberlie  genden Seite des Zylinders mündet, und zwar  so, dass er von     den    Steuerschlitzen 9, 10 des       Zylindersclriebers    8 jeweils früher geöffnet       wird,    als der Kanal 29. In der Verlängerung  dieses Kanals 32 besitzt auch der in den       Zylinder    hineinragende Teil 11 des Zylinder  deckels einen Kanal 33. Ausserdem sind im  Deckelteil 11 noch ein in der Verlängerung  des Kanals 29 liegender Kanal 34 und ein  Kanal 35 mit einer Erweiterung 36. vorge  sehen.  



  Die Maschine arbeitet im Viertakt. Die  Wirkungsweise der     Drehschiebersteuerung     soll anhand der     Fig.    3-6 beschrieben  werden.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Lage der  Steuerungsorgane am Ende des     Auspuffes          befindet    sich der Steuerschlitz 10 des Zylin  derschiebers 8 bei dem gezeichneten Zylinder  7 vor dem Zylinderkanal     :29,    der aber von  aussen her durch den Lappen 28 der Tren  nungswand 26 des     Verteilschiebers    21 noch  abgesperrt ist. Da der     Verteilschieber    21 sich  rascher dreht als der Zylinderschieber, wird  der Lappen 28 bei der Drehung in der Pfeil  richtung die Eröffnung des Zylinderkanals 29  rascher besorgen als die Schliessung des Ka  nals 29 durch den Zylinderschieber 8 er  folgt.

   Die Ansaugperiode dauert so lange,  bis der Steuerschlitz 10 des Zylinderschiebers  8 den Zylinderkanal 29 sperrt     (Fig.    4), wo  bei auch der Lappen 27 der andern Tren  nungswand 25 des     Verteilschiebers    21 zum  Zylinderkanal 29 gelangt ist. Die angesaugte  Ladung wird nun im Zylinder komprimiert  und entzündet, verrichtet im Zylinder ihre  Arbeit und expandiert, während der     Verteil-          schieber    21 eine ganze Umdrehung und der  Zylinderschieber 8 eine     Viertelsdrehung    macht.

    Schon vor dem Ende des Expansionshubes  beginnt der Auspuff, denn die Maschine ar  beitet mit Vorausströmung, wie es insbe  sondere für     raschlaufende    Maschinen nötig  ist, um im ersten Teil des     Auspuffhubes     Kompressionen zu vermeiden. Die     Fig.    5  stellt jene Lage der     Schieber    dar, bei der    diese Vorausströmung beginnt. Der Zylinder  kanal 29 ist durch den Zylinderschieber 8  noch gesperrt und der Lappen 27 der Tren  nungswand     2.5    des     Verteilschiebers    21 nähert  sich erst dem Kanal 29.

   Dagegen öffnet der  Steuerschlitz 10 den     Vorausströmkanal    32,  und nun setzt die Vorausströmung durch die  Kanäle 33 und 32 ein.     Fig.    6 zeigt den Be  ginn des     Auspuffhubes,    der dann einsetzt,  wenn der Lappen 27 sich von dem Zylinder  kanal 29 entfernt und der Steuerschlitz 9  des Zylinderschiebers 8 an den Zylinderkanal  29 herankommt.

   Die Kanäle 33 und 32  bleiben aber auch noch eine Zeitlang durch den  Steuerschlitz 10 hindurch geöffnet, wenn der       Auspuffhub    begonnen bat, wie aus     Fig.    6 zu  erkennen ist, so dass durch die Kanäle     33     und 32 hindurch eine Zeitlang ein Nebenaus  puff     stattfinden    kann, was ja bei rasch lau  fenden Maschinen von grossem Vorteil ist.

    Wie aus     Fig.    3 zu ersehen ist, wird das  Schliessen des Zylinderkanals 29 am Ende der  Auspuffperiode und das Eröffnen des Zylin  derkanals am Beginn der Ansaugperiode  durch den     Verteilschieber    allein besorgt,  während gegen das Zylinderinnere hin der  Kanal 29 durch den Steuerschlitz des Druck  schiebers 8 hindurch offen bleibt; so dass  also das Eröffnen und Schliessen des Kanals  durch den rasch laufenden     Verteilschieber     besorgt wird. Ebenso wird das Schliessen  des Zylinderkanals 29, wie aus     Fig.    4 zu  ersehen ist, am Ende der Ansaugperiode  durch den Verteilerschieber besorgt.  



  Während des     Kompressions-    und Expan  sionshubes würde, wenn die Kanäle 33 und  35 nicht vorhanden wären, der im Innern  des Zylinders herrschende Druck durch den  Kanal 34 des Deckelteils 11 den Druckschie  ber 8 einseitig belasten, was den mechani  schen Wirkungsgrad der Maschine beein  trächtigen und ungünstige Abnützungen be  fördern würde. Um eine vollkommene Ent  lastung zu erreichen, ist auf der dem Kanal  33 gegenüberliegenden Seite der Achse des  Kanals 34 in den Deckelteil 11 ein Kanal 35  angeordnet, der in eine Erweiterung 36 mün  det, die von der Wandung des Druckschie-           bers    8 nach aussen hin geschlossen ist.

   Die  Kanäle 33 und 35 sind symmetrisch zu bei  den Seiten der Achse des Kanals 34 ange  ordnet, der Querschnitt der Erweiterung 36  ist gleich dem des Kanals 33 und die Summe  der     Querschnitte    des     Kanals    33 und der  Erweiterung 36 ist grösser als der Quer  schnitt des     Kanals    34, so dass eine voll  kommene Druckentlastung des Zylinderschie  bers 8 erreicht ist. Diese Entlastung kann  natürlich auch dann erreicht werden, wenn  der Kanal 35 nicht symmetrisch zu dem Ka  nal 33 angeordnet wird, doch mass in diesem  Falle der Querschnitt der Erweiterung 36 so  bemessen werden, dass die Resultierende der  drei in Betracht     kommenden    Drücke null ist.

    Wenn auch dieses Gleichgewicht gestört  wird,     sodald    der Zylinderschieber einen Steuer  kanal oder die Erweiterung 36 freigibt, so  kann doch die einseitige Belastung des Schie  bers von innen her niemals so gross werden,  dass eine erhebliche Beeinträchtigung des  mechanischen Wirkungsgrades die Folge sein  könnte.  



  Jedenfalls bietet der     Vorausströmkanal    33  Gelegenheit zu einer möglichst vollkommenen  Druckentlastung des Schiebers und macht  die Anordnung von zwei einander gegenüber  liegenden Steuerschlitzen des Zylinderschie  bers 8 nötig, wodurch dessen Drehzahl in  vorteilhafter Weise herabgesetzt wird, wäh  rend die hohe     Umlaufszahl    des     Verteilschie-          bers    einen unmittelbaren Antrieb von der Mo  torwelle aus zulässt, was in einfachster Weise  dadurch verwirklicht wird, dass für alle Zy  linder einer Seite ein gemeinschaftlicher     Vei-          teilschieber    benützt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungskraftmaschine, gekennzeich net durch die Vereinigung einer Anzahl von im Kreise um die Motorwelle parallel zu dieser angeordneten Zylindern, deren Kolben stangen die Welle mittelst einer auf einer schiefen Kröpfung derselben lose sitzenden Taumelscheibe antreiben, mit einer Drehschie- bersteuerung, die aus je einem in jedem Zy linder gelagerten hohler) Zylinderdrehschieber, dessen Innenfläche die Kolbengleitfläche bil det und einem ausserhalb der Zylinder ange ordneten,
    die Steuerkanäle der Zylinder ab wechselnd mit einem Ansaug- und einem Auspuffraum verbindenden Verteildrehschie- ber besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je der Zylinderschieber zwei einander gegen überliegende Steuerschlitze enthält, deren einer, wenn der andere sich dem von dem Verteilschieber gesteuerten Zylinderkanal nähert, einen Nebenausströmkanal des Zylinders öffnet, so dass dort eine Voraus strömung und noch während der Auspuff periode eine Nebenausströmung statt findet.
    2. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und -Unteranspruch 1, bei wel cher der die Steuerschlitze enthaltende Teil des Zylinderschiebers in einem Ring raum zwischen Zylinderwandung und einem in den Zylinder hineinragenden, mit den Zylinderkanälen entsprechenden Kanälen versehenen Teile des Zylinderdeckels liegt, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Deckel teil einen dritten Kanal besitzt, zum Zwecke, dass der Zylinderschieber, wenn er alle drei Kanäle des Deckelteils ab schliesst, von jedem einseitig wirkenden Innendruck entlastet ist.
CH95105D 1918-12-04 1919-09-04 Verbrennungskraftmaschine. CH95105A (de)

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