CH95527A - Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs- und dergleichen Maschinen. - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs- und dergleichen Maschinen.Info
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Description
Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs und dergleichen Maschinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs-und dergleichen Masehinen, wie zum Beispiel selbsttätige Bohrmaschinen zum Bohren der Uhrplatinen. Bei diesen Maschinen werden s#mt- liche Locher der Platine, eines nach dem andern, gebohrt, indem das Arbeitsstück nach jedem Arbeitsvorgang, d. h. nachdem ein Loch vermittelst eines Bohrers fertig gebohrt worden ist, durch selbsttätig gesteuerte Maschinen- organe in eine andere genau bestimmte Ar beitsstellung übergeführt wird. Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daB das Arbeitsstück auf einer Schwinge angeordnet ist, welche mit Hilfe mindestens einer Feder und periodisch selbsttätig geschalteter Ansehläge eingestellt wird. Ein Ausführungsbeispiol des Erfindungsgegenstandes ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt dasselbe im Aufriss mit Schnitt- partien, während Fig. 2 teilweise eine die periodisch geschalteten Anschläge tragende Scheibe in Obenansicht darstellt. Die in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung bezieht sich auf eine selbsttätige Bohrmaschine zum Bohren von Uhrplatinen. Der Arbeitsstüokträger ist durch eine T-for- mige Schwinge 1 gebildet, welche auf einem Führungshebel 2 drehbar gelagert ist. Letzterer ist auf einem Zapfen 3 drehbar und- wird durch geeignete 3Iaschinenorgane, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, perio disch gehoben. Die Schwinge 1 dreht sich auf einem Schraubenbolzen 4, welcher die Schwinge mit dem Führungshebel 2 verbindet. Auf dem nach oben gerichteten mittleren Arme 1'der Schwinge ist das Arbeitsstück 5 befestigt und kann dasselbe ; zufolge der pendelartigen Be wegung des Armes 1# der Schwinge, eine grosse Anzahl verschiedener Arbeitsstellungen einnehmen, in bezug auf die zur Schwingungs- ebene des Armes 1'senkrecht angeordneten, nicht eingezeichneten Bohrspindeln, welche gewöhnlich in einem Revolverkopf befestigt sind und gegen das Arbeitsstück vorbewegt werden. Die seitlichen Arme 1"der Schwinge weisen an ihrem freien Ende je einen abge- rundeten Kopf auf, der in einen entsprechen- den Schlitz 6 einer Schubstange 7 greift, so da# jeder Arm 1"mit einer Sehubstange 7 gelenkig verbunden und sich in bezug auf letztere seitlich etwas verschieben l ; ann. Die Schubstangen 7 sind in einem Sockel 8 geführt und stützen sich mit ihrem untern Ende, durch die Wirkung von zwei Zugfedern 9, welche an den Armen 1"augreifen, je gegen einen der auf einer horizontalen Schaltscheibe 10 angeordneten Anschläge 11. Diese Schalt- scheibe ist rotierbar und wird durch einen selbsttätig wirkenden Schaltmechauismus (in der Zeichnung nicht dargestellt) periodisch um die Länge eines Zahnes 12 weiter geschaltet. Die Anschläge 11 sind durch Schrauben gebildet und daher regulierbar ; sie sind auf der Scheibe 10 in zwei zur Rotationsachse der konzentrischen Reihen regelmässig verteilt. Jede dieser Reihen besitzt die gleiche Anzahl Anschläge 11, als Schaltzähne 12 an der Scheibe 10 vorhanden sind. Die äussere Reihe der Anschläge 11 dient zur Steuerung der links liegenden Schub- stange, die innere Reihe zur Steuerung der rechts liegenden. Schubstange 7 (Fig. 1). Die Lage des Arbeitsstückes wird daher jeweils nur durch zwei Anschläge 11 bestimmt, was zur Folge hat, da° das Arbeitsstück in einem ununterbrochenen Arbeitsgang der Machine ebensoviele verschiedene Arbeitsstellungen einnehmen kann, als Anschlägepaare auf der Schaltscheibe 10 vorhanden sind. Die An schl#ge 11 müssen natürlich zum voraus genau auf die erforderliche Hoche eingestellt werden. Die Wirkungsweise der dargestellten Vor- arichtung ist kurz folgende : W#hrend die Schubstangen 7 sich auf zwei Anschläge 11 der Schaltscheibe 10 abstützen, bewegt sich der Bohrer gegen das Arbeitsstück 5 und bohrt in dasselbe ein Loch, worauf er wieder in seine. Anfangslage zurückgebracht wird. Nach diesem Vorgang wird die Scheibe 10 selbsttätig um einen Zahn 12 weitergeschaltet, so dass zwei andere, durch die Schaltung nachgerückte Anschläge 11 unter die Schubstangen 7 zu liegen liom- men. Damit aber die Schaltung der Scheibe 10 ungehindert vor sich gehen kann, wird der Führungshebel 2 jeweils vor Eintritt des Schaltvorganges selbsttätig gehoben, so da# sich die Schwinge, l, sowie die Schubstangen 7 von unten nach oben bewegen und letztere aus dem Bereich der Anschläge gelangen. Nachdem die Schaltung stattgefunden hat, senkt sich der Hebel 2 wieder und stützen sich dann die Schubstangen 7 auf das durch die Schaltung nachgerückte Ansehlägepaar, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Hat die Maschine die n#tige Anzahl Locher gebohrt, so wird dieselbe selbsttätig abgestellt. Die Schaltscheibe 10 ist natürlich auswechselbar. damit sie leicht und schnell durch eine andere ersetzt werden kann. Die beschriebene Vorrichtung kann auch an Fr#s- und andern selbstt#gigen Werkzeug- maschinen zur Anwendung gelangen. Die Schwinge konnte natürlich eine andere Form haben und auch anders angeordnet sein, als in der Zeichnung dargestellt ; ferner konnte dieselbe unmittelbar durch die Anschl#ge be- tätigt werden, d. h. ohne Vermittlung von Schubstangen. Es konnte auch nur eine Feder 9 vorhanden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsst#ckes an Bohr-, Fräs-und dergleichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsstück auf einer Schwinge angeordnet ist, welche mit Hilfe mindestens einer Feder und periodisch selbsttätig geschal- teter Anschläge eingestellt wird.UNTERANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs-und dergleichen Maschinen, nach Patentanspruch, bei welcher die Schwinge T-förmige Gestalt hat und auf einem Führungshebel drehbar gelagert ist, wobei ihre beiden seitlichen Arme 1"mit je einer Schubstange 7 gelenkig verbunden und je der Wirkung einer Zugfeder 9 unterworfen sind, während das freie Ende des mittleren Armes 1'der Schwinge das Arbeitsstück trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95527T | 1921-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH95527A true CH95527A (de) | 1922-07-17 |
Family
ID=4353172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH95527D CH95527A (de) | 1921-04-14 | 1921-04-14 | Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Arbeitsstückes an Bohr-, Fräs- und dergleichen Maschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH95527A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0442733A3 (en) * | 1990-02-16 | 1991-11-27 | Kam Cheung Kwong | Displacement following arrangement and measuring device including such arrangement |
-
1921
- 1921-04-14 CH CH95527D patent/CH95527A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0442733A3 (en) * | 1990-02-16 | 1991-11-27 | Kam Cheung Kwong | Displacement following arrangement and measuring device including such arrangement |
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