CH95669A - Vorrichtung an Siebzylindern für Holzstoff und Zellulose. - Google Patents

Vorrichtung an Siebzylindern für Holzstoff und Zellulose.

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CH95669A
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CH
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suction
cylinder
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Inventor
Verkstad Aktiebolage Mekaniska
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Karlstad Mekaniska Ab
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Description


  Vorrichtung an Siebzylindern für     Holzstoff    und Zellulose.    Vorliegende Erfindung     betrifft    eine Vor  richtung an Siebzylindern mit Zellenunter  teilung für die Verarbeitung von Holzstoff  und Zellulose, welche so in den Stofflasten  eingebaut sind, dass der Stoff von dem auf  wärtsgehenden Teile des Zylindersiebes auf  genommen wird, der sich oberhalb der wage  rechten     1AIittelebene    des Zylinders befindet.  



  Die Erfindung besteht darin, dass im In  nern des Zylinders innerhalb der Zellen ein  so eingerichteter, feststehender     Saugkasten     angebracht ist, dass bei der Drehung des  Zylinders diejenigen Zellen, über, welchen der       Stoff    auf das Siebtuch aufgetragen wird, im  Anfang von dem Saugkasten abgesperrt sind  und erst dann durch die Drehung des Zy  linders an den Saugkasten angeschlossen  werden; nachdem durch natürliches Durch  sickern eine     Filtrierschicht    über diesen Zellen  gebildet worden ist.

   Der     Saugkasten    ist hier  bei     zweckmässig    so ausgebildet, dass die ge  nannten Zellen, über welchen der     Stoff'    auf  das Siebtuch     aufgetragen    wird, im Anfang  durch die Wand des     Saugkastens    ganz ver-    schlossen sind und dann durch Drehung des  Zylinders an eine     Abflussleitung    und schliess  lich an die eigentliche Saugkammer ange  schlossen werden.  



  Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungs  forin des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  wobei     Fig.    1 einen     Achsialschnitt    nach der  Linie     I-I    in     Fig.    2 und     Fig.    2 einen Quer  schnitt nach der Linie     II-11    in     Fig.    1 zeigt.  



  1 ist der Stoffkasten, in welchem der  Zylinder 2 derart eingebaut ist, dass sich nur  das obere, aufwärtsgebende Viertel des Zy  linders in dem Stoffkasten befindet. Der Zy  linder ist in bekannter Weise in Zellen 3  geteilt, welche von einem Siebtuch 4 um  geben werden. Der Raum im Innern des  Zylinders wird durch einen feststehenden       Saugkasten    5 ausgefüllt, in dem eine Zwi  schenwand 6 vorgesehen ist, welche den       Saugkasten    in zwei Kammern unterteilt.

   Die       grössere    Kammer 7 ist die eigentliche Sang  kammer und diese hat oben eine     Öffnung     von solcher Ausdehnung, dass die obern Zel  len des aufwärtsgehenden obern Viertels und      der grösste Teil der Zellen des abwärtsgehen  den obern Viertels etwa bis zur Abnahme  walze 17 an die genannte Saugkammer an  geschlossen sind. Die kleinere Kammer 8 hat  oben eine     Öffnung    9, wie aus     Fig.    2 hervor  geht. Diese Öffnung ist so angebracht, dass  die Zellen ihr gegenüber kommen, erst nach  dem sie sich um ein Stück in der     lllasse    in  dem Stofflasten 1 aufwärts bewegt haben.

    Während des ersten Teils der     Bewegung     durch die     Alasse    hinauf bleiben also die Zel  len geschlossen und werden von der Kam  rner 8 durch die Wand 10 derselben getrennt  gehalten. Die Welle 11 des Zylinders wird  von     Lagerböcken    12 getragen, welche auch  den Stofflasten 1 tragen. Der Saugkasten  ist auf der Welle 11 gelagert und wird     mit-          telst    der Bolzen 13 in seiner Lage fest  gehalten. Die Drehung des Zylinders wird  durch ein     Schneckenradgetriebe    14 herbei  geführt.  



  Wenn die Zellen bei der Drehung des  Siebzylinders in den untern Teil des Stoff  kastens 1     kommen,    setzt sich der Stoff auf  dem Siebtuch 4 vor den Zellen ab, während  das Wasser durch das Siebtach hindurch  sichert und in die Zellen hineinkommt und  dort bleibt. Auf diese Weise wird im An  fang ein ruhiges und langsames Niederschla  gen der Fasern der Masse auf das Siebtuch  herbeigeführt. Wenn die Zellen vor die Öff  nung 9 der Kammer 8     heraufbewegt    worden  sind, fliesst das Wasser aus den Zellen nach  dieser Kammer ab, wodurch eine weitere  Menge Wasser durch das Siebtuch hindurch  sickert und mehr Stoff auf dieses niederschla  gen wird.

   Hierdurch hat sich nun eine Faser  schicht oder ein Filter aus Fasern auf dem       Siebtuche    gebildet, so dass, wenn die Zellen  dann von der Öffnung der Saugkammer 7       ankommen    und somit der Saugwirkung aus  gesetzt werden, diese Faserschicht als Filter  zum Aufsammeln einer weiteren Menge von  Stoffasern dient.  



  Da die Zellen also beim Eintritt in den       Stoffkasten    durch die Wand 10 von der     Ab-          flusskatnmer    8 abgesperrt sind und irgend ein  Abfluss von den Zellen somit nicht vorhanden    ist, so wird das     Durchsickern    im Anfang ge  hemmt und wird sehr ruhig stattfinden, wes  halb die Gefahr eines     Mitnehmens    von Fasern  durch das durchsickernde Wasser sehr gering       wird.    Wenn eine Faserschicht gebildet wor  den ist, kommen die Zellen vor den Abfluss  9, und das Abfliessen des Wassers aus den  Zellen ermöglicht ein weiteres Durchsickern  von Wasser durch die Faserschicht und durch  das Siebtuch.

   Nachdem auf diese Weise eine  genügend starke Faserschicht gebildet wor  den ist, wird diese beim Weiterbewegen der  Zellen der     Saugwirkung    ausgesetzt, wodurch  zuerst die     Stoffasern    bis zur gewünschten       Stärke    der Schicht auf den Zylinder nieder  geschlagen werden und dann diese Schicht  durch das     Saugen    gut entwässert wird.  



  Durch die Anordnung des     Saugkastens     im     Innern    des Zylinders wird eine einfache  und gedrängte     Konstruktion    erzielt, so dass  die Breite der ganzen Maschine nicht viel  grösser wird als die Länge des Zylinders.  



  Aus der an eine Saugleitung 18 ange  schlossenen Saugkammer 7 wird das Wasser  durch ein Rohr 15 abgeleitet, und das Wasser  aus der Kammer 8 wird durch ein Rohr 16  abgeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Siebzylindern für Holz stoff und Zellulose, welche durch Zellen unterteilt und in den Stoffkasten so eingebaut sind, dass der Stoff auf jenen Teil des auf wärtsgehenden Siebes niedergeschlagen wird, der sich oberhalb der wagrechten Ebene durch die Mitte des Zylinders befindet, da durch gekennzeichnet, dass im Innern des Zylinders innerhalb der Zellen ein so einge richteter, feststehender Saugkasten angeord net ist, dass bei der Drehung des Zylinders jene Zellen, über welchen der Stoff auf das Siebtuch aufgetragen wird, zuerst von dem Saugkasten abgesperrt sind und dann durch die Drehung des Zylinders an den Saug kasten angeschlossen werden,
    nachdem durch natürliches Durchsickern eine Filtrierschicht über diesen Zellen gebildet worden ist. UNTERANSPRÜCHE: Vorrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkasten so eingerichtet ist, dass jene Zellen, über welchen der Stoff auf das Siebtuch nieder geschlagen wird, im Anfang durch eine Wand des Sangkastens ganz verschlossen sind und dann durch die Drehung des Zylinders mit einer Abflussleitung in der Wand des Saugkastens und schliesslich mit der eigentlichen Saugkammer verbun den werden.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugbasten durch eine Zwischen wand (6) in zwei Kammern (7, 8) geteilt ist, von welchen die eine (8), die an eine Abflussleitung (16) angeschlossen ist, von jerien Zellen, über welchen der Stoff auf das Siebtuch niedergeschlagen wird, durch die Wand (10) des Saugkastens getrennt ist, welche im obern Teil der Kammer eine Öffnung (9) besitzt, während die an dere Kammer (7) die eigentliche Saug kammer bildet und an eine Saugleitung (18) angeschlossen und an ihrem obern Teil mit einer Öffnung versehen ist,
    welche diese Saugkammer mit 'den bereits ent wässerten Zellen verbindet, und die auch mit den übrigen obern Zellen bis zur Ab nehmerwalze (17) in Verbindung steht.
CH95669D 1919-03-05 1921-03-29 Vorrichtung an Siebzylindern für Holzstoff und Zellulose. CH95669A (de)

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CH95669D CH95669A (de) 1919-03-05 1921-03-29 Vorrichtung an Siebzylindern für Holzstoff und Zellulose.

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