CH95942A - Presse zur Herstellung von Blechböden mit umgebördeltem äussern Rande. - Google Patents

Presse zur Herstellung von Blechböden mit umgebördeltem äussern Rande.

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CH95942A
CH95942A CH95942DA CH95942A CH 95942 A CH95942 A CH 95942A CH 95942D A CH95942D A CH 95942DA CH 95942 A CH95942 A CH 95942A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

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  Presse zur Herstellung von Blechböden mit     umgebördeltem    äussern Rande.    Die Erfindung bezieht sich auf Pressen  nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes  und bezweckt, in einem einzigen Arbeitsgange  die Herstellung von Blechböden zu ermöglichen,  deren     urigebördelter    äusserer Rand zwei ein  ander gegenüberliegende Teile und einen  dritten Teil besitzt, der mit den beiden erst  genannten Teilen in abgerundeten Ecken  zusammentrifft.  



  Auf der Zeichnung sind als Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    die in  Betracht kommenden Teile einer zur Herstel  lung von     Lokomotivfeuerbuchswänden    be  stimmten Presse     veranschaulicht,    und zwar  zeigen       Fig.    1 eine Oberansicht des     Gesenkes     der Presse,       Fig.    2 einen Schnitt nach 2-2 der     Fig.    1;

    in Richtung des     Pfeils    x gesehen,       Fig.    3 eine teilweise im Schnitt gehaltene  Oberansicht des mit dem     Gesenhe    zusammen  arbeitenden Teils des     Pressstempels,          Fig.    4 einen Schnitt nach 4---4 der     Fig.    3,  in     Rielrtung    des Pfeils     y    gesehen,         Fig.    5 einen Schnitt nach 5-5 der     Fig.    3,  von rechts gesehen, und       Fig.    6 einen Schnitt nach 6-6 der     Fig.    3,  in Richtung des     Pfeils    z gesehen.  



  Die herzustellende     Lokomotivfeuerbüchs-          wand        El        (Fig.    1, 2 und     ä)    ist an drei Seiten  mit einem     umgebördelten    äussern Rande ver  sehen, der zwei     einander    gegenüberliegende  Teile a' und     a2        und    einen dritten Teil     a3     besitzt,

   der mit den beiden     erstgenannten     Teilen in abgerundeten Ecken     a4    und     a5          zusammentrifft.    Bei der     Umbördelung    des       äussern    Randes der     Feuerbüchswand    erleiden  die Teile<I>a',</I>     a"    und     a'    des Randes, da bei  diesen nur ein Umbiegen (ohne     Stauchung)     stattfindet, keine Veränderung ihrer Wand  stärke,

   während bei den Teilen     a4    und     a5     zugleich auch eine     Stauchung    und demgemäss  eine nach dem freien Ende des Randes hin  zunehmende Vergrösserung der     Wandstärke     eintritt.  



  Das     Gesenk    der zur Herstellung einer  derartigen     Lokomotivfeuerbüehswand    be  stimmten Presse besteht aus einem zweitei  ligen Rahmen B,     B'        (Fig.    1 und 2), dessen      die U     inbördelung    des     Werkstückrandes    be  wirkende .Flächen parallel zur Längsachse  der Presse verlaufen und der Gestalt des       Werkstückes    entsprechend geformt     sind.     



  Der     Prehstenipel    der Presse besitzt ein       llittelstüch    C     finit    einem überstehenden Rande       c-',    dessen     äussere    seitliche Begrenzungsfläche  ungefähr der     inciern    Fläche des     timgebür-          delten    Randes des     Werkstückes    entsprechend  gestaltet ist.     11Tit        dem        Mittelstrick    C ist eine  Bodenplatte<I>D</I> durch Schrauben     E        (Fig.    3  bis 5) fest verbunden.

   Die dein     Werkstücke          _-I    zugekehrte Fläche der Bodenplatte I> ist,       wie    aus     Fig.    5 ersichtlich,     dein        Längsschnitt     des Bodens des     Werkstückes        :I        entsprechend     ausgearbeitet.

   Zwischen dem     Mittelstück    C  und der Bodenplatte D sind zwei     winkel-          fijrmige    Teile Fund     G        begrenzt    verschiebbar  gelagert, die zusammen mit dem     Gesenke        D',     D' zur     Umbördelung    des Randes des     Werk-          stückes   <B>A</B> bestimmt sind.

   Die seitlichen Be  grenzungsflächen f', f 2 und     y',        g'    der Teile  F und G verlaufen parallel zur Längsachse  der Presse, während die Flächen<I>ss</I> und     rg'          diesei#    Teile (vergleiche insbesondere     Fig.    6),  die zusammen mit den entsprechenden  Flächen des     GTesenkes        B,        B'    zur     Umbörde-          lung    der Randteile     a\'    und     a'    des     Werk-          stückes    A bestimmt sind,

   gegenüber der       Längsachse    der Presse tun einen     Winkel    ge  neigt sind, der der Vergrösserung der     Wand-          stärke    der Teile     a'    und     al    Rechnung trägt.  Die Teile F und G des     Prehsteinpels        werden     in ihrer     äussern,    aus     Fig.    3 und     -I    ersicht  lichen Grenzlage durch     Schraubenbolzen    H  gehalten, die zu beiden Seiten der mittleren       Längsebene    des     Pressstempels    angeordnet  sind.

   Zwei von diesen Schraubenbolzen H  sind in den bei den Flächen     f'3    und     ,r/"    lie  genden Ecken schräg zur mittleren Längs  ebene des     Prefstempels    angeordnet, während  die übrigen senkrecht zu der mittleren Längs  ebene liegen.

   Die Schraubenbolzen     II    stützen  sich mit zylindrischen     Köpfen.        h'    gegen die       innern    Seitenwände der Teile F und G und  stehen unter der     Wirkung    von Federn J,  die sich einer Bewegung der Teile F und G  gegen die mittlere Längsebene des Pressstem-    pell hin     widersetzen.-    Die Federn J sind in  Aussparungen     c\    des     Mittelstückes        Cr    unter  gebracht,

   durch die die Schraubenbolzen H       hindurchgreifen.    Die' von den zylindrischen       Köpfen        h'    abgewandten Enden der     Scln        auben-          bolzen    H ragen in weitere     Aussparungen    r'  des     Mittelstückes    C hinein und tragen       Schraubenmuttern   <I>Ir=,</I> die die Einstellung der  Bolzen H     vermitteln.    In der Nähe der Tren  nungsfuge der Teile F und G ist     zwischen     diese Teile und das     Mittelstück    C eine Teller  feder     1i    eingeschaltet,

   die sich ebenso wie die  Federn J, die in den bei den Flächen f 3 und     rl'     liegenden Ecken angeordnet sind, einer Be  wegung der Teile F und     G    parallel zur     initt-          leren    Längsebene des     Prelästempels    wider  setzt.

   Zu den     Press        Werkzeugen    gehrt schliess  lich noch eine auf     einem    (nicht dargestellten)       Gegenhalteraufliegende        DiluckplatteaI(Fig.    5),  deren dem     Werkstücke    A zugekehrte Fläche  entsprechend dein Längsschnitt des Boden  teils des     Werkstückes    geformt ist.  



  In der durch die Einstellung der Bolzen  H und die     Tellerfeder        Ii    festgelegten, in       Fig.    3 wiedergegebenen     äuf.;ern    Grenzstellung  der Teile F und G bestimmen diese     'feile          zusammen    mit dein     (Iesenk        B,        B'    eine Spalt  breite, die etwas kleiner ist als die     Wand-          stärke    des     Werkstüchrandes.     



  Vor dein Pressen wird der (auf der  Zeichnung nicht wiedergegebene)     Gegenhalter     der     Presse    so weit     angehoben,        daf)    die auf  ihn gelegte Druckplatte     1I    über die dem       Pre1>stempel    zugekehrte     Stirnfläche    des auf  dem     Presstisch    ruhenden     Gesenkes    D,     B'     hinausragt.

   Das     Werkstück        A.    wird hierauf  auf die     Druckplatte    31 gelegt und der Teil       C   <I>D, F, G</I> des     Pressstenipels    auf das     Werk-          stück    gesetzt,

   worauf C     resenh    und     Press-          stempel    in die richtige gegenseitige Lage  eingestellt     werden.    Bei dem nunmehr erfol  genden     eigentlichen        Pressvorgange    wird der       Pressstempel    samt dem     Werkstück        .d    durch  das     (lresenlL        hindurchgedrückt,    wodurch die       Uinbördelung    des     Werkstückrandes    bewirkt  wird.

   Hierbei werden die Teile F und     ('    des       Pressstempels,    da nach vorstehendem die  Breite des Spaltes zwischen dein     Gesenke         und dem     wirksamen    Teile des     Pressstempels     geringer ist als die Dicke des     Werkstückes,     entgegen der     Wirkung    der Federn J und     IL     sowohl     senkrecht    zur mittleren Längsebene  des     Pressstempels    als auch in deren Längs  richtung     verschoben.    Die Anordnung der  schrägen Flächen f 3 und     g3    ermöglicht hier  bei, da[,)

   sich der     Werkstoff    der ' die Ecken  des     Werkstückes    bildenden Randteile     a'    und       rr.    nach deren freien Ende hin ungehindert       z        au        .,;

  breiten        kann,        ohne        dass   <B>></B>     zwischen        den          Flächen    f', f 2     urrd        g',        g'-'    des     Pressstempels          lind    deren     Werkstück    Spielräume entstehen.

    Die Teile     T    und G des     Pressstempels    werden  daher durch die Gegenwirkung der Federn J  und     IL    überall gegen den Rand des     Werk-          stückes        .1    gepresst, so dass die äussere Man  telfläche des     umgebördelten    Randes an allen  Stellen parallel zur Längsachse der Presse       verläuft,    ohne     dafi    es einer weiteren Nach  arbeit bedarf.

   Beim Herausziehen des     Press-          stempels    aus dem     unigebördelten        Werkstück          werden    die     Stempelteile        r    und G entgegen  der Wirkung der Feder J und     K        dm-ch    die  an ihrem freien Ende verbreiterten     Rand-          teile    a'     mid        a'    um einen solchen Betrag       einwärts        gedrückt,

      dass sie ungehindert aus       dein        Werkstücke    heraustreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Presse nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von Blechböden, deren nrn- gebördelter äulkrer Rand. zwei einander gegenüberliegende Teile.
    und einen dritten Teil besitzt, der mit den beiden erstgenann ten Teilen in abgerundeten Ecken zusammen trifft, das eine der beiden die Umbördelung bewirkenden Presswerkzeuge derart zweiteilig ausgebildet ist, dass seine zur Anlage an den umgebördelten Rand bestimmten Teile ent gegen der Wirkung von Federn in einer zur Richtung der Arbeitsbewegung senkrechten Ebene in zwei voneinander verschiedenen Richtungen verschiebbar sind.. UNTERANSPRüCHE: 1. Presse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Federn so ange ordnet sind, dass ihre Druckrichtung in je eine von zwei Ebenen fällt, die die zur Anlage an die abgerundeten Ecken be stimmten Pressstempelteile halbieren.. 2.
    Presse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Anlage an die abgerundeten Ecken des Werkstückes be stimmten Pressstempelteile derart abge schrägt sind, dass sich beim Pressvorgange der Werkstoff der abgerundeten Ecken nach innen frei ausbreiten kaue.
CH95942D 1920-06-26 1921-05-27 Presse zur Herstellung von Blechböden mit umgebördeltem äussern Rande. CH95942A (de)

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