CH95964A - Vorrichtung zum Auftragen von Wichse. - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Wichse.

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CH95964A
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Description


  Vorrichtung zum Auftragen von Wichse.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Vorrichtung zum Auftragen von Wichse.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht mit teilweisem Längs  schnitt der Vorrichtung gemäss dem ersten  Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 eine zu     Fig.    1 um<B>900</B> versetzte  Ansicht mit teilweisem Längsschnitt,       Fig.    3 eine Seitenansicht einer nur teil  weise gezeichneten Vorrichtung gemäss dem  zweiten Ausführungsbeispiel,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     I-I    der       Fig.    3,       Fig.    5 eine Draufsicht von     Fig.    3,

         Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     II-II     der um<B>90'</B> versetzten     Fig.    3, wobei einzelne  Teile weggelassen sind,       Fig.    7 eine Einzelheit in Seiten- und Vorder  ansicht,       Fig.    8 eine Seitenansicht der vollständigen  Vorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungs  beispiel, und       Fig.    9 eine teilweise Draufsicht hierzu.    Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1  und 2 ist mit 1 ein Behälter bezeichnet, der  z. B. aus Blech bestehen kann, und dessen  oberer Teil kreisrunde und dessen unterer  Teil viereckige     Querschnittsform    besitzt.

   Der  obere Teil. des Behälters dient zur Aufnahme  von Wichse     1W,    während der untere, viereckige       Querschnittsforin    aufweisende Teil desselben  von der Welle 2 durchsetzt ist, die eine aus  einem aufgewickelten     Stoffstreifen    bestehende  Walze 3 trägt, deren Durchmesser ungefähr  dem Innendurchmesser des viereckige Quer  schnittsform     aufweisendenBehälters    entspricht.  Das eine Ende der Welle 2 ragt um einen  gewissen Betrag über den Behälter 1 vor und  ist mit einer Handhabe 4 versehen. Ober  halb der Walze 3 ist eine halbkreisförmige,  mit     Durchbrechungen    5 versehene Scheibe 6  angeordnet.

   Die Wichse W steht unter dem       Einfluh    der Schraubenfeder 7, deren eines  der Wichse zugekehrte Ende mit einem Teller  8 verbunden ist. Der Behälter 1 besitzt nahe  seinem obern     Ende    einen Stift 9', der     be-          sti-nmt    ist, in einen der vom Längsschlitz 9.

    abzweigenden Winkelschlitze 10, die am Um-      fang des Deckels 11 vorgesehen sind, einzu  greifen, an dessen Boden das dem Teller 8  '     abgekehrte.    Ende der Schraubenfeder 7 an  liegt. 13 bezeichnet eine Kappe, die bei  Nichtgebrauch     der    Vorrichtung über das untere,  viereckige     Querschiiittsform    aufweisende Ende  des Behälters 1 geschoben ist, um ein Be  schmutzen von seiner jeweiligen Umgebung  durch die Walze zu verhindern.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  beschriebenen Vorrichtung ist folgende:  Angenommen, man wolle zum Beispiel die  Vorrichtung zum Auftragen von Wichse auf  einen Fussboden verwenden, so hebt man den  Deckel 11 ab, nimmt die Feder 7 mitsamt  dein Federteller 8 aus dem Behälter heraus  und füllt Wichse in denselben ein. Alsdann  setzt man die Schraubenfeder 7, den Teller  8 gegen den Behälterinhalt gerichtet; in den  Behälter 1 ein und setzt den Deckel 11 auf  den Behälter 1 auf.

   Um den Deckel gegen  ungewolltes Lösen zu sichern,     wird    er, nach  dem sich der Stift 9' vor einen) der Winkel  schlitze 10 befindet, so weit verdreht, bis sich  der Stift 9' in den     betreffenden    Winkelschlitz  einlegt.     Zweckmässigerweise    wird der Deckel  11 so fest an die Schraubenfeder 7 ange  drückt, dass der Federteller 8 an die Wichse       17        angepresst    wird, damit solche durch die       Durehbrechungen    5 der halbkreisförmigen, ge  bogenen Scheibe 6 austritt und auf die Walze  3 aufgetragen wird. Letztere wird nun über  den zu wichsenden Boden hin- und herbe  wegt, wobei sie die Wichse an den Boden  abgibt.

   Indem zwischen der Walze 3 und  der     Behälterinnenwand    nur ein sehr geringer  Zwischenraum besteht, wird die Walze 3 mit  einer gleichmässigen, verhältnismässig geringen       Wichseschicht    versehen, so dass das Wichsen  bei sparsamstem     Wichsev        erbrauch    stattfinden  kann. Nimmt der     Wichseinhalt    im Behälter  ab, so kann durch entsprechendes Verstellen  des Deckels 11 der Druck der Schrauben  feder 7 vergrössert werden.  



  Statt zum Auftragen von Bodenwichse  würde sich die beschriebene Vorrichtung vor  züglich zum Auftragen von     Schuhwichse    oder  von     Klebstoff    eignen.    Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig,     3-9 ist mit 14 ein runder, zur Aufnahme  von Wichse dienender Behälter bezeichnet.  Derselbe besitzt auf     der    Unterseite zwei Sup  ports 15, in denen die Welle 16 drehbar an  geordnet ist. Diese ist durch die Walze 17  hindurchgeführt, welch letztere z. B. aus Holz  bestehen kann und mit einer     Bekleidung    18,  z. B. aus     Stoff,    versehen ist.

   Der Boden des  Behälters 14 ist mit einer in der Längsrich  tung der Walze 17 verlaufenden     Ausnehmung     19     (Fig.    4 und 6) versehen, die direkt über  der genannten Walze liegt. Am Boden des  Behälters 14 ist mittelst nicht gezeichneter  Befestigungsmittel ein z. B. aus Holz be  stehender Verteiler 20 befestigt, der etwas  breiter ist als der Behälter 14. Dieser Ver  teiler ist von solcher Höhe gewählt, dass er  in der aus     Fig.    3     eisichtlichen    Stellung der  Vorrichtung den Boden nicht berührt. Der  Verteiler 20 besitzt drei Kanäle 21, die mit  entsprechenden, im Boden des Behälters vor  gesehenen Bohrungen<B>22</B> korrespondieren.

   Auf  der Unter- und teilweise auch auf der Vorder  seite ist der Verteiler 20 mit einer Beklei  dung 23 versehen. In dem Behälter 14 ist  ein Kolben 24 verschiebbar angeordnet. Dieser  besitzt eine Kolbenstange 25, die in einer  entsprechenden Bohrung des Deckels 26 ge  führt ist und an ihrem dem Kolben abge  kehrten Ende einen lose auf demselben sitzen  den Druckkörper 27 trägt. Der Deckel 26  ist auf seinem Umfang mit zwei Winkel  schlitzen 28 versehen (in der Zeichnungsfigur 1  ist nur ein solcher ersichtlich), in die die  beiden einander diametral gegenüberliegen  den, am obern Ende des Behälters 14 vorge  sehenen Stifte 29 eingreifen. Um den Deckel  26 bequem abheben zu können; ist derselbe  mit zwei     Handgriffen    30 versehen.

   Der Be  hälter 14 weist ferner einen Stielhalter 31  zur     Aufnahme    des Stiels 32 auf. Auf dem  Deckel 26 ist ein Support 33 angeordnet, in  dem die Stange 34 drehbar gelagert ist, die  nahe ihren beiden Enden zwei fest mit der  selben     verbundene    Arme 35 besitzt, die an  ihren der genannten Stange abgekehrten En  den je einen Querbolzen 36 besitzen, die in      entsprechende     Ausnehmungen    37 des Druck  körpers 27 eingreifen.

       lAlit    der Stange 34 ist  das Ende des Hebels 37' fest verbunden,       dessen    anderes Ende unter dem Einfluss der       Stange    39 steht, die durch am Stiel 32 vor  gesehene Ösen 40 zu einem in der Nähe des  Handgriffes 41 vorgesehenen, drehbar am  Stiel 32 angeordneten Handhebel 41' geführt  und mit dessen einem Ende verbunden ist.       llit    42 ist eine     Einstellvorrichtung    bezeichnet,  die zum Beispiel mit aus der Zeichnung nicht  ersichtlichen Kerben versehen ist, in deren  eine das dem     Handgriff    abgekehrte Ende des  Hebels eingreift.

   Auf der Welle 16 ist     einer-          ends    eine Scheibe 43     (Fig.    7) angeordnet, die  unter dem Einfluss des Bremsbandes 44 steht,  deren eines ende am Boden des Behälters 14  befestigt ist und deren anderes Ende mit  dem einen Ende des     Zugorganes    45 verbun  den ist, das durch am Stiel 32 vorgesehene  Ösen 46 geführt und     niit    dem in der Nähe  des     Handgriffes    41 am Stiel 32 drehbar an  geordneten Handhebel 47 verbunden ist.

      Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  Vorrichtung gemäss dem zuletzt beschriebenen  Ausführungsbeispiel ist folgende:    Angenommen, die Vorrichtung befinde sich  in der aus     Fig.    8 ersichtlichen Lage und der  Behälter 14 derselben sei mit Wichse gefüllt  und man wolle mit derselben einen Fussboden  wichsen. Zu diesem Zwecke erfasst man den       Handgriff    41 und fährt mit der Vorrichtung  über den Fussboden hin, wobei der Behälter  14 die Wichse W durch die im Behälter  boden vorgesehene     Ausnehmung    19     (Fig.    6)  an die Bekleidung 18 der Walze 17 abgibt,  welch letztere bei Drehung die Wichse auf  dem     Fussboden    aufträgt.

   Die Wichse wird  durch den unter dem Einfluss des Druckkör  pers 27 stehenden Kolben 24 aus dem Be  hälter 14 gepresst. Will man nur sehr wenig  Wichse auftragen, so bewegt man den Hand  hebel 41' im Sinne des Pfeils     (Fig.    8), wo  durch der Hebel 37' beeinflusst und dadurch  das vordere Ende der Arme 35 gehoben wird,  was zur Folge hat, dass die an denselben be  festigten     Querbolzen    36 das     Druckstück    27    von der Kolbenstange 25 um einen gewissen  Betrag abheben und dieselbe     bezw.    den     Kol,          ben    24 dadurch entlasten. Durch diese Ver  stellung kann der Austritt der Wichse aus  dem Behälter 14 reguliert-werden.

   Will man  die Wichse gründlich auf dem Boden ver  reiben, so kann durch Drehen des Hebels 47  in der in     Fig.    8 angegebenen Pfeilrichtung  das Bremsband 44 fest an die Scheibe 43  angezogen werden, so dass die Walze 17 an  der Drehung verhindert wird. Hebt man den       Handgriff    41 etwas höher als in     Fig.    8 der  Zeichnung dargestellt ist, so kommt der Ver  teiler 20 mit dem Fussboden in     Berübrung,     so dass beim Hin- und     Her-bewegen    der Vor  richtung die Wichse auf dem Fussboden  gründlich verteilt Wird. Der Verteiler 20 er  möglicht namentlich auch das Wichsen von  Ecken von Fussböden, wo man zum Beispiel  mit der Walze nicht gut zukommen kann.

    Indem der Verteiler 20 auf der Unterseite,  wo die Kanäle 21     (Fig.    6) ausmünden, mit  einer Bekleidung 23 versehen ist, tritt nur  verhältnismässig wenig Wichse durch diese  Bekleidung durch, so dass man ohne eine  Verschwendung von Wichse befürchten zu  müssen, auch mit der Walze 17 allein Wichse  auftragen kann. Will man Wichse in der)  Behälter 14 einfüllen, so hebt man den Druck  körper 27 von der Kolbenstange ab, löst die  Verbindungsstelle zwischen Hebel 37' und  Stange 39, verdreht daraufhin den Deckel 26  nach Erfassen der     Handgriffe    30 so weit, dass  er von den Stiften 29 freigegeben wird und  abgenommen werden kann.

   Alsdann kann  die Kolbenstange 25 erfasst und mitsamt dem  Kolben 24 herausgenommen werden, worauf  mit dem Einfüllen der Wichse begonnen  werden     kann.     



  Die Vorrichtung gemäss dem     zuletzt,    be  schriebenen Ausführungsbeispiel könnte in  ihren Einzelheiten auch anders als gezeichnet  ausgebildet sein, ohne dass dadurch das Wesen  der Erfindung beeinträchtigt würde. So wäre  zum Beispiel eine Ausführungsform     denkbar,     bei der das     Druckstück    aus einer Feder ge  bildet wäre, die wahlweise in oder ausser  Wirkung gesetzt werden könnte. Statt eines      Bremsbandes könnte auch eine andere Fest  stellvorrichtung für die Walze vorgesehen sein.  



  Die Vorrichtung gemäss den beiden be  schriebenen Ausführungsbeispielen besitzt den  Vorteil, dass sie ein bequemes,     sparsames    und  rasches Auftragen von Wichse auf Fussböden       etc.    gestattet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auftragen von Wichse, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen unter dem Behälter für das Auftraggut an geordneten, aus einer Walze bestehenden Auftragkörper besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftragkörper aus einer mit Stoff bekleideten Walze besteht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen runden, zur Aufnahme des Auftraggutes und einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden, zur Aufnahme des Auftragkörpers dienenden Teil auf weist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftraggut unter dem Einfluss einer Feder steht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, däss die Feder durch den Behälterdeckel regulierbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Stoff bekleidete Walze auf einer Welle angeordnet ist, die mit einem Handgriff versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Behälters Supports angeordnet sind, in denen die Welle des walzenförmigen Auftragkörpers drehbar angeordnet ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden mit einer mit dem Auftragkörper korrespondierenden Aus- nehmung versehen ist, die dem Auftrag gut den Durchtritt gestattet. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftraggut der Wirkung eines Kolbens ausgesetzt ist, der unter dem Einfluss eines Druckkörpers steht. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper unter dem Einfluss einer Hebevorrichtung steht. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebevorrichtung durch einen ein stellbaren Handhebel betätigbar ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälter ein dem Auftragkörper vorgelagerter Verteiler angeordnet ist. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit Kanälen versehen ist, die mit im Behälterboden vorgesehenen Kanälen korrespondieren. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mindestens auf der Unterseite mit einerBekleidung versehen ist. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Verhin dern der Drehung des walzenförmigen Auftragkörpers beim Wichsen vorgesehen sind.
CH95964D 1920-10-20 1921-04-27 Vorrichtung zum Auftragen von Wichse. CH95964A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104662B (de) * 1952-09-13 1961-04-13 Cimex Fraser Tuson Ltd Vorrichtung zum Auftragen von Wasch-, Reinigungs- oder Polierfluessigkeit auf Fussboeden od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104662B (de) * 1952-09-13 1961-04-13 Cimex Fraser Tuson Ltd Vorrichtung zum Auftragen von Wasch-, Reinigungs- oder Polierfluessigkeit auf Fussboeden od. dgl.

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AT95964B (de) 1924-02-11

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