CH259781A - Bodenwichsapparat. - Google Patents

Bodenwichsapparat.

Info

Publication number
CH259781A
CH259781A CH259781DA CH259781A CH 259781 A CH259781 A CH 259781A CH 259781D A CH259781D A CH 259781DA CH 259781 A CH259781 A CH 259781A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
cum
floor
dependent
fork
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
W Wollschlegel-Arnold
Original Assignee
Wollschlegel Arnold W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wollschlegel Arnold W filed Critical Wollschlegel Arnold W
Publication of CH259781A publication Critical patent/CH259781A/de

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/28—Polishing implements
    • A47L13/30—Implements for polishing and waxing or oiling, with dispensers for wax or oil

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


      Bodenwichsapparat.            Apparate    zum Wichsen von Böden sind be  reits vorgeschlagen worden; diese waren in  der Regel kompliziert und teuer und eignen  sich nicht zum wahlweisen Gebrauch von  flüssigen oder festen Wichsen. Diese bekann  ten     Bodenwichser    besassen in der Regel ein  voluminöses Gehäuse, welches das Wichsen  der Böden unter Möbeln und     ansonstig    ver  steckten Bodenstellen verunmöglicht, und zu  dem ein grosses Gewicht hatten, was die Be  dienung ungünstig beeinflusste.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein     Bodenwichsapparat,    welcher da  durch gekennzeichnet ist, dass an einem       Wichseverteiler    ein zur Aufnahme flüssiger  Wichse ausgebildeter Behälter     wegnehmbar     angebracht ist, und dass er derart ausgebildet  ist, dass damit sowohl flüssige als auch feste  Wichse verstrichen werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der       Erfindungsgegenstand    in beispielsweisen Aus  führungsformen dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht mit aufgesetztem       Wichsebehälter,    eines ersten Ausführungsbei  spiels,       Fig.    2 eine Draufsicht,       Fig.    3 teilweise eine Seitenansicht und teil  weise ein Schnitt durch den     Wichseverteiler,          Fig.    4 eine Seitenansicht bei weggenom  menem     Wichseflüssigkeitsbehälter,

            Fig.    5 das     Abschlussventil    des     Wichsebe-          hälters    im Schnitt und in gegenüber dem der       Fig.    3 grösserem Massstab,         Fig.    6 eine Seitenansicht eines zweiten  Ausführungsbeispiels und         Fig.    7 eine Draufsicht auf einen Teil des  selben.    An einem Stiel 1 ist eine Haltehülse 2 auf  geschoben, welch letztere eine Gabel 3 trägt.  Die Endteile 4 der Gabel 3, welche dem Stiel  1. abgekehrt sind, führen durch die nach oben  gerichteten Flanschen 5 des auf dem durch  eine Holzscheibe 7 gebildeten     Verstreieherteil     6 angeordneten Beschlages B.

   Unter der Holz  sclieibe 7 ist ein weicher Polsterbelag 9 ange  bracht, welcher durch die Lederdecke 10.  welche über die Bodenseite der Scheibe ge  spannt ist, überdeckt ist. Das Leder 10 liegt  an der Umfangsseite der Holzscheibe 7 an und  ist mittels des     aufgenagelten    Lederbandes 11  festgemacht. 12 ist ein über dem     Verstreicher-          teil    angebrachter büchsenartiger Behälter für  flüssige Wichse. Der Behälter 12 weist hinten  einen Ansatz 13 auf, durch welchen die     Arre-          tierungsschraube    14 führt. Die Schraube 14  durchsetzt die an der Gabel verankerte Strebe  15; auf den Schraubenbolzen ist die mit Flü  geln versehene Feststellmutter 14' geschraubt.

    In den Falz 16 am Vorderteil des Behälters 12  greift das aus einem Winkel gebildete Gegen  haltestück 17, welches mittels der Schraube 18  An der Holzscheibe 7 befestigt ist. Der Be  hälter 12 mündet an seinem vordern Ende in  einen verengten Auslauf 12' aus, der durch  den     Aufschraubdeckel    19 abgeschlossen ist.  Der     Aufschraubdeckel    besitzt eine Auslauf-           öffnung    20     (Fig.    5), welche durch den Ven  tilkegel 21 abgeschlossen     wird.    Durch den       Ventilkegel    ist der Stiften 22 gesteckt; Kegel  und Stift sind miteinander fest verbunden.

    Der Stiften 22 ist     innenseits    durch das Loch  23 des     Führungsstückes    24 geführt, welch  letzteres an der Innenseite des     Aufschraub-          deckels    19 festgemacht ist. Der Stiften 22 be  sitzt vorn vor dem Ventilkegel 21 einen durch       Abkröpfung    gebildeten Anschlag 25. Auf den       Ventilkegel    drückt die hinter diesem auf dem  Stiften 22 aufgeschobene Schraubenfeder 26.

    Hebt man das hintere Ende des Stiels nach  oben, während man den     Wichseverteiler    mit  seinem vordern Rand auf den Boden lässt, so  stösst der Anschlag 25 auf den Boden auf, so  dass der     Ventilkegel    21 nach einwärts ge  drückt     wird,    dadurch die Auslauföffnung 20  freigibt und von der im Behälter 12     befind-          lichen:        flüssigen    Wichse     auslaufen    lässt.     Die     letztere fällt in der Nähe des Randes des     Ver-          streicherteils    6 auf den Boden.

   Wird der Stiel  1 wieder zurückgeschwenkt in die aus     Fig.    1  und 3     ersichtliche        Trage,    so     kommt    der An  schlag 25 ausser     Berührung    mit dem Boden.  und der     Ventilkegel    21 schliesst unter dem  Drucke der Feder 26 die Auslauföffnung 20  wieder von innen her ab. Nimmt man die  Schraube 14 weg, nachdem die Flügelmutter  14' gelöst ist, so kann auch der Behälter 12  abgehoben und von der Gabel 3 weggenom  men werden, wie die     Fig.    4 erkennen lässt.  Man kann mit diesem vom Behälter 12 befrei  ten-     Wichseapparat    auch feste Wichse ver  streichen.

   Die Holzscheibe 7 ist so dimensio  niert, dass sie in eine grössere     Wichsebüchse     mit Wichse eingeführt werden kann. Die da  bei     anhaftende        Wichse.wird    in üblicher Weise  verrieben. Der Durchmesser der Holzscheibe  beträgt mit Vorteil 8 bis     10i/2    cm, so dass sie  in die handelsüblichen     Wichsebüchsen    von  mindestens 11 ein Durchmesser eingeführt  werden kann.  



  Zum Wichsen ist der     Wichseverteiler    6  mit einem saugfähigen Stofflappen zu um  wickeln, zumindest so, dass die Bodenseite des  selben     -Lind    das Leder 10 abgedeckt ist.    Beim Beispiel nach den     Fig.    6 und 7 ist  der Behälter 12 verschiebbar auf der Gabel 3  angeordnet, so dass er zurück in die strich  punktierte Stellung     (Fig.    6) geschoben wer  den kann, in welcher der Deckel 19     Lind    damit  der Anschlag 25     -unmittelbar    über dem     Ver-          streicherteil    6 liegt.

   Bei dieser Verschiebung  braucht der Behälter 12 nicht weggenommen  zu werden, falls man feste     Bodenwichse    ver  streichen will, in welchem Falle der     Verstrei-          cherteil    6 zwecks     Bedunkens    mit     Wichse    in  Büchsen einzustecken ist. An der Gabel 3 ist  eine Halteplatte 27 angeordnet, welche einen  Längsschlitz 28 aufweist. Eine an der Um  fangsseite des Behälters 12 festgelegte  Schraube 29 durchsetzt dabei den Längs  schlitz 28     -Lind    durch die mit     Flügeln    ver  sehene     Arretiermutter    30 wird der Behälter  12 auf der Gabel 3 festgehalten.

   Zwecks     Ver-          schiebens    des Behälters 12 hat man die Mut  ter 30 zu lösen und nach der Verschiebung  wieder anzuziehen.  



  Die gezeichneten     Bodenwichsapparate    sind  verhältnismässig einfach und kommen in der  Herstellung billig. zu stehen. Von besonderem       Vorteil    ist,     dass        sie    zum     Wichsen    von Böden  mit flüssigen und festen     Wichsesubstauzen     verwendet werden können.

   Die Abgabe flüs  siger Wichse bei Bedarf benötigt abgesehen  vom     Verschwenken    des Stiels 1 keinerlei be  sondere Manipulationen; auch die abgegebene  Menge kann einfach durch Stehenlassen des  Stiels in     verschwenkter    Stellung, in welcher  der Anschlag 25 am Boden anliegt und den       Ventilkegel    21     im    Behälter 12 einwärts  drückt, bestimmt werden. Der     Wichseapparat     eignet sich besonders zum Wichsen von Par  kettböden, Holz, Getäfer, Linoleum     usw.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bodenwichsapparat, dadurch gekennzeich net, dass an einem Wichseverteiler ein zur Aufnahme flüssiger Wichse ausgebildeter Be hälter wegnehinbar angebracht ist, und dass er derart ausgebildet ist, dass damit sowohl flüssige als auch feste Wichse verstrichen werden kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ver- streicherteil (6) an einem einen Teil eines Stiels (1) bildenden Tragstück (3) angeord net ist, und über diesem Tragstück der Be hälter (12) wegnelimbar angeordnet ist, der zur Ermöglichung der Abgabe von Wichse ein Ventil (2l) aufweist, welches sich öffnet, wenn der Apparat so auf den Boden aufge setzt wird, dass ein Steuerorgan des Ventils auf dem Boden zum Aufschlagen kommt, und dass der Verstreicherteil (6) so ausgebildet ist,
    dass er bei weggenommenem Behälter zwecks Betunkens mit zu verstreichender Wichse in Wichsebüchsen von mindestens 11 cm Öffnungsdurchmesser eingeführt wer den kann. z. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wichseverteiler aus einer Holzscheibe (7) besteht, über deren Bodenseite eine Lederdecke (10) gespannt ist, und dass zwischen der Bodenseite der Holzscheibe und der Lederdecke ein Polster eingeschlossen ist.
    3. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter (12) auf einer am Stiel (1) festgelegten Gabel (3) wegnehmbar angeordnet ist, wobei Endteile (4) der Gabel einen auf der Holzscheibe (7) verankerten Beschlag (8) durchsetzen.
    4. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (12) durch einen Aufschraubdeckel (19) abgeschlossen ist, in welchem das unter Druckwirkung einer Feder (26) stehende Ventil (21) angeordnet ist, wobei am Vorderteil des letzteren ein An schlag (25) angebracht ist, welcher beim Auf setzen des Apparates auf den Boden, derart, dass der Anschlag auf dem Boden zum Auf liegen kommt, den Ventilkörper (21) nach einwärts drückt und dadurch die Auslauföff nung (20) freigibt. 5. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstreicherteil (6) einen grössten Durchmesser aufweist, der klei ner als 8 cm ist.
    6. Bodenwichsapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (12) derart verschiebbar auf der Gabel (3) angeordnet ist, dass er in bezug zum Verstreicherteil (6) nach rückwärts -verlegt werden kann. 7. Bodenwiehsapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter (12) eine Schraube (29) vorgesehen ist, wel che einen Längsschlitz (28) einer an der Gabel (3) angeordneten Halteplatte (27) durchsetzt, wobei durch eine auf der Schraube angeordnete Mutter (30) der Behälter (12) auf der Halteplatte (27) festgehalten ist.
CH259781D 1947-09-11 1947-09-11 Bodenwichsapparat. CH259781A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH259781T 1947-09-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH259781A true CH259781A (de) 1949-02-15

Family

ID=4473212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH259781D CH259781A (de) 1947-09-11 1947-09-11 Bodenwichsapparat.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH259781A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2799880A (en) * 1955-03-30 1957-07-23 Rajo Motor Company Floor wax applicator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2799880A (en) * 1955-03-30 1957-07-23 Rajo Motor Company Floor wax applicator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH406544A (de) Gerät zum Entnehmen und Auftragen von Flüssigkeiten
DE1607329A1 (de) Traenkeinrichtung fuer insbesondere Kleintiere und Gefluegel
DE827014C (de) Apparat zum Auftragen von Klebstoff beim Zwicken von Schuhen
DE1016226B (de) Verfahren zum Staerken od. dgl. von Waesche und Dampfbuegeleisen zur Ausuebung dieses Verfahrens
DE808148C (de) Fussboden-Einwachs- und Polier-Geraet
CH95964A (de) Vorrichtung zum Auftragen von Wichse.
DE388943C (de) Karbidapparat mit vom Gasdruck gesteuertem Karbidzufuhrschieber
DE935817C (de) Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen von Viehtraenkebecken
DE894309C (de) Fussboden-Einwachsgeraet
DE1045282B (de) Rasieraggregat
CH317057A (de) Auftraggerät für Flüssigkeiten zum Waschen oder Reinigen oder Wichsen von Fussböden und andern ebenen Flächen
DE2516940B2 (de) Traenkeinrichtung fuer einen traenkeimer, insbesondere kaelbertraenkeimer
DE2538459A1 (de) Trockenfutterspender fuer fische
DE514281C (de) Selbstkassierender Brennstoffverkaeufer
AT214849B (de) Vorrichtung zum Aufladen von Dünger u. dgl.
DE396148C (de) Spannvorrichtung fuer den Schleifbelag von Bodenbimsmaschinen u. dgl.
CH263995A (de) Couvertschliessmaschine.
DE497534C (de) Vorrichtung zur Entwicklung von lichtempfindlichen Papieren durch Einwirkung von Gasen
CH261543A (de) Vorrichtung zum Befeuchten von gummierten Flächen, z. B. an Kuverts, Marken, Etiketten usw.
AT122322B (de) Vorrichtung zum Bestreichen des Haarbodens mit einer Flüssigkeit.
AT230278B (de) Verladbares Umladegerät für schüttbares Baumaterial
DE504377C (de) Schaumerzeuger fuer Feuerloeschzwecke
DE872754C (de) Anfeuchtevorrichtung
CH249509A (de) Hilfsgerät für Coiffeure zur Aufnahme der zum Färben und Bleichen der Haare dienenden Hilfsmittel.
DE1832985U (de) Fuellvorrichtung fuer kittspritzen.