CH96104A - Anordnung zur Telephonie mittelst Hochfrequenzschwingungen. - Google Patents

Anordnung zur Telephonie mittelst Hochfrequenzschwingungen.

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CH96104A
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Telephonwerke Ges Mit Beschrae
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      Anordnung    zur     Telephonie    mittelst     Hochfrequenzschwingungen.       Die Erfindung betrifft eine Anordnung  <B>zur</B>     Telephonie    mittelst     Hochfrequenzschwin-          gungen,    wobei die Übertragung drahtlos oder  - und zwar vorzugsweise -- über Leitungen  erfolgt.  



  Die bisher bekannten Verfahren zur     Tele-          phonie    mittelst     hochfrequenter    Schwingungen       beruhen    auf dem Prinzip, dass ein besonderer       Ho-.hfrequenzgerierator    (beispielsweise     unge-          dämpfte)    Schwingungen erzeugt, deren Ampli  tuden durch die Sprechströme verändert wer  den, wobei die Randkurve der Hochfrequenz  wellen als Sprache im Empfangshörer auf  genommen wird.  



  Die Erfindung beschreitet einen andern  Weg. Gemäss ihr werden die vom Mikrophon,       bezw.        Mikrophonübertrager    gelieferten nieder  frequenten Sprechströme - gegebenenfalls  nach Verstärkung - durch einen von einer  unabhängigen Kraftquelle betriebenen Unter  brecher, der mit mehr als Tonfrequenz arbeitet,  in Impulse zerteilt und in dieser Form einem  Schwingungskreis zugeführt, der dadurch  angestossen wird und dabei mit seiner eigenen    Frequenz schwingt. Jeder Stromschliessung  am Unterbrecher entspricht also ein abklingen  der     Hochfrequenzwellenzug,    der vom Schwin  gungskreis geliefert wird.

   Die     Maximalampli-          tudenwerte    dieser     Wellenzüge    (die Anfangs  amplituden) entsprechen ihrer Reihe nach  der jeweils vom Unterbrecher zugeführten       Sprechstromenergie,    so dass durch die     Ampli-          tudenrandkurve    im entfernten Hörer durch  Vermittlung eines Gleichrichters oder eines  integrierenden Empfängers (Detektors), unter  Verwendung an sich bekannter Schaltungen,  Sprachschwingungen erzeugt werden.

   Dadurch,  dass der die Auflösung der Sprachkurve be  wirkende Unterbrecher durch eine Hilfsenergie  betrieben wird; wird erzielt, dass der Unter  brecher nicht etwa von den schwankenden  Energiewerten der Sprachübertragung selbst  abhängig ist, denn im letzteren Fall würden  nur die starken Laute richtig übertragen  werden, da ein Unterbrecher naturgemäss  eine     Mindestenergiezufuhr    verlangt. Die Anzahl  der Impulse, in welche die Sprachkurve auf  gelöst wird, ist entweder gleich der Eigen-           schwingungszahl    des     Schwingungslueises    oder  kleiner als diese zu wählen, nicht aber gröber,  da sonst eine Eigenschwingung des Kreises  in der Zeit zwischen zwei Impulsen nicht  möglich sein würde.

   Anderseits wird man  auch darauf zu achter, haben, dass der       Schwingungskreis    zwischen zwei Impulsen  nicht vollständig ausschwingt, da sonst ein  Energieverlust durch die zu schnell abfallenden  Amplituden bedingt wird. Man wird daher  für genügend geringe Dämpfung des Schwin  gungskreises zu sorgen haben und     kann    dies  dadurch erzielen, dass man einen zweiten  Schwingungskreis     voll    kleinerer Dämpfung  anordnet, der erst seinerseits     voll    dein ersten  Schwingungskreis     angestossen,    wird und die  Schwingungen in die Fernleitung überträgt.  



  Die hochfrequenten Schwingungen, welche  in die Fernleitung eintreten, besitzen keine  konstanten Amplituden. Infolgedessen können  keine Oberschwingungen entstehen, welche  die Sprache verzerren. Ein besonderer Vorteil  der Erfindung liegt aber darin, dass Schwin  gungen nur dann in die Fernleitung treten,  wenn in das     Mikrophon    gesprochen wird.  Somit ist es nicht erforderlich, den Unter  brecher oder den Schwingungskreis bei Nicht  benützung der     Einriehtung        stillzusetzen,        bezw.     von der Leitung abzutrennen; um eine Störung  benachbarter Leitungen zu verhüten, sondern  die Einrichtung ist ständig wirkungsbereit.  



  Der Unterbrecher kann     entweder    ein       mechanischeroder        aucheinelektromagnetischer     Unterbrecher (Kontaktrad), oder auch ein       Flüssigkeitsunterbrecher    sein, ferner aber wird  derselbe vorteilhaft als     Entladungsrühre    aus  gebildet, wie dies im nachstehenden bei       Fig.    3-6 beschrieben ist. Diese Röhre kann  derart mit einem Schwingungskreis     kombiniert     werden, dass sie einen selbständigen Hoch  frequenzerzeuger bildet, der zu seinem Betrieb  lediglich Gleichstrom oder niederfrequenten  Wechselstrom erfordert.  



  Die     Fig.    1 und 2 der Zeichnung veran  schaulichen zunächst das     Grundprinzip    der  Erfindung für Ein- und Mehrfachverkehr,  wobei ein beliebiger geeigneter Unterbrecher  der erstgenannten Art verwendet ist.    In     Fig.    1 werden die mit Hilfe des Mikro  phons 1 und der Ortsbatterie 2     erzeugtet,     niederfrequenten Sprechströme durch den  Transformator 3, dem ein Telephon 4 parallel  liegt, über einen Unterbrecher 5 dem Schwin  gungskreise 6     zugeführt.    Dieser bestellt aus  Kapazität und Selbstinduktion, ist auf die  gewünschte     Hochfrequenzschwingung    abge  stimmt und mit dem     Übertragerorgan    7  (Antenne,     Fernleitung)

      gekoppelt.  



       Fig.    2 zeigt eine     Afehrfachschaltung    mit  drei Teilnehmern. Die von den Teilnehmern  10, 11 und 12 herrührenden Sprachkurven  werden durch das gemeinsame Organ 16 in  Impulse aufgelöst, aber durch die Leitung     10a     und     10b,        11a    und     11b,        12a    und     12''    den auf  verschiedene     Wellen    abgestimmten Schwin  gungskreisen 13, 14, 15 zugeführt, die sämt  lich mit der Fernleitung 17 oder einer  Antenne gekoppelt sind.  



  Die vom Unterbrecher gelieferten Impulse       können,    wenn der Unterbrecher verhältnis  mässig langsam läuft,     bezw.    laufen soll, zu  nächst einem     Frequenzwandler    zugeführt wer  den, der die Impulszahl in der bekannten  Art vermehrt.  



       Fig.    3 stellt eine Anordnung mit einem  als Entladungsröhre     r    ausgebildeten Unter  brecher dar. Hier ist zwischen der Anode     a     und der     Glühkathode        k    der Röhre     R    eine       Entladungsstrecke    angeordnet, die     voll    einem  beliebigen     Hochfrequenzwellenerzeuger   <I>HF</I>  gespeist wird. Die Entladungsstrecke ist in  Luft oder in einem Gas angeordnet.

   Es     kann     irgend eine der     bekannten    Entladungsröhren  benutzt werden; auch     kann    statt der     Glüh-          kathode    eine Kathode aus     Alkalimetall    und  eine     Edelgasfüllung    verwendet werden.

   Im       Ionenstrom,    der von der Kathode 7c zu der  Anode a geht, liegen die beiden Gitter G',       Gl.    Sie sind in der Figur der     Deutlichkeit     halber     übereinander        angeordnet.        Zweckmässig     werden diese Elektroden als Gitter oder  Spiralen ausgebildet, die in derselben Ebene  liegen, also miteinander ohne elektrische       Berührung    v     erschlungen    sind. Auf diese Weise  wird ein störender Potentialunterschied dieser  Elektroden im     Ionenstrom    vermieden.

        Ein letzter Rest eines solchen     Potential-          Unterschiedes,    der durch kleine Ungenauig  keiten der Gitterlagerung bedingt ist, wird  durch einen Drehkondensator     K    beseitigt,  dessen Belegungen     rnit    den Elektroden<I>a,</I>     7e     und den Gittern G',     G2    verbunden sind.

    Wie     Fig.    3 schematisch veranschaulicht, bil  den die regelbaren Kapazitäten des     Konden-          sators        K    die Seitenzweige einer     Wheat-          stoneschen    Brücke, die in ihrem eigenen       Diagonalzweig    die von den beiden Gittern     G',          G2    gebildete Kapazität enthält. Durch Ver  änderung .der Kapazitäten der Seitenzweige  kann die Brücke so einreguliert werden, dass  an beiden Enden des letzterwähnten Diagonal  zweiges das gleiche Potential herrscht.

   Als  dann sind die beiden Gitter G',     G2    auf       gleiches    Potential gebracht. Die Batterie e  liefert den Heizstrom     für    die Glühkathode 7c.  



  Im Stromkreis zwischen den Gittern     G',          G2    liegt der Schwingungskreis C, J und ein  Kondensator     Cl,    der den Sprechapparat     TM     ankoppelt, sowie ein Detektor D, letzterer  für Empfangszwecke.  



  Der Apparat     TH    besteht aus einem ge  wöhnlichen Teilnehmerapparat mit     -Mikrophon,          Mikrophonbatterie,    Telephon und Übertrager  in der bekannten gegenseitigen Schaltung  dieser, Teile. Mit dem     Schwingungskreis    C  J ist     unmittelbar    die     Fernleitung    L gekoppelt,       um    einen besonderen Kopplungstransformator  zu ersparen.  



  Der Betrieb ist folgendermassen: Sobald  die     Hochfrequenzquelle    eingeschaltet ist, gehen  in der Röhre Ionen von     K    nach a über. Sie  verbinden dabei elektrisch die Gitter G',     G2     miteinander, doch hat dies zunächst keinen  Strom im Kreis     G',        C',   <I>J, D,</I>     G2    zur Folge,  da die Gitter G',     G    2 dabei auf gleichem  Potential bleiben.     Wenn    dagegen in das  Mikrophon des Apparates     TH    gesprochen  wird, erhalten die Gitter G',     G2    verschiedenes  Potential und entsteht eine     Spannungsdifferenz     zwischen G', G2.

   Infolgedessen fliesst jetzt  ein Teil des     hochfrequenten    Stromes über  den zwischen G',     G2    geschalteten     Schwin-          gun        Jskreis    C J.. und zwar nach Massgabe  des Sprechstromes, von dem die Potential-         different    zwischen     G',        G2    abhängig ist, Dieser       hochfrequente    Strom hat die Form von gleich  gerichteten Impulsen, deren Amplituden den  Schwingungen des Sprechstromes folgen. Durch  diese Impulse wird der Schwingungskreis C,  J angestossen und sendet nunmehr Hoch  frequenz-Wellen von seiner eigenen Frequenz  in die Leitung L.

   Die Wellen haben. steigende  und fallende Amplituden, deren Randkurve  die     Sprachschwingung    darstellt.  



  Im entfernten Empfänger wird diese Rand  kurve mit den bekannten Mitteln als Sprache  zu Gehör gebracht. Letzteres kann, wie die  Figur zeigt, unmittelbar mit derselben An  ordnung geschehen, indem alsdann der Detek  tor D die ankommenden     Hochfrequenzwellen     gleichrichtet, so dass sie auf den Hörer. des  Apparates     TM    wirken können. Der Detek  tor stört beim Senden nicht, abgesehen davon,  dass er nur die halbe Energie in die Leitung L  gelangen lässt, was z. B. beim Einbau von  Verstärkern in die Leitung L selbst bei  langen Leitungen ohne Bedeutung ist. Doch  kann die Anordnung auch so sein, dass er  beim Sprechen stets - z. B. durch einen  Kontakt am     Nikrotelephon    -- kurz geschlos  sen oder abgeschaltet- wird.

   Als Detektor  kann auch die Unterbrechungsstelle selbst  dienen, wenn ihre Elektroden (Gitter) aus  verschiedenem Material bestehen, derart, dass  sie den ankommenden     Hochfrequenzstrom    in  der einen Richtung besser leiten, als in der       andern.    Statt dessen kann man diese Elektro  den auf verschiedener Temperatur halten.  



       DieAnordnung    der die     Urrterbrecherstrecke     bildenden Elektroden G',     G?    in gleicher  Potentialebene kann auch in der Weise erzielt  werden, dass als Elektroden zwei ineinander  gedrehte Schraubenspiralen benutzt werden,  oder die eine Elektrode kann - bei irgend  einer     Elektrodenform    - die andere ganz oder  teilweise umschliessen. Die Ebene,     bezw.          Längsaehse    dieser Elektroden braucht nicht  senkrecht zur Verbindungslinie der andern,  die     Ionisierungsstrecke    bildenden Elektroden  <I>(9, a) zu</I> liegen, vielmehr können z.

   B. zwei       plattenförmige    Elektroden derart einander  gegenüber angeordnet werden, dass sie eine      quer zum Innenstrom liegende Unterbrechungs  strecke zwischen sich schliessen. Zwei Gitter  der vorher beschriebenen Art können mit  ihrer Ebene im Innenstrom liegen.  



  In     Fig.    4 ist die Röhre R mit Edelgas  gefüllt und besitzt eine Anode A, die über  einen Widerstand oder Drosselspule     IF    mit  dem Pluspol der Batterie B verbunden ist,  ferner als eine     Alkalimetallkathode        K,    die  mit dem Minuspol derselben Batterie B ver  bunden ist, und endlich zwei mittlere Elek  troden     G',        G',    die beispielsweise als Platten  ausgebildet sind und mit ihren Flächen in  der Richtung des Innenstromes stehen, der  von K nach A geht.

   Zwischen K     und    A  liegt noch ein mit Selbstinduktion     L'    und  Kapazität C' ausgerüsteter Zweig, der den  bekannten     Poulsenschen    Schwingungskreis  bilden hilft. Die beiden     Mittelelektroden    G',  G= liegen an je einem Ende der Übertrager  spule     L',    die veränderlich ist und zur Kopp  lung mit der bei E geerdeten Antenne dient.  Letztere enthält noch einen veränderlichen  Kondensator     C'.    Diese Teile werden in     üb-          lieher    Weise benützt.

   In den     Stromkreis    der       Mittelelektroden    G',     G=    ist ein Blockkonden  sator B C und parallel dazu eine Ü     bertrager-          spule        ac    geschaltet, deren zugehörige Primär  spule im Stromkreis eines     Mikrophons    in und  der zugehörigen Batterie ei liegt.  



  Bei eingeschalteter Röhre und nicht be  sprochenem     Mikrophon    erzeugt die Röhre  aus dem Strom der Batterie B zufolge Mit  wirkung der Schwingungselemente L',     C'     einen hochfrequenten pulsierenden     Ionerrstrom     von     K    nach A, der durch die beiden Elek  troden G',     G'        hindurchtritt,    ohne     dass    dabei  im Kreise     G',        L2,        BC,        G'=    ein Strom zu  stande kommt, da jetzt noch keine Spannungs  differenz in diesem Kreise wirksam ist.

   Sobald  das     Mikrophon    besprochen wird, tritt in  diesem Kreise eine     Spannungsdifferenz    auf.  Infolgedessen fliessen jetzt nach Massgabe der       Ionisierungsimpulse        hochfrequente    Schwin  gungen von der Röhre über     G',        G2    zur Antenne.

    Jede Schwingung des     Mikrophonstromes    be  steht somit aus     nebeneinanderliegenden        hoch-          frequenten    Stössen, die den aus Spule     L'    und    Kondensator     C2    bestehenden     Antennenschwin-          gungskreis        anstossen,    so dass die Eigenschwin  gung dieses Kreises ebenfalls noch den  Schwingungen des     Mikrophonstromes    aufge  drückt wird. Die zusammengesetzte Schwin  gung wird zur entfernten Empfangsstation  übertragen und in deren Hörer als Sprache  auf bekannte Art wahrnehmbar.

   Dieser Vor  gang findet nur während des Sprechens statt,  da die zu anderer Zeit in der Entladungs  röhre fliehenden     Ionisierungsimpulse    die Git  ter G',     G'    nicht beeinflussen und daher nicht  in den Kreis G',     L',   <I>B C,</I>     G2    eintreten kön  nen. Die Antenne ist somit während den  Sprechpausen schwingungsfrei.  



       Fig.    5 stellt eine Schaltung dar, bei welcher  die Röhre mit einer     Glühfadenkathode    K ver  sehen ist, die durch eine Batterie gespeist  wird. Die     Mittel-Elektroden        G',    G= sind  beispielsweise als     ineinandergreifende    Spiralen  ausgebildet. Die     Hochfrequenzenergie    wird  auch hier in einem     Schwingungskreis        L',    C',       _K,    A erzeugt, der mit der Röhre verbunden  ist.

   Die gesamte Wirkung ist die gleiche,  wie bei     Fig.    4 beschrieben, d.     b.    die Sprache  wird in Form von     hochfrequenten    Stromstössen  verschiedener Amplitude in die Fernleitung     Z',     die hier an Stelle der Antenne mit der Spule     L'     gekoppelt ist, gesendet. Der     Schwingungs-          kreis    C2,     L',    welcher die hochfrequenten  Ströme liefert, ist unabhängig von dein  Kreis     L',    C' auf eine beliebige höhere Frequenz  regulierbar.  



  In     Fig.    6 besitzt die Röhre R eine Kalium  kathode     1t,    eine Anode A, zwei Gitter     GS,     GA und zwei weitere Elektroden     G',        G',     die als     ineinandergreifende    Gitter oder Roste  (Fingergitter) ausgebildet sind.

   Die Röhre  wird von einer Batterie B gespeist und ist  mit dem     Schwingungskreis        L',        C'    in der       bekannten    Weise durch das Gitter     GS        rück-          gekoppelt.    Sie bildet     alsö    selbst einen Schwin  gungserzeuger der bekannten Art.

   Auch hier  beeinflusst der in der Röhre erzeugte     hoch-          frequente    Strom die auf gleicher Potential  fläche befindlichen Gitter     G',        G2    nicht, so  lange sie sich auf gleichem Potential befinden,  während eine stärke Beeinflussung eintritt,      sobald das Mikrophon     in    besprochen wird,  da hierbei die Gitter gegeneinander verschie  dene     Potentialdifferenz    annehmen.

   Das Mikro  phon liegt hier mit seiner Batterie     e1    parallel  zu einer Induktionsspule .T und dem Block  kondensator     .B    C, wobei eine Batterie e' die  Batterie     e1    im Kreis der Elektroden     G',        G'     kompensiert. Der von der Röhre abgenommene  hochfrequente Strom wird hier wieder wie  in     Fig.    5 einem Schwingungskreis L', C'       zugeführt,    der mit der Fernleitung F gekoppelt  ist und in letztere einen hochfrequenten  Wechselstrom überleitet, welcher Träger der  Sprechlaute ist.  



  Die Röhre muss im allgemeinen mit einem  Gas, auch z. B. Edelgas, oder Metalldampf,  auch z. B.     Quecksilberdampf    gefüllt sein und  die dazu gehörigen Kathoden     bezw.    Anoden  besitzen. Die bekannten Röhren dieser Art  sind ohne weiteres     mitbenutzbar;    beispiels  weise auch solche, die anstatt mit einer ständig  geheizten Kathode, mit einer selbstständig  glühenden Kathode in Edelgas versehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Telephonie mittelst Hoch frequenzschwingungen, dadurch gekennzeich net, dass die vom Mikrophon, bezw. Mikrophon übertrager gelieferten Sprechströme durch einen selbständigen Unterbrecher, der mit mehr als Tonfrequenz arbeitet, in Impulse zerteilt und in dieser Form einem Schwingungs- lueis zugeführt werden, der dadurch ange- . stoben wird und dabei Hochfrequenzwellen von eitler dem jeweiligen Impuls entsprechen den Anfangsamplitude erzeugt, so dass deren Randkurve im entfernten Empfangshörer nach bekannter Art als Sprache wahrnehmbar wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Unter brechungen gleich oder kleiner als die Eigenschwingungszahl des angestossenen Schwingungskreises ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprachkurve durch einen rotieren- den Unterbrecher in Impulse zerlegt wird und diese Impulse einen Schwingungskreis anstossen, der auf die zu erzeugenden . Hochfrequenzschwingungen abgestimmt und mit der Fernübertragungsstrecke ge koppelt ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs stelle im Sprechstromkreis durch eine von einem selbständigen Hochfrequenzstrom hervorgerufene Ionisierung überbrückt wird. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Unter brechungsstelle des Sprechstromkreises durch zwei mit den- Flächen einander gegenüberstehende Platten in Luft oder Gas gebildet wird, welche innerhalb eines Behälters in einer zevischen zwei Elektro den hergestellten Entladungsstrecke ange ordnet sind. 5. Anordnung nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten durch ineinander gelagerte, aber voneinan der elektrisch isolierte Gitter gebildet sind. 6.
    Anordnung nach Unteransprüchen 3-5, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden, welche die Entladungsstrecke zwischen sich herstellen, aus geheizten Körpern bestehen. 7. Anordnung nach Unteransprüchen 3-5, da durch gekennzeichnet, dass die.Elektroden, welche die Entladungsstrecke zwischen sich herstellen, Alkaiimetall enthalten und in Edelgas angeordnet sind. B. Anordnung nach Unteransprüchen 3-7, da durch. gekennzeichnet, dass zwecks Be nützung der Einrichtung zum Empfangen von hochfrequenten Schwingungen ein Gleichrichter in den Sprechstromkreis, der den Schwingungskreis und die Unter brechungsstrecke enthält, gelegt wird. 9.
    Anordnung nach Unteransprüchen 3-7, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Erspa- rung eines besonderen Gleichrichters die Gitter aus verschiedenem Material her gestellt sind. 10. Anordnung nach Unteransprüchen 3-7, da durch gekennzeichnet, dass die Gitter auf verschiedener Temperatur gehalten werden.
    11. Anordnung nach Unteransprüchen 3-10, dadurch gekennzeichnet, dar zwischen den Elektroden der Entladungs- und der Unter- brechungsstrecke die Belegungen eines Kompensations-Kondensators behufs Aus gleich von Potentialdifferenzen zwischen den Elektroden der Unterbrechungsstrecke angeschaltet sind. 12.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungs- stelle im Sprechstromkreis durch zwei in einer Gas- oder Dampf-Lntladungsröbre potentialgleich angeordnete Mittelelektro den gebildet wird, wobei die Röhre durch Kombination mit einem Schwingungskreis zu einem selbständigen Hochfrequenz erzeuger ausgebildet ist, der lediglich eine Speisung mit Gleichstrom oder nieder- frequenteie )Vechselstrom erfordert. 13.
    Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dar> zwischen den Alittelelektroden und der Kathode ein am negativen Potential liegendes Gegenfeld gitter eingefügt ist. 14. Anordnung nach C nteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dar im Strom kreis der Mittelelektroden ein weiterer Schwingungskreis angeordnet ist, behufs Regulierung der Frequenz ohne Änderung des zur Röhre gehörigen Schwingungs kreises. 15.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-14, dadurch gel:errn- zeichnet, dass die mittelst des Unterbrechers erzeugten Impulse der Sprachkurve mit Hilfe von Frequenzwandlern vermehrt werden und die so vermehrten Impulse einen Schwingungskreis anstossen, der auf die zu erzeugende Hochfrequenzschwin- gung abgestimmt und mit der Fernüber- tragungsstrecke gekoppelt ist. 16.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-1.1, dadurch gekenn zeichnet, dass der anstossende Schwingungs- kreis mit einem zweiten Schwingungs kreis von geringerer Dämpfung gekoppelt ist, zwecks angenäherter Konstanthaltung der Schwingungen und Vermeidung von Lücken in den Schwingungszügen. 17.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l-16, für Mehrfachver- kehr, dadurch gekennzeichnet, dar, die vor) den Teilnehmern herrührenden Sprach- kurven durch einen gemeinsauren U nter- brecher in Impulse zerlegt, aber je einem eigenen auf verschiedene Hochfrequenz- schwingung abgestimmten Schwingungs kreis zugeführt werden,
    wobei diese Schwingungskreise sämtlich mitdergemein- samen Fernübertragungsstrecke gekoppelt sind.
CH96104D 1919-03-04 1921-03-07 Anordnung zur Telephonie mittelst Hochfrequenzschwingungen. CH96104A (de)

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