CH96129A - Steuereinrichtung an Verbunddruckluftbremsen. - Google Patents

Steuereinrichtung an Verbunddruckluftbremsen.

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CH96129A
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CH
Switzerland
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brake cylinder
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compressed air
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Inventor
Handel-Maatschappij H Alber Co
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Handel Mij H Albert De Bary &
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
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Description


  Steuereinrichtung an Verbunddrucklaftbremsen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Steuereinrichtung an Verbunddruckluftbrem  sen, bei welchen neben einem Einkammer  bremszylinder zur Erzielung der höchsten  Bremswirkung ein Zweikammerbremszylinder  mit Arbeits- und Totkammer zur Anwendung  gelangt. Die Erfindung bezweckt, neben der  bei Verbundbremsen bekannten Abstufung  der 'Wirkung des Einkammerbremszylinders,  eine stufenweise Erhöhung der Bremswir  kung des Zweikammerbremszylinders zu er  möglichen.

   Bei den bekannten Steuereinrich  tungen für Verbundbremsen wird die soge  nannte Totkammer des Zweikammerbrems  zylinders durch ein besonderes Ventil mit der  freien Luft verbunden, sobald bei einer  Vollbremsung zwischen ihr und dem Ein  kammerbremszylinder Druckausgleich ein  getreten ist und das dem Luftzufluss von  der Totkammer des Zweikammerbremszylin  ders zum Einkammerbremszylinder über  wachende Ventil unter dem Einfluss der das  selbe belastenden Feder seine Normallage  wieder eingenommen hat.

   Die Totkammer des  Zweikammerbremszylinders entleert sich so-    dann in die freie Luft. und infolgedessen  führt die in der Arbeitskammer des Zwei  kammerbremszylinders befindliche Druck  luft eine maximale Bremswirkung der Zwei  kammerbremse herbei, die keinerlei Veränder  lichkeit zulässt und sich mit der Bremswirkung  des Einkammerbremszylinders zur höchsten  Gesamtbremswirkung summiert. Diese höchste  Gesamtwirkung der Bremse ist im Eisenbahn  betrieb nicht immer erwünscht; es hat sich  vielmehr das Bedürfnis herausgestellt, die  14Etwirkung des Zweikammerbremszylinders  derart verändern zu können, dass eine stufen  weise Erhöhung der Bremswirkung auch  dieses Teils der Bremseinrichtung erfolgt.  



  Gemäss der Erfindung wird dieses da  durch erreicht, dass die Totkammer des Zwei  kammerbremszylinders, nachdem beim Brem  sen zwischen ihr und dem Einkammerbrems  zylinder Druckausgleich eingetreten ist,  nicht mehr in die freie Luft entlüftet wird.  sondern mit der Hauptleitung verbunden  wird. Infolge dieser Anordnung tritt eine  völlige Entleerung des Totraumes auch bei       kräftigen    Bremsungen nicht ein; es bleibt      vielmehr stets der in der Hauptleitung herr  schende Druck in diesem Raum aufrecht  erhalten, der im allgemeinen nur bei Not  bremsungen oder Zugtrennungen mit der  Hauptleitung vollständig entlüftet wird.

   Da  der Hauptleitungsdruck nach einer Bremsung,  die zwischen der Totkammer des Zweikammer  bremszylinders und dem Einkammerbrems  zylinder Druckausgleich herbeigeführt hat,  durch weiteres Ablassen von Hauptleitungs  luft über das Führerbremsventil stufenweise  weiter herabgesetzt werden kann, so ist da  durch auch eine stufenweise Erhöhung der  Bremswirkung des Zweikammerbremszylin  ders ermöglicht, die ihren höchsten Wert bei  völliger Entleerung der Hauptleitung er  reicht, wobei auch die Totkammer vollständig  entlüftet wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine Steuerein  richtung gemäss der Erfindung schematisch  veranschaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 die Einrichtung in der Schnell  bremsstellung, während  Fig. 2 das den Luftzufluss von der Tot  kammer des Zweikammerbremszylinders zum  Einkammerbremszylinder, beziehungsweise  nach Eintreten von Druckausgleich zwischen  den beiden Räumen - zur Hauptleitung  regelnde Ventil in seiner Normallage zeigt,  das heisst nachdem es nach erfolgtem Druck  ausgleich die Verbindung zwischen dem Tot  raum des Zweikammerbrernszylinders und  dem Einkammerbrernszylinder geschlossen  und die Verbindung zwischen ersterem und  der Hauptleitung hergestellt hat.  



  Gemäss der Erfindung ist das bei dem  allgemein bekannten Steuerventil für Ver  bundbremsen angewendete Ventil i durch  einen besonderen Kanal nicht mehr mit der  Atmosphäre, sondern mit der Hauptleitung  verbunden, indem dieser Kanal in die mit I  bezeichnete Steuerkolbenkammer mündet. In  den Verbindungskanal ist ein Rückschlag  ventil r eingebaut, das sich nach der Haupt  leitung hin öffnet und damit den Übertritt  von Druckluft aus der Totkammer des     Zwei-          kammerbremszvinders    zur Hauptleitung ge  stattet, in umgekehrter Richtung aber ver-    hindert, um schädliche Rückwirkungen beim  Füllen der Leitung unmöglich zu machen.  Die Bremswirkung des Zweikammerbrems  zylinders kann mittelst der Einrichtung nach  der Erfindung stufenweise erhöht, jedoch  nicht stufenweise vermindert werden.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten  Steuereinrichtung ist folgende:  Beim Laden bezw. Füllen der Bremsvor  richtung strömt Druckluft aus der     Haupt-          ieitung    L in die. Steuerkolbenkammer I,  drängt den Kolben k in seine rechte     End-          lage,    strömt über die Kanäle 1, 2, 3, 4, 5  und D in die sogenannte Totkammer B des  Zweikammerbremszylinders, verschiebt die  Kolben l1, l2 nach links, strömt über die  Ledermanschette des Kolbens l1 in die so  genannte Arbeitskammer A, füllt diese und  die mit ihr verbundene ErgänzungskammerG,  strömt über den Kanal E in die Steuerschie  berkammer II. Der Raum C ist über die  Leitung F, die Kanäle 6, 7, 8, 11, 9 und 10  mit der Atmosphäre verbunden; die Bremse  ist vollständig gelöst.  



  Wird nun eine kräftige Bremsung vor  genommen, indem aus der Hauptleitung     mit-          telst    des Führerbremsventils Druckluft ab  gelassen wird, so macht sich auf der rechten  Seite des Steuerkolbens k ein Überdruck gel  tend, der ihn in seine linke Endlage ver  schiebt. Dadurch wird eine Verbindung von  dem Raum B über die Leitung D, die Ka  näle 5, 17, die Schiebermuschel 8 im Ab  stufungsschieber h und die Kanäle 11 und 12  zum Ventil i hergestellt.

   Die Druckluft ver  schiebt dieses Ventil entgegen der Wirkung  der dasselbe von unten belastenden Feder und  strömt durch den den Ventilkörper durch  bohrenden Kanal 13 in den Kanal F und  in den Raum C des     Einkammerbremszylin-          ders,    wo sie den Bremskolben m nach rechts  verschiebt und die Bremse anzieht. Die Kol  ben     h    und     h    im     Zweikammerbremszylinder     werden durch den im Raum A und in der  damit verbundenen Ergänzungskammer G  herrschenden Luftdruck nach rechts verscho  ben, und zwar     umsomehr,    je tiefer der Druck  in der Hauptleitung sinkt. Schliesslich tritt      zwischen den Räumen B und C Druckaus  gleich ein.

   In diesem Augenblick verschiebt  die das Ventil i von unten belastende Feder  dieses in seine Normallage (Fig. 2), und da  mit wird die Verbindung zwischen den Ka  nälen 12, 13 und F unterbrochen und die  Verbindung zwischen 12, 14 und 15 über das  Rückschlagventil r mit der Steuerkolben  kammer I weiterhin mit der Hauptleitung  hergestellt. Die Bremswirkung des Zwei  kammerbremszylinders lässt sich nun stufen  weise erhöhen, da sich bei jeder weiteren, in  der Hauptleitung vorgenommenen Druck  verminderung das Rückschlagventil r öffnet  und aus der Totkammer des Zweikammer  bremszylinders so viel Druckluft entweichen  lässt, dass der Druck in dieser dem Haupt  leitungsdruck gleich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuereinrichtung an Verbunddruckluft bremsen, bei denen neben einem Einkammer bremszylinder ein Zweikammerbremszylinder mit Arbeits- und Totkammer zur Erzielung der höchsten Bremswirkung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der mit der Hauptleitung in offener Verbindung stehenden Steuerkolbenkammer (I) und den beim Bremsen das Überströmen der Druck luft von der Totkammer des Zweikammer bremszylinders zum Einkammerbremszylinder vermittelnden und nach Eintritt von Druck ausgleich in diesen Räumen unterbrechenden Ventil (i) eine durch ein Rückschlagventil (r) überwachte Verbindung (15) besteht, zu dem Zweck,
    nach erfolgtem Druckausgleich die in der Totkammer des Zweikammerbrems zylinders noch vorhandene Druckluft in die Hauptleitung entweichen zu lassen und so den Druckveränderungen in dieser entspre- ehend die Bremswirkung des Zweikammer bremszylinders stufenweise erhöhen zu kön nen.
CH96129D 1921-05-04 1921-05-04 Steuereinrichtung an Verbunddruckluftbremsen. CH96129A (de)

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