CH96130A - Einrichtung zur Nutzbremsung von Einphasenreihenschlussmotoren. - Google Patents

Einrichtung zur Nutzbremsung von Einphasenreihenschlussmotoren.

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CH96130A
CH96130A CH96130DA CH96130A CH 96130 A CH96130 A CH 96130A CH 96130D A CH96130D A CH 96130DA CH 96130 A CH96130 A CH 96130A
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excitation
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Einrichtung zur Nutzbremsung     voll        Einphasenreihenschlussmotoren.       Um bei der Nutzbremsung von Einphasen  reihenschlussmotoren     Gleichstromselbsterre-          gung    zu vermeiden, hat man die Erreger  wicklung dieser Motoren für den die Nutze  Bremsung erzeugenden.     Generatorbetrieb    von  einem besondern Transformator aus gespeist.  Eine solche Anordnung für die Nutzbrem  sung ist in     Fig.    1 der Zeichnung dargestellt.

    Diese zeigt die Kompensationswicklung 7c und  den Anker     a    des     Reihenschlussmotors    in       Hintereinanderschaltung    mit der Primärwick  lung<I>p</I> des Erregertransformators     t.    Die Er  regerwicklung e des Motors wird von der  Sekundärwicklung s des Transformators ge  speist.  



  Die Herstellung dieser Schaltung erfor  dert einen umständlichen Umschalter. Nach  der Erfindung soll die Vorrichtung zum Um  schalten vereinfacht werden. Dies wird da  durch erreicht, dass die Erregerwicklung für  den     Generatorbetrieb    am Ankerstromkreis  angeschaltet bleibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in       Fig.    2 der Zeichnung dargestellt. Die Kom-         pensationswicklung        k,    der Anker     a    und die  Erregerwicklung e sind dauernd     hinterein-          andergescbaltet.    Um     nun    zu verhüten, dass  der den Anker durchfliessende Wechselstrom  in der     Generatorschaltung    die Erregerwick  lung e durchfliesst, wird er durch die Sekun  därwicklung s des Erregertransformators t  abgelenkt, so dass er die primäre und sekun  däre Wicklung des Transformators gegen  läufig durchfliesst.

   Die Umschaltung von Mo  tor- auf     Generatorbetrieb    erfolgt durch einen  einpoligen Umschalter     u,    der die dauernd  hinter die Erregerwicklung e geschaltete Pri  märwicklung     p    des Erregertransformators für  die Motorperiode kurzschliesst und für die       Generatorperiode    die am einen Ende dauernd  zwischen den Anker a und der Erregerwick  lung e liegende Sekundärwicklung s des Trans  formators t der Erregerwicklung parallel legt.

    Bei     Generatorbetrieb    drückt dann die Sekun  därwicklung s der     Erregerwicklung    e den Er  regerstrom im entgegengesetzten Sinne des  diese beim     Motorbetrieb    durchfliessenden Stro  mes auf, während die Sekundärwicklung s      ausser von dem Erregerstrom auch noch vom  Ankerstrom durchflossen wird, der über den  Umschalter     u    die Primärwicklung des Trans  formators speist.  



  Durch     remanenten        Magnetismus    kann  Gleichstrom nicht entstehen, da ein entste  hender Gleichstrom die Erregerwicklung in  einem solchen Sinne durchfliessen würde, dass  der     remanente    Magnetismus vernichtet wird.  



  Die     Windungszahl    der Primärwicklung p  muss grösser als die der Sekundärwicklung s  sein, damit der Erregerstrom für den Genera  torbetrieb erzeugt werden kann.  



  Die Erfindung ermöglicht es, die Um  schaltung von dem Motorbetrieb zur Nutz  bremsung mit Hilfe eines einfachen Um  schalters zu bewirken, was bei der bisher  bekannten Art der Nutzbremsung nicht mög  lich war-.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Nutzbremsung von Ein phasenreihenschlussmotoren, bei der die für den Motorbetrieb mit dein Anker in Reihe geschaltete Erregerwicklung für den Genera torbetrieb an einen Erregertransformator ge- legt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung für den Generatorbetrieb am Ankerstromkreis angeschaltet bleibt. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für Generatorbetrieb die primäre und sekundäre Wicklung des Transformators gegenläufig von dem den Anker durchfliessenden Wechselstrom durch flossen werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen einpoligen Umschalter, der die dauernd hinter der Erregerwicklung lie gende Primärwicklung des Erregertrans formators für die Alotorperiode kurzschliesst und für die Generatorperiode die mit einem Ende dauernd zwischen Anker und Er regerwicklung liegende Sekundärwicklung des Transformators der Erregerwicklung parallel legt.
CH96130D 1919-12-16 1921-03-22 Einrichtung zur Nutzbremsung von Einphasenreihenschlussmotoren. CH96130A (de)

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